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Archive for the 'News' Category

Daniel Negreanu – Die besten Pokerturniere

Der kanadische Pokerprofi und vierfacher World Series of Poker Bracelet-Gewinner Daniel Negreanu hat nun eine Rangliste der Top 10-Pokerturniere auf dem Planeten veröffentlicht. Nach Ansicht von Negreanu belegt damit beispielsweise die World Poker Tour LA Poker Classics den zehnten Rang – Mangelpunkt des sonst optimalen Systems sei das zu Beginn schwache Teilnehmerfeld. Der erfahrene WSOP-Livespieler setzt das alljährliche Main-Event der World Series of Poker auf Rang sechs. Die Championship der World Poker Tour landete immerhin noch auf Rang fünf, bevor dann die neugegründete PokerStars North American Poker Tour mit dem Bounty Shootouts-Turnier mit dem vierten Platz kommt. Das Main-Event der World Series of Poker Europe erhielt von Negreanu Bronze, das 25.000 Dollar Handed-Event der World Series of Poker kann sich nach der persönlichen Rangliste auf Silber freuen. Sieger ist nach dem Kanadier die 50.000 Dollar WSOP Players-Championship – dass hier nur Profis spielen, zeigt sich alleine schon durch den hohen Buy-in.

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Isildur1 wieder ganz oben

Schon am vergangenen Wochenende war Isildur1 ungewöhnlich häufig an den High Stakes-Tischen aufgefallen – und diesmal positiv. Insgesamt konnte der unbekannte Schwede über eine halbe Million Dollar erspielen, während in Berlin die letzten beiden Tage der European Poker Tour ausgespielt wurden. Zu Beginn der Woche erspielte sich Isildur1 rund 1,04 Millionen US-Dollar, vor allem gegen Ilari Sahamies. Allerdings verlor das Pokerphantom anschließend wieder einen Großteil an seinen Erzfeind Brian Hastings, sodass am Ende noch 284.000 Dollar übrig waren. Und dennoch schien mit diesem Millionengewinn in seiner Session der alte Isildur1 aus dem vergangenen Jahr wieder zurück zu sein. Und tatsächlich schaffte es der Online-Spieler in den vergangenen 24 Stunden ganz nach oben und trat unter anderem gegen Cole South und Brian Hastings an.

Vor allem gegen Letzteren hatte Isildur1 noch eine Rechnung offen, schließlich hatte Hastings dem Schweden am Vortag über 550.000 Dollar abnehmen können. Der größte Pot der gestrigen Session in Höhe von über 380.000 Dollar ging dann jedoch an Isildur1, der mit Ass Ass König Drei und einem Board von Dame Sechs Zwei Sieben Acht einen Nut Flush vorzeigen konnte. Insgesamt erspielte sich das Online-Pseudonym über 556.000 Dollar gegen Hastings. Anschließend folgte eine Session gegen Cole South, bei der Isildur1 um 780.000 Dollar reicher hervorging, sodass sein Gesamtgewinn der letzten 24 Stunden knapp 1,5 Millionen Dollar in 7885 Händen beträgt.

Erfolgreich abgeschnitten haben am vergangenen Tag auch Gus Hansen mit 112.000 Dollar Gewinn und Brian Townsend mit 85.000 Dollar. Di Dang alias “Urindanger” erspielte sich in 540 Händen immerhin 73.000 US-Dollar. Patrik Antonius dagegen musste eine relativ hohe Niederlage hinnehmen. Zwar belief sich sein Gesamtverlust auf “nur” 57.000 Dollar, allerdings spielte der Finne auch nur 83 Hände – er verlor also pro Hand satte 680 Dollar!

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MiniFTOPS gestartet

Wer mit seinen Ergebnissen aus der Full Tilt Online Poker-Series im Februar nicht zufrieden ist, oder das Turnier schlichtweg verpasst hatte, kann ab heute wieder sein Glück beim Nachfolger in Kleinversion versuchen – heute startete mit 27 Events nämlich die MiniFTOPS XV mit einem garantierten Preispool von insgesamt 6 Millionen Dollar.

