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Andreas Krause siegt bei der Full Tilt Poker Merit Cyprus Classic 2010
Nachdem der Sonntag auf Zypern im Rahmen der Full Tilt Poker Merit Cyprus Classic aus deutscher Sicht vielversprechend verlaufen war, traten der Chipleader Manig Löser, sein deutscher Landsmann Andreas Krause sowie weitere 43 Pokerspieler am Montag zum dritten Turniertag des Main-Events an. Für Manig Löser, der bis dato als Favorit gegolten hatte, schien es jedoch kein guter Tag zu werden. Am Ende qualifizierten sich zwar beide deutschen Vertreter für den vierten Turniertag, doch mit Rang 14 für Löser und Rang 16 für Krause von nur noch 18 verbliebenen Spielern, waren die Chancen auf einen deutschen Sieg schwindend gering.
Tatsächlich ging es am Dienstag dann recht schnell für Manig Löser, der ausgerechnet am Landsmann Andreas Krause im All-in scheiterte und sich mit dem 13. Platz zufriedengeben musste. Für Krause war dies jedoch erst der Anfang. Er gewann nur ein paar Minuten später erneut einen großen Pot und beendete den Vorschlusstag als Vierter mit 849.000 Chips in der sechsköpfigen Besetzung des Final-Table.
Zwar lag der Chipleader Zsolt Vasvenski mit über einer Million Chips zu Beginn vor dem Deutschen, doch Andreas Krause gelang noch in der Anfangsphase gerade gegen Vasvenski aufzustocken und diesen schließlich sogar an die Rails zu schicken. Nachdem dann auch Van Marcus ausgeschieden war, landeten Mathieu Clavet und der Deutsche im finalen Heads-up. In der letzten Hand landeten dann Krause mit einem Paar Fünfer gegen Ass Sieben von Clavet im All-in. Das Board brachte Dame Drei Drei Drei Vier und damit den Sieg für den Deutschen, der rund 416.000 Dollar gewann.
Comments are off for this postDeutsche Spieler bei der Full Tilt Poker Merit Cyprus Classic
Bereits am vergangenen Donnerstag wurde die Besetzung des Final-Table des High Roller-Events im Rahmen der Full Tilt Poker Merit Cyprus Classic auf Zypern ermittelt. Die Führungsposition nahm dabei der in Deutschland lebende Serbe Perica Bukara mit klarer Führung aus 952.000 Chips ein. Doch mit Profis, wie John Dolan, Carter Phillips, David Benyamine, Andrew Feldman oder Sam Trickett, sollte es eine bis zum Ende spannende Session bleiben. Letztendlich konnte sich Bukara dennoch bis zum finalen Heads-up auf seiner Position halten, sein Kontrahent war jedoch ein bis dato unbekannter Spieler namens Ori Miller. Dieser unterlag dem serbischen Teilnehmer am Ende auch, sodass Perica Bukara 373.000 Dollar gewinnen konnte.
Doch nicht nur im High Roller-Event konnte ein in Deutschland lebender Teilnehmer den Chiplead übernehmen, auch beim eigentlichen Main-Event, das am Freitag startete, ist nach Tag 2 ein Deutscher auf dem ersten Platz der Rangliste: Manig Löser erweiterte am zweiten Turniertag seinen Stack auf 337.000 Chips, nachdem er schon nach dem Starttag unter den Top Ten gelandet war. Ebenfalls noch mit von der Partie ist – neben internationalen Profis wie David Benyamine, Andrew Feldman oder Eric Mizrachi – der Deutsche Andreas Krause.
Comments are off for this postFull Tilt Merit Cyprus Classic startet mit High Roller-Event
Zwar startet erst morgen auf Zypern das Main-Event der Full Tilt Poker Merit Cyprus Classic, das High Roller-Event mit einem Buy-in von stolzen 25.000 Dollar lässt jedoch bereits seit gestern die 36 angetretenen Teilnehmer schwitzen. Ursprünglich waren entsprechend auch zahlreiche internationale Pokergrößen, wie Michael Mizrachi, David Benyamine, Phil Ivey, Sorel Mizzi oder Andrew Feldman im Rennen – inzwischen sitzen jedoch nur noch 24 Spieler am grünen Filz. Die besten Chancen hat dabei nach dem ersten Turniertag David Benyamine, der sich mit über 285.000 Chips die Führungsposition sichern konnte. Doch auch Mizrachi, Ivey und Mizzi sind noch mit von der Partie und spielen bis zum morgigen Start des Main-Events schon mal um eine Millionensumme.
Comments are off for this postEPT Tallinn 2010 – Kevin Stani gewinnt Main-Event
Am vergangenen Montag fanden sich die letzten acht Teilnehmer der European Poker Tour Tallinn im Swissotel der estländischen Hauptstadt ein, um den Sieger des ersten Events der siebten EPT-Saison zu ermitteln. Als großer Favorit ging dabei der französische Pokerspieler Arnaud Mattern ins Rennen, der als Chipleader und klarem Vorsprung ins Finale eingezogen war. Und tatsächlich schien der Franzose dann auch das Rennen zu machen – so schickte er beispielsweise gleich zu Beginn den ersten Spieler, Bassam Elnajjar, am Final-Table ins Aus.
