Jahresbilanz – World Series of Poker 2009
Das Jahr neigt sich dem Ende, alle Welt – inklusive das Fernsehen – scheint das Jahr 2009 Revue passieren zu lassen. Die Pokerwelt schaut hierbei vor allem auf die weltgrößte Turnierserie, die World Series of Poker. Diese feierte 2009 nicht nur ihr 40. Jubiläum, sondern auch zahlreiche Sieger.
Das Eröffnungsfestival mit 40.000 Dollar Buy-in gewann Neueinsteiger Vitaly Lunkin mit rund 2 Millionen Dollar Gewinnsumme. Während der WSOP folgten immer wieder ganze Gewinnserien, so zum Beispiel von Thang Luu, der das 3. Event als Sieger abschloss, was er auch schon in der WSOP 2008 geschafft hatte. Phil Ivey siegte im 8. und im 25. Event, schaffte es sogar in die Finalrunde des WSOP Main-Events und wurde dort Siebtplatzierter mit einer Gewinnsumme von rund 1,4 Millionen US-Dollar. Jeff Lisandro konnte sich ebenfalls, danke der WSOP, einen Platz ganz oben in der Pokerszene sichern. Drei Bracelets sicherte er sich in drei verschiedenen Events und wurde damit WSOP-Player of the Year 2009. Deutschland konnte immerhin zwei Bracelets und eine Gewinnsumme von rund 1 Million Dollar sichern – Gewinner waren im 51. Event Carsten Joh und Jörg Preisert im 52. Event. Auch im Main-Event konnte sich immerhin ein deutscher Vertreter auf dem 23. Platz finden, der bis dato unbekannte Marco Mattes mit einer Gewinnsumme von etwa 350.000 Dollar. Main Event-Sieger wurde Joe Cada, ein junger Neueinsteiger.
Insgesamt lässt sich wieder einmal behaupten, dass die WSOP 2009 traditionell das wohl aufsehenerregendste Turnier des Jahres war. Nicht umsonst eifern WPT oder EPT in Europa das große Vorbild nach, um wenigstens annähernd so erfolgreich und etabliert zu sein. Die Helden und neuen Stars der Pokerszene werden jedoch weiterhin aus den World Series of Poker-Turnieren hervorgehen – da hilft auch keine andere Poker-Tour.
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