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Ergebnisse des Online-Pokerwochenendes

Das vergangene Online-Pokerwochenende brachte zeitgleich zum Final-Table der European Poker Tour Berlin die passende Ergänzung: Im Rahmen der PokerStars Sunday Million konnte sich das Pseudonym “MAE9690″ aus dem bayrischen Otterfing auf Rang eins platzieren. Das Turnier wurde insgesamt von über 10.100 Online-Spielern besucht, sodass ein Preispool von über 2 Millionen Dollar zustande kam. Der glückliche deutsche Gewinner der Sunday Million kassierte somit über 260.000 Dollar, die er in einem Deal zwischen den besten vier Finalisten aushandelte. Auf dem zweiten Platz landete “camillo30″ mit 177.000 Dollar Gewinn; ihm folgten “reelhugefish” und “asturiano” mit je 150.000 Dollar. Und auch beim PokerStars Sunday Warm-up, bei dem im Übrigen knapp 5.000 Teilnehmer gezählt wurden, die gegeneinander antraten um den größten Anteil des 996.000 Dollar großen Preispools zu gewinnen, wurden drei deutsche Online-Teilnehmer am Final-Table gesichtet, wobei “Hismoon” aus Teltow/Brandenburg als Zweitplatzierter am besten in der Rangliste abschnitt und über 116.000 Dollar gewann. “Ansgar2000″ aus Bielefeld wurde Vierter mit rund 86.000 Dollar Gewinn, ihm folgte der dritte Deutsche des Finales, “Method999″ aus Weiden, der 68.000 Dollar gewann. Im Sunday 500-Turnier spielten rund 1.100 Spieler um den Preispool in Höhe von 550.000 Dollar, wobei “m3tph” mit 93.000 Dollar Siegerprämie am besten abschloss. Zweiter wurde mit rund 69.000 Dollar Gewinnsumme Online-Pseudonym “99NvrLosez”; Drittplatzierter des PokerStars-Turniers wurde “pad100″ mit 52.000 Dollar Plus.

Im US-amerikanischen Hause Full Tilt Poker fanden sich im Rahmen des Sunday Brawl über 2.900 Teilnehmer ein, sodass ein Preispool von über 582.000 Dollar zustande kam. Der Online-Spieler “doublencs” konnte dabei den Final-Table um 118.000 Dollar reicher verlassen, während sich “zhivago2″ mit 76.000 Dollar und Rang zwei begnügen musste. Matt Schulte belegte den dritten Platz und gewann über 56.000 Dollar. Das Full Tilt 750.000 Dollar Guaranteed-Turnier fand scheinbar mehr Anerkennung in der Online-Pokerwelt – hier wurden nämlich 4.200 Teilnehmer gezählt. Vom 836.000 Dollar hohen Preispool konnte sich “shiftzerg” mit 148.000 Dollar den größten Anteil holen, ihm folgte in der Rangliste auf Platz zwei “kwickfiskycake” mit 90.000 US-Dollar Gewinn. “Luffy-san” ergatterte mit seinem dritten Rang immerhin noch rund 60.000 Dollar.

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Isildur1 ist endgültig zurück

Im Schatten der bis Sonntag Abend ausgetragenen European Poker Tour Berlin in Deutschlands Hauptstadt, ereignete sich an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker ein von vielen Fans vor langer Zeit vorhergesagter Feldzug, der insbesondere den Finnen Ilari Sahamies nicht unverschont ließ. Denn Isildur1 war kurzzeitig zu seiner vollen Stärke zurückgekehrt. Insgesamt konnte der anonyme Schwede über 1 Million Dollar von Sahamies in über 1.000 Händen erspielen. Nach dieser Niederlage beendete der Finne prompt seine Session, sodass er der größter High Stakes-Verlierer der letzten 24 Stunden wurde.

Isildur1 dagegen hatte noch einen langen Abend vor sich – insgesamt über 5.200 Hände spielte das Pokerphantom noch – und verlor prompt gegen seinen Erzfeind Brian Hastings, dem er schon im vergangenen November in nur einer Session über 4,2 Millionen Dollar hatte abgeben müssen. Insgesamt belief sich der Gesamtgewinn von Isildur1 am Ende dann “nur” noch auf 284.000 Dollar. Brian Hastings dagegen hatte über 550.000 Dollar Gewinn für den letzten Tag.

