European Poker Tour Valimaoura und World Poker Tour London – Die Ergebnisse
Gleich zwei große Pokerturniere endeten seit vergangenem Donnerstag. Zunächst traten die letzten acht Teilnehmer der European Poker Tour Vilamoura gegeneinander an, wobei gleich drei englische Pokerspieler die Top-Platzierungen am Vorschlusstag hatten belegen können – allen voran Toby Lewis. Dieser zeigte dann auch am Final-Table eine tolle Leistung, sodass er letztendlich im Heads-up gegen den Schweden Martin Jacobson landete. In der entscheidenden Hand brachte das Board Ass Neun Zehn Zehn, Jacobson deckte Neun Fünf um, Lewis ein Fünferpaar. Damit hatte der Engländer ein Full House getroffen und beendete das Turnier als Sieger und um 468.000 Euro reicher.
Währenddessen wurde in London das World Poker Tour-Event fortgesetzt, wobei der deutsche Spieler Fabian Quoss auch an Tag 3 eine souveräne Leistung absolvierte und seinen Stack auf 720.000 Chips erweitern konnte. Am Freitag wurde dann die Besetzung des Final-Table ermittelt, wobei der Deutsche erneut gut dabei war und am Ende als Dritter in der Rangliste ins Finale einzog, zusammen mit sieben anderen Spielern, unter anderem Chipleader Giovanni Safina und EPT Deauville-Sieger 2010 Jake Cody. Und so traten am Samstag dann die finalen Acht gegeneinander an – die deutschen Pokerfans mussten jedoch nicht lange in Spannung ausharren: Fabian Quoss musste recht schnell seine Chips abgeben und landete schließlich auf dem siebten Platz, womit er immerhin etwas mehr als 26.000 Britische Pfund ergatterte. Jake Cody konnte dagegen, wie auch schon bei der diesjährigen EPT Deauville, von sich überzeugen, indem er nicht nur gegen Nichlas Mattsson im Heads-up landeten, sondern schließlich sogar den Sieg und 274.000 Pounds kassierte.
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