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Das deutsche Online Poker Magazin

Archive for the 'Pokerspieler' Category

Kent Lundmark gewinnt European Poker Tour Barcelona

Am Final Table in Barcelona kamen die Spieler aus acht verschiedenen Nationen, unter anderem auch Deutschland.

Die Entscheidung bei der European Poker Tour Barcelona fiel am Wochenende. Als Sieger ging Kent Lundmark (22) aus Schweden hervor und kassierte ein Preisgeld in Höhe von 825,000 Euro nachdem er sich im Heads up gegen Jesus Cortes Lizano aus Spanien durchsetzen konnte.

Zu Beginn des Heads up hatte Lundmark einen Vorteil von 2 Millionen Chips und er schaffte es die Führung auszubauen und das Spiel zu dominieren. Cortes nahm 525,000 Euro für den zweiten Platz nach Hause.

Den Finaltisch hatten folgende Spieler erreicht: Lundmark aus Schweden und Cortes aus Spanien, Konstantin Puchkov aus Russland, Shander de Vries aus Holland, Giuseppe Pantaleo aus Deutschland, Thor Stang aus Norwegen, Georgios Skotadis aus Griechenland und Francesco Notaro aus Italien.

Für Lundmark, der ein etablierter Online Poker Spieler ist, war es der größte Sieg in einem Live Turnier. Seine bis dahin beste Live Performance war im Januar dieses Jahr beim PokerStars Caribbean Adventure Main Event, wo er $66,000 gewann.

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Judet im PokerStars Team

PokerStars ist seit Sommerbeginn dabei das Team PokerStars Pro mit sehr guten Spielern zu erweitern. Erwähnenswert ist, dass PokerStars auf junge Spieler setzt, die vielleicht nicht viel Erfahrung mitbringen aber konstante Erfolge vorweisen können und so ihre Klasse unter Beweis stellen.

Der letzte Neuzugang ist der ehemalige Billard Champion Antoanell Judet. Seine Poker Karierre hat er vor gerademal fünf Jahren begonnen, wo er aber große Erfolge erzielt hat. Allein über Online Turniere hat er $700,000 gewonnen, eine gewaltige Summe für Rumänien. Zu seinen Erfolgen gehören die Monte Carlo European Poker Tour mit $247,638 und der 22. Platz bei der World Series of Poker mit $257,334 Gewinn. Zudem gewann Judet 2009 bei den Casino Austria Poker Tour’s Bregenz Open $141,245 Preisgeld. An den Tischen von PokerStars.com treffen Sie ihn mit dem Benutzernamen „Toni Judet“ an.

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WSOP-Bracelet bei eBay

Als Peter Eastgate 2008 die World Series of Poker mit gerade einmal 22 Jahren als jüngster Spieler gewann, hatte man die Hoffnung, ein neues Pokertalent gefunden zu haben. Als der Däne dann im Sommer dieses Jahres das frühzeitige Ende seiner Karriere bekannt gab, war die Hoffnung dann aber auch schon genauso schnell wieder verschwunden, wie sie entstanden war. Nun hat Eastgate sogar die Versteigerung seines Bracelets auf eBay gestartet; der Erlös kommt dabei UNICEF zugute. Der australische Profi Tony G bekundete sofort sein Interesse und bot mit, angeblich für ein Halsband für seinen Schäferhund. Inzwischen liegt das höchste Gebot jedoch bei 56.000 US-Dollar – ein Ende ist erst am kommenden Donnerstag in Sicht. Ob Tony G dann bereit ist, so viel für seinen Hund Zasko zu bieten, wird sich dann zeigen.

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Ali Tekintamgac sorgt für großen Poker-Skandal

Es schien fast, als habe Deutschland einen neuen Pokerprofi, als Ali Tekintamgac im Mai die “World Poker Tour” Barcelona gewann und auch bei der kürzlich stattfindenden “Partouche Poker Tour” in Frankreich zu den neuen Finalisten gehörte, die erst jetzt Anfang November zur Ermittlung des Siegers zusammentreten sollten. Doch nun sorgt der aus der Türkei stammende Deutsche für einen großen Skandal: Arglistige Täuschung wird dem Pokerspieler vorgeworfen, weshalb er nun von dem Finale der PTP 2010 disqualifiziert wurde. Offenbar hatte Tekintamgac einige Blogger und Journalisten angeheuert, die Hole Cards seiner Kontrahenten auszuspionieren und diese ihm dann per Handzeichen zu vermitteln. Bereits bei der EPT Tallinn vor einigen Monaten war er aus selbigem Verdacht vom Turnierdirektor disqualifiziert worden; das jetzt an die Justizbehörde übergebene Beweismaterial (vor allem Videos) belegen die Tat jedoch offenbar eindeutig.

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Theo Jorgensen unter PokerStars



Schon seit Anfang der 90er-Jahre ist der Däne Theo Jorgensen aktives Mitglied der Pokerszene, der jedoch vor allem in den letzten Jahren für viel Aufsehen gesorgt hat, beispielsweise mit dem Sieg der World Series of Poker Europe 2008 im 5.000 Pfund Pot Limit Omaha-Turnier oder der World Poker Tour Paris Anfang dieses Jahres, wofür er 800.000 Dollar kassierte. Insgesamt hat der dänische Profi in seiner bisherigen Karriere rund 2,9 Millionen Dollar gewonnen – umso verwunderlicher, dass Jorgensen bisher bei keinem namhaften Pokeranbieter unter Vertrag stand. Diesen Fehler im Portfolio hat nun PokerStars bereinigt: Laut Pressemeldungen spielt Theo Jorgensen in Zukunft im PokerStars Pro-Team; seinen ersten Auftritt mit dem Markenlogo auf der Brust hat der Profi dann voraussichtlich Anfang November bei der Nordic Championship of Online Poker.