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MiniFTOPS XV – Morgen geht’s los!

Bereits morgen beginnt bei Full Tilt Poker die Mini Full Tilt Online Poker-Series XV, die Kleinversion der originalen FTOPS, die bereits im Februar ausgetragen wurden. Insgesamt 27 Events mit garantiert 6 Millionen Dollar Preispool sind geplant.

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EPT Berlin – Sieger in der deutschen Hauptstadt

Es war ein großer Tag für die deutsche Pokerszene, als gestern um 12:36 Uhr der Finaltisch eröffnet wurde und die acht Finalisten, unter ihnen auch zwei Deutsche, nämlich Marko Neumann und Nico Behling, zum alles entscheidenden Turniertag antraten. Von ursprünglich 945 Teilnehmern, vier vorangegangenen Turniertagen, einem Raubüberfall sowie jede Menge Action an den Pokertischen selbst, schienen beide noch mittags zuversichtlich, sich gegen die starke Konkurrenz aus allen Teilen der Welt durchschlagen zu können. Für den chipschwachen Nico Behling endete jedoch das Finale schon vier Minuten nach Beginn, als er mit Ass Dame all-in gegangen war. Nach knapp einer Stunde schied dann schließlich auch schon Marko Neumann aus: Mit Ass König war er gegen Chipleader MacPhee von über 8,4 Millionen Chips all-in gegangen und hatte mit einem miesen Board und dem Paar Sieben von dem US-Amerikaner das Nachsehen.

Auf Rang sechs schied kurz darauf auch der Schweizer Marcel Koller aus, während Chipleader MacPhee aus den USA mit 11,6 Millionen Chips seinen Vorsprung stark erhöhen konnte. Der Schweiz folgte anschließend auch Großbritannien: Ketul Nathwani, der zuvor mit 2,1 Millionen Chips schon geschwächt gewesen war, verabschiedete sich um kurz nach halb drei – der Gewinner des Duells war erneut MacPhee, der damit über 13,4 Millionen Chips zählen konnte. Zweiter im Zwischenergebnis um 15:00 Uhr war Ilari Tahkokallio mit 7,8 Millionen Chips, der Franzose Marc Inizan und der Pole Artur Wasek folgten mit 5 Millionen bzw. 2,4 Millionen Chips. Es dauerte über 90 Minuten bis das nächste Zwischenergebnis eine Änderung in den oberen Reihen brachte: Der Finne Tahkokallio schaffte es mit 12,5 Millionen Chips den US-Amerikaner MacPhee zu überholen, der in den letzten Händen zahlreiche Verluste hatte hinnehmen müssen.

Nach einer weiteren Stunde eines nicht allzu spannenden Finales schied dann auch Artur Wasek aus Polen mit Damenpaar gegen Königspaar von Marc Inizan aus. Zum Abendessen hatte damit Finnland weiterhin die Nase vorne, und kaum kehrten die drei Kontrahenten gesättigt wieder gegeneinander an, so musste der Franzose Marc Inizan auch schon seine Niederlage hinnehmen.

Im finalen Heads-Up folgte dann ein niemals enden wollendes Hin und Her zwischen Ilari Tahkokallio und Kevin MacPhee. Gegen 22:00 Uhr jedoch deutete sich jedoch schon angesichts der 19,2 Millionen Chips des US-Amerikaner an, dass die Chancen für den Finnen langsam schwanden, der knapp 10 Millionen Chips hinten lag. Um 22:40 Uhr konnte MacPhee jedoch schließlich mit Drei Vier gegen Neun Sechs und einem Board von Vier Fünf Zwei Bube Sechs als Gewinner von dannen ziehen, rund 1 Million Euro reicher. Der Finne Tahkokallio holte sich jedoch immerhin noch über 600.000 Euro.

