Archive for the 'News' Category
Ali Tekintamgac sorgt für großen Poker-Skandal
Es schien fast, als habe Deutschland einen neuen Pokerprofi, als Ali Tekintamgac im Mai die “World Poker Tour” Barcelona gewann und auch bei der kürzlich stattfindenden “Partouche Poker Tour” in Frankreich zu den neuen Finalisten gehörte, die erst jetzt Anfang November zur Ermittlung des Siegers zusammentreten sollten. Doch nun sorgt der aus der Türkei stammende Deutsche für einen großen Skandal: Arglistige Täuschung wird dem Pokerspieler vorgeworfen, weshalb er nun von dem Finale der PTP 2010 disqualifiziert wurde. Offenbar hatte Tekintamgac einige Blogger und Journalisten angeheuert, die Hole Cards seiner Kontrahenten auszuspionieren und diese ihm dann per Handzeichen zu vermitteln. Bereits bei der EPT Tallinn vor einigen Monaten war er aus selbigem Verdacht vom Turnierdirektor disqualifiziert worden; das jetzt an die Justizbehörde übergebene Beweismaterial (vor allem Videos) belegen die Tat jedoch offenbar eindeutig.
Comments are off for this postDas Finale der World Series of Poker 2010
Mit dem Samstag wurde nicht nur die World Poker Tour Amneville entschieden, gleichzeitig startete in Las Vegas auch das große Finale der diesjährigen World Series of Poker. Die “November Nine” um Chipleader Jonathan Duhamel kamen nach einem ausgiebigen Fotoshooting am Pokertisch dann auch irgendwann zum Pokern. Als erster Finalist musste sich dabei Soi Nguyen verabschieden, der mit Ass König an dem Damenpaar von Jason Senti scheiterte. Ihm folgten anschließend Matthew Jarvis, Senti und John Dolan an die Rails, bis schließlich auch der heimliche Favorit und Pokerprofi Michael Mizrachi an der Reihe war: Mit Dame Acht setzte dieser gegen das Ass-Paar von Jonathan Duhamel all-in und konnte sich auch durch das Board nicht mehr retten. Nachdem auch der Italiener Filippo Candio eliminiert worden war, kam es zum Kampf um den Einzug ins Heads-up. Schließlich musste sich Joseph Cheong verabschieden, sodass zum zweiten Finaltag nur noch Chipleader Jonathan Duhamel und John Racener antreten werden.
Comments are off for this postDas nächste Poker-Wochenereignis: WPT Amneville
Am vergangenen Dienstag schon startete im französischen Amneville die nächste Station der World Poker Tour. Insgesamt nahmen 541 Pokerspieler aus der ganzen Welt an den beiden Starttagen die Karten in die Hand – Rekord für die “World Poker Tour”, die damit die höchste Teilnehmerzahl außerhalb der Vereinigten Staaten verzeichnen konnte. Mit von der Partie waren dabei unter anderem auch Bertrand Grospellier, Jake Cody, Antoine Saout, Arnaud Mattern Dragan Galic sowie einige deutsche Profis, wie beispielsweise Dominik Nitsche. Letzterer konnte dann am zweiten Turniertag von sich überzeugen, als er von den 236 Qualifikanten für den Donnerstag am Ende Rang sechs im Chipcount belegen konnte. Daneben gab es noch einige weitere deutsche Vertreter, die den Sprung in Tag 3 der WPT Amneville schafften.
Sie alle mussten am Freitag jedoch ihr Turnier-Aus hinnehmen, trotz ihrer mehr oder weniger guten Ausgangsposition. Bester Deutscher wurde am Ende Philipp Legath, der schließlich gegen Sam El Sayed mit einem Paar Siebener im All-in landete: Sein schweizerischer Kontrahent zeigte Dame Acht und brachte in Kombination mit dem Board einen Flush zustande, der den Deutschen auf den neunten Platz verbannte und ihm immerhin 25.000 Euro einbrachte. Als es dann am Samstag ins Finale ging, waren insgesamt acht Teilnehmer verblieben, angeführt von eben dem Schweizer El Sayed mit 4,8 Millionen Chips und einigen französischen Verfolgern. Diese konnten am Ende jedoch auch nichts mehr an der Führungsposition des Schweizer Spielers ändern, der somit am Ende den Turniersieg sowie 426.000 Euro kassierte.
Comments are off for this postTheo Jorgensen unter PokerStars
Schon seit Anfang der 90er-Jahre ist der Däne Theo Jorgensen aktives Mitglied der Pokerszene, der jedoch vor allem in den letzten Jahren für viel Aufsehen gesorgt hat, beispielsweise mit dem Sieg der World Series of Poker Europe 2008 im 5.000 Pfund Pot Limit Omaha-Turnier oder der World Poker Tour Paris Anfang dieses Jahres, wofür er 800.000 Dollar kassierte. Insgesamt hat der dänische Profi in seiner bisherigen Karriere rund 2,9 Millionen Dollar gewonnen – umso verwunderlicher, dass Jorgensen bisher bei keinem namhaften Pokeranbieter unter Vertrag stand. Diesen Fehler im Portfolio hat nun PokerStars bereinigt: Laut Pressemeldungen spielt Theo Jorgensen in Zukunft im PokerStars Pro-Team; seinen ersten Auftritt mit dem Markenlogo auf der Brust hat der Profi dann voraussichtlich Anfang November bei der Nordic Championship of Online Poker.