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Daniel Negreanu – EPT Finalist im Porträt



Er gehört zu den Urgesteinen und internationalen Profis der Pokerwelt und ist mit seinen 36 Jahren doch eigentlich noch ein recht junger Pokerspieler. Daniel Negreanu, Finalist und Chipleader der European Poker Tour Wien, ist inzwischen vier Armbänder aus der World Series of Poker schwer, hat beim größten Pokerturnier der Welt insgesamt 43 Mal Geld kassiert und auch bei der World Poker Tour ist er mit zwei Siegen und 18 Gewinnen gut vertreten. Eine Bilanz, die dem jungen Kanadier, der im Übrigen nicht einmal einen High School-Abschluss hat, insgesamt 12,8 Millionen US-Dollar einbrachte – abgesehen von Werbekampagnen und anderen Einnahmequellen. Ob in Wien auch noch ein European Poker Tour-Titel für Negreanu drin ist, bleibt abzuwarten. Den deutschen Spielern im Finale möchte man ja auch mal wieder ein Erfolgserlebnis gönnen.

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Dan Harrington und Erik Seidel im Poker Hall of Fame

Obwohl die offizielle Preisvergabe erst Anfang November angesetzt ist, wurden schon jetzt im Vorfeld die beiden Auszeichnungen für den Poker Hall of Fame 2010 bekannt gegeben. Von den zehn nominierten Pokergrößen hat die Jury Dan Harrington und Erik Seidel zu den neuen Mitgliedern gekürt. Eine nachvollziehbare, wenn auch verwunderliche Entscheidung – befand sich unter den Nominierten ja auch Phil Ivey, der allgemeinhin als der momentan erfolgreichste Spieler der Welt anerkannt wird.

Der Pokerprofi Howard Lederer gab in seinem Blog jedoch zu bedenken: “Ich bin sicher, dass Phil froh darüber ist, dass die Juroren dieses Jahr die richtige Entscheidung getroffen haben [...] er ist überzeugt, dass seine Karriere gerade erst begonnen hat.” So dürfte wohl auch die Jury gedacht haben und nahm die wahrlich älteren Herrschaften aus der Pokerwelt in den Poker Hall of Fame auf.

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Gus Hansen im Siegesrausch

Genau vor einer Woche hatte der Däne Gus Hansen, der zuletzt bei der World Series of Poker Europe einen Turniersieg verzeichnen hatte können, in einer nächtlichen Session gegen Di Dang alias “Urindanger” 239.000 Dollar erspielen können. Tags darauf saß der dänische Pokerprofi wieder an den virtuellen High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker und gewann erneut – diesmal vor allem gegen Ilari Sahamies alias “Ziigmund”, der im bisherigen Oktober sowieso nicht allzu oft mit Erfolgen glänzen konnte. Und so hatte Hansen am Ende ein Pkus von über 250.000 US-Dollar vorzuzeigen, während Sahamies einen Verlust von knapp 180.000 Dollar verdauen musste.

Für Letzteren ging das Verlieren im Übrigen gegen Mitte der vergangenen Woche weiter: in 598 Händen verlor “Ziigmund” weitere 200.000 Dollar; Gus Hansen erspielte sich dagegen am Freitag nochmals 18.000 Dollar. Eine gute Woche für den Dänen, eine Miserable für den Finnen.

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Tom Dwan im Online-Erfolgsrausch

An den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker konnte in der vergangenen Woche vor allem Tom Dwan seine Erfolge feiern. Anfang letzter Woche kassierte dieser nämlich gegen den Finnen Ilari Sahamies alias “Ziigmund” sowie gegen das Pokerphantom “Isildur1″ insgesamt rund 1,5 Millionen US-Dollar. Zwar musste Dwan eine Revanche gegen Sahamies einige Tage später hinnehmen, bei der er immerhin 400.000 Dollar verlor, dafür ging es parallel im Rahmen der zweiten Ausgabe der “durrrr”-Challenge aufwärts: Hatte bisher der Herausforderer Daniel Cates alias “jungleman12″ dominiert, so konnte Dwan in der Kurz-Session am letzten Mittwoch endlich mit einer positiven Bilanz aus dem Duell hervorgehen: 32.000 Dollar erspielte sich der Challenge-Begründer in 258 Händen gegen Cates. Eine mehr als akzeptable Woche also für den jungen US-Profi.

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Markus Lehmann zu den November Nine 2010

Die Spekulationen um die sogenannten November Nine, also der Finalisten der diesjährigen World Series of Poker, geht weiter. Von deutscher Seite hat sich nun auch Markus Lehmann zu Wort gemeldet. Der inzwischen in Liechtenstein wohnende Poker-Profi gab im Rahmen seines Interviews seine Meinung zu der diesmaligen Besetzung bekannt, wobei der Deutsche nicht explizit einen Favoriten nannte, aber dennoch seine Anerkennung gegenüber einem Finalisten besonders zum Ausdruck brachte: Michael sei ein toller Kerl und natürlich auch ein sensationell guter Spieler. Er hätte Chancen, sagte Lehmann im Interview. Allerdings gab der Profi auch zu bedenken, dass die Mitglieder der November Nine andere Pokerspieler als jene wären, die es geschafft hatten, ins Finale einzuziehen. In der Zwischenzeit gab es für sie die Möglichkeit, sich weiterzubilden.

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Michael Mizrachi erneut in der Justiz-Klemme

Pressemitteilungen zufolge hat Michael Mizrachi erneut juristische Probleme, nachdem er Anfang dieses Jahres bereits mit einer Hauspfändung wegen Steuerschulden für Schlagzeilen gesorgt hatte. Finanzielle Schulden sind es diesmal zwar keine – dank der überragenden World Series of Poker im Juni und Juli dieses Jahres – dafür scheint “The Grinder” seinen eher unbekannten Vertragspartner Deliverance Poker hintergangen zu haben. Dieser hatte den Pokerprofi nämlich gesponsert, mehr als 150.000 Dollar Prämie überwiesen und auch Anteile am Unternehmen selbst zugeschrieben; Mizrachi unterschrieb nach seinen Erfolgen bei der WSOP jedoch offenbar direkt bei Full Tilt Poker, ohne sich von seinem bisherigen Sponsor zu trennen oder diesen überhaupt zur erwähnen. Sollte die Klage durchkommen, dürfte es teuer für den Profi werden.

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Online-Poker: Isildur1 bei PokerStars gesichtet?

