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Poker Tipps: Wie spielt man erfolgreich Poker Turniere
Wenn Sie Pokerturniere gewinnen wollen, ist es wichtig, viele Chips sammeln. Aber noch wichtiger ist es, Pokerspiele so zu spielen, dass man nur wenige Chips verliert.
In der Anfangsphase eines Poker Turnieres sollte man auch mittelmäßige Karten spielen, weil die Kosten relativ zum Stack relativ günstig sind. 8-7 für den 3fachen BB zu callen wäre beispielsweise zu Beginn noch zu bezahlen, in den späteren Phasen allerdings nicht mehr. Man sollte so viele Flops wie möglich ansehen und dementsprechend mehr Pots gewinnen.
In der mittleren Phase eines Poker Turniers hängt der Spielstil davon ab, wie man sich in der ersten Phase geschlagen hat.
Hat man jetzt 20x den BB, ist also short, sollte man hauptsächlich zwei verschiedene Pots spielen: entweder die hochwertigen Karten, mit denen man verdoppeln kann. Diese muss man dann sehr aggressiv spielen. Oder die Pots, in denen man mit minimalem Risiko gewinnen kann. Zum Beispiel mittels Blindsteal, wenn man tighte Spieler in den Blinds hat.
Hat man einen mittelmäßigen Stack, also 20-40x den BB, ist es wichtig, die Position auszunutzen.
Hat man einen Bigstack, also >40x den BB, sollte man auch guten Positionspoker spielen, aber man kann jetzt Karten, mit denen man mit einem mittleren Stack nur callen würde, auch mal raisen.
In der späten Phase hängt die Vorgehensweise ebenfalls von der Größe des Stacks ab.
Hier hängt auch alles davon ab, wie viele Chips man hat.
Als Shortstack ist es wichtig, mit guten Händen sofort All-In zu gehen, in der Hoffnung seinen Stack zu verdoppeln. Mit einem mittelmäßigen Stack sollte man “Coinflips” mit Gegnern, die mehr als 50% des eigenen Stacks haben, aus dem Weg gehen.
Für Bigstacks gilt in der späten Phase eines Turniers, sehr aggressiv zu spielen und jeden Pot angreifen, bis die Gegner anfangen, sich zu wehren. Dann sollte man sich anpassen.
Wenn Sie diese paar Tipps beachten, werden Sie bald ein besserer Turnierspieler sein.
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Starthände bei Texas Holdem No Limit: Asse, Könige, Damen und A-K
Jeden Tag begeistern sich Tausende neue Spieler für Poker. Viele von ihnen laden sich einen Poker Room herunter und wollen sofort mit dem Spielen beginnen, ohne sich vorher richtig mit dem Spiel befasst zu haben. Für all jene Spieler ist es sinnvoll, sich mit den Grundlagen des Spiels auseinanderzusetzen, damit man weiß, worauf man sich einlässt, wenn man sich an einen Pokertisch setzt.
Bei Texas Holdem gibt es nur ein echtes Top Blatt, und zwar A-A, und nur ein hohes Paar K-K. Alle anderen Paare sind nicht mehr viel wert, wenn es Ass auf dem Flop erscheint, auch K-K sieht dann nicht mehr allzu gut aus. Big Slick (A-K) ist in der gleichen Gruppe wie diese zwei Blätter, nicht weil es ein so starkes Blatt ist, sondern weil es einen hohen expected Value hat, wenn man das Blatt so spielt, als hätte man A-A oder K-K. Dadurch kannst du auch deinen Gegner dazu bringen deine großen Bets zu callen wenn sie glauben dass du A-K auf der Hand hast anstatt A-A oder K-K.
A-K ist eine Drawing Hand, das heisst, wenn du auf dem Flop kein A oder K triffst, dann ist deine Continuation Bet ein Bluff. In manchen Spielen könntest du vielleicht auch Q-Q zu dieser Gruppe hinzufügen, aber ein Fehler mit Q-Q kann dir oft teurer zu stehen kommen.
Alle diese drei Blätter sollten immer auf die gleiche Weise gespielt werden – und zwar immer mit einem Raise. In den meisten Fällen ist es angemessen zwei Bets zu Callen/Raisen. Wenn der Raiser vor dir ein solider Spieler ist, solltest du dir überlegen A-K oder Q-Q zu folden. Ein einfacher Call ist selten die richtige Entscheidung, besonders nicht wenn vor dir schon einige Limper im Pot sind oder Spieler hinter dir noch dran kommen.
Auf der Betfair Poker Website kann man Texas Holdem bei Turnieren oder auf kleinen Limits ausprobieren. Hier kann man Poker kostenlos mit Spielgeld testen.
Comments are off for this postPoker Strategie: Basis NL Texas Holdem Cashgame – Hände beim Limit und No Limit Spiel
No Limit Holdem hat sich zu der beliebtesten Poker Variante entwickelt. Leicht zu erlernen, kann man in einer einzigen Runde sein ganzes Geld verlieren und genauso schnell kann sich das Spiel auch wieder wenden. Die Risiken in einem No Limit Poker Spiel sind groß, und gerade das macht das Spiel so interessant. Anders als bei Limit, hat man bei NL die Chance etwas öfter gegen seine Gegner zu spielen anstatt die Karten. Wer genug davon hat Würfelspiele online zu spielen, kann sein Geschick auch beim Poker Cashgame testen. Dabei sind natürlich einige wichtige Faktoren zu beachten, um nicht broke zu gehen.
Wie jemand beim No Limit Cashgame spielt, hängt ganz davon ab, wie viele Spieler an einem Tisch sitzen und wie diese spielen. Im Allgemeinen liegt man mit einem tight aggressiven Spielstil meistens richtig. Wenn man ein Blatt nicht raisen kannt, foldet man es besser, und wenn man ein Blatt spielen will, dann sollte man es auch raisen. Spieler mit mehr Erfahrungen, finden sicher immer viele Möglichkeiten, wo sie ein wenig offener spielen können, unabhängig davon wie viele Leute am Tisch sitzen oder wie deren Spielstil ist.
Die Hände, die man bei Limit normalerweise raisen würdet sind:
Frühe Position – AA – KK – QQ – JJ – AK
Mittlere Position – AA – KK – QQ – JJ – TT – 99 – AK – AQ – AJ – KQ
Späte Position – AA -KK – QQ – JJ – TT – 99 – 88 – AK – AQ – AJ – AT – KQ – KJ
Mit den folgenden Händen kann man in einem NL Cashgame ordentlich raisen:
Frühe Position – AA – KK – QQ – JJ – AK
Mittlere Position – AA – KK – QQ – JJ – TT -AK-AQ-AJs
Späte Position – AA -KK – QQ – JJ – TT – 99 -AK-AQ-AJs
Statt Würfelspiele online zu spielen, wie wäre es sein Geschick einmal beim Poker zu versuchen?
Comments are off for this postPoker Tipps: Seven Card Stud
Heutzutage ist es gar nicht so leicht, online ein Seven Card Stud Turnier oder Seven Card Stud Poker Freerolls zu finden. Auf den meisten Online Poker Seiten findet man Seven card Stud hauptsächlich auf den niedrigen Limits.
Stud eignet sich perfekt dazu, wenn man mal eine Pause machen oder sich ein wenig die Zeit vertreiben will. Lautet das Credo bei Holdem: “Maximiere deinen Gewinn,” so sollte das Ziel bei Seven Card Stud sein: “Minimiere deinen Verlust.”
Stud ist wohl eines der einfachsten Spiel, den man lernen kann, aber es ist wahrscheinlich das schwerste Spiel, um richtig zu beherrschen. In Holdem und Omaha sind die Odds immer dieselben, bei jedem Blatt. Sie ändern sich nie, außer wenn man die Hole Cards von einem anderen Spieler zu sehen kriegt. In einem Stud Spiel wechseln die Odds mit jeder neuen Karte. Manche werden sagen, dass die Fähigkeit, andere Spieler zu analysieren, Holdem zu einem schwereren Spiel macht, aber genau diese Fähigkeit macht Stud Hi/Lo zum schwersten aller Poker Variationen.
Stud ist dennoch sehr anziehend für viele Spieler, man muss nur vermeiden, mit schlechten Händen zu verlieren. Ein Stud Spieler kann sehr tight spielen und dadurch seine Varianz fast auf Null reduzieren. Natürlich bedeutet dies auch, dass deine Gewinne sehr eingeschränkt sind.Man verliert nicht viel, aber gewinnt auch nicht viel. Diese niedrige Varianz macht Stud zu einem perfekten Spiel um Einzahlungsboni zu erspielen.
Das wichtigste bei Seven Card Stud ist, keinem Blatt hinterher zu jagen. Ein niedriges Split Pair sollte man nicht einmal in Erwägung ziehen, außer wenn der Kicker höher ist als die Door Karten des Gegners, und keine der eigenen Karten zu sehen sind. Hat man das zweit-beste Paar und man hat keine starken Re-Draws und schlechte Pot Odds, sollte man bei einer Bet oder Raise folden.
Am besten übt man Seven Card Stud auf den kleinen Limits. Auf vielen Räumen gibt es auch Poker Aktionen und man gewinnt auf diese Weise gleich doppelt.
Wie spielt man Ass-König
Wenn man beim Poker in seine Karten schaut und ein Ass sieht und als zweite Karte einen König, ist man erfreut.
Mit Ass-König, vor allem wenn sie suited sind, hat man gute Chancen. Trifft man ein Ass oder den König, hat man das höchste Paar mit dem besten Kicker. Zusätzlich erhält man Chancen auf eine Straße oder einen Nutflush.
Doch zu Ass-König sagt man nicht von ungefähr „Anna Kournikova„ – sieht gut aus, trifft aber selten.
Diese Kartenkombination wird sehr oft überschätzt: Man dominiert zwar Hände wie A-Q, A-J, etc., doch gegen jedes Pocket Pair liegt man hinten. Egal ob es sich um ein Paar Damen oder ein Paar Zweier handelt.
Wie man A-K richtig spielt, hängt auch von der Position ab. Sitzt man in früher Position sollte man raisen – etwa den vierfachen Big Blind.
Sitzt man in später Position und es hat bereits ein Spieler vor einem geraist, sollte man ein Re-Raise machen. Möglicherweise foldet der Gegner und man kann den Pot schon jetzt einsammeln. Erhöht der Gegner noch mal, sollte man sich überlegen, ob er nicht etwa das Paar Asse oder das Königspaar hält und folden.