Doch nachdem dann auch Nicolo Calia, Steven van Zadelhoff, Mikko Jaatinen und Dmitry Vitkind ausgeschieden waren, entwickelte sich ein spannender Kampf zwischen Mattern und den beiden Kontrahenten Konstantin Bilyauer aus Russland und Kevin Stani aus Norwegen. Letzterem gelang es schließlich auch, den französischen Profi an die Rails zu schicken, sodass die beiden bisher unbekannten Pokerspieler im finalen Heads-up landeten. Nach weiteren 90 Minuten landeten dann schließlich beide im entscheidenden All-in, wobei sich Kevin Stani mit einer Straight den Sieg sowie 400.000 Euro sicherte.
Comments are off for this postEPT Tallinn 2010 – aus und vorbei mit der (deutschen) Kartenspielerei
Bereits am Mittwoch letzter Woche startete in der estländischen Hauptstadt Tallinn die European Poker Tour – und mit ihr die siebte EPT-Saison. Doch während am ersten Starttag noch zahlreiche deutsche Spieler voll auf der Höhe waren, fiel Tag 1B am Donnerstag sehr bescheiden aus: Einzig Katja Thater konnte eine recht ansehnliche Leistung vollbringen und landete am Ende im Vorderfeld – kein Vergleich jedoch zum Chiplead von Tag 1A durch den Deutschen Ali Tekintamgac.
Inzwischen ist jedoch der Vorschlusstag ausgetragen und die Besetzung des Final-Table steht fest – und von den deutschen Spielern fehlt jede Spur. Gerade einmal vier Landsmänner (und Landsfrauen), nämlich Heinz Kamutzki, Ali Tekintamgac, Michael Keiner und Katja Thater, hatten den zweiten Turniertag überlebt, nur, um dann am Samstag auszuscheiden. Für den französischen Pokerprofi Arnaud Mattern dagegen läuft das erste Event der siebten EPT-Saison glänzend. Der Franzose belegte am Ende des gestrigen Turniertags die Chiplead-Position mit 3,72 Millionen Chips und hat damit die besten Aussichten auf einen Turniersieg am achtköpfigen Final-Table heute.
Comments are off for this postEPT Tallinn 2010 – ein gutes Omen für die deutschen Spieler?
Mit dem gestrigen Tag ist die Pokerpause, die seit dem Ende der diesjährigen World Series of Poker anhält, beendet: 181 Pokerspieler aus aller Welt trafen gestern zum ersten Starttag der European Poker Tour Tallinn im dortigen Swissotel ein, um das Buy-in von 4.250 Euro aufzubringen. Zugleich beginnt mit dem Event in der Hauptstadt Estlands auch die siebte EPT-Saison, sodass heute, am Tag 1B, noch mehr Pokerspieler und Fans erwartet werden.
Unter den 181 Teilnehmern fanden sich zahlreiche Profis ein, unter anderem Arnaud Mattern, Vanessa Selbst, die ihren ersten Auftritt in einem EPT-Turnier feiern durfte, Alexander Kravchenko, Annette Obrestad, Konstantin Bücherl, Michael Keiner, Benny Spindler und auch der Champion der World Poker Tour Barcelona 2010, der Deutsche Ali Tekintamgac. Ihm gelang ein großartiger Auftritt, sodass er am Ende des Tages 1A sogar den Chiplead mit 203.000 Chips innehatte. Ihm folgt in der Rangliste der Russe Matvey Linow mit 193.000 Chips. Michael Keiner konnte sich ebenfalls unter die 89 Qualifikanten für den zweiten Turniertag mischen – er erreichte am Ende mit 58.800 Chips eine Platzierung im oberen Mittelfeld. Und auch die deutschen Landsmänner Daniel Drescher, Heinz Kamutzki, Jonas Becker, Sebastian Bauer und Fabian Quoss werden morgen erneut antreten. Abschließend scheint die siebte EPT-Saison also einen guten Start zu nehmen – zumindest aus deutscher Sicht.
Comments are off for this postPokerStars LAPT Florianapolis – ein Österreicher siegt in Brasilien
Er war am vergangenen Mittwoch einer unter 356 angetretenen Teilnehmern bei der PokerStars Latin American Poker Tour im brasilianischen Florianapolis. Nun wird der Österreicher Matthias Habernig im deutschsprachigen Raum gefeiert. Der gerade einmal 19-jährige Pokerspieler hatte nämlich eine unglaubliche Leistung in Südbrasilien abgelegt: Bereits den ersten Turniertag konnte er als Chipleader abschließen, am Samstag legte Habernig dann noch mal eins drauf: An diesem dritten Turniertag setzte sich der junge Österreicher gegen 35 Kontrahenten aus aller Welt durch, nachdem er an Tag 2 “nur” den achten Rang erreicht hatte. Mit satten 3,2 Millionen Chips landete er so auf den ersten Rang und erhielt Einzug ins Finale, während sein Verfolger auf Rang zwei, Andre Scaff, gerade einmal 814.000 Chips hatte sammeln können.
Mit dieser klaren Führung trat Matthias Habernig dann gestern am Final-Table an. Dort landete er mit großem Vorsprung im finalen Heads-up gegen den Brasilianer Dayan Vardanega, der sich jedoch als harter Gegner erwies und zwischenzeitlich sogar die Chipführung innehatte. Doch Habernig gelang es mit einem Damenpaar, den ersten Schritt zu einem für ihn glücklichen Turnierausgang zu tun, sodass kurz darauf die letzte Hand des Main-Events in Florianapolis gespielt wurde: Nach einem Board aus Ass Sieben Zehn und dem Turn aus einer Dame setzte Vardanega mit Ass Sieben auf der Hand all-in und Habernig callte mit Ass Zehn. Der River konnte dann nichts mehr ändern und der Österreicher gewann mit dem besseren Two Pair rund 189.000 Euro.