Nahezu beunruhigend ruhig war es am Wochenende an den High Stakes-Tischen. Große Pokeraction gab es einzig in der letzten Woche, als von Donnerstag auf Freitag der Finne Ilari Sahamies gegen Cole South antrat und offenbar Rache an einem US-Amerikaner walten ließ: Bereits zum Monatsanfang hatte Sahamies alias “Ziigmund” nämlich Unsummen an Brian Hastings verloren. Tatsächlich war es eine erfolgreiche Session für den Finnen, der so ziemlich jeden großen Pot der rund 1.000 gespielten Hände kassierte und am Ende ein Plus von 700.000 US-Dollar vorweisen konnte.

Für die Verfolger der Online-Szene dürfte diese Session jedoch nicht ausgereicht haben. Vielmehr werden neue Gerüchte und Vermutungen über ein gewisses Pseudonym breit, das schon lange nicht mehr bei Full Tilt Poker aktiv war: “Isildur1″ sorgte Ende letzten Jahres für ein enormes Aufsehen in der gesamten Online-Szene. Nach einer schweren Niederlage gegen Townsend, Hastings und South verschwand er jedoch mehr oder weniger Anfang dieses Jahres wieder. Nun glauben jedoch einige Pokerspieler ihn in dem unbekannten PokerStars-Spieler “Grolongo” erkannt zu haben; ganze Foren diskutieren inzwischen über die Identität des Online-Pseudonyms von PokerStars. Fragt sich, ob nicht nur der verzweifelte Versuch dahintersteckt, die Story um das Pokerphantom wieder aufleben zu lassen.

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Shaun Deeb – diesmal ohne Frauenkleidung

Das letzte Mal trat der US-amerikanische Pokerprofi Shaun Deeb nicht unbedingt positiv in Erscheinung: beim diesjährigen Ladies Event im Rahmen der World Series of Poker 2010 erschien der Online-Profi nämlich im Frauendress – sogar das passende Make-up fehlte nicht – und pokerte in einem (fast) rein weiblichen Teilnehmerfeld. Am vergangenen Wochenende zeigte er dann jedoch wieder online sein Können, als er nämlich bei dem Full Tilt Poker 750.000 Dollar Guaranteed-Turnier teilnahm und prompt gewann. Rund 133.000 Dollar kassierte Deeb für seinen Sieg, der seine Bilanz weiter verbessert: Der aus New York stammende Pokerspieler hat nämlich in seiner bisherigen Karriere über 4 Millionen US-Dollar allein im World Wide Web erspielt.

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NEUES GESICHT BEI DEN PROFIS VON FULLTILTPOKER.NET: WILLKOMMEN ANDREAS KRAUSE

Die kostenlose Online-Pokerschule FullTiltPoker.net begrüßt Andreas Krause als Neuzugang im erlesenen Kreis der deutschsprachigen Profis. Der 42-jährige Deutsche konnte aktuell einen seiner größten Pokererfolge feiern – er gewann im August die FullTiltPoker.net Merit Cyprus Classics auf Zypern. Hier setze er sich gegen 180 Spieler durch und nahm ein Preisgeld in Höhe von 415.780 Dollar mit nach Hause. Andreas Krause ist durch seine lange Pokerkarriere und seinem konstanten Erfolg prädestiniert in den Kreis der FullTiltPoker.net-Profis aufgenommen zu werden. Krause erweitert nun die Riege der Profis aus Deutschland und Österreich, zu denen Eddy Scharf, Jens Vörtmann, Sigi Stockinger, Markus Golser, Erich Kollmann, Stefan Rapp, Niki Jedlicka, Christoph Wolters, Roland Specht, Christiane Klecz, Soraya Homam, Martin Kläser, Hans Martin Vogl, Sascha Biorac, Marco Liesy, Markus Lehmann und Thomas Bihl gehören. Gemeinsam haben sie bisher fünf WSOP-Bracelets gewonnen. Andreas Krause feiert sein Debüt als FullTiltPoker.net-Profi auf der FullTiltPoker.net Million Euro Challenge 2010 in Wien, bei der er live vor Ort dabei sein wird.

Bevor Andreas Krause mit dem Pokerspiel anfing, widmete er sich ausschließlich seiner Leidenschaft dem Fußballsport. Neben seinem Studium in Sport und
Wirtschaftswissenschaften spielte er bis 1993 als Fußballprofi bei den Stuttgarter Kickers. In einem Urlaub mit seinen ehemaligen Fußballmannschaftskollegen 1996 auf Ibiza, hat Poker sein Leben verändert. Am Hotelpool wurden einige Draw-Poker-Runden gespielt, Krause war hier stetig unter den Gewinnern. Zwei Jahre lang beschäftigte er sich intensiv mit dem Pokerspiel, bis er dann 1998 bei der Europameisterschaft in Baden-Baden teilnahm. Er zeigte was in ihm steckt und
gewann das Turnier mit einem Preisgeld von 47.500 Euro. Das war der Beginn einer herausragenden Pokerkarriere.

Im Jahr 2000 folgte die nächste Platzierung: Er belegte den 1.Platz beim Carnival of Poker in Las Vegas mit einem Gewinn von 52.800 Dollar. Darauf folgten das Poker Spring Festival in Wien, das er ebenfalls gewann und im Mai verpasste er nur knapp ein Bracelet bei der WSOP. Er wurde Zweiter im Seven Card Stud Hi/Lo.
Von 2001 bis 2007 nahm er an zahlreichen Turnieren teil und konnte auch hier einige gute Platzierungen erreichen. 2007 wurde Andreas Krause Zweiter bei den Austrian Classics in Wien, das brachte ihm ein Preisgeld von 102.650 Euro ein. Im selben Jahr  nahm er an der WSOP teil. Es sollte ein gutes Jahr für ihn werden und so schaffte er es an den Finaltisch des 1.500 $ No Limit Hold’em-Turniers. Er ging damals als Sechster vom Tisch mit einer Gewinnsumme von 94.000 Dollar.

Während seiner gesamten Laufbahn als Pokerprofi nahm er an zahlreichen Turnieren weltweit teil, was ihn zu einem der bekanntesten deutschen Pokerprofis machte.
Andreas Krause weiß, wie wichtig die körperliche Verfassung am Pokertisch ist. Neben der Pokerleidenschaft und seinem Siegeswillen ist er darauf bedacht, seinen Körper fit zu halten, um am Pokertisch Ausdauer zu beweisen.