Kommt der Flop und man hat weder ein Ass noch einen König getroffen, sollte man, wenn es noch keine Aktionen gibt, eine Continuation Bet (Einsatz am Flop wenn man bereits preflop geraist hat) machen. Wenn der Gegner callt und am Turn checkt, sollte man erneut setzen, wenn man der Meinung ist, dass er auf einem Draw ist. Natürlich kann er auch ein Pocket Pair halten – dann sollte man checken und auf diese Weise günstig die Riverkarte sehen.
Am besten trainiert man seine Skills Online bei Turnieren mit kleineren Buy-Ins oder auf den kleinen Cashgame Limits. Bei einem Betfair Poker Download erhält man auch einen Poker Bonus mit dem man gleich doppelt gewinnt.
Comments are off for this postFreerolls als Lernmöglichkeit
Als Beginner sollte man sich beim Online Poker nicht sofort an die höchsten Echtgeldtische setzen und sein Glück herausfordern, vor allem weil es noch an Erfahrung mangelt und man ein gefundenes Fressen für alteingesessene Spieler darstellt. Doch Theorie kann auf Dauer öde werden und man möchte das eigene Wissen und Können an den Pokertischen unter Beweis stellen.
So finden sich bei den verschiedenen Anbietern unter anderem Tische vorfinden, an denen nur neue Spieler für einen gewissen Zeitraum teilnehmen können. Die Profis können somit ihren Erfahrungsvorsprung nicht gnadenlos ausnutzen und besagte Tische sind zumeist besonders gekennzeichnet, um sie von den regulären Tischen unterscheiden zu können.
Eine weitere Gelegenheit um die eigene Konkurrenzfähigkeit zu testen stellen sind Turniere ohne jegliches Entgelt. So bieten Seiten wie Betfair Online Freerolls an, bei denen man ohne Geldeinsatz gegen andere Spieler antritt und zudem noch Geld- und Sachpreise gewinnen kann. Die Theorie kann also ohne jedes Risiko auch in die Praxis umgesetzt werden und recht schnell dürfte eine gewisse Ernüchterung einsetzen.
Auf Grund der Tatsache das viele neue und unerfahrene Spieler an diesen Turnieren teilnehmen und zudem keine Eintrittsgebühr erhoben wird, ist die Spielweise eher als sehr kreativ und aggressiv zu bezeichnen und man lernt nicht unbedingt sehr viel über erweiterte Spielstrategien. Allerdings wird die Ausdauerfähigkeit und Disziplin auf die Probe gestellt, zudem spielt die Auswahl der Starthände und Risikofreudigkeit eine wichtige Rolle.
Nun wird vielleicht nicht gerade der nächste Pokerweltmeister in so einem Freeroll anzufinden sein, allerdings bieten diese Turniere eine willkommene Abwechslung zum Poker-Alltag und man kann sich eine gewisse Bankroll erspielen. Es mag zwar eine Weile dauern, aber mit Geduld lässt sich dieses Ziel erreichen und weiterhin lernt man mit jeder absolvierten Hand mehr über dieses komplexe Kartenspiel.
Man sollte dabei definitiv den Zeitaufwand und Nutzen nicht aus den Augen verlieren und an jedem verfügbaren Freeroll teilnehmen. Einige dieser Turniere bezahlen nur wenige Plätze, bei mehreren hundert bis tausend Teilnehmern spielt also der Glücksfaktor eine große Rolle.
Comments are off for this post3-Bets und 4-Bets vor dem Flop – was steckt dahinter?
Als Pokerspieler muss man sich stets den Gegebenheiten anpassen und kann nicht immer das gleiche Spiel an den Tag legen. Wenn man bei den großen Anbietern wie Poker Stars die Spiele beobachtet wird man schnell erkennen, dass vor dem Flop häufig wild erhöht wird. Doch vom mathematischen Sinn machen diese Erhöhungen Sinn, wenn man sie sich näher betrachtet.
Um vorerst jeden mit der gewählten Terminologie auf den gleichen Stand zu bringen sei folgendes gesagt. Eine 3-Bet ist eine Erhöhung einer Erhöhung. Wenn also zuvor jemand erhöht hat und man diesen Einsatz noch einmal erhöht, spricht man von einer 3-Bet. Dies wird neuen Spieler zunächst seltsam vorkommen, doch die grundlegende Idee ist, dass das Big Blind bereits das Small Blind erhöht hat. Somit ist die erste richtige Erhöhung die 3-Bet und eine weitere Erhöhung würde dann die 4-Bet darstellen.
Als die großen Seiten wie Poker Stars gerade erst neu auf dem Markt erschienen sind waren die Spieler noch sehr tight und man konnte anhand der Einsätze bereits vor dem Flop ein klares Bild davon bekommen, was der betreffende Spieler in den Händen hielt: Eine 3-Bet stand in der Regel von eine starke Hand wie QQ,AK, AQ und bei einer 4-Bet konnte man sich ziemlich sicher sein, dass man es gegen AA oder KK zu tun hat. Doch heute hat sich dies geändert, denn die Spieler sind im Laufe der Zeit immer besser geworden.
Bald darauf entstand die Technik der leichten 3-Bets und 4-Bets, die einzig darauf abzielte, die Tendenzen der gegnerischen Spieler auszunutzen. Früher war es noch üblich, dass man diese Techniken hauptsächlich an den 6-Max Tischen mit hohen Einsätzen sah, doch im Laufe der Zeit haben diese Techniken ihren Weg auch zu den Microlimits geschafft und werden hier häufig eingesetzt. Eine 3-Bet oder 4-Bet ist eigentlich relativ simpel, doch man sollte sich davor hüten, diese Technik zu oft einzusetzen.
Gerade bei den Microlimits kann man davon ausgehen, dass man bei einer 3-Bet oder einer 4-Bet gegen eine starke Hand spielt. Es gibt zwar auch viele Spieler, die versuchen diese Technik als reinen Bluff durchzuziehen, doch ist auch hier Vorsicht geboten. Man sollte hier lieber öfters die Karten ablegen und die Einsätze nicht mitgehen. Hier ist es am besten wenn man darauf wartet, bis man eine starke Hand hat und den Gegner beim Versuch eine 3-Bet als Bluff anzusetzen All-In schiebt. Diesem bleibt in der Regel nicht viel übrig, denn er ist Pot-Committed, hat also den Großteil seines Stacks bereits in den Pot investiert.
Comments are off for this postDie drei Spielarten beim Poker
Bei Betfair Poker erhält jeder Spieler nach seiner Ersteinzahlung einen Betfair Poker Bonus, der schrittweise freigespielt werden kann und sich nach dem Einzahlungsbetrag richtet. Je nach Spielart erhält man Statuspunkte, die nach und nach zum Freischalten des Bonus beitragen. Die Verteilung ist allerdings je nach Spielart unterschiedlich und so ist es bei Weitem schwieriger, als SNG oder Turnierspieler den kompletten Bonus zu erspielen.
Beim Poker unterscheidet man grundsätzlich 3 verschiedene Spielarten, als erstes wollen wir uns den SNG widmen. Sit and Go sind kleine Turniere, die in ihrer Teilnehmerzahl begrenzt sind und zumeist auf nur einen oder wenige Tische verteilt sind. Hierbei ist die Verteilung der Preisgelder schon vor dem Start bekannt und das SNG startet, wenn sich genügend Spieler angemeldet haben. Diese Turnierform ist jederzeit und in großer Variation verfügbar und man erhält Statuspunkte an Hand der entrichteten Teilnahmegebühr.
Ein MTT (Englisch: Multi Table Tournament) ist zwar auch in der Teilnehmerzahl beschränkt, diese ist aber bei Weitem höher als bei SNG und die Startzeit ist zu einem exakten Zeitpunkt festgelegt. Die Verteilung der Preisgelder steht erst nach dem Ende des Anmeldungszeitraumes fest und kann sich zudem bei Rebuy- Turnieren verzögern, da sich hier Spieler für eine gewisse Zeit noch einkaufen können, obwohl sie ihre Chips verloren haben. Auch bei dieser Spielart erhält man Statuspunkte nach dem entrichteten Startgeld und hat Chips zur Verfügung, anstatt jede Hand um Echtgeld zu spielen.
Als letztes bleibt noch das Cashgame (Spielen an Echtgeldtischen), bei dem jeder Spieler pro Hand direkt einen Geldeinsatz wagen kann. Die Statuspunkte werden jederzeit basierend auf dem einbehaltenen Hausanteiles in einer aktiv gespielten Hand berechnet und lassen sich somit wesentlich schneller erspielen. Allerdings ist hier auch das Risiko größer, mehr als die einmalige Turniergebühr zu bezahlen. Gewinne und Verluste haben eine sofortige Auswirkung auf das Konto und den zur Verfügung stehenden Geldbetrag.
Allgemein ist das Cashgame für das Freispielen von Boni am Effektivsten, beim Seven Card Stud zum Beispiel wird in jeder gespielten Hand automatisch ein Hausanteil einbehalten und beim Pot Limit Omaha ist die Action an den Tischen höher als beim No Limit Hold’em.
Wie spiele ich am schnellsten einen Bonus frei?
Pokerseiten wie beispielsweise Betfair bieten verschiedene Boni an und mit etwas Erfahrung und Kenntnis der verschiedenen Varianten ist es relativ einfach, den Poker Bonus rechtzeitig und vollständig freizuspielen. Die einfachste und am weitesten verbreitete Spielvariante ist sicherlich No Limit Hold’em und man dürfte keinerlei Probleme haben, ausreichend Echtgeldtische zu finden und sofort loszulegen.
Eine sehr beliebte Variante mit viel Action ist hierbei der Kampf Eins gegen Eins im Heads-Up SNG. Man wird fast dazu gezwungen, mehr Hände zu spielen und kann gleichzeitig mehrere dieser SNG absolvieren. Die Dauer hält sich dabei in Grenzen und man kann relativ schnell viele Statuspunkte basierend auf der Turniergebühr erzielen.