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Dwan baut Führung aus

Tom “durrrr” Dwan konnte in seiner scheinbar wieder in Vergessenheit geratenen “Durrrr”-Challenge seinen Vorsprung gegenüber Patrik Antonius weiter ausbauen. Rund 342.000 Dollar erspielte sich der Amerikaner, sodass er nun mit 1,75 Millionen Dollar im Vorsprung liegt.

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Deutscher gewinnt Sunday Million

Im Rahmen des Online-Pokerwochenendes konnten sich bei PokerStars zahlreiche deutsche Online-Spieler weit oben platzieren. Am besten traf es “MAE9690″ aus Otterfing, der die Sunday Million und damit rund 260.000 Dollar Preisgeld gewann.

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Final-Table der WPT LA Poker Classic

Für den Final-Table im Rahmen der World Poker Tour LA Poker Classic konnten sich im US-amerikanischen Los Angeles unter anderem Andras Koroknai, Michale Kamran, Jean-Claude Moussa und Raymond Dolan qualifizieren. Den Sieger des Main-Events erwartet im Übrigen fast 1,8 Millionen Dollar Gewinn.

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EPT Berlin – Tag 1B knackt deutschen Rekord

Letzte Nacht, kurz vor zeitlichem Anbruch des Mittwochs, wurde Tag 1A des EPT Berlin-Main-Events beendet. 388 Teilnehmer wurden vom Veranstalter PokerStars gezählt, davon waren 160 Spieler deutscher Herkunft. Klarer Chipleader des ersten Turniertages wurde jedoch Kfir Yumin aus Israel: Dieser erspielte sich in dem halben Tag 213.500 Chips. Ihm folgt in der Rangliste der niederländische Pokerspieler Rachid Ben Cherif mit 163.800 Chips im Chipcount. Der Portugiese Carlos Oliveira konnte sich mit Rang drei und 158.500 Chips für den zweiten Turniertag qualifizieren. Doch auch zahlreiche deutsche Teilnehmer sind weiterhin von der Partie. Zu den bekanntesten Gesichtern hierbei gehören Katja Thater, Sebastian Ruthenberg und George Danzer. Verabschieden mussten sich dagegen schon an Tag 1A unter anderem Dragan Galic, Tom McEvoy und Dominik Nitsche.

Zur heutigen Mittagsstunde begann dann bereits Tag 1B des Main-Events, bei dem schließlich über 550 Teilnehmer gezählt wurden, wobei noch Dutzende Pokerspieler bis eben noch auf der Warteliste standen. Damit hat die European Poker Tour eine Teilnehmerzahl von insgesamt 945 Spielern – ein deutscher Spitzenrekord! Unter ihnen befanden sich heute zudem noch mehr prominente und professionelle Spieler, die an den Pokertischen im Grand Hyatt Hotel am Potsdamer Platz ihr Glück versuchten. Benny Spindler, Boris Becker, Charlotte Roche, Sandra Naujoks, Will Fleming, Jan Jachtmann, Florian Langmann und Markus Golser gehörten zu dieser Poker-Elite, wobei vor allem Letzterer bis zur Abendpause um 19:00 Uhr erfolgreich war. Und auch Autorin Charlotte Roche und Boris Becker können mit ihrem bisherigen Ergebnis zufrieden sein.

Ausgeschieden sind dagegen bereits Benny Spindler, Viktor Blom, Jan Jachtmann und auch Will Flemming. Sie werden wohl weniger enthusiastisch ans Abendessen gegangen sein, das mit einem großen Buffet für einen stolzen Preis von 40 Euro im Fünfsternehotel wartet. Nur wenige Meter entfernt vom Austragungsort befindet sich jedoch ein Fast-Food-Restaurant, schräg gegenüber des Berliner Filmpalasts, vor dessen Pforten noch vor einigen Wochen die Stars der Berlinale auf dem roten Teppich stolzierten.

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Cole South – Verlierer der High Stakes-Tische

Während die Monatsbilanz vom Februar fast 2 Millionen Dollar für Cole South verheißt, sodass dessen unschlagbarer Jahresgewinn sich auf rund 3,5 Millionen Dollar belief, so musste der US-amerikanische Erfolgsspieler 2010 gestern eine absolute Horrorshow erleben – und er selbst war der Hauptdarsteller. In Sessions gegen Tom “durrrr” Dwan und Ilari Sahamies, der im Februar insgesamt sechsstellige Verluste hinnehmen musste, setzte South über 1,1 Millionen Dollar in den Sand.