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Poker Hall of Fame 2010 – die Nominierten

Bis zum 31. August hatte alle Welt die Möglichkeit, die Nominierten für den Poker Hall of Fame 2010 auszuwählen und für diese zu stimmen. Nun wurden die zehn meistgewähltesten Pokerprofis ermittelt und bekannt gegeben: Chris Ferguson, Barry Greenstein, Jennifer Harman, Dan Harrington, Phil Ivey, Linda Johnson, Tom McEvoy, Daniel Negreanu, Scotty Nguyen und Erik Seidel sind demnach die Anwärter auf die Auszeichnung. Entschieden ist mit dieser Wahl jedoch prinzipiell noch gar nichts. Zunächst wird eine 16 Mann starke Jury aus ausgezeichneten Pokerspielern zusammen mit 17 Journalisten der Szene zusammentreten und sich ausgiebig beraten – erst dann wird die Entscheidung gefällt werden, welche beiden Nominierten in den Poker Hall of Fame eintreten werden. Das Ergebnis lässt jedoch noch etwa zwei Monate auf sich warten: Im Rahmen der WSOP “November Nine”, also dem Finale, soll das Ergebnis bekannt gegeben werden.

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Die Wahl für die Poker Hall of Fame 2010

Bis nächste Woche Dienstag steht der Pokerwelt offen, Pokerspieler aus der ganzen Welt für den Poker Hall of Fame 2010 vorzuschlagen und zu wählen. Die zehn besten Spieler gelangen dann in die Engauswahl für die Jury, zwei Nominierte erhalten dann nach Abstimmung die Auszeichnung. Zwar ist das virtuelle Wahllokal erst seit gestern eröffnet, angeblich stehen jedoch bereits jetzt mehr als 180 Spieler und Spielerinnen zur Auswahl. Die Favoriten werden sich am Ende jedoch voraussichtlich nur geringfügig von der Letztjährigen unterscheiden; Phil Ivey, Daniel Negreanu, Scotty Nguyen oder Barry Greenstein haben ihren Platz in der engeren Auswahl geradezu sicher. Für Tom Dwan dürfte es dagegen spannend werden: im vergangenen Jahr wurde dieser von dem Komitee nicht zugelassen, da er aus deren Sicht nicht zu den langfristigen erfolgreichen Spielern gehörte.

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Interview mit Moritz Kranich

Mit über 2,1 Millionen Dollar an Preisgeldern ist der Hamburger Moritz Kranich derzeit der zweiterfolgreichste deutsche Turnierpokerspieler nach Sebastian Ruthenberg. Am 16. Juli dieses Jahres konnte er – nach seinem Sieg bei der European Poker Tour im französischen Deauville 2009 – zudem den World Poker Tour Bellagio Cup VI in Las Vegas für sich entscheiden. Damit ist er der erste Deutsche überhaupt, dem das Double aus EPT- und WPT-Titel gelang. Mit pokercraft.de sprach er über seine Anfänge, Multi-Tabling, die verschiedenen Spielertypen und noch vieles mehr …


Vielleicht magst du zunächst mal erzählen, wie du überhaupt zum Pokern gekommen bist?

Angefangen hat alles 2005, als ich das erste Mal auf DSF Folgen von der „World Series Of Poker“ gesehen habe. Mein erster Gedanke war sofort: Das will ich auch lernen. Damals hab ich dann mit Spielgeld angefangen, mir auch schon mal ein Buch bestellt, bis ich 2006 schließlich das erste Geld bei einer Onlinepokerseite eingezahlt habe. Der Anfang lief noch sehr wechselhaft – ein bisschen gewonnen, ein bisschen verloren -, bis es Mitte 2006 so langsam losging. Wirklich richtig durchgestartet bin ich dann Anfang 2008.

Wie hat dein Umfeld reagiert, als du dich entschieden hast, mit Poker hauptberuflich dein Geld zu verdienen?

Das war schon ein sehr waghalsiger Schritt, es heißt in Büchern oder auf Trainingsseiten über professionelles Pokern ja immer, dass man sich auf jeden Fall ein zweites Standbein zulegen sollte. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass, wenn ich das in dem Moment nicht ausprobieren sollte, ich es für immer bereuen würde in meinem Leben. Meine Frau, damals noch Freundin, hat an mich geglaubt und mich super unterstützt. Meine Eltern fanden die ganze Situation natürlich nicht so lustig, aber nach meinen Erfolgen akzeptieren sie meine Entscheidung inzwischen komplett.

Erzähl mal, wie war das mit deinen Eltern?

Die ersten zwei, drei Monate herrschte schon sehr schlechte Stimmung bei uns in der Familie, aber irgendwann haben sie gemerkt, dass es mir Spaß bringt, dass es mich erfüllt und dass ich eben auch tatsächlich ganz gut damit verdiene. Und spätestens seit ich 2009 die EPT in Deauville gewonnen habe, stehen sie auch absolut hinter mir.

Wie sieht denn ein normaler Arbeitstag bei dir aus?

Wenn ich Online spiele, fang ich meistens so um 19 oder 20 Uhr an. Ich starte immer mehrere Turniere gleichzeitig und spiele in der Regel acht bis neun Stunden am Stück. Manchmal acht Turniere gleichzeitig, in den meisten fliegt man dann schon früh raus, gegen Ende bleiben aber, wenn’s gut läuft, so zwei, drei übrig, die ich dann hoffentlich bis zum Finaltisch weiterspiele.

Wie schaffst du es, die Action an acht Tischen gleichzeitig zu verfolgen?

Ein bisschen was von der Aufmerksamkeit geht natürlich verloren, klar. Man kann nicht acht Tische mit derselben Intensität spielen wie einen, aber ich habe eigentlich eine ganz gute Auffassungsgabe für das, was an den verschiedenen Tischen so läuft. Ich spiele an einem großen 30-zoll Monitor, hab also alle Tische gleichzeitig im Blick, man kann sich im nach hinein besondere Hände angucken, wie sie gespielt wurden und sich Notizen über seinen Gegner machen. Und wenn’s wirklich drauf ankommt, wenn ein Turnier in die Endphase geht, dann sitze ich auch meistens nicht mehr an so vielen Tischen und kann mich viel besser auf meine Gegner einstellen.

