Phil Ivey noch vor der WSOP im Rampenlicht
Kurz vor dem Start der 41. World Series of Poker gibt es viel Wirbel um den Poker-Allrounder Phil Ivey. Bereits am vergangenen Samstag wurde sein eigener Pokerroom im Aria Resort & Casino in Las Vegas feierlich eröffnet, wobei der Namensgeber im Auftaktturnier jedoch an die Rails geschickt wurde: Das 1 Million Dollar Freeroll-Turnier wurde unter anderem von Pokerikone Doyle Brunson, David Benyamine, Phil Laak, Jennifer Harman und Vanessa Rousso besucht, wobei es schließlich Chino Reem gelang, den “Hausherrn” von dem Tisch zu verbannen. Turniersieger und Gewinner von einer Viertel Million Dollar wurde am Ende dann jedoch Larry Linton, der daraufhin nochmals die Chance besaß, seinen Gewinn durch einen Sieg gegen Ivey im Heads-up zu verdoppeln. Diesmal zeigte der siebenfache Bracelet-Gewinner jedoch sein Können und schickte seinen Kontrahenten relativ schnell ins Aus.
Wie üblich bieten die großen Wettbüros der Welt außerdem auch im Vorhinein der diesjährigen World Series of Poker die Möglichkeit, auf die persönlichen Favoriten im Finale des Main-Events zu setzen. Phil Ivey hat, vermutlich durch seinen dominanten Auftritt im vergangenen Jahr, der ihm gleich zwei Bracelets bescherte, dabei die meisten Anhänger gefunden und bietet deshalb die schlechteste Quote. Etwas überraschend folgt direkt dahinter der Däne Gus Hansen, der bisher aber noch kein einziges Bracelet gewinnen konnte. Ebenfalls häufig gesetzt wurde außerdem auf den kanadischen Profi Daniel Negreanu, sowie auf Peter Eastgate, Phil Hellmuth, der bisher ganze elf Bracelets erlangte, und Patrik Antonius, der vermutlich wegen seines erfolgreichen Auftretens im Online-Poker so oft ausgewählt wurde.
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