Full Tilt Poker – Monatsbilanz für Januar 2010
Am Ende der fünften Woche im neuen Jahr wurde nun die erste Monatsbilanz 2010 veröffentlicht. Der Januar sieht an den Spitzen der Liste aus wie Ende letzten Jahres – nur eben umgedreht. So steht der dänische High Stakes-Spieler als Sieger auf dem ersten Platz, mit einer Gewinnsumme von über 1,7 Millionen Dollar in knapp 30.000 Händen – kein Vergleich zum letzten Jahr, als Hansen als größter High Stakes-Verlierer mit rund 5,7 Millionen Dollar Minus galt. Dass es nun so gut um den Dänen steht, freut sicherlich nicht nur ihn, sondern auch seine Fans und seinen Sponsor, der 2009 etwas leiden musste.
Ebenfalls eine sehr gute Monatsbilanz hat Cole South mit über 1,5 Millionen Dollar in rund 22.400 Händen. Wer auf dem allerneusten Stand ist, weiß jedoch, dass South mittlerweile Hansen ablösen konnte, als er in der vergangenen Woche in nur einer Session über 1 Million Dollar erspielte. Auf dem dritten Rang folgt Di “Urindanger” Dang mit über 1,2 Millionen Dollar in rund 38.000 Händen, Viertplatzierter der Rangliste ist Ilari Sahamies, alias “Ziigmund”, der mit 1,1 Millionen Dollar in gerade einmal 9.600 Händen durchschnittlich über 114 US-Dollar pro Hand gewann. Brian Hastings kann mit seinen rund 336.000 Dollar Gewinn im Januar immerhin Platz acht belegen.
Am anderen Ende der Liste steht dagegen Patrik Antonius, größter High Stakes-Gewinner 2009, wovon man jedoch ebenfalls nicht mehr viel sieht. Das Ex-Model hat nämlich im Januar 2010 insgesamt über 1,75 Millionen Dollar Minus in rund 14.800 Händen geschrieben. Rechnet man das herunter, so hat er durchschnittlich 118 US-Dollar in nur einer Hand verloren. Hinter Antonius folgt der englische Pokerspieler Richard Ashby, der mit über 800.000 Dollar Minus in rund 21.000 Händen ebenfalls nicht unbedingt einen guten Start ins neue Jahrzehnt hingelegt hat. Brian Townsend liegt mit 314.000 US-Dollar auf dem zwölften Rang der Verlierer im Januar. Gleich dahinter folgt Tom “durrrr” Dwan mit rund 300.000 Dollar Verlust in fast 17.000 Händen. Selbst Phil Ivey, der bisher als ein recht erfolgsgewöhnter Profi galt, musste im Januar rund 180.000 Dollar Minus hinnehmen. Interessant ist auch die Statistik vom Online-Spieler “frog22″, der in gerade einmal 160 Händen über 120.000 Dollar verlor, pro Hand also über 750 Dollar liegen ließ.
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