Was ist die maximale Anzahl an Tischen, die du bisher gespielt hast?

Bei Sit ‘n’ Gos, die wesentlich einfacher zu spielen sind als große Turniere, hab ich in der Vergangenheit mal bis zu 20, 22 Tische gleichzeitig gespielt, aber das ist dann ein wahnsinniges Geklicke und nach eineinhalb Stunden raucht einem auch der Kopf.

Benutzt du beim Spielen technische Hilfsmittel, die automatisch Daten über deine Gegner sammeln – Software wie Hold’Em Manager oder Pokertracker?

Nein, gar nicht. Das einzige, was ich nutze, sind die Datenbanken von Officialpokerrankings.com. Dort kann man nachschauen, für wie viel Geld sich der Gegner in der Regel einkauft, wie viel Gewinne er erzielt … Somit kann man sein Gegenüber schon mal ein bisschen kategorisieren, und meine restlichen Informationen sammle ich dann über Aufmerksamkeit im Spiel. Ich hab dass Gefühl, dass Programme wie Hold’Em Manager bei Turnieren hinderlich sein können, da Leute am Anfang eines Turniers ganz anders spielen als am Ende, und wenn man dann nur Statistiken vom Anfang des Turniers hat, kann sich da für einen gegen Ende ein völlig falsches Bild ergeben.

Dein Screenname bei Pokerstars lautet Catenaccio (Ein Spielsystem im Fußball, das streng ergebnisorientiert ausgerichtet ist, Anm. der Red.). Was sagt das über dich als Pokerspieler aus?

Vor allem bin ich großer Fußballfan, auch was Strategie und Taktik angeht. Den Namen hab ich mir damals gegeben, als die Italiener noch ziemlich guten Fußball gespielt haben, 2006 auch Weltmeister wurden. Über mein Spiel am Pokertisch sagt das aber überhaupt nichts aus.

Viele professionelle Pokerspieler besitzen so genannte Sponsorenverträge mit großen Onlinepokeranbietern. Du nicht. Warum?

Da müsste man mal die Anbieter fragen. Bislang kam einfach noch keiner auf mich zu, was aber auch daran liegen könnte, dass ich nach meinen Sieg 2009 in Deauville so ziemlich jedes mediales Interesse abgelehnt habe. Vermutlich würde es mir das Leben als Pokerspieler hier und dort schon leichter machen, auf der anderen Seite kommen dadurch auch Pflichttermine auf einen zu: Werbeveranstaltungen, Workshops. Das würde meine Freiheit, die ich genieße und mir auch sehr wichtig ist, doch deutlich einschränken. Ich bin einfach nicht der Typ, der sich vor Kameras sonderlich wohl fühlt. Grundsätzlich wäre ich bei einem entsprechenden Sponsorenangebot aber erstmal nicht abgeneigt.

Du giltst als Turnierspezialist. Was macht den größeren Reiz gegenüber Cashgames für dich aus?

Mit Cashgame bin ich nie warm geworden. In der ganzen Zeit, in der ich Poker spiele, haben mich Turniere immer mehr fasziniert. Die stetigen Veränderungen: die Blinds steigen, mein Stack verändert sich, kann größer oder kleiner werden – man muss sich permanent auf neue Situation einstellen. Auch die Stacks der Gegner oder wie sie spielen, kann sich jederzeit ändern, und dieses Gefühl, wenn nur noch an zwei, drei Tischen oder am Finaltisch gespielt wird, das ist das größte an Adrenalin und Spaß, was mir beim Poker bisher widerfahren ist.

Auf der anderen Seite kannst du sowohl live, als auch online einige Erfolge aufweisen. Wo siehst du hier die größten Unterschiede und was ist dein Geheimnis, dich beiden Situationen gut anpassen zu können?

Das weiß ich gar nicht so genau. Ich hab bisher vierzig Liveturniere gespielt und zwei davon gewonnen. Das ist eine Quote, die ich auch einfach nicht werde halten können. Um ein Turnier zu gewinnen, gehört immer auch eine Menge Glück dazu. Onlinepoker ist wesentlich mathematischer, da man überhaupt nicht sieht, ob der Gegner sich sicher fühlt oder einem irgendwelche „Körpertells“ verrät. Das ist auch schon der Hauptunterschied. Und live wird generell weniger aggressiv gespielt. Für viele Onlinespieler, die gerne bluffen und aggressiv spielen, ist es am Live-Tisch, wenn einen permanent acht Augenpaare angucken, wesentlich schwieriger, einen Bluff durchzuziehen, als wenn man einfach nur ein paar Knöpfchen drücken muss. Aber gerade Bluffen ist live sehr profitabel.

Würdest du somit sagen, dass Livepoker eigentlich das einfachere Spiel ist?

Die Gegner sind schwächer, aber das ganze Drumherum, die Konzentration und das Gefühl, die ganze Zeit beobachtet zu werden, gleicht das wieder aus. Grundsätzlich würde ich aber schon sagen: Vergleicht man ein 100-Dollar-Onlineturnier mit einen Liveturnier über 100 Dollar, ist das Onlineturnier um ein vielfaches schwieriger. Allein, weil die Gegner technisch und mathematisch wesentlich besser sind.

Beim Poker gibt es verschiedene Kategorien von Spielern. Mal etwas flapsig gefragt – was bist du: tighter Rock, looser Maniac … ?

Ein Maniac bin ich absolut nicht. Ich versuche mich immer dem Tisch anzupassen und kann schon so zwei, drei verschiedene Stile spielen. Es kann sein, dass ich an der Bubble jede Hand erhöhe, wenn ich die Chips dafür habe und ‘ne Stunde später folde ich dreißig Minuten am Stück. Aber generell spiele ich schon eher tight, und für mich persönlich passt dieser Stil auch am Besten. Ich bin privat eher der ruhige Typ. Wenn ich am Tisch jetzt die ganze Zeit den großen Max mache, nimmt mir das keiner ab. Wenn man allerdings sehr lautstark und eh ein sehr emotionaler Mensch ist, dann kann man so auch sehr erfolgreich Poker spielen. Man muss immer wissen, wie der Tisch über einen denkt, und wenn man seinen Gegnern diesbezüglich einen Schritt voraus ist, ist das viel wert.