Comments are off for this postDaniel Negreanu – EPT Finalist im Porträt
Er gehört zu den Urgesteinen und internationalen Profis der Pokerwelt und ist mit seinen 36 Jahren doch eigentlich noch ein recht junger Pokerspieler. Daniel Negreanu, Finalist und Chipleader der European Poker Tour Wien, ist inzwischen vier Armbänder aus der World Series of Poker schwer, hat beim größten Pokerturnier der Welt insgesamt 43 Mal Geld kassiert und auch bei der World Poker Tour ist er mit zwei Siegen und 18 Gewinnen gut vertreten. Eine Bilanz, die dem jungen Kanadier, der im Übrigen nicht einmal einen High School-Abschluss hat, insgesamt 12,8 Millionen US-Dollar einbrachte – abgesehen von Werbekampagnen und anderen Einnahmequellen. Ob in Wien auch noch ein European Poker Tour-Titel für Negreanu drin ist, bleibt abzuwarten. Den deutschen Spielern im Finale möchte man ja auch mal wieder ein Erfolgserlebnis gönnen.
Comments are off for this postEuropean Poker Tour Wien 2010: Das Wochenereignis
Nach einer Pause von sechs Jahren startete vergangene Woche Dienstag wieder die European Poker Tour in der österreichischen Hauptstadt Wien. Vor der Kulisse des klassisch-idyllischen Kursalons traten am ersten Starttag 234 Pokerspieler an, an Tag 1B anschließend dann nochmals 353 Spieler aus aller Welt. Mit von der Partie waren dabei unter anderem Tom Dwan, Daniel Negreanu, David Benyamine, JP Kelly, Bertrand Grospellier, John Juanda sowie die deutschen Profis Sebastian Ruthenberg, Michael Keiner, Michael Skender, Florian Langmann, Johannes Strassmann und Tobias Reinkemeier. Erfreulicherweise waren die deutschen Teilnehmer allgemein in Vielzahl am grünen Filz zu sehen, sodass unter den 278 Qualifikanten für den zweiten Turniertag zahlreiche Landesvertreter zu finden waren.
Besonderes Aufsehen erregte am zweiten Turniertag der kanadische PokerStars-Profi Daniel Negreanu, der sich vom ursprünglichen Mittelfeld auf die Chiplead-Position kämpfen konnte. Mit 893.000 Chips schloss er den Donnerstag ab, wohingegen zahlreiche deutsche Spieler im Aus landeten, wie beispielsweise Jan Heitmann, Michael Skender oder Sebastian Ruthenberg. Und auch für Boris Becker und Tom Dwan fand das Turnier an diesem Tag sein Ende. Ausreichende deutsche Vertretung fand sich jedoch auch am dritten Turniertag – besonders durch den Deutsch-Griechen Konstantinos Nanos, der den Erfolgskurs Negreanus nachzuahmen schien und diesen am Ende sogar mit über zwei Millionen Chips überholte. Unter den 24 verbliebenen Spielern für Tag 4 fanden sich auch noch Michael Eiler, Andreas Wiese, Tonio Röder, Matthias Lotze und Nima Ahary, die am Samstag schließlich um den Einzug ins Finale kämpften. Immerhin gelang dies dann auch den Deutschen Eiler, Lotze und Wiese sowie dem Deutsch-Griechen Konstantinos Nanos und Pokerikone Daniel Negreanu, der als Chipleader einzog.
Nach einer Pause von sechs Jahren startete vergangene Woche Dienstag wieder die European Poker Tour in der österreichischen Hauptstadt Wien. Vor der Kulisse des klassisch-idyllischen Kursalons traten am ersten Starttag 234 Pokerspieler an, an Tag 1B anschließend dann nochmals 353 Spieler aus aller Welt. Mit von der Partie waren dabei unter anderem Tom Dwan, Daniel Negreanu, David Benyamine, JP Kelly, Bertrand Grospellier, John Juanda sowie die deutschen Profis Sebastian Ruthenberg, Michael Keiner, Michael Skender, Florian Langmann, Johannes Strassmann und Tobias Reinkemeier. Erfreulicherweise waren die deutschen Teilnehmer allgemein in Vielzahl am grünen Filz zu sehen, sodass unter den 278 Qualifikanten für den zweiten Turniertag zahlreiche Landesvertreter zu finden waren.
Besonderes Aufsehen erregte am zweiten Turniertag der kanadische PokerStars-Profi Daniel Negreanu, der sich vom ursprünglichen Mittelfeld auf die Chiplead-Position kämpfen konnte. Mit 893.000 Chips schloss er den Donnerstag ab, wohingegen zahlreiche deutsche Spieler im Aus landeten, wie beispielsweise Jan Heitmann, Michael Skender oder Sebastian Ruthenberg. Und auch für Boris Becker und Tom Dwan fand das Turnier an diesem Tag sein Ende. Ausreichende deutsche Vertretung fand sich jedoch auch am dritten Turniertag – besonders durch den Deutsch-Griechen Konstantinos Nanos, der den Erfolgskurs Negreanus nachzuahmen schien und diesen am Ende sogar mit über zwei Millionen Chips überholte. Unter den 24 verbliebenen Spielern für Tag 4 fanden sich auch noch Michael Eiler, Andreas Wiese, Tonio Röder, Matthias Lotze und Nima Ahary, die am Samstag schließlich um den Einzug ins Finale kämpften. Immerhin gelang dies dann auch den Deutschen Eiler, Lotze und Wiese sowie dem Deutsch-Griechen Konstantinos Nanos und Pokerikone Daniel Negreanu, der als Chipleader einzog.
Comments are off for this postSuperuser-Skandal: Tom Dwan entschädigt
Als im Jahr 2007 der Superuser-Skandal beim amerikanischen Pokeranbieter Ultimate Bet aufflog, war die Liste an Opfern lang, die Schadenssumme hoch: etwa 22 Millionen Dollar hatte der Fehler in der Software einiger Accounts an Schaden angerichtet. Einzelnen Spielern war es dabei möglich gewesen, die Hole Cards ihrer Kontrahenten zu sehen. Nun, nach drei Jahren, hat laut Pressemitteilungen auch Tom Dwan seine Entschädigung erhalten: 300.000 Dollar hatte der Profi damals am grünen Filz auf für ihn sehr verdächtige Art und Weise verloren.