Einer der spektakulärsten Hände in der Session South gegen Sahamies alias “Ziigmund” endete in einem Pot von über 290.000 Dollar. Mit einem Board von König Drei Zwei Dame Acht konnte hierbei der Finne mit Ass Dame Bube Vier als klarer Gewinner hervorgehen, während South mit König Sieben Fünf Drei mit Two Pair und einem all-in das Nachsehen hatte. Nicht viel besser erging es South gegen Dwan, der ähnlich wie Sahamies rund eine halbe Million US-Dollar gegen den US-Amerikaner gewann. Die Bilanz der vergangenen 24 Stunden sieht für South nach dieser Niederlage also das Ende der Rangliste vor, während ganz oben Di Dang mit 373.000 Dollar Gewinn den ersten Platz belegt. Der Russe Alexander Kostritsin konnte 332.000 Dollar in 2.364 Händen erspielen. Erst dann folgt Ilari Sahamies, der wegen seinen Verlusten in anderen Sessions seinen Gewinn gegen South um fast 200.000 Dollar reduzierte. Tom Dwan war gegen andere Kontrahenten noch erfolgloser, sodass er sich am Ende mit rund 200.000 Dollar begnügen musste. Gus Hansen konnte ebenfalls wieder sechsstellig gewinnen – in 1.640 Händen erspielte sich der Däne über 156.000 US-Dollar. Währenddessen schrieben Isildur1 und auch Brian Townsend wieder rote Zahlen. Das schwedische Pokerphantom absolvierte spärliche 57 Hände und verlor prompt 26.000 Dollar. Und auch Brian Townsend ließ in 840 Händen über 136.000 Dollar an den Tischen liegen.

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WPT LA Poker Classic Tag 4

Im Rahmen der World Poker Tour LA Poker Classic wurde bis zum deutschen Dienstagmorgen der vierte Turniertag ausgetragen. Als Chipleader ging hierbei Carlos Mortensen hervor, der mit 1,67 Millionen Chips deutlich vor Mark Newhouse auf Rang zwei mit 1,3 Millionen Chips liegt. Raymond Dolan konnte sich auf den dritten Rang mit 1,23 Millionen Chips platzieren.

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EPT Berlin – Eröffnungstag des großen Pokerhighlights

Während momentan Hunderte von Interessenten vor dem Grand Hyatt Hotel in Berlin stehen, um an dem letzten großen Main-Satellite einen Platz für den Turniertag 1B der heute angelaufenen European Poker Tour Berlin zu ergattern, wird im großen Konferenzsaal des Fünfsternehotels bereits das Main-Event ausgetragen. Insgesamt wurden heute 388 Pokerspieler gezählt – zwar eine für den ersten Turniertag gute Anzahl, für PokerStars jedoch Grund zum Zweifel, ob die sich selbst gesetzte 900er-Marke überschritten werden kann.

Zahlreiche Profis der Pokerszene waren heute Mittag angetreten um am größten Pokerhighlight auf deutschem Boden teilzunehmen, unter anderem Michael Keiner, Katja Thater, Nasr El Nasr, Victoria Coren, Dragan Galic, George Danzer, Sebastian Ruthenberg und Tom McEvoy. Die Pause um 17:00 Uhr brachte dann die ersten Zwischenergebnisse, wobei sich zeigte, dass Erich Kollmann mit 64.000 Chips noch vor Tom McEvoy mit 50.000 Chips die Führung übernommen hatte. Aber auch Katja Thater konnte mit 33.500 Chips ein gutes Ergebnis erzielen, während für Dragan Galic bereits das Main-Event in Deutschlands Hauptstadt beendet war. Katja Thater konnte am frühen Abend ihren Chipcount nochmals aufbessern, als sie zahlreiche Kontrahenten der Tische verwies und nun rund 50.000 Chips auf dem Konto zählt. Erstaunlich gut schlägt sich auch Ex-Profifußballer Thomas Brdaric, der bis eben noch über 70.000 Chips verfügte. Und auch George Danzer konnte vor allem kurz vor der Abendpause noch einmal zahlreiche Erfolge verzeichnen; sein Chhipcount beträgt jetzt etwa 36.000 Chips.