Bei deinem WPT-Sieg im Juli in Las Vegas saßt du zusammen mit Phil Ivey am Final Table, der gemeinhin als der beste Spieler der Welt gilt. Wie war das für dich? Spürt man da so was wie Respekt oder Ehrfurcht oder lässt dich das völlig kalt?

Nee, das nun nicht. Er ist tatsächlich der beste der Welt und ich saß in dem Turnier auch schon vorher zehn, zwanzig Stunden direkt neben ihm. In dieser Zeit hatte ich aber das Gefühl, dass er auch mein Spiel respektiert und wir haben uns weitestgehend in Ruhe gelassen.

Fällt es dir schwer, dich nach solchen Erfolgen neu zu motivieren, wenn man mit knapp $900.000 aus Las Vegas nach Hause kommt, oder gibt das nur noch mehr Anreiz, sich so schnell wie möglich wieder an den Pokertisch zu setzen?

Das ist sehr unterschiedlich. Nach dem Sieg bei der WPT hab ich knapp ‘ne Woche erstmal gar nichts gemacht. Ich kam am Montag aus Las Vegas zurück – am Freitagabend hatte ich aber schon wieder tierisch Lust, zu spielen, und den Sonntag hab ich dann auch gleich mit elf Stunden komplett durchgezogen.

Du giltst als sehr höflicher und besonnner Spieler am Tisch – keine Selbstverständlichkeit. Wie gehst du mit Rüpeln und Besserwissern um?

Poker ist ein sehr egoistisches Spiel, weil jeder versucht, dem anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das zieht natürlich auch Leute an, mit denen man nicht unbedingt abends gemeinsam ein Bier trinken möchte. Auf der anderen Seite gibt es aber auch enorm viele junge Leute, die es spielen, nett sind, und der Teil überwiegt meiner Erfahrung nach auch. Um mich aus der Ruhe zu bringen, muss schon einiges passieren.

Überhaupt bedarf es als Profispieler einer ungeheuren mentalen Stärke: Stichwort „Varianz“. Woher nimmst du die Kraft?

Also ich mach weder Joga, noch autogenes Training, noch sonst irgendwas. Ich weiß es nicht genau. Ich war schon immer sehr Wettbewerbsorientiert, egal ob nun Fußball, Tennis oder Gesellschafts- und Kartenspiele mit Freunden oder der Familie. Wenn ich am Tisch sitze, bin ich einfach voll drin, kann mich über Stunden konzentrieren, merke gleichzeitig aber auch, wenn ich ein bisschen nachlasse und spiele dann eben einfach weniger Hände für den Moment, während andere das vielleicht gar nicht merken und sich so in schwierige Situationen manövrieren.

Peter Eastgate, der Gewinner des Main Events bei der „World Series Of Poker 2008“, hat vor einigen Wochen mit gerade einmal 23 Jahren seinen Rücktritt vom Poker bekannt gegeben. Wie steht’s mit dir: Kannst du dir vorstellen, dein Leben lang zu pokern oder möchtest du auch noch mal etwas Anderes machen?

Mein Leben lang nicht, die nächsten fünf Jahre, denke ich, aber auf jeden Fall noch. Mir macht es weiterhin enorm viel Spaß, es entstehen immer wieder neue Situationen, die man vorher so noch nicht hatte – das macht es unglaublich abwechslungsreich. Außerdem gibt es noch ein paar Varianten, die ich gern besser lernen würde, speziell im „Omaha“-Bereich. Was in zehn, zwanzig Jahren sein wird, kann ich aber noch nicht sagen.

Vielen Dank für das Gespräch!


(Interview geführt von Jan Kahl)

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World Poker Tour Legends of Poker – Phil Collins dreht voll auf

Jede Menge Live-Pokeraction bietet sich seit vergangenem Freitag auch im kalifornischen Bell Gardens bei der World Poker Tour Legends of Poker. Hierbei nahmen an den beiden Starttagen insgesamt 462 Pokerspieler aus aller Welt teil, unter anderem auch Profis wie Daniel Negreanu, Scott Seiver, Phil Hellmuth, Eric Baldwin oder Barry Greenstein. Nachdem sich ein großer Teil bereits an Tag 1 verabschieden musste, trat gestern vor allem ein Teilnehmer in Erscheinung: Phil Collins saß am gestrigen zweiten Turniertag mit großem Schlafmangel wegen einer Lebensmittelvergiftung und einer extrem schlechten Ausgangssituation – nur 13.000 Chips – am grünen Filz. Am Ende hatte er jedoch knapp 900.000 Chips inne und führt damit nun die verbliebenen 61 Teilnehmer des Events an.

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Phil Ivey fährt ins Umsatz-Tal

Der Donnerstag vergangener Woche schien kein allzu guter Tag für Phil Ivey zu sein. Der US-amerikanische Profi schied nämlich erst im Rahmen der Full Tilt Poker Merit Cyprus Classic auf Zypern aus dem High Roller-Event aus und legte dann unmittelbar danach eine verlustreiche Session an den virtuellen High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker hin. Schuld an den 453.000-Dollar-Minus für Ivey war vor allem Ilari Sahamies alias “Ziigmund”, der bis gestern mit rund 513.000 Dollar der größte Gewinner war. Ebenfalls aufwärts ging es wieder für Tom Dwan, der in den letzten Tagen über 355.000 Dollar in 6.723 Händen Gewinn machte. Und auch Patrik Antonius schrieb wieder schwarze Zahlen: In 1.700 Händen erspielte er sich immerhin 163.000 US-Dollar.

Für Phil Ivey ist es jedoch nicht nur bei einem erfolglosen Wochenende geblieben: der US-Amerikaner verzeichnete auch in der Nacht zu Montag hohe negative Zahlen: In 832 Händen verlor der US-Profi 270.000 Dollar. Einzig Gus Hansen mit 372.000 US-Dollar Minus konnte das noch toppen – der Däne spielte jedoch auch 3.378 Hände! Am anderen Ende der Rangliste konnte sich dagegen Cole South freuen, der über 171.000 Dollar in 1.558 Händen gewann – ein gelungener Wocheneinstieg.

