Die Fische sterben aus
Es ist bekannt das Poker kein Glückspiel ist, der bessere Spieler gewinnt! Was ist aber wenn alle Spieler gleich gut sind? Die Fische sterben aus und die Haie fangen an sich gegenseitig zu fressen.
Vor ein paar Jahren konnte man als Pokerspieler noch gut verdienen, die meisten Spieler waren Anfänger oder Spaßspieler, die sich weder für Odds noch irgendwelche Strategien oder Taktiken interessiert haben. Es war damals schwer, gerade für Menschen mit schlechten englisch Kenntnissen, an gute Informationen zu kommen. Die paar Bücher die es gab, waren nur auf Englisch erhältlich und die Informationen im Internet waren auch noch sehr spärlich.
Heutzutage gibt es Pokerschulen, Pokerhefte, Pokerbücher, Pokercoaches, Poker-DVDs, Pokerfernsehen usw. Es ist sehr einfach geworden an gute Tipps & Tricks zu kommen. Hinzu kommt das ein guter Pokerspieler schon lange nicht mehr an nur einem Tisch zurzeit spielt, sondern meist an mindestens noch drei weiteren, um seine Gewinne zu steigern. Das führt natürlich dazu, dass wesentlich mehr gute als schlechte Spieler an einem Tisch sitzen.
Durch massive Werbung gibt es zwar immer wieder ein paar frische Fische, aber diese werden schnell gefressen. Im Klartext heißt das, dass ein neuer Spieler der immer nur verliert, nie Spaß an Poker entwickeln kann und gar nicht erst die Chance bekommt sich für dieses so tolle Spiel zu begeistern. So kommt es, dass die meisten neuen Spieler schon kurz nach ihrer ersten Einzahlung alles verloren haben und frustriert mit dem Thema Poker abschließen.
Die einzige Barriere die zwischen den Haien und den Fischen liegt, ist das Limit bzw. der Einsatz um den gespielt wird. Je höher die Einsätze desto mehr Haie, aber wenn es schon bald keine Fische mehr in den oberen Limits gibt, werden die Haie auch in die niedrigeren Limits kommen.
No comments Digg this