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Ergebnisse des Online-Pokerwochenendes

Keine Aktion F40 von PokerStars, keine Full Tilt Online Poker-Series – eigentlich ein ganz normales Online-Pokerwochenende ging gestern Abend zu Ende. Wieder einmal war die Teilnehmerzahl bei der PokerStars Sunday Million im fünfstelligen Bereich, der Preispool lag entsprechend wieder über der 2 Millionen Dollar-Grenze. Sieger der Sunday Million wurde Online-Spieler “orionrg” mit einer Siegerprämie von über 255.000 Dollar. Sein Dealpartner, “dean23price”, schaffte es mit einer Gewinnsumme von 232.000 US-Dollar auf den zweiten Platz. Nico Behling belegte Rang drei mit über 145.000 Dollar Gewinn. Ebenfalls noch einen sechsstelligen Betrag konnte Teilnehmer “Relhok” für sich holen – mit dem vierten Platz gewann er über 100.000 Dollar. Beim PokerStars Sunday Warm-up fanden sich am Ende über 4.800 Teilnehmer ein um den größten Anteil von 962.000 Dollar zu “ergattern”. Als Sieger ging schließlich “atcasanova” hervor und gewann in einem Deal unter den besten drei Finalisten die 147.000 Dollar Gewinnsumme. Online-Spieler “paulitschMC” landete mit 103.000 Dollar auf dem zweiten Rang, Drittplatzierter wurde “ouöendoulen” mit fast 93.000 Dollar. Bei der PokerStars Sunday 500 pokerten dann nur noch 1.000 Online-Spieler, sodass der garantierte Preispool von 500.000 Dollar nicht überschritten wurde. Hierbei konnte sich Ben Pappas gegen seine Kontrahenten durchsetzen und gewann damit die 87.000 Dollar Siegerprämie. Online-Spieler “shampusik” folgte auf Rang zwei mit 64.000 Dollar Gewinnsumme, Tristan Wade wurde Dritter und Gewinner von rund 48.000 US-Dollar.

Beim US-amerikanischen Kontrahenten Full Tilt Poker war die Nachfrage wie üblich nicht ganz so hoch. Im Rahmen des Full Tilt 750.000 Dollar-Guaranteed-Turniers spielten rund 4.200 Teilnehmer um das größte Stück vom Kuchen, der diesmal einen Wert von 839.000 Dollar annahm. Sieger des Wochenend-Turniers wurde “mohamedali13″, der sich ganz seinem Vorbild gegen die Konkurrenz durchboxte und am Ende die 150.000 Dollar Gewinnsumme einstrich. Ihm folgte “gmoney723″ mit rund 90.000 Dollar, Drittplatzierter wurde “FelicityShagwel” mit noch immerhin 59.000 Dollar. Beim Full Tilt Sunday Brawl trafen noch 2.865 Online-Spieler aufeinander; der Preispool lag am Ende bei 573.000 Dollar. Online-Spieler “live fox” wurde Erster mit 116.000 Dollar Gewinnsumme, “swisstard” folgte mit über 75.000 Dollar, Drittplatzierter wurde “brick05″ mit rund 56.000 Dollar Gewinn.

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CAPT Bregenz – Der Sieg geht an einen Österreicher

In Bregenz wurde am gestrigen Abend im Rahmen der Casino Austria Poker Tour der Final-Table des Main-Events ausgetragen. Als Sieger ging hierbei der Österreicher Daniel Lackner mit einer Gewinnsumme von fast 88.000 Euro hervor, ihm folgte Besim Hot aus der Schweiz. Im Finale waren zwar keine bekannten deutschen Gesichter mehr vorzufinden, dennoch war der Tisch mitunter von fünf deutschen Spielern besetzt. Bester wurde hiervon Julian Herold als Viertplatzierter und 32.000 Euro Gewinn.