Bei sechshändigen und Eins gegen Eins Echtgeldtischen ist für Action gesorgt, sollte man die aggressive Spielweise jedoch noch nicht gewohnt sein, so ist eher davon abzuraten und man sollte darauf verzichten. Dennoch bieten diese Tische die beste Möglichkeit, innerhalb von kurzer Zeit viele Statuspunkte zu erreichen. Es bleibt hierbei anzumerken, dass man bei fast allen Pokerseiten nur Statuspunkte erhält, wenn man aktiv an einer Hand beteiligt ist und zumindest den Flop gesehen hat.
Insbesondere beim Omaha und Omaha Hi Lo ist die Action auf Grund der vielen Kombinationsmöglichkeiten viel höher als beim Texas Hold’em und die Anzahl der spielbaren Hände steigt exponentiell an. Man sollte dabei aber nicht vergessen, immer auf die bestmögliche Handkombination zu spielen, sonst kann es relativ schnell sehr teuer werden. Die am Weitesten verbreitete Version ist hierbei Pot Limit, man kann also nur um so viel erhöhen, wie sich bereits in der Mitte des Tisches befindet.
Als Letztes ist Seven Card Stud ein Geheimtipp, um möglichst schnell einen Poker Bonus freizuspielen. Hierbei wird in jeder Hand eine Gebühr (Ante) in Höhe von 10 Prozent des großen Einsatzes (Big Bet) erhoben und diese Spielvariante wird in der Limit Version ausgetragen. Man kann dabei pro Setzrunde nur einen bestimmten Betrag setzen und bis zu drei Mal um genau diesen Betrag erhöhen, falls es der Gegner zulässt. Effektiv wird somit pro Hand weniger Risiko eingegangen und man läuft nicht Gefahr, seinen kompletten Betrag am Tisch auf einen Schlag zu verlieren.
Grundlegende Strategien für Limit Texas Holdem
Limit Texas Holdem zählt zu den beliebtesten Pokerarten, die in Online Poker Turnieren gespielt werden. Dabei kann es für unerfahrene Spieler viele Gefahren bergen. Viele Spieler denken, dass sie sich einfach einem Spiel anschließen können und die Blätter callen können, solange die Pot Odds für sie günstig sind – und das ohne jemals die Gegenspieler zu beachten. Für fortgeschrittene Einsteiger, die unter anderem auch durch einen gratis Pokerbonus zum Spiel gekommen sind, ist es oft üblich, nicht diszipliniert und aggressiv genug zu spielen. Dabei ist der tight-aggressive Stil der profitabelste gegen fortgeschrittene Anfänger mit etwas Spielerfahrung.
Es gibt unzählige Tipps, die Einsteiger beachten sollen. Grundsätzlich sollte man schon bei der Tischauswahl aufmerksam sein. Tische, an den hauptsächlich tight-aggressiv gespielt wird, die niedrige Profite und hohe Unbeständigkeit aufweisen, sollten dabei ebenso gemieden werden wie starke Spieler, die viel Erfahrung haben und den Neulingen so schnell die Chips aus der Tasche ziehen. Dankbarer sind da schon Spieler, die viele Flops ansehen und viele ihrer Blätter ohne groß nachzudenken spielen.
Zudem empfiehlt es sich, beim Limit Texas Holdem nur dann zu spielen, wenn man auch eine gute Starthand hat. Im Schnitt sollte man nicht mehr als 20 bis 25 Prozent der Flops sehen, andernfalls spielt man zu sehr auf Risiko.
Extrem wichtig ist es beim Holdem Limit, die eigene Situation stets einzuschätzen und die potentielle Stärke des eigenen Blattes zu analysieren. Daher empfiehlt es sich, Vermutungen anzustellen, welche Blätter die Gegner haben und das immer im Hinterkopf zu behalten. Erfolg bedeutet nämlich auf lange Sicht hin nur, dass man den Gegner besser einschätzen kann als der Gegner einen selbst. Daher ist es auch sehr wichtig, den Spielstil der Gegner einzuordnen. Welche Blätter raisen sie, wann re-raisen sie? Was callen sie, wenn sie ein schlechtes Blatt haben? Wann spielen sie Pocket Pairs und wann Draws? Pokern hat viel mit Psychologie zu tun. Daher ist es am wichtigsten, die Gegner stets zu beobachten und sich so einen Einblick in ihre Gedankenwelt zu verschaffen.
Comments are off for this postPoker Magazin donkmag Sonderausgabe: Pokerschule Teil 2 ab sofort im Handel
Die Schule geht wieder los!
Die Ferien sind vorbei, ab sofort wird wieder die Schulbank gedrückt – die Fortsetzung der donkmag Pokerschule ist ab sofort im Handel! Wer die letzte Ausgabe erfolgreich und mit mehr oder weniger Leichtigkeit überstanden hat, kann sich jetzt an die Version für Fortgeschrittene heranwagen. Auch alle, die Teil 1 verpasst haben, werden Teil 2 sicher auch so verstehen können – für alle Fälle gibt es die Nachbestellmöglichkeit auf www.donkmag.net .
Während im vergangenen donkmag Semester noch die allgemeine Einführung in die Pokerwelt und die mittlerweile gängigste Pokervariante No Limit Hold’em Hauptthema war, stehen dieses Semester Seven Card Stud und das aus dem Western bekannte Draw Poker auf dem Stundenplan. Dafür gibt es eine komprimierte Einführung inklusive Beginnerstrategien, um den Einstieg in das weit verbreitete Seven Card Stud auch für Neulinge zu ermöglichen.
Wer sich unter Draw Poker Terence Hill mit erstaunlichen Kartentricks und Bud Spencer mit überraschend guten Karten vorstellt, der liegt nicht ganz falsch – allerdings geht es in dieser Lektion vermehrt um verschiedene Varianten wie Lowball oder Deuce-to-Seven Triple Draw und deren Spielabläufe. Die donkmag Autoren führen mit Tipps und Tricks und erklärenden Beispielen durch den absoluten Pokerklassiker, den sogar die Eltern kennen und der so manche Kindheit mitgeprägt hat.
Und wer den anderen fleißig ein Stück voraus sein möchte, der darf sich an das Kapitel der exotischen Varianten herantrauen: Nikolaus „Niki“ Kovacs und Peter Hajszan enthüllen das große Geheimnis um Crazy Pineapple, während Markus Grokenberger das faszinierende Chinese Poker sowie H.O.R.S.E für alle Pokerfreunde zugänglich macht. Natürlich gibt es für alle Hold’em Fans auch gewinnbringende Strategien: No Limit und Fixed Limit Hold’em stehen auf dem Lehrplan.
Für alle, die vom Donk zum absoluten Poker Pro mutieren wollen gibt es auch dieses Mal eine Auswahl an Pokerschulen, bei denen alle Freunde des beliebtesten Kartenspiels Poker lernen, Poker beherrschen und hinterher großes Geld einkassieren können. Die beste Lektüre zum Poker Lernen on-the-go gibt es ab sofort für 5 Euro im Zeitschriftenhandel oder als digitales Magazin für 2,50 Euro auf: www.donkmag.net
Comments are off for this postStartschuss für „Live the Dream“ – Das Pokercasting von Everest Poker startet am 9. Januar
Montréal (Kanada)/Weinheim (Deutschland), 04. Januar 2010.
Die kostenlose Online-Pokerschule www.EverestPoker.net geht mit dem erfolgreichen Pokercasting „Live the Dream“ 2009/10 in die zweite Runde. Am 9. Januar öffnet er Palais Auersperg in Wien seine Pforten und bietet 200 Everest Poker Qualifikanten die Chance, ihren Traum vom Leben eines Pokerprofis zu verwirklichen. Die 10 Sieger erhalten einen einjährigen Sponsoringvertrag in Höhe von 100.000 US-Dollar und repräsentieren Everest Poker bei den weltbesten Pokerturnieren, wie beispielsweise dem prestigeträchtigsten Pokerevent der Welt, der World Series of Poker in Las Vegas. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen für Everest Poker einzig und allein die Spieler. Pokereinsteiger sowie Fortgeschrittene bekommen die Möglichkeit, sich nach ganz oben zu spielen. Einige der damaligen Gewinner, wie Voitto Rintala, Steven van Zadelhoff und Kim Wooka haben es mit der Hilfe von Everest Poker geschafft und spielen heute im Team Everest auf internationalem Niveau.
Alexandra Feldmann, PR & Event Coordinator Germany von Everest Poker zum bevorstehenden Event: „Wir freuen uns schon sehr auf „Live the Dream 2010“. Everest Poker bietet seinen Spielern mit diesem Pokercasting eine unvergessliche Veranstaltung und die einzigartige Möglichkeit, ein Jahr lang als Pokerprofi sein Können am Pokertisch unter Beweis zu stellen!“
Comments are off for this postFortbildung für Pokerspieler – Aussie Millions Academy
Für die Neueinsteiger und Hobbyspieler der Pokerszene eröffnet das Crown Casino und das Pokerportal Deucescracked.com nun die Möglichkeit sich an Seminaren fortzubilden. Die sogenannte Aussie Millions Academy öffnet Mitte bis Ende Januar nächsten Jahres während des gleichnamigen Poker Championship-Turniers die Türen. Interessierte können sich über die Internetseite der Aussie Millions 2010 für die Seminare anmelden.
Comments are off for this postNeues Buch “Harrington on Cash Games”
Kult Autor Dan Harrington widmet sich in seinem 2er Band “Harrington on Cash Game” dem Pokerspiel. Nun geht es diesmal nicht um das Turniergeschehen, sondern um das Cash-Game. Der Aufbau des Buches ähnelt seinem Vorgänger “Harrington on Hold’em”.
In seinem neuen Buch geht Harrington vor allem auf die Unterschiede zwischen einem Turnierspiel und einem Cash-Game ein. Des Weiteren stellt Harrington seine Pokerprinzipien vor und geht dabei detailgenau auf Spiele bei Flop, Turn und River ein. Er zeigt dabei auch, wie man mit mittelmäßigen Händen Gewinne erzielen kann.
Der 1. Band richtet sich eher an die No Limit Cash Game-Anfänger. Hierbei geht er hauptsächlich auf die Spielvarianten von No Limit Cash-Games ein. Im 2. Band geht es dann schließlich mehr darum, wie diese zu spielen sind. Profis oder ambitionierte Amateure sollten dann wohl eher zu seinem 2. Band greifen, um was Neues zu entdecken.