Comments are off for this postJunger Student wird zum Poker Star
Der junge Student Antoine Saout aus der Bretagne bewies auf einem WSOP-Turnier in Las Vegas, dass Poker nicht nur den Leuten das Geld raubte, sondern ihnen auch viel Geld geben konnte. Der Ingenieurs-Student nahm voller Euphorie an dem Turnier teil, selbstverständlich hat er zu dem Zeitpunkt noch nicht gewusst, wie das Ereignis ausgehen würde. Daran geglaubt hat er vermutlich erst, als er mit anderen namhaften Spielern am Finaltisch saß und er hochkonzentriert zockte. Für ihn endete die Veranstaltung durchaus positiv, auch wenn er nicht den ersten Platz erreichte. Er gab sich schon mit dem dritten zufrieden und erhielt außerdem auch ein Preisgeld in Höhe von 3,5 Millionen Dollar.
Comments are off for this postPokerStars beginnt mit Satellites für PCA 2011
Erst im Januar nächsten Jahres treffen sich wieder Hunderte von Pokerspielern und Fans auf den Bahamas zur PokerStars Caribbean Adventure – die entsprechenden Satellites zur Online-Qualifikation hat der Veranstalter jedoch bereits gestartet. Voraussetzung zur Teilnahme an den Satellites sind einzig fünf sogenannte Frequent Player Points, die man während des üblichen Betriebs sammeln kann. Neben den Eintrittskarten für das große Event in der Karibik gibt es außerdem vor allem die beliebten Preispackages für das Event, für die PokerStars Caribbean Adventure 2011 im Wert von 10.300 US-Dollar. Neben dem Buy-in des Main-Events beinhaltet das Paket auch die Unterkunft im dortigen Hotel sowie ein Reisetaschengeld, größtenteils für den Flug auf die Bahamas.
Comments are off for this postFullTiltPoker.net Million Euro Challenge 2010 in Wien
Wie Full Tilt Poker nun ankündigte, wird vom 10. bis 12. September dieses Jahres wieder die FullTiltPoker.net Million Euro Challenge 2010 stattfinden – diesmal in der österreichischen Hauptstadt Wien. Hierbei werden wieder 200 Pokeramateure die Gelegenheit haben, über eine Million Euro zu gewinnen – und das völlig kostenfrei, da die Qualifikation über Freerolls organisiert ist. Die Konkurrenz ist jedoch stark, da auch wieder einige Full Tilt Pro-Mitglieder antreten werden. Der Finalist der 200 Mann starken Truppe darf sich am Ende dann in den Heads-up Challenges drei Profis stellen und hat die Möglichkeit, eine Million Euro zu kassieren, sofern er seine Kontrahenten bezwingen kann. In den letzten Jahren ist dies jedoch noch keinem Amateur gelungen.
Comments are off for this postSieger des Main Events der Casinos Austria Tour
Vom 10. bis 18. Juli war die Casinos Austria Poker Tour zu Gast im Casino Velden. Das Event mit dem Namen “No Limit Holdem Main Event” erstreckte sich über zwei Tage und insgesamt nahmen 213 Spieler an diesem Teil. Unter ihnen waren sowohl weniger bekannte, als auch sehr namhafte Spieler, welche sich bereits im Vorfeld einen Namen innerhalb der Pokerwelt gesichert haben. Zu diesen zählten auch die Spieler Ivo Donev, Johan Brolenius, Antonio Turrisi und Andreas Krause. Doch keiner von ihnen erkämpfte sich den ersten Platz; diesen erreichte der Österreicher Peter Mühlbek. Dieser bekam jedoch nicht nur den Sieg, sondern auch ein Preisgeld in Höhe von 107.250 Euro. Den zweiten Platz und 76.080 Euro erhielt der ebenfalls österreichische Alexander Rettenbecher. Der dritte Platz wurde ebenfalls von einem Österreicher belegt – Simon Mertlitsch. Auch dieser bekam ein Preisgeld von 53.420 Euro. Dieses ist zwar deutlich niedriger, als das der beiden anderen Sieger, doch verrechnet mit dem Zeitaufwand von zwei Tagen, ist auch dies ein enormer Tageslohn.
Comments are off for this postDeutschland in Las Vegas – Ein Sommertraum?
Bereits die Anzahl der verbliebenen Teilnehmer verdeutlicht, dass sich das Main-Event der World Series of Poker 2010 langsam dem Ende neigt. Noch zwei Turniertage werden gespielt bis die sogenannten “November Nine” ermittelt sind. Der Final-Table wird dann – wie aus dem Namen herauszulesen ist – erst im November ausgetragen. Dabei steigt die Hoffnung auf deutsche Beteiligung, wenn man sich einmal die letzte Rangliste des fünften Turniertages besieht: der Deutsche Michael Skender hatte gestern Abend in Las Vegas eine unglaubliche Leistung vollbracht und seinen Stack auf 3,53 Millionen Chips erweitert, was ihm am Ende auf die zweite Position einbrachte. Einzig Evan Lamprea gelang eine noch bessere Platzierung mit 3,56 Millionen Chips.
