Die Gewinner und Verlierer im Februar
Der Februar liegt in der Vergangenheit, der März ist angebrochen – spektakulär vor allem für die deutschen Pokerspieler und Fans, da ja bereits morgen die European Poker Tour in Berlin startet. Spektakulär aber auch, weil die ersten Monatsbilanzen für die High Stakes-Profispieler von Full Tilt Poker veröffentlicht wurden. Wer die Geschehnisse der letzten Woche verfolgt hat, dürfte jedoch auf keine allzu große Überraschung treffen. Während im Januar noch Gus Hansen die Rangliste mit einem Gewinn von über 1,74 Millionen Dollar in knapp 30.000 Händen anführte, so steht diesmal ein US-Amerikaner ganz oben: Cole South, der es schaffte, fast ganze 2 Millionen Dollar in nur 28 Tagen und fast 20.000 Händen zu erspielen – und damit den Erfolg von Hansen bei weitem übertrifft.
Ihm folgt “PostflopAction”, alias Alexander Kostritsin, aus Russland, der im Januar bereits Rang fünf in der Monatsbilanz mit über 1 Million Dollar Gewinn belegen konnte. Nun hat es der russische Online-Profi sogar auf den zweiten Rang geschafft, diesmal mit über 1,43 Millionen Dollar Gewinn in rund 29.000 Händen. Tom “durrrr” Dwan platzierte sich mit seinem Millionengewinn aus der vergangenen Woche auf den dritten Platz der Rangliste – ein ordentlicher Kurswechsel, hatte er doch im Januar insgesamt 300.000 Dollar Verlust. Ein bekanntes Gesicht, dass sich nach dem Februar freuen dürfte, ist außerdem Phil Ivey, der sich von seinem Minus in Höhe von 177.000 US-Dollar aus dem Vormonat auf fast 415.000 Dollar Plus hochkämpfen konnte – und das in nicht einmal 2.400 Händen.
Ein völlig neues Gesicht ist ebenfalls im grünen Bereich der Februar-Liste: Zwar war der Neuanfang von Isildur1 an den High Stakes-Tischen Anfang Februar schwer, doch am Ende erspielte sich der schwedische und weiterhin anonyme Online-Spieler knappe 200.000 Dollar in 27.700 Händen. Ungewohnt spät folgt in der Rangliste Gus Hansen, der im Januar doch noch Platz eins belegen konnte. Er hat sich zwar weiterhin im positiven Bereich platziert, mit 90.000 Dollar in über 42.000 Händen ist das jedoch eher ein spärlicher Sieg für den – zumindest in diesem Jahr – erfolgsgewöhnten Dänen.
Wieder nicht unter die Gewinner schaffte es dagegen Patrik Antonius, der schon im Januar einen siebenstelligen Verlust hinnehmen musste. Diesmal konnte sich der Finne auf fast 300.000 Dollar Minus in über 17.000 Händen beschränken, seine Jahresbilanz beträgt dennoch über 2 Millionen Dollar im negativen Bereich. Die Schlusslichter im Februar sind neben Di “Urindanger” Dang mit fast 700.000 Dollar und Brian Hastings mit knappen 800.000 Dollar Verlust Ilari Sahamies und Brian Townsend. Vor allem für den finnischen Online-Spieler Sahamies alias “Ziigmund” ist der Verlust von rund 940.000 Dollar ein herber Niederschlag, erreichte er doch im Januar noch über 1,1 Millionen Dollar Gewinn. Townsend hält dagegen seinen Kurs und baut seinen schlechten Stand von 314.000 Dollar aus dem Vormonat mit weiteren 1,27 Millionen Dollar aus dem Februar aus.
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