Gut an seinem neuen Buch ist, dass er erneut viel mit Beispielen erklärt, was dem deutschen Leser auch enorm weiterhelfen kann und seine Theorien gut veranschaulicht. Er geht auch explizit auf Spielweisen ein. Wann wird es Zeit loose aggressive zu spielen, wann agiere ich eher tight aggressive? Er schildert diverse Situationen, ob Mutli-Table oder Heads-up-Situationen werden gut beurteilt.
Im Deutschen zwar nicht so bekannt, sind diese aber in den USA sehr beliebt. Trotz des Alters von 2 Jahren sind seine Bücher aber dennoch aktueller denn je.
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FulTiltPoker.net – RELAUNCH DER WEBSITE
NEUES DESIGN GANZ IM STIL DER MARKE FULLTILTPOKER.NET
München, 06. Mai 2009. FullTiltPoker.net präsentiert sich in einem neuen, jedoch nicht ganz unbekannten Design. Denn nun sind in die Gestaltung der Website auch die Motive der FullTiltPoker.net Print- und TV-Kampagnen eingeflossen. Damit wird eine attraktive Optik für Spieler und Fans geschaffen. Das gesamte Design baut auf ästhetischen schwarz-weiß Bilderwelten auf und illustriert damit anschaulich das Motto von FullTiltPoker.net: Lerne, chatte und spiele mit den FullTiltPoker.net-Profis.
„Mit dem Relaunch hat FullTiltPoker.net sein wegweisendes Branding in einer leicht zu navigierenden Website integriert,“ so Team Full Tilt Mitglied Howard Lederer. „Es wird die Benutzerfreundlichkeit sowohl für Erstnutzer als auch für regelmäßige Besucher der Seite deutlich verbessern.“
Die Website www.fulltiltpoker.net ist der Zugang zur kostenlosen Onlinepokerschule, die es Spielern ermöglicht, von den 13 erstklassigen Profis des Team Full Tilt alles über Poker zu lernen. Gleichzeitig dient sie als Plattform für den Austausch mit Profispielern weltweit sowie den deutschsprachigen FullTiltPoker.net-Profis.
Machen Sie sich selbst ein Bild von der neuen Website unter www.fulltiltpoker.net.
No commentsBluffen beim Pokern
Das Bluffen ist ein sehr wichtiger Faktor beim Pokern. Durch Bluffen könnt ihr sogar Hände gewinnen ohne etwas Gutes auf der Hand zu halten. Wenn Spieler bluffen und eine Hand gewinnen, liegt das hauptsächlich daran, dass die anderen Spieler Angst haben ihre Chips zu verlieren und deswegen folden. Meistens denken diese Spieler dann, dass der bluffende Spieler eine tolle Hand hat.
Wenn ein Spieler eine gute Hand hält, setzt er natürlich auch dementsprechend hoch. Genau dasselbe tut ein Spieler, der blufft. Er setzt hoch um den anderen Spielern zu zeigen, dass er ein starkes Blatt hat, obwohl er in Wirklichkeit zum Beispiel nichts hat. Oft ist den Gegnern das Risiko zu hoch und sie steigen aus der Hand aus.
Das hört sich einfach an, aber das Problem an der Sache ist, dass viele Bluffs scheitern, weil ein anderer Spieler nicht auf den Bluff anspringt und ihn sogar ausnutzt. In solch einem Fall merkt ein Spieler, dass geblufft wird und setzt ebenfalls hoch um seine Gewinnchancen zu vergrößern. Wenn euch sowas während einem Bluff Versuch passiert, seid bitte vorsichtig, denn die Gefahr ist groß, dass ihr die Hand verliert. Bluffen kann eure Profite beim Pokern positiv aber auch negativ beeinflussen, übertreibt es also nicht.
Hier sind einige Tipps, die euch helfen sollen, erfolgreich zu bluffen:
1. Geht nicht all in, wenn ihr nur wenige Chips mit geringem Wert habt, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ein Gegner mit vielen Chips einfach mitgeht und die Runde gewinnt. Der beste Zeitpunkt für einen Bluff ist, wenn ihr viele Chips habt und der Verlust von ein Paar Chips euch nicht weh tut.
2. Geht nicht all in. Wenn ihr bei einem Bluff all in geht, müsst ihr sicher sein, wie der/die Gegner reagieren.
3. Versucht es am Besten mit Semi Bluffs, also Händen, die sich im Laufe der Runde noch entwickeln können. Oft bluffen vielleicht mehrere Spieler und ein Paar 5en kann gut genug sein, die Runde zu gewinnen.
4. Verwendet Bluffs gegen die schwächeren Spieler am Tisch.
5. Nicht die ganze Zeit bluffen.
6. Zeigt niemals eure Karten, wenn ihr blufft.
7. Lernt eure Gegner einzuschätzen, um zu wissen, in welcher Situation ein Bluff angebracht ist.
Dieser Artikel gibt natürlich nur einen groben Überblick zum Thema Bluffen beim Pokern. Wenn ihr die Tipps aber einigermaßen befolgt, werdet ihr feststellen, dass der Bluff, wenn er richtig eingesetzt wird, sehr profitabel sein kann und eine wichtige Rolle beim Pokern spielt.
No commentsTop 10 Poker Tipps
Poker wird in vielen Variationen gespielt, weshalb die Tipps sich generell natürlich unterscheiden. Wir konzentrieren uns in diesem Artikel auf das beliebte Poker Spiel Texas Hold’em, wo gängige Fehler leicht vermieden werden können. Also, befolgt unsere Tipps und ihr werdet viel Geld sparen. Viele Anfänger fangen sofort an zu spielen ohne auch das Geringste über Poker Theorie gelesen zu haben, deshalb machen sie unnötige Fehler, was wiederum dazu führt, dass der Lernprozess erheblich verzögert wird.
1. Position
Es ist wichtig zu wissen, dass man die beste Position hat, wenn man Dealer ist, also on the button. In dieser Position seid ihr als letzter Spieler an der Reihe und wisst also, wie eure Gegner gehandelt haben.
2. Beginnt das Spielen an Tischen mit kleinen Einsätzen
Wenn ihr mit dem Pokern anfangt, solltet ihr erstmal an Tischen mit kleinen Einsätzen beginnen, da die Gegner dort nicht so stark sind. Allgemein kann man schon sagen, dass die Gegner besser werden, umso größer die Einsätze werden. Spielt niemals um mehr Geld, als ihr euch erlauben könnt zu verlieren.
3. Spielt nicht zuviele Hände
Ein sehr gängiger Anfängerfehler ist, dass einfach viel zu viele Hände gespielt werden. Das liegt meißtens daran, dass diese Spieler nur Action wollen und nicht erst auf gute Hände warten. Ein durchschnittlicher Poker Profi spielt nicht mehr als 25% seiner Starthände, denn er weiß, dass es am Ende auf Skill und nicht auf Glück ankommt.
4. Beobachtet eure Gegner
Das Lernen wie eure Gegner spielen macht Spaß und kann in vielerlei Form passieren. Die meißten Online Poker Räume bieten euch die Möglichkeit Spielernotizen einzutragen. Wenn ihr also zum Beispiel ein paar Stunden lang gespielt und ein Schema bei einem eurer Gegner bemerkt habt, macht einfach eine Notiz. Diese Notiz kann in Zukunft viel Geld wert sein, wenn ihr mal wieder auf diesen Spieler trefft.
5. Variiert euer Spiel
Poker Profis wissen, wann sie tight und wann sie loose spielen müssen. Um ein erfolgreicher Poker Spieler zu werden, müsst ihr euer Spiel unbedingt variieren. Spielt ihr zu eintönig, also zum Beispiel nur tight, seid ihr viel zu leicht zu lesen für eure Gegner. Deshalb solltet ihr ab und zu eure Spielweise verändern und auch mal lockerer spielen. Ihr müsst unberechenbar sein um den gewünschen Erfolg haben zu können.
6. Bluffen
Viele denken, dass durch Bluffen fast jeder Pot ihnen gehört, schlecht durchgeführte Bluffs können jedoch zu einem Desaster werden. Ihr müsst wissen, gegen welche Gegner ihr blufft, meißtens solltet ihr das Bluffen eher gegen die schwächeren Spieler am Tisch probieren. Wenn ihr wisst, dass ein Spieler sehr tight ist und nur sehr gute Hände spielt, könnt ihr gegen ihn zum Beispiel vor dem Flop mehr raisen um seine Blinds zu klauen. Vergesst jedoch nie, ein guter Bluff kann sehr profitabel sein, ein schlechter Bluff könnte euch aber wiederum alles kosten.
7. Vermeidet Alkohol
Der Genuss von Alkohol kann euer Poker Spiel deutlich verschlechtern. Vermeidet unbedingt im angetrunkenen oder besoffenen Zustand zu pokern, da ihr dann meißt nicht mehr rational genug über eure Entscheidungen nachdenkt.
8. Aufmerksam sein
Wenn ihr Poker spielt, solltet ihr immer auf das Spiel fokussiert sein. Wenn ihr müde seid, krank seid oder ähnliches, solltet ihr nicht spielen. Guckt kein Fernsehen während ihr pokert, telefoniert nicht während ihr pokert und spielt nicht an mehr als 2 Tischen gleichzeitig.
9. Lest Bücher und Artikel
Es ist wichtig die Poker Theorie zu beherrschen, weshalb ihr unbedingt Artikel wie diesen, Poker Bücher usw. lesen müsst. Ohne genügend strategisches Wissen werdet ihr langfristig keine Gewinne einfahren.
10. Analysiert eure Fehler
Das ist einer der wichtigsten Faktoren, um ein guter Poker Spieler zu werden. Nach einer Poker Session solltet ihr euch zum Beispiel die Zeit nehmen darüber nachzudenken, was ihr während dieser Session alles falsch gemacht habt, was ihr besser gemacht haben könntet, warum ihr falsch gespielt habt usw. Nur wenn ihr euch über eure Fehler im Klaren seid, könnt ihr probieren sie das nächste Mal zu vermeiden und erfolgreicher zu spielen. Auch die Profis haben in der Vergangenheit Fehler gemacht oder machen sogar heute noch welche, der Unterschied ist aber, dass sie sich mit ihren Fehlern auseinandersetzen und daraus lernen.
Pokern lernen
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, das Pokern zu erlernen. Wie Spieler Pokern lernen variiert von Person zu Person.