Erfolg in Las Vegas gibt es jedoch auch für den deutschen Profi Moritz Kranich – zwar nicht im Rahmen der World Series of Poker, bei der er schon am Starttag ausgeschieden war, sondern beim 10.000 Dollar World Poker Tour Bellagio Cup, das im gleichnamigen Casino stattfindet. Nachdem der deutsche Profi bereits am dritten Turniertag auf dritter Position gelandet war, konnte er sich nun für den Final-Table qualifizieren – mit 2,75 Millionen Chips und Zweitplatzierter in der Rangliste. Ebenfalls noch dabei sind Phil Ivey, Justin Smith und Chipleader John Caridad mit 5,12 Millionen Chips. Es gibt also doch noch Hoffnung auf einen deutschen Sieg in diesem Sommer in Las Vegas.
Comments are off for this postDas WSOP Main-Event 2010
Es ist die Ruhe nach dem Sturm, die gestern im Rio Hotel & Casino Las Vegas herrscht und erst heute Abend, deutsche Zeit, wieder gebrochen wird, damit der dritte Turniertag des Main-Events der World Series of Poker 2010 gespielt werden kann. Ganze 7.319 Teilnehmer wurden in diesem Jahr im Rahmen der 10.000 Dollar No Limit Hold’em Championship gezählt, das sind 12 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr. Inzwischen wurde das Teilnehmerfeld jedoch auf 2.557 Spieler reduziert, wobei dieses momentan vom Kanadier David Assouline mit 388.000 Chips angeführt wird.
Aus deutscher Sicht besteht ebenfalls noch einige Hoffnung: Der in Deutschland lebende Kroate Dragan Galic führt momentan das deutschsprachige Feld an, doch mit guten Aussichten sind auch Marc Sander, Mathias Karweta, Jan Heitmann, Sandra Naujoks, Heinz Kamutzki oder Florian Langmann dabei. Sie alle brachten am Starttag sowie an ihrem zweiten Turniertag eine tolle Leistung hervor, ebenso wie zahlreiche Profis und Stars der Pokerwelt: Gute Chancen haben demnach beispielsweise Vanessa Selbst, Alexander Kostritsyn, Phil Galfond, Jason Mercier, Cole South, Johnny Chan, Patrik Antonius sowie Michael Mizrachi. Der Favorit Phil Ivey musste sich im Übrigen nach der Pleite bei der Tournament of Champions nun auch im Main-Event bereits verabschieden.
Comments are off for this postEine deutsche Pokerspielerin bei der WSOP
Es war ein kurzer Auftritt beim Main-Event für Charlotte Roche, die ihr Talent für das Kartenspiel offenbar als Gast bei Stefan Raabs TV Total Pokernacht entdeckte. Für die Skandal-Autorin schien es jedoch die Teilnahme am weltgrößten Pokerturnier zu sein, die zählt. Und eine realistische Einschätzung vom Spektakel schien sie sich im Vorfeld auch gemacht zu haben: “Der Startschuss ist wie ein Massaker. Jeder gegen jeden. Ein richtiger Todeskampf”, meinte sie in einem Interview vor dem Turnier.
Gewünscht hätten ihr den Sieg – oder zumindest die Qualifikation für Tag 2 – wohl alle. Die Zwischenbilanz zeigt: In den bisherigen 56 Events wurde noch kein einziges Bracelet an einen Deutschen vergeben. Dass jedoch Potenzial hinter den Landesvertretern in Las Vegas steckt, zeigt die Platzierung in der Nationenwertung für Deutschland: Platz fünf mit 117 Money Finishes.
Comments are off for this postDie ersten Starttage des WSOP Main-Events
Seit dem vergangenen Montag wird nur noch ein einziges Turnier im Rahmen der World Series of Poker 2010 gespielt – dafür wohl aber das Wichtigste: die 10.000 Dollar No Limit Hold’em Championship – oder kurz: Main-Event. Aus deutscher Sicht verlief der erste Starttag dabei sehr vielversprechend: Hein Kamutzki trat zusammen mit 1.124 weiteren Spielern am grünen Filz an und schaffte es am Ende mit 136.000 Chips auf Rang fünf des Zwischenergebnisses nach Tag 1A. Und auch Mathias Karweta konnte sich mit 109.000 Chips weit vorne platzieren.
Am zweiten Starttag sah es dann schon spärlicher aus mit der deutschen Besetzung. Mit dabei waren neben Stars wie Liv Boeree, Arnaud Mattern, Jason Mercier und Bertrand Grospellier auch die deutschen Profis Benny Spindler, Sebastian Ruthenberg, Nasr El Nasr und Florian Langmann. Während die beiden Letzteren am Ende im Mittefeld landeten, scheiterten Spindler und Ruthenberg mehr oder weniger schnell. Ebenfalls noch in Tag 2 schafften es die deutschen Spieler Jan Heitmann und Tobias Reinkemeier.
Der gestrige Turniertag erwies sich dann nicht nur für die deutschen Teilnehmer als Flaute. So gehörte die Skandalautorin Charlotte Roche zu den wenigen angetretenen Deutschen, die sich dann letztendlich auch schon am dritten Starttag verabschieden musste. Doch auch Pokerstars wie Tom Dwan, Faraz Jaka oder Phil Hellmuth, der sich im Übrigen einen spektakulären Auftritt mit Bühne und Go-go-Tänzerinnen leistete, wurden an die Rails geschickt. In den nächsten Stunden beginnt dann der vierte Starttag, wobei noch unter anderem Phil Ivey vermisst wird.