Ähnlich erging es auch Pokerkollege Mike Matusow, der etwa 1,2 Millionen Dollar durch den Superuser-Skandal verlor. Er schrieb in seiner Autobiografie von der ironischen Szene, als er am Küchentisch seiner Mutter bei Ultimate Bet pokerte und sagte “Die spielen alle, als würden sie meine Hole Cards sehen!”
Comments are off for this postDan Harrington und Erik Seidel im Poker Hall of Fame
Obwohl die offizielle Preisvergabe erst Anfang November angesetzt ist, wurden schon jetzt im Vorfeld die beiden Auszeichnungen für den Poker Hall of Fame 2010 bekannt gegeben. Von den zehn nominierten Pokergrößen hat die Jury Dan Harrington und Erik Seidel zu den neuen Mitgliedern gekürt. Eine nachvollziehbare, wenn auch verwunderliche Entscheidung – befand sich unter den Nominierten ja auch Phil Ivey, der allgemeinhin als der momentan erfolgreichste Spieler der Welt anerkannt wird.
Der Pokerprofi Howard Lederer gab in seinem Blog jedoch zu bedenken: “Ich bin sicher, dass Phil froh darüber ist, dass die Juroren dieses Jahr die richtige Entscheidung getroffen haben [...] er ist überzeugt, dass seine Karriere gerade erst begonnen hat.” So dürfte wohl auch die Jury gedacht haben und nahm die wahrlich älteren Herrschaften aus der Pokerwelt in den Poker Hall of Fame auf.
Comments are off for this postWorld Poker Tour Festa al Lago: Der Sieger ist …
Bereits am Sonntag vor einer Woche hatte im Casino Bellagio in Las Vegas der zweite Turniertag der World Poker Tour Festa al Lago sein Ende gefunden, sodass vor genau einer Woche schließlich Tag 3 ausgetragen wurde, unter anderem mit Vanessa Selbst, Daniel Negreanu und Annette Obrestad. Letztere hatte zwar mit Rang zwei im Chipcount eine vielversprechende Ausgangsposition, doch am Ende dieses Turniertages war sie dann ins Mittelfeld der 41 verbliebenen Teilnehmer gerückt, wohingegen Stephen O’Dwyer, gefolgt von Jeff Madsen, den Chiplead innehatte.
Das Blatt wendete sich jedoch dann am Montag, zum vierten Turniertag, als die norwegische Pokerspielerin wieder aufdrehte und am Ende über 2 Millionen Chips vorzeigen konnte und damit als Chipleaderin die letzten 13 Spieler des Turniers anführte. Ebenfalls noch mit von der Partie waren auch noch Allen Kessler und Jeff Madsen, als es dann am Dienstag in den vierten Tag ging: Skip Wilson, ein bisher eher unauffälliger Spieler, erwies sich plötzlich als Annette Obrestads größter Gegner, der ihr im Laufe des Tages sämtliche Chips abnahm und sie schließlich auf den 13. Platz eliminierte. Allerdings schafften auch ihre Profi-Kollegen Kessler und Madsen nicht den Sprung in die finale Runde, die von Randal Flowers angeführt wurde.
Obwohl dieser zu Beginn nur einen relativ kleinen Vorsprung zu seinem Verfolger Noah Schwartz hatte, dominierte er schnell den sechsköpfigen Final-Table, sodass er schließlich im Heads-up gegen Michael Benvenuti landete. Gegen die Übermacht Flowers hatte aber auch er keine Chance, sodass die beiden recht früh in der finalen Hand landeten, wobei Randal Flowers mit einem Pair siegte.
Comments are off for this postWPT Festa al Lago bringt hohe Starpräsenz und Preisgelder
Während auf dem hiesigen Kontinent die nächste European Poker Tour in Wien noch auf sich warten lässt, wird in Las Vegas momentan die World Poker Tour Festa al Lago ausgetragen. Insgesamt 335 Teilnehmer wurden gezählt, was einen Preispool von über 3,2 Millionen US-Dollar einbrachte. Für einen besonders spektakulären Auftritt am zweiten Turniertag sorgten dabei die norwegische Pokerspielerin Annette Obrestad sowie der US-amerikanische Kollege Matt Affleck. Erstere hatte einen so guten Tag erwischt, dass sie schließlich sogar einen Kontrahenten mit Drei Sieben auf der Hand eliminieren konnte – das Board hatte die Straight für die Norwegerin gebracht. Matt Affleck machte es noch besser und beendete den Turniertag als Chipleader mit 585.000 Chips, dicht gefolgt von Obrestad. Ebenfalls noch im Rennen sind die Pokerprofis Jeff Madsen, Men Nguyen, Vladimir Schmelev, Barry Greenstein oder Vanessa Selbst.
Comments are off for this postGus Hansen im Siegesrausch
Genau vor einer Woche hatte der Däne Gus Hansen, der zuletzt bei der World Series of Poker Europe einen Turniersieg verzeichnen hatte können, in einer nächtlichen Session gegen Di Dang alias “Urindanger” 239.000 Dollar erspielen können. Tags darauf saß der dänische Pokerprofi wieder an den virtuellen High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker und gewann erneut – diesmal vor allem gegen Ilari Sahamies alias “Ziigmund”, der im bisherigen Oktober sowieso nicht allzu oft mit Erfolgen glänzen konnte. Und so hatte Hansen am Ende ein Pkus von über 250.000 US-Dollar vorzuzeigen, während Sahamies einen Verlust von knapp 180.000 Dollar verdauen musste.