Am besten lernt man das Pokern indem man selbst spielt, ist doch klar. Meldet euch bei diversen Poker Räumen an und tobt euch an den Spielgeld Tischen aus. Wenn ihr dann die Basics drauf habt, solltet ihr euch dem Erlernen von Strategien und Tipps widmen, um euren Poker Skill zu verbessern.
Sobald ihr die Regeln drauf habt und schon ein Gefühl fürs Spiel bekommen habt, solltet ihr unbedingt Kenntnisse über die Theorie des Spiels erlangen. Hierzu empfehlen wir euch das Lesen von Poker Büchern, was eure Fähigkeiten stark verbessern wird und deshalb auch Pflicht ist. Viele professionelle Poker Spieler haben Bücher mit speziellen Strategien und wertvollen Tipps und Tricks geschrieben.
Noch eine gute Möglichkeit das Spiel zu lernen ist das Beobachten anderer Spieler. Dies könnt ihr zum Beispiel im TV tun oder auch online. Startet einfach irgendeine Poker Software, die ihr kostenlos heruntergeladen habt und öffnet einen Tisch, ihr müsst euch nicht einmal an den Tisch setzen.
Außerdem solltet ihr euch unsere Poker Artikel aufmerksam durchlesen. Unsere Artikel geben euch ebenfalls hilfreiche Tipps und Informationen zum Spiel, egal wie fortgeschritten ihr seid, es ist für jeden etwas dabei.
No commentsTisch Image
Der Eindruck, den ihr am Pokertisch macht ist etwas, was ihr immer im Hinterkopf haben solltet, wenn ihr euch an einen Tisch setzt … Euer “Table-Image”, der Eindruck den ihr macht, steht dafür wie eure Gegner euren Spielstil interpretieren. Euer Image wird durch die Hände, die ihr bis zu diesem Punkt gespielt habt, beeinflusst. Euer Tisch Image ist nicht immer dasselbe, da jede einzelne Hand, die ihr spielt beeinflusst wie euer Gegner eure zukünftigen Aktionen einschätzt.
Wenn ihr wisst, wie euer Gegner über euch denkt könnt ihr das auch zu eurem Vorteil nutzen um so noch profitablere Entscheidungen zu fällen. Ihr solltet also nicht immer nur das Spiel eurer Gegner im Auge behalten, sondern euch auch immer Gedanken darüber machen, wie eure Gegner euch einschätzen.
Eure Gegner werden euch entweder als lockeren Spieler oder als tighten Spieler einstufen. Keines der beiden Images ist notwendigerweise schlecht, aber es ist immer gut zu wissen wie ihr die Annahmen eurer Gegner zu eurem Vorteil nutzen könnt.
Ein zurückhaltender Eindruck wird dadurch geschaffen, dass ihr am Pot nicht oft teilhabt und wenn es mal bis zum Showdown kommt ihr meißt die beste Hand habt. Die Showdowns sind besonders wichtig, da eure Gegner genau sehen mit welchen Händen ihr bis zum Schluß geht. Das heißt, dass euer Image größtenteils davon abhängt, was die Gegner von euch am Showdown sehen.
Ein lockeres Image kriegt ihr demnach natürlich, wenn ihr sehr häufig am Pot teilhabt und bis zum Showdown mitspielt. Wenn eure Gegner merken, dass ihr auch mit schwachen Händen sehr viel spielt, werden sie ihre Aktionen dementsprechend anpassen.
Wir wissen jetzt also, dass wir am Pokertisch in verschiedene Schubladen gepackt werden können. Wie können wir diese Tatsache nun zu unserem Vorteil nutzen?
Nun, wir können zuerst mit einem tighten Image am Tisch beginnen. Wenn unsere Gegner denken, dass wir ein tighter und vorsichtiger Spieler sind, werden sie aufpassen welche Hände sie gegen uns spielen, da sie ja davon ausgehen, dass wir nur mit starken Händen mitspielen. Sie werden dann auch mehr Respekt vor unseren Erhöhungen haben und ihre mittelmäßigen Hände früher ablegen.
Es ergeben sich also Möglichkeiten für uns auch mal einen Pot durch den einen oder anderen Bluff zu gewinnen. Eine andere Möglichkeit ist zum Beispiel auch mal nur zu checken und zu callen obwohl wir starke Hände halten, da die Gegner ansonsten bei Erhöhungen sofort rausgehen würden.
Mit einem lockeren Image am Tisch werden unsere Gegner ganz anders gegen uns spielen. Sie wissen dann, dass wir auch mit schwächeren Händen in die Pots gehen und werden somit unsere Einsätze und Erhöhungen viel öfter trotz nur mittelmäßiger Hände mitgehen. Das macht das Bluffen für uns also umso schwerer.
Bluff Versuche unter diesen Umständen können uns teuer zustehen kommen. Mögliche Verluste könnten wir bei passivem Image ausgleichen, wenn wir dann mal wirklich eine Monsterhand halten und unsere Gegner alles mitgehen.
In solch einem Fall solltet ihr also nicht versuchen eure Gegner in den Pot zu locken indem ihr checkt oder nur mitgeht. Ihr müsst euer lockeres Image nutzen und setzen um euren Gewinn zu vergrößern. Der größte Vorteil eines lockeren Images gegenüber eines tighten und vorsichtigen Images ist, dass ihr die Möglichkeit habt sehr gut ausgezahlt zu werden wenn ihr eine starke Hand haltet.
Denkt also immer daran, was eure Gegner von euch denken und versetzt euch in deren Lage. Tut ihr dies, werdet ihr auf lange Sicht noch mehr gewinnen.
No commentsTilt beim Pokern
Tilt ist eines der wichtigsten Elemente beim Pokern, die ein Spieler lernen muss, um ein besserer Pokerspieler zu werden. Der Ausdruck “on tilt” beim Pokern bedeutet, dass ein Spieler mit seinem Herz und nicht mit seinem Kopf spielt.
Das klassische Beispiel für Tilt ist, wenn jemand schon eine Menge in den Pot investiert hat und deshalb einfach nicht aus der Hand aussteigt und verliert. Solch ein Spieler setzt dann in der Regel munter weiter in der Hoffnung einen glücklichen Flop zu treffen um sein verlorenes Geld wieder reinzuholen. Leider ist es aber so, dass dies 9 von 10 mal nicht aufgeht. Das Problem beim Pokern ist, dass zum erfolgreichen Spielen, Emotionen keine Rolle spielen dürfen.
Alle Spieler wissen was Tilt ist und haben es selber schon erlebt, vor allem neue Spieler haben große Probleme damit umzugehen. Ein Spieler muss merken, wann er Entscheidungen trifft, die er eigentlich nicht treffen möchte und lernen, dass beim Pokern für Emotionen kein Platz ist. Nur wer sich selbst kontrollieren kann, wird beim Pokern langfristig Gewinne erzielen können.
Es hört sich vielleicht blöd und simpel an, aber genau das ist der Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern beim Pokern. Spart euch die Chips, die ihr beim “Tilten” verschwendet, für gute Hände auf, die größere Gewinnchancen haben und maximiert somit eure Gewinne.
Tilt ist etwas natürliches, man kann es kaum abstellen aber man kann lernen, es zu kontrollieren. Wer Tilt kontrollieren kann wird von selbst ein viel besserer Poker Spieler.
Omahapoker Regeln
Jeder Spieler erhält vier verdeckte Karten, die nur er sehen darf. Zusätzlich legt der Geber fünf Gemeinschaftskarten offen auf den Tisch. Jeder Spieler muss sein Blatt aus zwei seiner verdeckten Karten und drei der Gemeinschaftskarten bilden.
Spieleranzahl
Bis zu 10 Spieler an einem Tisch
Dealer
Beim Omahapoker bestimmt der “Dealer Button” den Dealer (Geber). Der Deal bewegt sich im Uhrzeigersinn der Spielrunde. Der Unterschied zu Texas Hold ‘em: Jeder Spieler erhält 4 verdeckte Karten (Hole Cards).
Das Spiel ist in 4 Bietrunden aufgeteilt, und die Spieler bieten der Reihe nach im Uhrzeigersinn. Zuerst bietet der Spieler neben dem Geberbutton, der nach jeder Spielrunde eine Position nach links rückt. Bei Online-Spielen ersetzt der Geberbutton den echten Geber.
Omaha Hi/Lo
Omaha Hi/Lo ist dem normalen Omaha sehr ähnlich, der Pott wird jedoch aufgeteilt zwischen dem höchsten Blatt (alleiniger Gewinner beim normalen Omaha) und dem niedrigsten Blatt (es setzt sich aus fünf Karten zusammen, die jeweils keinen höheren Wert als 8 haben dürfen .
Jeder Spieler erhält vier verdeckte Karten, die nur er sehen darf. Zusätzlich legt der Geber fünf Gemeinschaftskarten offen auf den Tisch. Jeder Spieler muss sein Blatt aus zwei seiner verdeckten Karten und drei der Gemeinschaftskarten bilden.
Die Blinds
Es gibt zwei Arten von Blinds: “Small Blind” und “Big Blind”. Die Blinds müssen gesetzt werden, bevor die erste Karte auf dem Tisch liegt (Preflop). Der Spieler links vom Dealer setzt den Einsatz für den Small Blind. Der Spieler links neben diesen den Big Blind.
Die Blinds gehören zu ersten Runde. Falls Sie einen Blind gesetzt haben, brauchen Sie nur die Differenz zum jeweiligen Einsatz, falls vorhanden, aufbringen (Call oder Check). Die Spieler mit den Blinds haben aber natürlich auch die Möglichkeit zu folden oder zu erhöhen (Raise).
Pokerrunden
1. Hole Cards: Jeder Spieler bekommt verdeckt zwei Karten
2. Der Flop: Drei Karten (Community Cards) werden offen für alle auf den Tisch ausgeteilt
3. Der Turn: Eine vierte Karte (Community Card) wird offen für alle auf den Tisch ausgeteilt
4. Der River: Zum Schluss wird noch eine fünfte Karte (Community Card) offen für alle ausgeteilt
Showdown
Es kommt zum Showdown, bei dem der Gewinner bestimmt wird. Das Blatt mit den besten 5 Karten gewinnt den Pot. Sollten zwei oder mehr Spieler ein gleichwertiges Blatt besitzen, dann wird der Pot aufgeteilt.
Poker Hände
Omaha Hold’em wird mit 52 Karten gespielt. Bevor Sie mit dem Pokern beginnen sollten Sie die Reihenfolge der Hände unbedingt im Kopf haben.
Straight Flush
Fünf Karten gleicher Farbe in Reihenfolge – z.B.