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PokerStars LAPT Punta del Esta – Argentinier gewinnt Main-Event

In Punta del Este in Uruguay wurde in den letzten Tagen das Main-Event der PokerStars Latin American Poker Tour ausgetragen. Insgesamt waren 307 Teilnehmer vom Veranstalter gezählt worden, die besten acht Pokerspieler traten dann gestern im Final-Table gegeneinander an. Sieger der 280.000 Dollar Siegesprämie wurde dabei der Argentinier und PokerStars-Pro Jose Ignacio Barbero. Den zweiten Platz konnte zur Abwechslung des sonst südamerikanischen Finales der Franzose Nicolas Cardyn und damit fast 162.000 Dollar gewinnen. Andres Korn aus Argentinien wurde Dritter.

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Die Gewinner und Verlierer im Februar

Der Februar liegt in der Vergangenheit, der März ist angebrochen – spektakulär vor allem für die deutschen Pokerspieler und Fans, da ja bereits morgen die European Poker Tour in Berlin startet. Spektakulär aber auch, weil die ersten Monatsbilanzen für die High Stakes-Profispieler von Full Tilt Poker veröffentlicht wurden. Wer die Geschehnisse der letzten Woche verfolgt hat, dürfte jedoch auf keine allzu große Überraschung treffen. Während im Januar noch Gus Hansen die Rangliste mit einem Gewinn von über 1,74 Millionen Dollar in knapp 30.000 Händen anführte, so steht diesmal ein US-Amerikaner ganz oben: Cole South, der es schaffte, fast ganze 2 Millionen Dollar in nur 28 Tagen und fast 20.000 Händen zu erspielen – und damit den Erfolg von Hansen bei weitem übertrifft.

Ihm folgt “PostflopAction”, alias Alexander Kostritsin, aus Russland, der im Januar bereits Rang fünf in der Monatsbilanz mit über 1 Million Dollar Gewinn belegen konnte. Nun hat es der russische Online-Profi sogar auf den zweiten Rang geschafft, diesmal mit über 1,43 Millionen Dollar Gewinn in rund 29.000 Händen. Tom “durrrr” Dwan platzierte sich mit seinem Millionengewinn aus der vergangenen Woche auf den dritten Platz der Rangliste – ein ordentlicher Kurswechsel, hatte er doch im Januar insgesamt 300.000 Dollar Verlust. Ein bekanntes Gesicht, dass sich nach dem Februar freuen dürfte, ist außerdem Phil Ivey, der sich von seinem Minus in Höhe von 177.000 US-Dollar aus dem Vormonat auf fast 415.000 Dollar Plus hochkämpfen konnte – und das in nicht einmal 2.400 Händen.

Ein völlig neues Gesicht ist ebenfalls im grünen Bereich der Februar-Liste: Zwar war der Neuanfang von Isildur1 an den High Stakes-Tischen Anfang Februar schwer, doch am Ende erspielte sich der schwedische und weiterhin anonyme Online-Spieler knappe 200.000 Dollar in 27.700 Händen. Ungewohnt spät folgt in der Rangliste Gus Hansen, der im Januar doch noch Platz eins belegen konnte. Er hat sich zwar weiterhin im positiven Bereich platziert, mit 90.000 Dollar in über 42.000 Händen ist das jedoch eher ein spärlicher Sieg für den – zumindest in diesem Jahr – erfolgsgewöhnten Dänen.

Wieder nicht unter die Gewinner schaffte es dagegen Patrik Antonius, der schon im Januar einen siebenstelligen Verlust hinnehmen musste. Diesmal konnte sich der Finne auf fast 300.000 Dollar Minus in über 17.000 Händen beschränken, seine Jahresbilanz beträgt dennoch über 2 Millionen Dollar im negativen Bereich. Die Schlusslichter im Februar sind neben Di “Urindanger” Dang mit fast 700.000 Dollar und Brian Hastings mit knappen 800.000 Dollar Verlust Ilari Sahamies und Brian Townsend. Vor allem für den finnischen Online-Spieler Sahamies alias “Ziigmund” ist der Verlust von rund 940.000 Dollar ein herber Niederschlag, erreichte er doch im Januar noch über 1,1 Millionen Dollar Gewinn. Townsend hält dagegen seinen Kurs und baut seinen schlechten Stand von 314.000 Dollar aus dem Vormonat mit weiteren 1,27 Millionen Dollar aus dem Februar aus.