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PokerStars lässt Katja Thater warten

Bereits im Mai hatte die deutsche Pokerspielerin Katja Thater im extra veranstalteten Pokerturnier gegen Pokergrößen, wie Joe Hachem, Scott Clements und Alexander Kravchenko gesiegt und sich den “European Poker Tour Mixed Games Player Award” gesichert. Doch offenbar hatte es PokerStars nicht für nötig empfunden, die Auszeichnung dann auch recht bald zu übergeben. Und so ließ man die sympathische Deutsche warten, kündigte dann eine offizielle Ehrung am ersten Starttag der momentan stattfindenden EPT Tallinn an, verschob die Übergabe dann auf den zweiten Starttag, dann auf die am Abend darauf veranstaltete Players-Party und nachdem dieser Termin dann auch nicht eingehalten wurde, wurde Katja Thater dann endlich am dritten Turniertag vom Pokertisch in Tallinn “gezerrt” und ausgezeichnet. Im Übrigen schied die Deutsche dann kurze Zeit nach dem Vorfall auch vom Turnier aus.

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Drei Frauen mehr im “Women in Poker Hall of Fame”

Laut Presseberichten wurde nun vorab der eigentlichen Ehrung Anfang September die drei ausgezeichneten Pokerspielerinnen genannt, die sich nun im “Women in Poker Hall of Fame” wissen dürfen. Das dabei aktuell wohl bekannteste Gesicht gehört Jennifer Harman, die in ihrer bisherigen Karriere bereits in zwei WSOP-Turnieren siegen konnte und im Live-Poker längst einen Millionenbetrag kassiert hat. Noch mehr US-Dollar konnte dagegen die zweite ausgezeichnete Pokerspielerin in ihrer bisherigen Karriere gewinnen: Kathy Liebert hat 5,7 Millionen Dollar erspielt und ist damit die erfolgreichste Spielerin weltweit. Die Ehrenauszeichnung erhielt in diesem Jahr die bereits verstorbene Billy Brown, die unter anderem die California State Ladies Poker Championship gründete und auch als erste Veranstalterin einen Preispool garantierte.

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Liv Boeree verlässt Ultimate Bet

Schon bei der World Series of Poker 2010 hatte sich der Verdacht aufgetan, dass die englische Pokerspielerin Liv Boeree und ihr bisheriger Sponsor Ultimate Bet gebrochen seien, als nämlich die Engländerin nicht mehr mit einem Logo des Pokerunternehmens auf der Brust im Main-Event antrat. Nun hat Ultimate Bet das Spielerprofil von Boeree von der Homepage gelöscht, sodass die Siegerin der EPT San Remo 2010 sich nun augenscheinlich von ihrem Sponsor getrennt hat. Für die 26-jährige Engländerin, die in ihrer bisherigen Karriere etwa zwei Millionen Dollar hat gewinnen können, haben sich damit jedoch einige Türen geöffnet, zum Beispiel ein möglicher Vertrag mit den weitaus attraktiveren Unternehmen PokerStars oder Full Tilt Poker, die sicherlich an Boeree interessiert sein dürften.

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Phil Laak nach Unfall im Krankenhaus

Der aus Irland stammende Pokerprofi Phil Laak verunglückte am vergangenen Donnerstag schwer auf einer Quad-Tour, die er zusammen mit dem befreundeten professionellen Pokerspieler Antonio Esfandiari angetreten war. Anscheinend war Laak mit einem Baum kollidiert und erlitt dabei schwere Verletzungen: Mit insgesamt sieben Knochenbrüchen, mehreren Schürfverletzungen und einer Platzwunde am rechten Auge wurde der irische Pokerprofi ins Krankenhaus eingeliefert. In der Online-Community Twitter schrieb er kurz nach dem Unfall: “Es hätte schlimmer kommen können. Ich bin froh, noch an einem Stück zu sein.” Für Phil Laak scheint damit wohl der Höhepunkt seiner momentanen Abwärtsphase gekommen. So wurde erst Anfang Juni der von Laak aufgestellte Weltrekord im Dauer-Pokern nur zwei Wochen später von drei österreichischen Amateuren gebrochen. Und auch im Rahmen der diesjährigen WSOP 2010 hatte der Ire nicht allzu große Erfolge feiern können.

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Junger Student wird zum Poker Star

Der junge Student Antoine Saout aus der Bretagne bewies auf einem WSOP-Turnier in Las Vegas, dass Poker nicht nur den Leuten das Geld raubte, sondern ihnen auch viel Geld geben konnte. Der Ingenieurs-Student nahm voller Euphorie an dem Turnier teil, selbstverständlich hat er zu dem Zeitpunkt noch nicht gewusst, wie das Ereignis ausgehen würde. Daran geglaubt hat er vermutlich erst, als er mit anderen namhaften Spielern am Finaltisch saß und er hochkonzentriert zockte. Für ihn endete die Veranstaltung durchaus positiv, auch wenn er nicht den ersten Platz erreichte. Er gab sich schon mit dem dritten zufrieden und erhielt außerdem auch ein Preisgeld in Höhe von 3,5 Millionen Dollar.

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Der Online-Poker-Spieler und der Mord

Der ehemalige Online-Poker-Star Joran van der Sloot befindet sich zurzeit in einem Gefängnis in Südamerika. Der Spieler gilt als Hauptverdächtiger in zwei Mordfällen, welche ihm bisher jedoch nicht nachgewiesen werden konnten. Zum einen soll er Natalee Holloway auf Aruba umgebracht haben und als ihm die Spielerin Stephany Flores auf die Schliche kam, soll er auch diese aus dem Weg geräumt haben. Bisher wurden weder Leichen gefunden noch andere sichere Indizien, welche eine Verurteilung begründen würden. Dennoch ist seine Schuld kaum noch anzuzweifeln.

Dieser Tatsache nahm sich nun auch ein holländischer Regisseur an und verfilmte die Geschichte dieses Mannes. Der Film mit dem Titel “Me & Mr. Jones” beschäftigt sich mit dem Fall der Natalee Holloway. Die Hauptperson ist ein Journalist, welcher diesem Mordfall nachgeht. Der zweite Mord spielt in dem Film keine Rolle, doch in der Realität durchaus. Das Ereignis soll sich so abgespielt haben, dass die beiden Personen – Joran van der Sloot und Stephany Flores – in einem Hotelzimmer Online-Poker gespielt haben. Innerhalb des Chats soll der jetzige Gefängnisinsasse zwielichtige Kommentare geäußert haben, an denen Frau Flores ihn als den Mörder von Natalee Holloway erkannt hat. Diese Erkenntnis schien dem Mann nicht zu gefallen, weshalb er sie angeblich ebenfalls tötete.