(die schlechteste Variante von Straight Flush).
Die bestmögliche Variante vom Straight Flush sind

(auch Royal Flush genannt)
4 of a kind
Vier gleiche Karten z.B.

Full House
Kombination aus Drilling (Three of a Kind) und Pair (Two of Kind). z.B.

Flush
Fünf Karten gleicher Farbe (Pik, Herz ,Karo oder Kreuz) z.B.

Straight
Fünf Karten in Reihenfolge. – z.B.

Three of a kind
Drei gleiche Karten – z.B.

Two Pairs
2 mal zwei gleiche Karten – z.B.

A pair
Zwei gleiche Karten – z.B.

High card
Die höchste Karte in Ihrer Hand. (A, K, Q, J, 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2) z.B.

Einige Spiele nennt man Hi/Lo-Spiele (Seven Card Stud Hi/Lo und Omaha Hi/Lo), denn um den Topf zu gewinnen, muss man nicht nur den Rang wie oben beschrieben beachten (Hi), sondern auch das niedrigste Blatt (Lo). Der Topf wird dann zwischen zwei gewinnenden Blättern aufgeteilt: dem höchsten und dem niedrigsten.
Oben haben wir die hohen Blätter beschrieben. Ein niedriges Blatt enthält 5 verschiedene Karten, die niedriger oder gleich 8 sind. Bsp.: A- 2- 4- 7- 8.
Omaha Hi/Lo-Spiele werden mit einer 8 als Begrenzung für das niedrige Blatt gespielt, wobei der Spieler 5 Karten haben muss, die keine Paare bilden und niedriger als 8 sind. Damit kann er seinen Teil des Topfes für das niedrigste Blatt gewinnen.
Straße und Flush zählen nicht zu einem niedrigen Blatt und Asse werden wie die niedrigste Karte behandelt. Blätter mit 5 Karten desselben Ranges, gleichgültig welcher Farbe, teilen den Teil des Topfes für das niedrigste Blatt zu gleichen Teilen unter sich auf.
In Hi/Lo-Spielen ist die bestmögliche Hand eine Straße mit 5 als höchster Karte, die auch Wheel oder Bicycle genannt wird. Sollten 2 oder mehr Spieler ein Wheel oder Bicycle haben, wird der Teil des Topfes für das niedrigste Blatt geteilt. Wheel/Bicycle sind immer gleichwertig, unabhängig von ihrer Farbe.
Wheel – Bicycle
Wenn niemand 5 verschiedene Karten hat, die niedriger oder gleich 8 sind, dann gibt es kein niedrigstes Blatt und nur das höchste Blatt zählt, um den Gewinner zu ermitteln. Es gibt nur einen Gewinner und der Topf wird nicht geteilt.
No commentsSpielregeln und Pokerhände
Das Spiel ist in 4 Bietrunden aufgeteilt, und die Spieler bieten der Reihe nach im Uhrzeigersinn. Zuerst bietet der Spieler neben dem Geberbutton, der nach jeder Spielrunde eine Position nach links rückt.
Spieleranzahl
Bis zu 10 Spieler an einem Tisch
Dealer
Beim Poker bestimmt der “Dealer Button” den Dealer (Geber). Der Deal bewegt sich im Uhrzeigersinn der Spielrunde. Jeder Spieler erhält 2 verdeckte Karten (Hole Cards).
Die Blinds
Es gibt zwei Arten von Blinds: “Small Blind” und “Big Blind”. Die Blinds müssen gesetzt werden, bevor die erste Karte auf dem Tisch liegt (Preflop). Der Spieler links vom Dealer setzt den Einsatz für den Small Blind. Der Spieler links neben diesen den Big Blind.
Die Blinds gehören zu ersten Runde. Falls Sie einen Blind gesetzt haben, brauchen Sie nur die Differenz zum jeweiligen Einsatz, falls vorhanden, aufbringen (Call oder Check). Die Spieler mit den Blinds haben aber natürlich auch die Möglichkeit zu folden oder zu erhöhen (Raise).
Pokerrunden
1. Hole Cards: Jeder Spieler bekommt verdeckt zwei Karten
2. Der Flop: Drei Karten (Community Cards) werden offen für alle auf den Tisch ausgeteilt
3. Der Turn: Eine vierte Karte (Community Card) wird offen für alle auf den Tisch ausgeteilt
4. Der River: Zum Schluss wird noch eine fünfte Karte (Community Card) offen für alle ausgeteilt
Showdown
Es kommt zum Showdown, bei dem der Gewinner bestimmt wird. Das Blatt mit den besten 5 Karten gewinnt den Pot. Sollten zwei oder mehr Spieler ein gleichwertiges Blatt besitzen, dann wird der Pot aufgeteilt.
Poker Hände
Poker wird mit 52 Karten gespielt. Bevor Sie mit dem Pokern beginnen sollten Sie die Reihenfolge der Hände unbedingt im Kopf haben.
Straight Flush
Fünf Karten gleicher Farbe in Reihenfolge – z.B.

(die schlechteste Variante von Straight Flush).
Die bestmögliche Variante vom Straight Flush sind

(auch Royal Flush genannt)
4 of a kind
Vier gleiche Karten z.B.

Full House
Kombination aus Drilling (Three of a Kind) und Pair (Two of Kind). z.B.

Flush
Fünf Karten gleicher Farbe (Pik, Herz ,Karo oder Kreuz) z.B.

Straight
Fünf Karten in Reihenfolge. – z.B.

Three of a kind
Drei gleiche Karten – z.B.

Two Pairs
2 mal zwei gleiche Karten – z.B.

A pair
Zwei gleiche Karten – z.B.

High card
Die höchste Karte in Ihrer Hand. (A, K, Q, J, 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2) z.B.