Für Letzteren ging das Verlieren im Übrigen gegen Mitte der vergangenen Woche weiter: in 598 Händen verlor “Ziigmund” weitere 200.000 Dollar; Gus Hansen erspielte sich dagegen am Freitag nochmals 18.000 Dollar. Eine gute Woche für den Dänen, eine Miserable für den Finnen.
Comments are off for this postPoker-Europameisterschaft Baden: Galic scheitert im Heads-up
Zweifellos hatten die Veranstalter der Poker Europameisterschaft-Baden mehr erwartet als die 155 Teilnehmer der 4.000 Euro No Limit Hold’em-Meisterschaft. Doch immerhin gesellten sich am vergangenen Dienstag dann auch einige Profis zu der Pokerrunde um den EM-Titel, wie beispielsweise Alex Kravchenko, Markus Golser, Florian Langmann, Michael Keiner oder Markus Lehmann. Von ihnen schaffte es jedoch keiner in den zweiten Tag. Besser erging es Dragan Galic, der bereits nach dem ersten Tag den dritten Rang im Chipcount belegte und seine Position an Tag 2 weiter ausbauen konnte.
An diesem zweiten Turniertag wurde das Teilnehmerfeld bereits auf die letzten zehn Finalisten reduziert. Neben Chipleader Dragan Galic mit über 983.000 Chips schafften es jedoch auch zwei Deutsche an den Final-Table: Ismael Bojang hatte insgesamt 352.000 Chips sammeln können und damit eigentlich recht gute Chancen; ganz knapp war dagegen Heinz Kamutzki ins Finale eingezogen mit gerade einmal 60.000 Chips. Am Donnerstag landete er schließlich auf Rang sieben, sein Landsmann Bojang immerhin auf Platz vier. Im Kampf um den Einzug ins finale Heads-up lieferten sich schließlich Pokerprofi Dragan Galic, Mihai Manole und Markus Feurle einen spannenden Kampf, den Letzterer jedoch nach zahlreichen Händen verlor und sich damit mit der Bronzemedaille begnügen musste. Trotz der großartigen Leistung des in Deutschland lebenden Kroaten Galic reichte es am Ende jedoch auch nicht für ihn für den Turniersieg; Mihai Manole aus Rumänien freute sich dagegen über den Titel und die 161.000 Euro Preisgeld.
Comments are off for this postEinschätzungen zum Poker Hall of Fame 2010
Nur noch ein paar Wochen, dann werden die beiden Preisträger des Poker Hall of Fame 2010 von der Jury bekannt gegeben. Am Wochenende meldete sich diesbezüglich Pokerikone Doyle Brunson in seinem Blog zu Wort, wobei er auf die Chancen der zehn Nominierten einging. Kritisch zeigte sich das US-Poker-Urgestein vor allem bei den beiden nominierten Damen, Linda Johnson und Jennifer Harman, die Brunson zwar als beste Spielerin der Welt benannte, jedoch noch nicht der Aufnahme in den Poker Hall of Fame wert erachtete. Und auch Chris Ferguson und Scotty Nguyen wurden von Brunson als weniger geeignet für eine Auszeichnung eingestuft. Vielmehr fokussierte sich der Pokerprofi auf Phil Ivey, Barry Greenstein und Erik Seidel, den Doyle Brunson explizit favorisierte. Wie dem auch sei – am siebten November wird sich zeigen, inwiefern der Pokerprofi mit seinen Einschätzungen recht hatte.
Comments are off for this postTom Dwan im Online-Erfolgsrausch
An den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker konnte in der vergangenen Woche vor allem Tom Dwan seine Erfolge feiern. Anfang letzter Woche kassierte dieser nämlich gegen den Finnen Ilari Sahamies alias “Ziigmund” sowie gegen das Pokerphantom “Isildur1″ insgesamt rund 1,5 Millionen US-Dollar. Zwar musste Dwan eine Revanche gegen Sahamies einige Tage später hinnehmen, bei der er immerhin 400.000 Dollar verlor, dafür ging es parallel im Rahmen der zweiten Ausgabe der “durrrr”-Challenge aufwärts: Hatte bisher der Herausforderer Daniel Cates alias “jungleman12″ dominiert, so konnte Dwan in der Kurz-Session am letzten Mittwoch endlich mit einer positiven Bilanz aus dem Duell hervorgehen: 32.000 Dollar erspielte sich der Challenge-Begründer in 258 Händen gegen Cates. Eine mehr als akzeptable Woche also für den jungen US-Profi.
Comments are off for this postDie Final-Table der EPT London 2010
Es war eine Woche, die fast alles bot – von zwei Final-Tables der European Poker Tour London bis hin zur nahezu üblichen Spannung an den virtuellen Pokertischen von Full Tilt Poker. Nachdem vor exakt einer Woche der Vorschlusstag des Main-Events der EPT London die acht Finalisten ergeben hatte, ging es am vergangenen Dienstag dann in die letzte Runde, unter anderem mit John Juanda und Tom Marchese. Letzterer musste sich jedoch direkt nach Per Ummer verabschieden und auch Fernando Brito, Kayvan Payman und Artur Wasek hatten kein Glück und schieden vorzeitig aus.
John Juanda zeigte dagegen eine solide Leistung und konnte einige seiner Kontrahenten an die Rails befördern – so auch den Dritten im Bunde, nämlich Kyle Bowker, der gegen den US-Profi im Kampf um den Einzug ins finale Heads-up landete, am Ende jedoch an einem Flush scheiterte. Und so landete Juanda mit einem großen Vorsprung im Duell gegen David Vamplew. Dieses endete schließlich in folgender Hand: Juanda setzte mit König Zwei gegen Ass Drei von Vamplew all-in; das Board brachte Drei Ass Zehn Neun Sechs und damit den Sieg für den britischen Spieler, der 900.000 Britische Pfund kassierte.
