Ergebnisse der PartyPoker Premier League IV
Nach Heat 3 der PartyPoker Premier League IV belegte Phil Laak bereits Platz eins im Zwischenstand mit 32 Punkten und schien damit nahezu sicher im Finale vertreten zu sein. Ihm folgte David Benyamine aus Frankreich mit 24 Punkten, auf Rang drei befand sich dann der Titelverteidiger JC Tran mit 17 Punkten. Am Dienstag folgte dann Heat 4, in dem unter anderem Phil Laak, Ian Frazer, JC Tran und David Benyamine gegeneinander antraten. Hier entwickelte sich die Session zu einem Duell zwischen den beiden Bestplatzierten Laak und Benyamine. Schließlich ging Letzterer mit Ass König all-in und Laak callte mit König Zehn. Das Board brachte neben dem für den Franzosen günstigen Ass jedoch auch noch zwei Zehnen, sodass Laak mit einem Drilling klar die Führung innehatte. Dies konnten auch Turn und River nicht ändern, sodass Laak erneut als Sieger aus einem Heat hervorging und damit zwischenzeitlich mit 48 Punkten vorne lag, gefolgt von David Benyamine mit 35 Punkten. Der Qualifikant Giovanni Safina konnte sich auf Rang drei hochkämpfen, während Daniel Negreanu mit gerade einmal 4 Punkten das Schlusslicht auf dem zwölften Platz wurde.
Im Fünften von sechs Heats hatten dann sowohl Benyamine als auch Laak Auszeit, sodass hier auch einmal andere die Chance auf einen Sieg zu haben schienen. So gewann schließlich Ian Frazer die Session, was ihm den vierten Rang im Zwischenstand einbrachte, gefolgt von Luke Schwartz. Der Titelverteidiger JC Tran wurde damit auf Platz sechs versetzt. In Heat 6 schließlich änderte sich zumindest im Mittelfeld noch einiges, denn nachdem Phil Laak bereits als Erster ausschied und auch David Benyamine diesmal nur auf dem sechsten Rang landete, war plötzlich Daniel Negreanu an der Spitze, der bisher nicht wirklich in Erscheinung getreten war und mit den nun ergatterten 16 Punkten nach allen Heats auf Platz fünf lag und damit neben den fünf anderen Top-platzierten ins Finale einzog.
Am Final-Table saßen damit schließlich Favorit Phil Laak, David Benyamine, Roland de Wolfe, Daniel Negreanu, Giovanni Safina und Luke Schwartz, die mehr oder weniger gute Ausgangslagen vorzuweisen hatten. Doch die Erfolgssträhne von Laak schien im Finale zu enden, denn dieser schied bereits als Erster mit einem Paar Zehnen gegen Ass König von David Benyamine aus. Daniel Negreanu konnte zwar Roland de Wolfe mit einem Paar Neunen gegen Ass Bube eliminieren, sodass dieser am Ende auf dem fünften Platz landete, doch kurz danach war es auch für ihn zu Ende. Einen guten dritten Platz belegte Qualifikant Giovanni Safina mit einer Gewinnsumme von 100.000 Dollar. David Benyamine und Luke Schwartz leisteten sich – ganz wie in der Historik die Franzosen gegen die Briten – einen nahezu erbitterten Kampf um den Sieg, am Ende langte es für Schwartz jedoch ganz knapp nur für Platz zwei und 200.000 US-Dollar Gewinn. Benyamine dagegen konnte sich gegen die Starmanege durchsetzen und ist neben dem Titel nun auch noch um 400.000 Dollar reicher.
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