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“durrrr-Challenge” neigt sich dem Ende

Die Zeit der ruhigen Stunden scheint nun endlich vorbei –sowohl innerhalb der Live-Poker-Welt, als auch im Online-Poker regen sich die Recken und spielen ihre Spiele. Auch Tom Dwan und Patrik Antonius spielen nun die laufende Challenge weiter. Am vergangenen Montag spielten die beiden erneut und Tom Dwan konnte einen weiteren Fortschritt verzeichnen. Nach einem kleinen Erfolgserlebnis von Patrik Antonius, durch welches er sein Comeback feierte, konnte nun “durrrr” wieder die Oberhand gewinnen.

Innerhalb der gesamten Challenge hat Patrik Antonius bereits ungefähr zwei Millionen Dollar verloren. Selbst wenn der zurückgekehrte Pokerstar sich sehr anstrengt, dann wird es dennoch schwer für ihn, innerhalb der verbleibenden 10.000 Hände, welche noch gespielt werden müssen, die Oberhand zu gewinnen. Nahezu alle Fans sind sich sicher: Antonius wird weitere 500.000 Dollar aufgrund seiner Niederlage an Dwan abgeben müssen. Weiterhin hoffen alle Beteiligten, dass Antonius seine Niederlage einsieht und die Veranstaltung vorzeitig abbricht, denn es warten bereits zahlreiche neue Herausforderer auf Tom “durrrr” Dwan.

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Der Absturz eines Pokerstars

Der ehemalige Pokerprofi Ron Fanelli aus New York war sehr lange Zeit weltweit für sein Geschick beim Poker bekannt, doch seit einigen Jahren scheint sein Leben nur noch abwärtszugehen. Der ehemalige Navy Offizier scheint nun seine gesamte Laufbahn mit einem Mord abzuschließen. Spieler wie Fanelli waren bei den Medien immer sehr beliebt, einerseits wegen ihre Könnens und ihrer Berühmtheit und weiterhin aufgrund der menschlichen Fehltritte, wie sie jeder durchlebt. Beispielsweise sorgten Fanellis Wutausbrüche am Spieltisch immer für ein sagenumwobenes Titelbild, auch wenn sie ihm letztlich verziehen wurden.

Das letzte Mal, als man noch von Fanellis großen Erfolgen sprach, war im Jahr 2004. Danach ging es langsam abwärts, im Jahr 2006 galt der ehemalige Pokerprofi als bankrott und musste sich Geld leihen. Im darauf folgenden Jahr begab sich der Mann nach Thailand, heiratete und wurde Vater. Diese Beziehung ging jedoch zu Bruch und Fanelli begann sich nur noch mit Drogen und Prostituierten zu beschäftigen. Nun steht er in Thailand vor Gericht, weil er die Prostituierte Wanphen Pienjai erstochen hat. Aufgrund seines Geständnisses wird er vermutlich den Rest seines Lebens im Gefängnis sitzen.

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The Doyle Brunson Ten Team – Kelly und Sands neu dabei

Die US-amerikanische Pokerikone Doyle Brunson hat sein persönliches Team erweitert. Der Neuzugang im “The Doyle Brunson Ten Team” ist Davis Sands, der nach seinem Jahressieg von 2,3 Millionen Dollar 2009 und seinem Auftritt bei der diesjährigen World Series of Poker den Platz verdient hat. Ebenfalls neu dabei ist Dan Kelly, der mit dem Sieg in Event 52 der World Series of Poker von sich überzeugen konnte und einen Platz im Team erhielt. Damit belegen die beiden neu hinzugekommenen Pokerspieler zwei weitere Plätze neben den schon bestehenden Mitgliedern Zachary Clark, Amit Makhija, Dani Stern, Chris Moorman, Alex Kamberis und Steve Gross. Wer die letzten beiden freien Verträge unter Doyle Brunson erhält, bleibt abzuwarten.

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Player of the Year 2010 – Kassela oder Mizrachi?

Eigentlich hatte sich Frank Kassela schon gefreut, als er nach seinem Doppelsieg und insgesamt fünf Money Finishes im Rahmen der diesjährigen World Series of Poker ganze 285 Punkte hatte “einsacken” können und damit die Spitzenposition in der Punktewertung innehatte. Jetzt scheint ihm jedoch Michael Mizrachi die Auszeichnung als “Player of the Year 2010″ streitig zu machen. Der US-Profi hat mit seiner Qualifikation für den Final-Table des Main-Events noch Chancen auf einen Turniersieg, der ihm weitere 100 Punkte einbringen würde. Mit seinen bereits 190 Punkten würde er dann auf gleicher Position wie Kassela landen, der im Main-Event nur cashen konnte, und damit nun 290 Punkte gesammelt hat. Im Übrigen ist nicht offiziell geregelt, wie bei gleichem Punktestand vorgegangen wird – eventuell wird dann das gewonnene Preisgeld verglichen, wobei Michael Mizrachi hierbei die besseren Karten hätte.

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Matusow verliert 2 Millionen Dollar-Wette

Kurz nach dem Start der diesjährigen World Series of Poker gingen die beiden Pokerprofis Mike Matusow und Ted Forrest eine Wette ein, deren Einsatz wohl schon Hinweis auf den damaligen Alkoholpegel der beiden Spieler sein dürfte. Ganze zwei Millionen Dollar standen auf dem Spiel und sollten Forrest zukommen, sofern er es bis zum Ende der WSOP schaffen sollte, von 94 Kilogramm auf 69,5 Kilogramm abzunehmen. Unglaublicherweise hat dieser die 50 Pfund nun tatsächlich abgespeckt – trotz des momentanen Pokerstresses in Las Vegas. Und so wurde der nun schlanke Ted Forrest um zwei Millionen Dollar bereichert, während Mike Matusow sich von seiner anfänglichen Überzeugung von der Utopie dieser Wette verabschieden musste.

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