Pokerunterricht von Doyle Brunson -Teil 3-
Wenn Sie etwas lernen wollen, dann am besten vom Besten. Wie wäre es mit dem zehnfachen WSOP Champion und dem König des Pokers, Doyle Brunson. Teil 3: Ein Geschenk akzeptieren!
Ein Geschenk akzeptieren!
“Akzeptiere kein Geschenk im Big Blind in Texas Hold ‘ em,” sagte Kelly mir vor Jahren. Er hatte Unrecht. In Hold ‘ em gibt es keine Ante und ohne Ante oder etwas um sie zu ersetzen, gibt es nichts worum man kämpfen könnte. Wenn Sie kluge Gegenspieler hätten, die perfekt spielen, würden Sie eine Hand nach der anderen aussitzen, stark gelangweilt und Sprüche murmelnd über Ihre Rinderfarm. Schließlich würden Sie in einer Hand ein Paar Asse finden. Logisch, denn nur dann können Sie spielen, weil Sie Asse gegen andere intelligente Spieler mit perfekter Geduld verteidigen können. Gegen solche Spieler sollten Sie nicht einmal mit der zweitbesten Hand – einem Paar Könige starten. Das einzige Mal wenn Sie Action bekommen würden, wäre gegen ein Paar Asse und dann wären Sie ein entschiedener Underdog. Alle anderen Male würden Sie einen leeren Topf gewinnen und nichts bekommen.
Das ist der Grund warum die Ante eingeführt wurde, um Pokerspielern ein Motiv für den Krieg zu geben. Die menschliche Natur ist so wie sie ist und ich glaube dass die meisten Spieler Gründe finden würden minderwertige Hände zu spielen. Ihnen fehlt Geduld. Poker wäre ein ziemlich erbärmliches Spiel, wenn es nichts im Topf gäbe, worum man kämpfen könnte. In Hold’em gibt es aber nun keine Ante. Also was motiviert Spieler um Pots zu kämpfen?
Keine andere Wahl
Es sind die Blinds. Es gibt zwei von ihnen auf den Plätzen zur linken des Dealers. Eine Small Blind und einen Big Blind, der normalerweise doppelt so groß ist wie der Small Blind. Sie müssen diese Mindesteinsätze machen bevor Sie irgendwelche Karten sehen. Sie haben also nicht die Wahl.
Bei den meisten Händen wird es eine Erhöhung geben, bevor die Action wieder beim Big Blind angekommen ist. Ob man mitgeht oder nicht ist eine Sache des Ermessens. Dies ist der Augenblick in dem Spieler wie Kelly falsch entscheiden. Und das ist meistens der Fall, wenn es keine Erhöhung gibt. Wenn Gegenspieler nur den Big Blind callen, gibt es eine Sonderregelung bei Hold ‘ em, die kann Ihnen allerdings eine ganze Menge Ärger einhandeln. Normalerweise ist die Runde beendet, wenn alle nur mitgehen. Sie führen es aber weiter. Wenn bei Hold ‘ em der Spieler im Big Blind nicht erhöht, gibt eine seltsame Option. Dieser Spieler, der lediglich mitgegangen ist, setzt das wetten fort in dem er erhöht. Man nennt es die “live blind” Regel.
Kostenloses Geschenk
Meine Lektion für heute ist, dass wenn Sie im Big Blind sind, Sie diese Situation einfach als Geschenk behandeln sollten. Sie sind in der Lage den Flop kostenlos zu sehen. Ja, es ist manchmal verführerisch seine Gegenspieler zum aussteigen zu bewegen und diese Art von Aggression liegt eigentlich in meiner Natur, aber ich lehne es ab. Ich akzeptiere das Geschenk und gucke was passiert, es kostet mich ja nichts.
Es ist oft schlecht zu versuchen das Spiel zu tyrannisieren, wenn Sie im Big Blind die Gelegenheit haben einen kostenlosen Flop zu sehen. Bei allen folgenden Wettrunden sind Sie als erster an der Reihe (es sei denn der Small Blind ist mitgegangen). Dies wäre ein großer Nachteil der Position, der es für Sie schwerer macht die Kontrolle zu übernehmen. Noch eine Warnung, Spieler die nur mitgehen versuchen häufig Fallen zu legen, sie hoffen dass Sie erhöhen werden.
Wenn Sie alles zusammen betrachten, dann sind Sie besser dran Kellys Rat zu ignorieren und meinem zu folgen. Es sei denn Sie haben eine starke Hand im Big Blind. Wann auch immer Sie lediglich gecallt werden, denken Sie “Danke für das Geschenk Kumpel” und warten Sie auf den Flop, vielleicht gefällt er Ihnen ja.
Veröffentlicht mit Erlaubnis von Doyles Room
Über Doyles Room: Doyles Room ist ein von DBPN geleiteter Online-Pokerroom (Doyle Brunson Pokernetzwerk), eine Gesellschaft gegründet und lizenziert in Curacao, Netherlands Antillen. Doyles Room ist die einzige unterstützte Seite, des zehnfachen WSOP Champion und des König des Pokers, Doyle Brunson.
Betrieben von Microgaming, bietet Doyles Room eine Vielzahl an Poker Kartenspielen an, wie Texas Hold‘em, 7-card Stud und Omaha und bietet auch eine Vielfalt von Spielcasinospielen wie Black Jack, Roulette, Slots und mehr.
No commentsPokerunterricht von Doyle Brunson -Teil 2-
Wenn Sie etwas lernen wollen, dann am besten vom Besten. Wie wäre es mit dem zehnfachen WSOP Champion und dem König des Pokers, Doyle Brunson. Teil 2: Nutzen Sie die Pokerleiter
Nutzen Sie die Pokerleiter
Jeder startet irgendwo, aber nie an der Spitze. Wenn Sie die Idee, unten zu starten und sich die Pokerleiter nach oben zu arbeiten nicht mögen, lassen Sie mich Ihnen die Alternative zeigen. Sie starten an der Spitze und arbeiten sich Ihren Weg nach unten. Das ist nicht gerade ein angenehmer Ausblick, aber ich habe genügend Jahre gelebt um zu sehen wie es jungen Spielern wieder und wieder passierte.
Große Musiker starteten auch nicht damit eine Geige aufzuheben, sich innerhalb von einer Woche ins Londoner Sinfonieorchester zu setzten und Legenden zu werden. Sie mussten trainieren. Sie werden auch nicht eines Tages aufwachen und entscheiden, dass Sie gerne lange Strecken laufen möchten, sich dann am Nachmittag beim Boston Marathon anmelden und gegen die best konditionierten Athleten der Welt gewinnen. Sie müssen trainieren. Sie brauchen Lauferfahrung, Sie müssen lernen wann Sie beschleunigen und wann Sie wieder Kräfte sammeln und wie man das Meiste aus sich heraus holt. Ich weiß es. Ich war ein Starathlet am College, aber ich schaffte es nicht über Nacht. Ich musste irgendwo anfangen.
Räumen Sie das ganze Geld ab
Beim Poker entscheiden Sie nicht, dass Sie ein Gespür für das Spiel haben. Sie setzten sich nicht an den Tisch mit den höchsten Einsätzen in Las Vegas, räumen das ganze Geld von den Top Profis in der erste Woche ab und bleiben dann ein Superstar für Jahre. Sicher ist es eine Phantasie, aber es passiert nie auf diese Art.
Ich lernte Poker auf der Straße, entlang der staubigen Pfade von Texas. Es gab dort einige große Spieler und ich lernte von ihnen. Aber ich hätte nie überlebt ohne auch gegen schwache Spieler zu spielen. Es dauerte Jahre bevor ich bereit und mein Bankroll brauchbar war, für die großen Spiele in Las Vegas. Ich lernte auf der Straße und ich wurde besser.
Ich erinnere mich immer noch an ein Gespräch, dass ich in den Sechzigern mit Carl hatte, einem kompetenten Spieler der von meinem Poker beeindruckt war und dachte dass ich bereit bin für Las Vegas. In Vegas gibt es einige anständige Spiele. Sehr schwierige, aber sie sind ihre Zeit wert, wenn man ein paar gute Hände bekommt. Man bezahlt sein Lehrgeld auf der Straße und ich denke, dass du Doyle deines bezahlt hast”. Ich beachtete Carls Rat damals für ein paar Jahre nicht, bis ich fand dass er richtig liegt. Vegas ist zäh und es zerbrach mich ein paar Mal, bevor ich es schaffte und dann nie mehr zurückblickte.
Sofortige Berühmtheit
Heute sehe ich wie junge Spieler mit viel Glück bei großen Turnieren gewinnen und auf Ihren ersten Pokerausflügen von heut auf morgen reich und berühmt werden, nur um kurze Zeit später tief zu fallen. Ihre Träume zerplatzen schnell und sie werden wieder vergessen. Sie werden sie niemals wieder sehen. Ich frage mich wie viele jener Spieler hätten Erfolg haben können, wären sie die Leiter vorsichtig hinauf gegangen und einfach bei leichteren und kleineren Spielen angefangen, anstatt zur obersten Sprosse zu rennen und ihr Gleichgewicht zu verlieren.
Das was ich “Straßenspiele” nenne, könnten für Sie nicht weit entfernte Spiele sein, für mich waren sie halt in Texas. Möglicherweise können Sie das Äquivalent zu meinen Straßenpartien im Internet oder im Haus Ihres Freundes Fred am Freitagabend finden. Wo immer Sie es finden, nutzen Sie das Übungsgelände aus.
Poker ist nichts anderes als harte Arbeit. Kurzfristiges Glück reicht bei Poker nicht, es schafft nur die Illusion, dass jeder gewinnen kann. Aber es ist nur eine Illusion, die einige Leute dazu bringt zu glauben, dass sie an der Spitze starten können. Sie können es nicht!