Comments are off for this postDer neue Champion der WSOP Tournament of Champions ist gekürt
In wenigen Stunden startet in Las Vegas das große Main-Event der World Series of Poker 2010, das das Weltturnier zugleich auch abschließen wird. Zuvor wurde am gestrigen Sonntag jedoch das WSOP Tournament of Champions beendet, bei dem ursprünglich 26 Pokerstars sowie ein Online-Qualifikant teilgenommen hatten. Am dritten Turniertag waren es dann jedoch nur noch 17 Spieler, die um den Sieg des prominenzversehenen Turniers pokerten.
Bis zur ermittelten Besetzung des zehn Mann starken Final-Table waren unter anderem Chris Ferguson, Scotty Nguyen, Bertrand Grospellier sowie der elffache Bracelet-Gewinner Phil Hellmuth ausgeschieden. Währenddessen sah es dagegen für den kanadischen Profi Daniel Negreanu vielversprechend aus, der mit 210.000 Chips den Final-Tale innehatte, nachdem sowohl Erik Seidel als auch T.J. Cloutier an die Rails geschickt worden waren. Nach Jennifer Harman wurde dann aber auch Negreanu ins Aus gesetzt, wo die beiden befreundeten Profis wohl das restliche Geschehen beobachteten.
Nach der Eliminierung von Johnny Chan auf Rang drei, folgte anschließend das Heads-up zwischen Howard Lederer und Huck Seed, das etwa eine Stunde dauerte. In der letzten Hand siegte dann Seed, der sich damit als neuer ToC-Champion sowie Gewinner von einer halben Million Dollar feierte.
Comments are off for this postEuropean Poker Tour in Wien?
Laut Presseberichten ist die Lücke, die sich in dem vor einigen Monaten veröffentlichten Turnierprogramm der European Poker Tour im Oktober diesen Jahres aufgetan hatte, nun geschlossen: In der siebten EPT-Saison wird gleich zwei Mal das Nachbarland Österreich aufgesucht: Neben dem Snowfestival in Saalbach-Hinterglemm Anfang nächsten Jahres, wird Ende Oktober 2010 die österreichische Hauptstadt Wien, die das letzte Mal 2005 als EPT-Event diente, aufgesucht um Pokerspieler aus aller Welt an den grünen Filz zu bitten. Dabei soll der noble Kursalon Hübner als Austragungsort dienen – bestätigt wurden diese Angaben jedoch bisher nicht von PokerStars. Und bevor die European Poker Tour in Wien eintrudelt, muss erst mal die siebte Saison mit dem Event in Tallinn eröffnet werden.
Comments are off for this postWSOP Tournament of Champions – Es geht weiter
Als ob dem üblichen Turnierplan der World Series of Poker nicht schon genug Aufmerksamkeit zukommen würde, ist seit Sonntag zusätzlich ein Turnier in aller Munde: die WSOP Tournament of Champions, die am Montag mit dem zweiten Turniertag startete. Nachdem schon am Starttag nur fünf Profis ausgeschieden waren, mussten auch am Folgetag wieder fünf Teilnehmer die Segel streichen – den Anfang machte dabei die Pokerlegende Doyle Brunson schon nach wenigen Minuten: Mit Bube Zehn auf der Hand scheiterte dieser an Ass König und einem Flush seines kanadischen Kontrahenten Daniel Negreanu. Ihm folgte dann auch der amtierende WSOP-Champion Joe Cada, der in der Begegnung mit Huck Seed das Nachsehen hatte und an die Rails geschickt wurde.
Nachdem auch der Online-Qualifikant Andrew Barton im Aus landete, war die Zeit für den Profi und Kommentator Mike Sexton gekommen, der durch Scotty Nguyen vom Tisch verbannt wurde und kurz darauf schließlich auch Dan Harrington, der ebenfalls von Negreanu eliminiert wurde. Damit starten erst am kommenden Sonntag wieder die 17 übrigen Spieler für Tag 3 der WSOP Tournament of Champions.
Comments are off for this postDie WSOP Tournament of Champions 2010 – Phil Ivey bereits raus
Neben der üblichen Pokeraction an den Tischen der 41. World Series of Poker, trat ein Turnier besonders in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses: Vor vier Jahren wurde das letzte Mal die WSOP Tournament of Champions ausgetragen, bei der ausschließlich Profis und Stars der Pokerwelt vertreten sind. So auch dieses Jahr, wobei 27 Teilnehmer um eine Gewinnsumme von einer Million Dollar spielen.
Als erster Finalist musste am gestrigen Sonntag dann John Juanda die Segel streichen. Der vierfache Bracelet-Gewinner scheiterte im All-in an Jennifer Harman, die ein Paar Buben auf der Hand hatte. Das Board brachte Sieben König Vier Sechs Bube und damit das Aus für den 9,3 Millionen Dollar schweren Pokerprofi. Einige Hände später wurde dann auch PokerStars Pro Greg Raymer eliminiert, der im Duell gegen Mike Matusow das Nachsehen hatte. Und auch der World Series of Poker Europe-Champion 2009, Barry Shulman, überlebte den ersten Tag der WSOP Tournament of Champions nicht und wurde unglücklich durch Allen Cunningham eliminiert. Gegen Ende des Turniertages musste sich dann auch der libanesische Profi und zweifache Bracelet-Gewinner Sammy Farha verabschieden, nachdem er mit einem Flush Draw an Barry Greenstein gescheitert war. Völlig unerwartet wurde dann kurz vor Schluss ein gewisser anderer Spieler an die Rails geschickt – der achtfache Bracelet-Gewinner Phil Ivey setzte mit einem Paar Könige auf der Hand all-in und wurde vom Kontrahenten Chris Ferguson mit einem Paar Damen auf der Hand gecallt. Unglücklicherweise kam mit dem Turn dann eine Dame im Board, die dem eigentlichen Top-Favoriten Ivey das Aus bescherte.