Bei dem parallel stattfindenden High Roller-Event der EPT London gab es daneben auch noch eine deutsche Beteiligung: Fabian Quoss landete als Dritter im Chipcount im Finale, das bis dato jedoch von Profi Vanessa Selbst angeführt wurde. Der deutsche Vertreter hatte jedoch am Dienstag kein Glück, ebenso wie die Chipleaderin: Quoss landete auf Rang fünf, Selbst musste sich mit dem vierten Platz begnügen. Durchsetzungsvermögen bewies letztendlich dagegen der Argentinier Nacho Barbero, der sich den Sieg und die 556.000 Pfund Siegerprämie holte.
Comments are off for this postRote Zahlen für die High Stakes-Profis
Mit dem Freitag begann der Oktober und das schien für einige Online-Pokerspieler Grund genug, sich wieder an die High Stakes-Tische von Full Tilt Poker zu begeben. Erfolgreichster Spieler war im bisherigen Monat “skjervoy” mit über 220.000 Dollar Plus und auch Daniel Cates alias “jungleman12″ hatte bis gestern immerhin einen Gewinn von 96.000 Dollar. Die restlichen Profis sammeln sich dagegen am anderen Ende der Rangliste, allen voran “Isildur1″, der sich nach langer Zeit mal wieder an den virtuellen Tischen blicken ließ und zugleich 147.000 Dollar in den Sand setzte. Ebenfalls im Minus landeten Gus Hansen mit 108.000 Dollar, Patrik Antonius mit 99.000 Dollar, Tom “durrrr” Dwan mit 61.000 Dollar und Ilari Sahamies alias “Ziigmund” mit 29.000 Dollar in roten Lettern. Kein guter Start also für die Online-Profis.
Comments are off for this postEuropean Poker Tour London – Die Deutschen fahren Achterbahn
Kaum war die World Series of Poker Europe beendet, ging es am vergangenen Mittwoch in London zugleich mit der European Poker Tour weiter. Fast 340 Spieler waren an Tag 1A anwesend und leisteten den Buy-in von 5.325 Britischen Pfund, unter anderem auch Chad Brown, Sorel Mizzi, Jeff Madsen und Vanessa Selbst, die sich jedoch allesamt schon am Starttag verabschieden durften. Besser sah es dagegen für die deutschen Spieler vor Ort aus, die mit Konstantin Bücherl auf Rang zwei des Chipcounts sowie Benjamin Spindler, Jörg Niepenberg und Jan Heitmann im vorderen Mittelfeld gut vertreten waren. Nicht ganz so erfolgreich waren die Deutschen an Tag 1B, an dem nochmals 509 Teilnehmer gezählt wurden – ein neuer Teilnehmerrekord in der britischen Hauptstadt. Mit Sandra Naujoks, Florian Langmann, Sebastian Ruthenberg, Boris Becker und Moritz Kranich schafften es jedoch ebenfalls die Profis in den zweiten Turniertag.
Von den 24 deutschen Spielern, die sich unter die 381 Qualifikanten des zweiten Tages hatten mischen können, blieben am Freitag jedoch nicht viele am grünen Filz: Immerhin Benjamin Spindler konnte sich am Ende mit 622.000 Chips auf den vierten Rang des Chipcounts platzieren und auch Peyman Lüth und Konstantin Bücherl landeten weit vorne – ebenso auch Phil Ivey, Daniel Negreanu, Alex Kravchenko oder Arnaud Mattern. Das änderte sich jedoch am Samstag mit dem dritten Turniertag: 124 Spieler waren zu Beginn mit von der Partie, am Ende waren es dann nur noch 24 Verbliebene – und kein einziger Deutscher. Mit John Juanda, Tom Marchese, Joe Hachem und Chad Brown schafften es jedoch immerhin ein paar Pokergrößen in den Vorschlusstag.
Comments are off for this postJames Bord gewinnt World Series of Poker Europe
Es war eine spannende Woche in London, begonnen mit dem Vorschlusstag der World Series of Poker Europe 2010 vor einer Woche: Insgesamt 22 Spieler hatten es in den vierten Turniertag geschafft, unter anderem auch Phil Ivey, Arnaud Mattern und Viktor Blom. Von ihnen schaffte es jedoch keiner ins Finale, das am Ende des Turniertages von Dan Fleyshman mit 1,95 Millionen Chips angeführt werden sollte. Der britische Profi und Favorit Roland de Wolfe hatte sich zwar für den Final-Table qualifizieren können, musste sich letztendlich jedoch mit dem vierten Platz begnügen, nachdem er mit König Dame an Ass Acht gescheitert war. Besser erging es James Bord und Fabrizio Baldessari, die im Heads-up landeten und mehrere Stunden um den Turniersieg kämpften. In der letzten Hand landeten der Italiener und der Engländer mit einem Paar Fünfer und einem Paar Zehner im All-in; das Board brachte Neun Neun Acht Bube Ass und James Bord wurde Bracelet-Gewinner und um 830.000 Britische Pfund reicher.
Comments are off for this postPhil Laak gewinnt Event 1 der WSOP Europe 2010
Es begann mit dem vergangenen Dienstag in London und inzwischen sind schon zwei Bracelets vergeben: die World Series of Poker Europe ist voll im Lauf. Nachdem die Besetzung des Final-Table der ersten Events schon am Donnerstag ermittelt worden waren, traten tags darauf schließlich David Peters, Andrew Panting, Chris Bjorin, Willie Tann, Ilan Rouah und Phil Laak gegeneinander an. Dem irischen Pokerprofi Laak gelang schließlich der Einzug ins Heads-up gegen Andrew Panting. In deren letzten Hand setzte der Ire mit König Fünf auf der Hand all-in und sein Kontrahent callte mit Ass Neun. Das Board brachte anschließend Sieben Vier Vier Fünf Dame und Phil Laak kassierte mit einem Paar Fünfer die Siegerprämie von über 170.000 Britischen Pfund sowie sein erstes Bracelet.