In Carls Worten: “Man muss sein Lehrgeld auf der Straße bezahlen!“
Veröffentlicht mit Erlaubnis von Doyles Room
Über Doyles Room: Doyles Room ist ein von DBPN geleiteter Online-Pokerroom (Doyle Brunson Pokernetzwerk), eine Gesellschaft gegründet und lizenziert in Curacao, Netherlands Antillen. Doyles Room ist die einzige unterstützte Seite, des zehnfachen WSOP Champion und des König des Pokers, Doyle Brunson.
Betrieben von Microgaming, bietet Doyles Room eine Vielzahl an Poker Kartenspielen an, wie Texas Hold‘em, 7-card Stud und Omaha und bietet auch eine Vielfalt von Spielcasinospielen wie Black Jack, Roulette, Slots und mehr.
No commentsPokerunterricht von Doyle Brunson -Teil 1-
Wenn Sie etwas lernen wollen, dann am besten vom Besten. Wie wäre es mit dem zehnfachen WSOP Champion und dem König des Pokers, Doyle Brunson. Teil1: Spiel nicht Poker, wenn du durcheinander bist! Bringen Sie Ihre Probleme nicht mit an den Tisch
Wenn Sie gefühlsmäßig durcheinander sind, können Sie einfach nicht den richtigen Weg beim Poker finden, den profitablen Weg. Ich pflegte, Spieler zu unterstützen, an die ich glaubte. Einer war ein Kind namens Craig, der mich mit seiner Disziplin beeindruckte. Ich meine, dass er einfach unerschütterlich war und niemals seine Linie verlor. Er saugte das Geld so methodisch vom Tisch, dass es fruchterregend wurde zuzusehen. Aber nichts bringt Ihren Pokerzug so schnell zum entgleisen wie Probleme zu Hause. Geschäftsprobleme, Romanzenprobleme, es ist alles das Gleiche. Und all dieses Zeug muss weg gepackt und zu Hause gelassen werden. Zuweilen, wenn das Herz eines Mannes schwer ist und er sich zu viele Gedanken macht, läuft er Gefahr sein „bankroll“ zu verlieren. Craig seiner ist gestorben. Plötzlich. Wir pflegten ihn „Super Rock“ zu nennen Jetzt ist „the rock“ ein Name in der Pokerfachsprache für einen Spieler, der sehr konservativ spielt und widerwillig sein Geld riskiert, außer für Big Hands. Nun, wenn Sie im Wörterbuch unter “rock,” nachsähen, würden Sie wahrscheinlich Craigs Bild finden. Er war einfach einer der solidesten und vernünftigsten Spieler, die das Spiel jemals gespielt haben. Sie hätten ihn bewundert.
Selbstzerstörung
Ich glaubte so sehr an ihn, dass ich manchmal Teile seiner Spielzüge aus großen Turnieren übernahm. Nicht heute Nacht, glücklicherweise. Denn dies war der schlimmste Fall von Selbstzerstörung den ich je gesehen habe. Wissen Sie, Craig war auch ein Frauenheld. Also, dort saß er am Big-Limit Seven-Stud Tisch und spielte seine übliche gute Partie. Er hatte sich völlig unter Kontrolle, ein Bild von Anstand und Konzentration. Dann stürmt diese junge Frau rein, mit feurigen Augen, sie ist total in Rage. Sie schmeißt ihren Schlüssel in seinen Pot unterbricht seinen raise und schreit: Behalt sie! Ich will sie nicht mehr!” Sie nannte ihn bei ein paar sehr netten Namen.
Zuerst schien Craig zu handeln, als ob es nicht wichtig war. Er behielt seine Ruhe, aber der Ärger muss in ihm gelodert haben, weil er ziemlich bald begann, schlecht und unregelmäßig zu spielen. Mit einem Ausdruck den ich niemals für möglich gehalten hätte, der ein Teil seiner Persönlichkeit war, würde er Karten werfen, fluchen, seine Konzentration verlieren. Seine Handauswahl verschlechterte sich so sehr, dass er ein “Live one.” wurde Und jedes Mal als er einen Pot verlor sagte er: ” Dummes Weib “! Er verlor seine Chips. Kaufte mehr. Wieder und wieder.
So albern
Ich hatte beobachtet, dass Craig sein „bankroll“ in über einem Jahr schwerer Pokerarbeit ansammelte. Und ich beobachtete, dass er in fünf Stunden alles verlor. Genauso, wie er den Tisch verließ, pleite und erbärmlich, kehrte seine Freundin zurück. Sie sah kühl, gelassen und liebevoll aus. „Das ist so albern.”, sagte sie ihm. Und sie entschuldigte und umarmte ihn bewundernd. Craig erhob sich vom Tisch, besiegt und zitternd. Sie wollte wissen, wie es ihm ergangen ist und ich erinnere mich noch immer daran, wie seltsam seine Wörter klangen. „Ich verlor ein bisschen.“, sagte er. Du sollst nicht spielen wenn du durcheinander bist.“, ermahnte sie ihn. Als ich sah, dass sie gemeinsam gingen, hatte ich das dunkle Gefühl, dass ich Craig nie wieder sehen würde. Und ich tat es nicht. Aber es ist die Erinnerung an diese traurige Szene, die meinen Rat an Pokerspieler unterstreicht. Es ist ziemlich derselbe Rat den Craigs Freundin gab: „Spiel nicht Poker wenn du durcheinander bist!“
Veröffentlicht mit Erlaubnis von Doyles Room
Über Doyles Room: Doyles Room ist ein von DBPN geleiteter Online-Pokerroom (Doyle Brunson Pokernetzwerk), eine Gesellschaft gegründet und lizenziert in Curacao, Netherlands Antillen. Doyles Room ist die einzige unterstützte Seite, des zehnfachen WSOP Champion und des König des Pokers, Doyle Brunson.
Betrieben von Microgaming, bietet Doyles Room eine Vielzahl an Poker Kartenspielen an, wie Texas Hold‘em, 7-card Stud und Omaha und bietet auch eine Vielfalt von Spielcasinospielen wie Black Jack, Roulette, Slots und mehr.
No commentsWahrscheinlichkeiten
Tabellen mit Odds und Wahrscheinlichkeiten auswendig zu lernen ist nervig und in wichtigen Momenten fallen einem die Zahlen nicht ein. Es geht auch einfacher, mit einer einfachen Kopfrechen Methode. Schon einmal in einem Pokerspiel gesessen und überlegt mitzugehen oder auszusteigen und sich gewünscht zu wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist zu gewinnen oder zu verlieren? Es gibt eine einfache Methode mit der man es in Sekundenschnelle errechnen kann.
Im Gegensatz zum Schach, wo alle Informationen für einen Spieler ersichtlich sind, ist Poker ein Spiel mit begrenzen Informationen. Vor dem Flop kennt ein Spieler nur 2 Karten, seine eigenen. Es bleiben 50 unbekannte Karten im Spiel. Nachdem Flop sind es immerhin noch 47 unbekannte Karten, dafür hat man ein besseres Bild vom Spiel, man kennt seine Odds und kann sich mögliche Odds der Gegenspieler vorstellen. Odds nennt man die Karten die einem zu einem Vorteil verhelfen können. Angenommen man hält eine 7 und eine 8 auf der Hand und im Flop liegt eine 5 und eine 6, so braucht man noch eine 4 oder eine 9 für eine Straße. So eine Situation in der man eine Straße nach unten und oben offen hat, wird Openend-Straight-Draw genannt. Zurück zu der 4 und der 9, die uns wie gesagt zur Straße verhelfen. Da es von der 4 als auch der 9 jeweils Karo, Herz, Pik und Kreuz gibt, helfen uns insgesamt 8 Karten zu einer Straße, diese 8 Karten sind unsere Odds. Wir haben also 8 Odds.
Um die Wahrscheinlichkeit zu errechnen, vom Flop aus die gewünschte Hand zu bekommen, in unserem Fall eine Straße, vervierfachen wir einfach unsere Odds und erhalten so die Prozentzahl bzw. die Wahrscheinlichkeit die uns verbleibt. Bei einer Openend-Straight-Draw (8 Odds) ergibt das vom Flop aus also eine 32%ige Chance noch eine Straße zu bekommen. Dasselbe funktioniert natürlich auch mit anderen Odds, zum Beispiel bei einem Flush-Draw, 9 Odds = 36%, bei zwei Overcards 6 Odds = 24%, oder die Chance auf einen Drilling, 2 Odds = 8% usw.
Sollte man beim Turn kein Glück gehabt haben, kann man die Wahrscheinlichkeit errechnen in dem man die Odds verdoppelt. Beim Openend-Straight-Draw, 8 Odds, bleiben also immerhin noch 16% für den River.
Die errechneten Wahrscheinlichkeiten, durch diese schnelle und sehr einfache Kopfrechenmethode, sind nicht zu 100% korrekt, die Abweichungen fangen aber eher bei höheren und selteneren Odds-Zahlen an und sind daher zu vernachlässigen. Hier noch eine kleine Tabelle mit den Abweichungen.
| Odds | Kopfrechnen | Tatsächlich | Differenz |
| 1 | 4 % | 4.26 % | 0,26 % |
| 2 | 8 % | 8.42 % | 0.42 % |
| 3 | 12 % | 12.49 % | 0.49 % |
| 4 | 16 % | 16.47 % | 0.47 % |
| 5 | 20 % | 20.35 % | 0.35 % |
| 6 | 24 % | 24.14 % | 0.14 % |
| 7 | 28 % | 27.84 % | 0.16 % |
| 8 | 32 % | 31.45 % | 0.55 % |
| 9 | 36 % | 34.97 % | 1.03 % |
| 10 | 40 % | 38.39 % | 1.61 % |
| 11 | 44 % | 41.72 % | 2.28 % |
| 12 | 46 % | 44.96 % | 1.04 % |
| 13 | 52 % | 48.10 % | 3.9 % |
| 14 | 56 % | 51.16 % | 4.84 % |
| 15 | 60 % | 54.12 % | 5.88 % |
| 16 | 64 % | 56.98 % | 7.02 % |
| 17 | 68 % | 59.76 % | 8.24 % |
| 18 | 72 % | 62.44 % | 9.56 % |
| 19 | 76 % | 65.03 % | 10.97 % |
| 20 | 80 % | 67.53 % | 12.47 % |
| 21 | 84 % | 69.94 % | 14.06 % |
| 22 | 88 % | 72.25 % | 15.75 % |