Comments are off for this postDie Ergebnisse des Online-Pokerwochenendes
Fernab von der Pokeraction auf dem grünen Filz der World Series of Poker 2010 wurden am vergangenen Sonntag mal wieder die Online-Poker-Wochenendturniere ausgetragen. Auf die ganz großen Events von PokerStars und Full Tilt Poker wurden jedoch aufgrund der WSOP Main-Event Satellites verzichtet, weshalb am Ende auch nur ein Online-Spieler einen sechsstelligen Gewinn verzeichnen konnte: Durch einen Deal kassierte “SiiliSuhonen” trotz seines zweiten Platzes im Rahmen der PokerStars Sunday Warm-up rund 108.000 Dollar Gewinnsumme, während sich “needdollarz” auf der Führungsposition mit 98.000 Dollar zufriedengeben musste. Beim virtuellen Top-Event des US-amerikanischen Kontrahenten Full Tilt Poker, der Full Tilt Sunday Brawl, siegte im Übrigen Cliff Josephy alias “JohnnyBax” mit 78.000 Dollar Gewinn.
Comments are off for this postEine spektakuläre Woche bei der WSOP 2010
Während das erste deutsche Bracelet der diesjährigen World Series of Poker immer noch auf sich warten lässt, dürften andere mit ihrer Leistung angesichts der vergangenen Tage, mehr als zufrieden sein. So gewann Phil Ivey bereits am Montag in Las Vegas sein mittlerweile achtes Bracelet im H.O.R.S.E.-Turnier. Hierbei setzte sich der Profi gegen den US-amerikanischen Kollegen Bill Chen im Heads-up durch und erfüllte zumindest teilweise die großen Erwartungen seiner Fans – und vermutlich auch seiner selbst. Schließlich gewann Ivey im vergangenen Jahr alleine zwei Bracelets – eine Leistung, die diesem Jahr bisher nur einem Spieler gelungen ist: Frank Kassela siegte heute in den frühen Morgenstunden in Event 40, was ihm den Doppelsieg in diesem Jahr bescherte. Der US-Amerikaner hatte bereits im 15. Event, der 10.000 Dollar Seven Card Stud Hi-Low Split-8 or Better Championship, ein Bracelet kassiert. Insgesamt gewann Kassela somit in diesem Jahr rund 662.000 Dollar allein durch die beiden Turniersiege.
Comments are off for this postWilliam Thorson – überglücklich über den ersten Turniersieg
Fernab von dem US-amerikanischen Pokerboom entschied sich am Wochenende in Estland das PokerStars Baltic Poker Festival Tallinn. Insgesamt waren 222 Teilnehmer gezählt worden, die das Buy-in von 1.500 Euro zahlten, wobei zumindest für einen Spieler ein Traum in Erfüllung ging: Der schwedische Pokerprofi William Thorson gelang der Sieg des Main-Events und damit der Gesamtgewinn von 81.000 Euro. Viel wichtiger erschien ihm jedoch der Titel, denn Thorson landete bereits vier Mal an einem Final-Table der European Poker Tour, der letztendlich erfolgreiche Abschluss gelang ihm bisher jedoch noch in keinem Turnier. Die Gelegenheit diesen Erfolgskurs auch im Rahmen der EPT 2010/2011 zu halten, hat der 27-jährige Schwede mit dem zusätzlich ergatterten Platz beim Auftaktevent, der EPT Tallinn, ebenfalls.
Comments are off for this postEin Deutscher auf dem Weg nach oben?
Vom US-Amerikaner Mizrachi über den Russen Puchkov bis hin zum Vietnamesen Nguyen hat in der bisherigen WSOP 2010 scheinbar so ziemlich jede (Poker-)Nation ein Bracelet abräumen können – nur den deutschen Teilnehmern scheint es nicht vergönnt, ein Armband zu gewinnen: Bis gestern war kein deutscher Spieler im Heads-up vertreten gewesen, doch mit Moritz Ernst Schmejkal aus Kassel und der 10.000 Dollar Heads Up No Limit Hold’em Championship änderte sich das schlagartig.
Bereits am Vorschlusstag traf der blonde 22-Jährige auf schwere Gegner: Zunächst konnte er sich im Duell mit Juan Ramirez beweisen, dann folgte der US-amerikanische Vollprofi David Williams, der in seiner Karriere acht Millionen Dollar allein durch Live-Turniere erspielen konnte. Doch auch er scheiterte an dem deutschen Pokerneuling, der anschließend gleich dem nächsten Großkaliber gegenübertreten musste, dem ersten russischen WSOP Bracelet-Gewinner Alexander Kravchenko. Es schien somit fast ein Wunder, dass Schmejkal diese Vorrunde unbeschadet überlebte und in den Finaltag einzog.