Comments are off for this postHigh Stakes im Online-Poker
Mit dem Kommen der kalten Jahreszeit scheinen sich viele Poker-Spieler in ihre warmen Häuser zurückzuziehen und das Online-Poker zu bevorzugen. Obwohl auch einige von ihnen bereits nach draußen traten, um an den jährlichen Poker-Veranstaltungen teilzunehmen. Doch Ilarie “Ziigmund” Sahamies und Phil Galfond bleiben in ihren vier Wänden und machen die Online-Poker-Räume unsicher.
Obwohl Ziigmund bereits zu Beginn des Augusts gesagt hatte, dass er in dem Monat nicht spielen wird, tat er dies bereits nach wenigen Tagen wieder. Auch im September scheint er darauf bedacht zu sein, weiter zu spielen und verlor prompt 181.000 Dollar gegen Tom Dwans Kumpel, David “Raptor” Benefield. Vollkommen entrüstet und wütend behauptete der Finne, dass Benefield sich nicht trauen würde, Pot Limit zu spielen und er nur deswegen gewinne. Doch auch bei dieser Spielart schien “Ziigmund” nicht besser zu sein und verlor weiteres Geld an einen Spieler namens “superbaldas”.
Comments are off for this postWSOP Europe im vollen Gange
Nachdem sich der Sommer dem Ende neigt und der Herbst wieder einzieht, beginnen nun auch wieder einige Pokerturniere. Darunter auch die von “betfair” ausgerichtete “WSOP Europe”. Sie begann am vergangenen Dienstag, dem 14. September und wird am 23. September enden. Am Dienstag startete das erste von fünf Events, das “Six Handed No Limit Holdem”, in welchem es um ein Preisgeld von 2.650 Pfund ging. Am Mittwoch wurde dieses fortgesetzt und selbstverständlich sind auch wieder zahlreiche bekannte Spieler dabei. Unter ihnen auch Phil Laak und Andrew Paintling.
Nachdem das erste Event beendet ist und die Zahl der Teilnehmer nun etwas eingeschränkt wurde, startete heute das Zweite. In diesem wird “Pot Limit Omaha” gespielt und am morgigen Freitag startet bereits das dritte Event mit “No Limit Holdem”. Wer die Veranstaltung letztlich gewinnen wird, ist noch fraglich, doch Andre Paintling kann nach dem zweiten Spieltag bereits ein Chip-Konto von 627.500 vorweisen und gilt zurzeit als Favorit. Doch bekanntermaßen kann sich beim Poker jederzeit alles wieder wenden.
Comments are off for this post“English Poker Open” enden mit deutschem Sieg
Die alteingesessenen Poker-Profis werden zunehmend durch jüngere abgelöst. Zu diesen gehört auch der 28-jährige Fabian Quoss. Dieser gewann nun die “English Poker Open” und erzielte dadurch auch seinen ersten internationalen Turnier-Sieg. Zusätzlich zum Ruhm erhielt der Deutsche 220.000 Pfund. Freudestrahlend berichtete er von seinem Turniersieg, auf welchen er lange gewartet hat. Er erzählte außerdem, dass er bereits vier Mal einen “Heads-up” erreichte, bisher jedoch immer als Verlierer aus diesem hervorging.
Eine dieser Niederlagen war im vergangenen Jahr auf der WSOP. Durch diese scheiterte der Nürnberger kurz vor einem Braceletgewinn. Das Finale, welches im “Palm Beach Casino” in London ausgetragen wurde, gewann Fabian Quoss gegen Sebastian Crul, einem aus Holland stammendem Poker-Spieler. Dieser spielte angeblich sein erstes Live-Turnier, weshalb ihm bereits sehr viel Ruhm zukommt, weil er es soweit geschafft hat. An der Veranstaltung nahmen auch andere bekannte Spieler teil, welche jedoch schon vor dem Finale ausschieden. Zu ihnen gehört Phil Laak, welcher mit einem 18. Platz den Weg nach Hause antrat – sowie Liv Boeree, die den zwölften Platz belegte.
Comments are off for this postMichael Mizrachi erneut in der Justiz-Klemme
Pressemitteilungen zufolge hat Michael Mizrachi erneut juristische Probleme, nachdem er Anfang dieses Jahres bereits mit einer Hauspfändung wegen Steuerschulden für Schlagzeilen gesorgt hatte. Finanzielle Schulden sind es diesmal zwar keine – dank der überragenden World Series of Poker im Juni und Juli dieses Jahres – dafür scheint “The Grinder” seinen eher unbekannten Vertragspartner Deliverance Poker hintergangen zu haben. Dieser hatte den Pokerprofi nämlich gesponsert, mehr als 150.000 Dollar Prämie überwiesen und auch Anteile am Unternehmen selbst zugeschrieben; Mizrachi unterschrieb nach seinen Erfolgen bei der WSOP jedoch offenbar direkt bei Full Tilt Poker, ohne sich von seinem bisherigen Sponsor zu trennen oder diesen überhaupt zur erwähnen. Sollte die Klage durchkommen, dürfte es teuer für den Profi werden.
Comments are off for this postPokeraction bei der PartyPoker World Open VI
Bereits am Donnerstag letzte Woche war die Besetzung des Final-Table der PartyPoker World Open VI in Mayfair ermittelt worden. Mit von der Partie waren am Freitag dann zu Finalrunde Sam Trickett, John Duthie, Yevgeniy Timoshenko, Andrew Robl, Toby Lewis, Juha Helppi und Dale Hoy – ein wahrlich starbesetzter Tisch, der entsprechend viel Action bot.
