TV Total Pokernacht erfolgreich beendet
Am gestrigen Abend (27.10.2009) wurde auf Pro 7 wieder die allseits beliebte TV Total Pokernacht von und mit Stefan Raab ausgestrahlt. Die beliebte Sendung bestach wieder mit allerlei humorvollen Spitzen aller teilnehmenden Parteien und das Spiel selbst (Texas Hold’em) wurde durchaus akzeptabel gespielt. Manch einer kann sich bestimmt an die deutlich weniger spannenden Events dieser Sorte erinnern.
Erstaunlich und gleichermaßen belustigend war, dass der Gastgeber des Abends, Stefan Raab, als erster seinen Platz am Tisch verlassen musste. Belustigend deshalb, weil ausgerechnet die hochschwangere Frau von Boris Becker, Lilly, dafür Sorge trug, dass Stefan Raab von dieser geselligen Runde nicht sehr viel hatte. Tragisch für Stefan Raab war, dass er mit einem Top-Pair As/As ausgeschieden ist. Lilly hatte Pocket-Vieren und es war nicht zu erwarten, dass dieses kleine Pocket-Pair ausreichen würde, um die Hole Cards von Stefan Raab schlagen zu können. Lilly kam das Glück im River zur Hilfe, als sie mit der letzten Gemeinschaftskarte noch einen Pik-Flush traf. Stefan Raab konnte es nicht fassen, und jeder Pokerspieler kann ihm das wohl nachempfinden.
Es herrschte auch ein gewisser Ehe-Alltag am Pokertisch. Während Lilly zwischendurch aufstand und damit begann, wild drauf los zu quasseln, meinte ihr Ehemann Boris zu ihr: “Mach mal langsam jetzt, Lilly. Wir wollen doch nicht, dass das Kind heute noch kommt.” Humor haben die Beckers, das muss man ihnen zugestehen. Als zweiter Kandidat musste dann überraschenderweise Elton, der ehemalige Showpraktikant von Stefan Raab, das Feld räumen. Durch eine unglückliche Hand und einem noch unglücklicheren Verlauf traf Lilly ein Set mit fünfen und schickte Elton damit in die Wüste. Damit war der vermeintlich stärkste Gegner am Tisch bereits aus dem Rennen. Danach flogen Lilly und Ruud Gullit aus der geselligen Runde. Damit war das Heads-up zwischen Boris Becker und dem Online-Qualifikanten von PokerStars, Jan-Phillip, eröffnet. Jan-Phillip lies sich weder von Kameras noch sonstigen Einflüssen beeindrucken und spielte sein Spiel tadellos. Schlussendlich konnte Jan-Phillip dann den Sieg gegen Boris Becker erringen und hatte sich sein Preisgeld, immerhin 50.000 Euro, redlich verdient.
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