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Das Finale des Everest Poker European Cup ist entschieden – 2:1 für die Schweiz

Am Wochenende vom 08. bis 10. Mai nahmen 190 Pokerspieler aus ganz Europa am Finale des dritten Everest Poker European Cup (EPEC) teil. Der mit 100.000 Euro dotierte Event fand im luxuriösen 4-Sterne Ressort Chia Laguna am weißen Sandstrand der Südwest-Küste Sardiniens statt. Insgesamt waren 15 Nationen unter den Pokerenthusiasten vertreten, doch am Ende mussten alle neidlos anerkennen: Das Wochenende gehörte eindeutig den Schweizern.

eveuroptourDas Finale des EPEC 2009 war das erste große Turnier, bei dem jeder einzelne Knock-out live auf Twitter veröffentlicht wurde. Pablo Finini gewann A9 gegen 88 mit einer 9 auf dem River! Am Final Table waren zwei Schweden mit von der Partie – da der EPEC 2008 und 2007 jeweils an Schweden gingen, sah es schon wieder stark nach einem nahenden Sieg für die Nordlichter aus. Aber die Schweizer Abwehr war zu stark.

Auf dem Siegertreppchen am Ende standen:
1. Pablo „Finini“ Finini aus der Schweiz (Gewinn: 21.000 Euro) (Bild Siegertreppchen: Mitte)

2. Gael „Indian Air“ Seydoux aus der Schweiz (Gewinn: 16.000 Euro) (Bild Siegertreppchen: Links)

3. Johan „nupassarde“ Carlvik aus Schweden (Gewinn: 12.000 Euro) (Bild Siegertreppchen: Rechts)

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Der Everest Poker European Cup findet seit 2006 erfolgreich statt. Er wurde ins Leben gerufen, um Anfängern die Möglichkeit zu bieten, ihre ersten Live-Poker-Erfahrungen zu machen. Der EPEC ist der einfachste Weg für Europäer, den Nervenkitzel von Poker zu entdecken. Auch 2009 war wieder eine außergewöhnliche Veranstaltung für Pokerbegeisterte aus ganz Europa.

Der Main Event stand unter der Regie des renommierten Turnierdirektors Thomas Kremser. Kremser war Manager im Concord Card Casino in Wien und leitete mehr als 200 TV-Veranstaltungen. 2001 wurde er mit dem European Poker Award in der Kategorie „Casino Staff Person of the Year“ ausgezeichnet. Heute führt er seine eigene Firma „TK Poker Events“ und organisiert mit seinem Team weltweit Pokerveranstaltungen.

Der EPEC ist für seine ganz besondere Atmosphäre bekannt. Auch in diesem Jahr feierten Spieler und Journalisten wieder wie bei einem sportlichen Großereignis: Im Stil einer Europameisterschaft feuerten alle, auch diejenigen, die bereits ausgeschieden waren, ihre Landsleute an. Durch das abwechslungsreiche Rahmenprogramm kam neben dem Pokern nie Langeweile auf. Ein Mentaltrainer gab vor Ort Tipps, wie man am Pokertisch die Nerven bewahrt und in jeder Situation voll konzentriert bleibt. Selbst Pokerprofi Steven van Zadelhoff vom Team Everest holte sich Ratschläge, um fit ins nächste Turnier zu gehen.

Immer mehr Frauen begeistern sich für Poker und behaupten sich erfolgreich in diesem Sport – dies wurde auch beim EPEC-Finale deutlich. Susanne Birkemose aus Schweden, schaffte es mit Platz 5 bis an den Final Table (Gewinn: 7.000 Euro). Die Hamburgerin Angelika Von Hielmcrone kämpfte sich auf den zwölften Platz (Gewinn: 1.600 Euro). Diese Leistung ist wirklich beachtlich, denn der EPEC war ihr erstes Live-Turnier überhaupt. Weiterhin bewies Silke Burghardt ein glückliches Händchen und kam mit Platz 33 noch ins Geld (Gewinn: 400 Euro).

Beim EPEC-Finale in Sardinien nahm jeder bis zum 36. Platz einen Geldgewinn mit nach Hause – darunter fünf weitere Spieler aus Deutschland:

Platz 14: Kersten Rutzel (Gewinn: 1.300 Euro) Platz 15: Christian Müller (Gewinn: 1.300 Euro) Platz 23: Joffrey Huber (Gewinn: 600 Euro) Platz 29: Michael Hoegerl (Gewinn: 400 Euro) Platz 36: Jürgen Lautwein (Gewinn: 400 Euro)

Die deutschen Pokerenthusiasten ließen erkennen, dass sie sich der internationalen Konkurrenz stellen können. Gleich, welche Platzierung – der EPEC 2009 wird sicher allen Beteiligten unvergesslich bleiben.

Bilder und Videos unter: facebook (EPEC Live Final), Twitter (www.twitter.com/EVP_EPEC) sowie dem Everest Poker Blog.

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