So beispielsweise das All-in zwischen Robl und Lewis, das mit einem Flop aus Dame Dame Neun begann und mit einem Turn und River aus Fünf und Neun endete. Andrew Robl deckte schließlich ein Paar Neuner auf – ein Vierling also, wobei an dieser Stelle daran erinnert sei, dass die mathematische Wahrscheinlichkeit für “Four of a kind” bei gerade einmal 0,024 % liegt. Somit war es nahezu ein Wunder, dass Toby Lewis mit einem Damenpaar noch einen besseren Vierling vorweisen konnte und damit seinen Kontrahenten vom Tisch eliminierte. Im Heads-up landeten dagegen jedoch Sam Trickett und Yevgeniy Timoshenko, wobei der Engländer am Ende mit einem Two Pair siegte und 200.000 Dollar kassierte.
Comments are off for this postOnline-Poker: Isildur1 bei PokerStars gesichtet?
Nahezu beunruhigend ruhig war es am Wochenende an den High Stakes-Tischen. Große Pokeraction gab es einzig in der letzten Woche, als von Donnerstag auf Freitag der Finne Ilari Sahamies gegen Cole South antrat und offenbar Rache an einem US-Amerikaner walten ließ: Bereits zum Monatsanfang hatte Sahamies alias “Ziigmund” nämlich Unsummen an Brian Hastings verloren. Tatsächlich war es eine erfolgreiche Session für den Finnen, der so ziemlich jeden großen Pot der rund 1.000 gespielten Hände kassierte und am Ende ein Plus von 700.000 US-Dollar vorweisen konnte.
Für die Verfolger der Online-Szene dürfte diese Session jedoch nicht ausgereicht haben. Vielmehr werden neue Gerüchte und Vermutungen über ein gewisses Pseudonym breit, das schon lange nicht mehr bei Full Tilt Poker aktiv war: “Isildur1″ sorgte Ende letzten Jahres für ein enormes Aufsehen in der gesamten Online-Szene. Nach einer schweren Niederlage gegen Townsend, Hastings und South verschwand er jedoch mehr oder weniger Anfang dieses Jahres wieder. Nun glauben jedoch einige Pokerspieler ihn in dem unbekannten PokerStars-Spieler “Grolongo” erkannt zu haben; ganze Foren diskutieren inzwischen über die Identität des Online-Pseudonyms von PokerStars. Fragt sich, ob nicht nur der verzweifelte Versuch dahintersteckt, die Story um das Pokerphantom wieder aufleben zu lassen.
Comments are off for this postEuropäischer Gerichtshof spricht Machtwort
Wenn man dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes Glauben schenken darf, dann dürfte sich in naher Zukunft so einiges in der Glücksspielbranche ändern – auch hinsichtlich Poker im Internet. Denn laut dem Gerichtsurteil gibt es nicht nur Probleme bezüglich der in Deutschland vertretenden Monopole für Sportwetten, Glücksspiele und Poker, sondern auch bezüglich der Präventionsmaßnahmen von Spielsucht. Letztere fallen nämlich hierzulande nur sehr spärlich aus, vor allem in Anbetracht der zahlreichen Werbungen von Glücksspielbetreibern und Co. Für das Pokern könnte das bedeuten: weniger Werbung, mehr Einschränkungen. Wenn aber die Politiker einmal ihr Hirn benutzen würden, dann könnte auch der deutsche Staat mit hohen Steuereinnahmen rechnen. Inwiefern das Urteil jedoch Einfluss auf die deutsche Regelung nimmt, bleibt abzuwarten. Schließlich obliegt das Gesamtpaket immer noch dem Urteil der deutschen Gerichte.
Comments are off for this postShaun Deeb – diesmal ohne Frauenkleidung
Das letzte Mal trat der US-amerikanische Pokerprofi Shaun Deeb nicht unbedingt positiv in Erscheinung: beim diesjährigen Ladies Event im Rahmen der World Series of Poker 2010 erschien der Online-Profi nämlich im Frauendress – sogar das passende Make-up fehlte nicht – und pokerte in einem (fast) rein weiblichen Teilnehmerfeld. Am vergangenen Wochenende zeigte er dann jedoch wieder online sein Können, als er nämlich bei dem Full Tilt Poker 750.000 Dollar Guaranteed-Turnier teilnahm und prompt gewann. Rund 133.000 Dollar kassierte Deeb für seinen Sieg, der seine Bilanz weiter verbessert: Der aus New York stammende Pokerspieler hat nämlich in seiner bisherigen Karriere über 4 Millionen US-Dollar allein im World Wide Web erspielt.
Comments are off for this postPartouche Poker Tour Cannes 2010 – Die Finalbesetzung steht fest!
Nachdem sich schon am Sonntag 61 Pokerspieler für den vierten Turniertag der Partouche Poker Tour in der südfranzösischen Metropole Cannes qualifiziert hatten, ging es am Montag mit eben diesem weiter. Mit von der Partie waren dabei unter anderem auch noch Vanessa Selbst und Phil Laak sowie die deutschen Pokerprofis Ali Tekintamgac, der bei der diesjährigen World Poker Tour Barcelona siegte, und Tobias Reinkemeier, der sich dieses Jahr bei der European Poker Tour Grand Final den Turniersieg holte. Beide schafften dann auch den Sprung, zusammen mit Vanessa Selbst, Phil Laak und 14 weiteren Spielern, in den Vorschlusstag. Überschattet wurden die Ergebnisse jedoch von den Beschwerden und der Unzufriedenheit der Teilnehmer über die Turnierleitung. So hatte beispielsweise ein dänischer Spieler in einer Pause seinen Tisch mit 43.000 Chips verlassen – als er zurück kam, waren es dann nur noch 33.000 Chips. Es wurde jedoch nichts unternommen, obwohl der Missstand schriftlich und per Video bewiesen werden konnte.