Gestern erwartete ihn dann dort zunächst Vanessa Rousso: Die gebürtige Französin zeigte sich tatsächlich als schwere Herausforderung, doch am Ende scheiterte auch sie gegen Moritz Ernst Schmejkal, der nicht alleine von seinem Erfolg überrascht zu sein schien. Der Optimismus wurde jedoch nach Verkündung des nächsten Kontrahenten in die Schranken verwiesen: Als vorletztes Hindernis auf dem Weg zum ersten deutschen Bracelet sollte ihm der Aussie Millions-Sieger 2008, Alexander Kostritsyn, gegenübertreten. Nach nur einer unfassbaren halben Stunde Pokeraction saß dieser jedoch an den Rails, sodass sich Schmejkal nun gegen den letzten Herausforderer, Ayaz Mahmood, behaupten muss. Im Laufe des heutigen Tages wird sich in Las Vegas dann die Championship entscheiden.
Comments are off for this postDie WSOP Tournament of Champions
Momentan widmet sich die gesamte Pokerwelt der Bracelet-Vergabe im Rahmen der World Series of Poker 2010, was für den kommenden Monat auch so bleiben dürfte. Die Ereignisse dort überschlagen sich momentan regelrecht – für Außenstehende stellt es somit keine Schande dar, wenn man einmal den Überblick verliert: alleine am gestrigen Mittwoch wurden drei Final-Tables ausgetragen. Noch spannender wird es jedoch in etwa zehn Tagen, wenn nach einer vierjährigen Pause wieder die Tournament of Champions ausgetragen wird. Sechs der nur 27 Plätze wurden bereits an Annie Duke, Mike Matusow, Mike Sexton, Joe Cada, Barry Shulman sowie Bertrand Grospellier vergeben – nun haben die Veranstalter die Wahlergebnisse für zwanzig Plätze des 1-Million-Dollar-Turniers veröffentlicht.
Demnach sind neben den bereits vergebenen sieben Spielern nun auch Phil Ivey, der mit einem knappen Vorsprung Stimmkönig wurde, Daniel Negreanu, Doyle Brunson, Phil Hellmuth, Chris Ferguson, Allen Cunningham, Johnny Chan, Scotty Nguyen, Barry Greenstein, John Juanda, Erik Seidel, Jennifer Harman, Huck Seed, Dan Harrington, T.J. Cloutier, Sammy Farha, Howard Lederer, Greg Raymer, Joe Hachem und Antonio Esfandiari mit dabei. Unzweifelhaft wird das diesjährige ToC somit ein spektakulärer Höhepunkt.
Comments are off for this postMänner bei der Ladies Championship
Bereits am Samstag startete in Las Vegas außerdem die 1.000 Dollar Ladies No Limit Hold’em Championship mit 1.048 Teilnehmerinnen und weiteren sechs männlichen Spielern, die sich das Recht nahmen, ebenfalls an dem Ladies-Event teilzunehmen. Tatsächlich ist es nur ein Zeichen von Gleichberechtigung, dass in den USA nicht ausschließlich Damen an einem öffentlichen Turnier teilnehmen dürfen, weshalb vor allem der Profi Shaun Deeb die Chance ergriff, um sich gehörig in Schale zu werfen: Geschminkt und im eng anliegenden Top trat der US-Amerikaner bei dem Turnier auf und stieß dabei nicht nur auf Belustigung vonseiten der Kontrahentinnen. Ins Preisgeld schaffte es jedoch keiner der sechs Herren.
Comments are off for this postWo sind die deutschen Spieler bei der WSOP 2010?
Die ganze Pokerwelt schaut auf das Rio All Suites Hotel & Casino Las Vegas und die dort stattfindende 41. World Series of Poker 2010. Doch während Phil Ivey, Tom Dwan, Phil Hellmuth oder Barry Greenstein so gut wie kein Event auslassen, ist von deutschen Profis nur eher selten etwas zu hören. Eine Ausnahme zeigte sich in der vergangenen Woche, als sowohl der deutsche Spieler Nico Behling als auch der in Deutschland lebende Dragan Galic in das Finale des 5.000 Dollar No Limit Hold’em-Turniers einzogen. Umso ernüchternder war dann das letztendliche Ergebnis: Galic schaffte es auf den 16. Platz und kassierte immerhin 31.000 US-Dollar, Nico Behling hielt sich dagegen etwas länger in der Finalrunde, wurde dann jedoch auf dem 13. Rang eliminiert und musste sich mit 39.000 Dollar Gewinnsumme zufriedengeben.
Etwas besser schien es dann am letzten Freitag in Las Vegas auszusehen als der deutsche Profi George Danzer als zweitbester Teilnehmer im Finale antrat und sich gegenüber einer starken Konkurrenz behaupten sollte: unter anderem Daniel Negreanu, John Juanda, Erik Seidel, David Baker und Andy Bloch – allesamt Spieler der Spitzenklasse. Danzer gelang es sich von einem Tief in der Mittelphase des Finales zu erholen und konnte sogar den kanadischen Profi Daniel Negreanu an die Rails schicken. Am Ende reichte es jedoch auch für ihn nicht und der Deutsche verfehlte ganz knapp den Einzug ins finale Heads-up als er an David Baker scheiterte und damit auf dem dritten Platz des Turniers landete – mit 115.000 Dollar Gewinn jedoch wahrlich ein Erfolg für die deutsche Pokerszene.
Comments are off for this postDeutsche Finalisten beim Online-Pokerwochenende
Trotz der zahlreichen Veranstaltungen und Ereignisse im Rio All Suites Hotel & Casino Las Vegas, wo momentan die World Series of Poker 2010 ausgetragen wird, war die Teilnehmerbeteiligung an den vergangenen Online-Wochenendturnieren von PokerStars üblich hoch: Allein 3.965 Spieler traten beim Sunday Warm-up gegeneinander an, sodass ein Preispool von fast 800.000 Dollar zustande kam. Im entsprechenden Finale waren dabei zwei deutsche Online-Spieler vertreten, die sich über 34.000 Dollar beziehungsweise 65.000 Dollar Gewinnsumme freuen durften.