Unbeirrt von diesen Vorfällen traten dann am Dienstag die letzten 18 Pokerspieler zusammen, um die Besetzung der “November Neuf” zu ermitteln. Tatsächlich gelang es sowohl Ali Tekintamgac als auch Tobias Reinkemeier ihren Erfolgskurs fortzusetzen, sodass sie Anfang November als Vierter beziehungsweise als Achter im Chipcount am Final-Table Platz nehmen dürfen. Chipleaderin ist Pokerprofi Vanessa Selbst mit über 3,95 Millionen Chips, die ein hervorragendes Turnier gespielt hatte. Phil Laak musste sich dagegen an Tag 5 der Partouche Poker Tour verabschieden – er scheiterte an Fabrice Soulier mit Ass König.
Comments are off for this postNEUES GESICHT BEI DEN PROFIS VON FULLTILTPOKER.NET: WILLKOMMEN ANDREAS KRAUSE
Die kostenlose Online-Pokerschule FullTiltPoker.net begrüßt Andreas Krause als Neuzugang im erlesenen Kreis der deutschsprachigen Profis. Der 42-jährige Deutsche konnte aktuell einen seiner größten Pokererfolge feiern – er gewann im August die FullTiltPoker.net Merit Cyprus Classics auf Zypern. Hier setze er sich gegen 180 Spieler durch und nahm ein Preisgeld in Höhe von 415.780 Dollar mit nach Hause. Andreas Krause ist durch seine lange Pokerkarriere und seinem konstanten Erfolg prädestiniert in den Kreis der FullTiltPoker.net-Profis aufgenommen zu werden. Krause erweitert nun die Riege der Profis aus Deutschland und Österreich, zu denen Eddy Scharf, Jens Vörtmann, Sigi Stockinger, Markus Golser, Erich Kollmann, Stefan Rapp, Niki Jedlicka, Christoph Wolters, Roland Specht, Christiane Klecz, Soraya Homam, Martin Kläser, Hans Martin Vogl, Sascha Biorac, Marco Liesy, Markus Lehmann und Thomas Bihl gehören. Gemeinsam haben sie bisher fünf WSOP-Bracelets gewonnen. Andreas Krause feiert sein Debüt als FullTiltPoker.net-Profi auf der FullTiltPoker.net Million Euro Challenge 2010 in Wien, bei der er live vor Ort dabei sein wird.
Bevor Andreas Krause mit dem Pokerspiel anfing, widmete er sich ausschließlich seiner Leidenschaft dem Fußballsport. Neben seinem Studium in Sport und
Wirtschaftswissenschaften spielte er bis 1993 als Fußballprofi bei den Stuttgarter Kickers. In einem Urlaub mit seinen ehemaligen Fußballmannschaftskollegen 1996 auf Ibiza, hat Poker sein Leben verändert. Am Hotelpool wurden einige Draw-Poker-Runden gespielt, Krause war hier stetig unter den Gewinnern. Zwei Jahre lang beschäftigte er sich intensiv mit dem Pokerspiel, bis er dann 1998 bei der Europameisterschaft in Baden-Baden teilnahm. Er zeigte was in ihm steckt und
gewann das Turnier mit einem Preisgeld von 47.500 Euro. Das war der Beginn einer herausragenden Pokerkarriere.
Im Jahr 2000 folgte die nächste Platzierung: Er belegte den 1.Platz beim Carnival of Poker in Las Vegas mit einem Gewinn von 52.800 Dollar. Darauf folgten das Poker Spring Festival in Wien, das er ebenfalls gewann und im Mai verpasste er nur knapp ein Bracelet bei der WSOP. Er wurde Zweiter im Seven Card Stud Hi/Lo.
Von 2001 bis 2007 nahm er an zahlreichen Turnieren teil und konnte auch hier einige gute Platzierungen erreichen. 2007 wurde Andreas Krause Zweiter bei den Austrian Classics in Wien, das brachte ihm ein Preisgeld von 102.650 Euro ein. Im selben Jahr nahm er an der WSOP teil. Es sollte ein gutes Jahr für ihn werden und so schaffte er es an den Finaltisch des 1.500 $ No Limit Hold’em-Turniers. Er ging damals als Sechster vom Tisch mit einer Gewinnsumme von 94.000 Dollar.
Während seiner gesamten Laufbahn als Pokerprofi nahm er an zahlreichen Turnieren weltweit teil, was ihn zu einem der bekanntesten deutschen Pokerprofis machte.
Andreas Krause weiß, wie wichtig die körperliche Verfassung am Pokertisch ist. Neben der Pokerleidenschaft und seinem Siegeswillen ist er darauf bedacht, seinen Körper fit zu halten, um am Pokertisch Ausdauer zu beweisen.
Partouche Poker Tour Cannes 2010 – Stars am grünen Filz statt auf dem roten Teppich
Momentan findet in der südfranzösischen Metropole Cannes die Partouche Poker Tour statt, die inzwischen den vierten Turniertag austrägt. Schon seit Donnerstag waren zahlreiche Pokerspieler aus aller Welt mit von der Partie, unter anderem auch Großkaliber wie Phil Ivey, Gus Hansen, Tom Dwan, Michael Mizrachi, David Benyamine, Phil Laak und Vanessa Selbst. Die beiden Letzteren konnten dabei bisher von sich überzeugen und zogen gestern auch in den vierten Turniertag mit mehr oder wenigen guten Aussichten ein. Außerdem sind auch noch einige deutsche Teilnehmer in Cannes vertreten: Zu den erfolgreichsten Vertretern aus deutscher Sicht gehören nach Tag 3 Tim Kahlmeyer, Sebastian Ruthenberg, Ali Tekintamgac und Tobias Reinkemeier.
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