Ebenfalls deutsche Vertretung fand sich beim Final-Table der Sunday Million von PokerStars wieder. Von den ursprünglich 7.300 Teilnehmern schaffte es “Michel1077″ aus der Hansestadt Hamburg auf den vierten Platz und konnte sich über rund 80.000 US-Dollar freuen. Sieger des Online-Turniers wurde im Übrigen “Bear4rms” mit 204.000 Dollar Gewinn.
Comments are off for this postDie World Series of Poker geht in die dritte Woche
Auch die zweite Woche World Series of Poker 2010 war typisch actionreich, zahlreiche Bracelets wurden seit Montag bereits vergeben. Mit dem gestarteten No Limit Hold’em-Turnier mit einem Buy-in von 5.000 Dollar, hat außerdem auch erstmals ein deutscher Vertreter gute Chancen auf einen Turniersieg: Nico Behling konnte sich im vorderen Mittelfeld der 18-köpfigen Finalbesetzung platzieren und auch Dragan Galic, der zumindest in Deutschland seinen Wohnsitz hat, ist mit dabei im Kampf um den 3,7 Millionen Dollar hohen Preispool.
Darüber hinaus wurde von den Veranstaltern nun die Verfahrensweise zur Ermittlung des letzten Teilnehmers der “Tournament of Champions” veröffentlicht. Das starbesetzte Turnier ist auf 27 Plätze beschränkt, wobei 20 Spieler WSOP-Bracelets besitzen müssen und über Online-Wahlen ins Turnier gewählt werden können. Sicher dabei sind außerdem die bisherigen ToC-Sieger Joe Cada, Anne Duke, Mike Sexton, Mike Matusow und Barry Shulman. Neben dem reservierten Sponsorenplatz sollen in einem Auswahlturnier nun unter anderem Tom Dwan, Liv Boeree, Sorel Mizzi, Gus Hansen und Bertrand Grospellier die Möglichkeit haben, sich einen Sitz im Tournament of Champions zu sichern. Das Spitzenevent wird am 27. Juni ausgetragen.
Comments are off for this postElf Tage WSOP 2010
Es war eine – wer hätte das gedacht – actionreiche Woche im Rio All Suites Hotel & Casino Las Vegas. Nach elf Tagen sind bereits zwölf Events entschieden, drei Events werden zurzeit noch gespielt. Insgesamt lässt sich zudem sagen, dass die bisherigen Bracelet-Gewinner allesamt mehr oder weniger aus den Durchschnittsreihen stammen. Weder Wettfavorit Phil Ivey schaffte es bisher in die Endphase eines Turnierfinales, noch konnten andere Stars wie Doyle Brunson, Phil Hellmuth oder Tom Dwan einen Sieg verzeichnen. Letzterer scheiterte gestern in Event 11 im finalen Heads-up an Simon Watt, der sich über ein Bracelet und 614.000 Dollar Gewinn freuen durfte.
Großes Poker und Starpräsenz hat es bisher vor allem an den Championships gehabt, so beispielsweise die 50.000 Dollar Poker Player’s Championship an Tag 2 oder die 10.000 Dollar Seven Card Stud Championship, die zwar von nur wenig Spielern heimgesucht wurde, jedoch kurzweilig und actionreich verlief – nicht zuletzt vielleicht gerade wegen der zahlreichen Profis der Szene. Wenn man sich die Reihen dann besieht, fällt ein weiterer Aspekt auf. Zwischen Greenstein, Ivey, Hastings, Dwan, Brunson, Townsend und Co gesellt sich regelmäßig nur eine einzige Dame, nämlich Jennifer Harman, zu der sich gelegentlich zwar auch Annette Obrestad gesellt, meist jedoch einzige weibliche Starvertretung bleibt.
Comments are off for this postMichael Mizrachi gewinnt die Poker Player’s Championship
Im Rio All Suite Hotel & Casino Las Vegas überlagern sich die Geschehnisse zunehmend: Am Dienstag wurde als erstes großes Event der World Series of Poker 2010 die 50.000 Dollar Poker Player’s Championship abgeschlossen. Nachdem sich der Großteil an Stars spätestens bis zum Vorschlusstag hatte verabschieden müssen, landeten im Finale unter anderem David Oppenheim, David Baker sowie die Gebrüder Mizrachi, die gegeneinander antraten. Vor allem Letztere traten des Öfteren spektakulär in Erscheinung, wobei Robert Mizrachi schließlich von seinem eigenen Bruder auf den fünften Platz eliminiert wurde. David Oppenheim durfte sich dagegen über einen dritten Platz und über 603.000 Dollar Gewinn freuen, während Vladimir Schmelev und Michael Mizrachi im Heads-up landeten.
Schmelev, der mit einem klaren Vorsprung in das Duell gegangen war, callte am Ende mit Dame Acht das All-in seines Kontrahenten mit Dame Fünf auf der Hand. Das Board brachte Neun Sechs Vier Fünf Vier und damit den Sieg für Mirzrachi von rund 1,56 Millionen US-Dollar. Seit diesem spannenden Finale am Dienstag endeten außerdem auch das dritte, vierte und fünfte Event bereits mit der Vergabe von Bracelets.
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