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Das finnische Glück an den High Stakes-Tischen

Bekannterweise gibt es keinen Sonntag an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker. Und so wurden wieder zahlreiche sechsstellige Pots zwischen den Profis der Online-Pokerszene gespielt. Als größter Gewinner in den letzten 24 Stunden ging dabei der Finne Ilari Sahamies hervor, der in nur 368 Händen fast 243.000 Dollar erspielen konnte. Auch Patrik Antonius schaffte ein Plus von knapp 200.000 Dollar – damit scheint es für den finnischen Profi nach den zahlreichen Flauten in diesem Jahr wieder bergauf zu gehen.

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CAPT Bregenz – Main-Event Tag 1

Am Samstag startete der erste Turniertag des Main-Events im Rahmen der Casino Austria Poker Tour Bregenz, an dem schließlich 169 Pokerspieler, vor allem aus Österreich und den Nachbarländern, bereit waren den 2.000 Euro hohen Buy-in zu zahlen. Aus den 169 ursprünglichen Teilnehmern sind nun nur noch 31 Spieler dabei, die allesamt hoffen, ins Finale einzuziehen. Schließlich erwarten den Sieger über 87.000 Euro. Zahlreiche Pokerspieler, unter anderem auch Profis der Szene, mussten sich jedoch schon an Tag 1 des Main-Events verabschieden. Hierunter gehören unter anderem Marco Mattes, Jan Heitmann und auch PokerStars-Neuzugang Michael Keiner.

Chipleader nach dem ersten Tag ist Steffen Schmid mit rund 247.000 Chips auf dem Konto. Unter den deutschen Qualifikanten für den zweiten Turniertag gehört mit dem besten Zwischenergebnis George Danzer, der mit 151.000 Chips den fünften Rang belegen konnte. Aber auch Dragan Galic, Neuzugang für das PartyPoker-Team sowie “Spieler des Jahres 2009″, ist noch im Rennen, hat es mit seinem spärlichen Chipcount von rund 29.000 Chips jedoch relativ schwer.

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Poker-Erfolg in jungen Jahren

Zugegeben – gut läuft es momentan nicht unbedingt für den 21-jährigen US-Amerikaner, der eigentlich noch relativ neu im Geschäft ist. Im März 2008, also vor knapp zwei Jahren, begann für Brian Hastings die Ära “Full Tilt Poker” – und damit der Kampf um das große Geld an den High Stakes-Tischen. Zuvor war Hastings jedoch keineswegs unbekannt in der Pokerwelt. Bereits mit 16 Jahren fand der Online-Profi Gefallen am Pokern, insbesondere am Online-Poker, was auch erklärt, wieso er bis heute kein einziges nennenswertes Live-Turnier besucht hat. Doch sein Erfolg reichte dennoch um noch als Teenager Pokerlehrer beim US-Internetportal Cardrunners zu werden.

Kaum war Brian Hastings jedoch an die virtuellen Tische von Full Tilt Poker getreten, musste er feststellen, dass die Konkurrenz durchaus nicht zu unterschätzen war. Dies war auch der Grund, weshalb er das Jahr 2008 mit einem Minus von insgesamt rund 420.000 Dollar abschloss. Doch mit dem Jahr 2009 änderte sich das schlagartig. Zwar war der Frühling im vergangenen Jahr ebenfalls keine Erfolgszeit für den jungen Pokerprofi, doch mit dem August ging es dann aufwärts, als er zunächst 2 Millionen Dollar Plus machte. Das Jahreshoch, mit dem er das vergangene Jahrzehnt dann auch abschloss, war eine Spitzensumme von 4,73 Millionen Dollar, die vor allem von der spektakulären Niederlage von Isildur1 gegen Hastings herrührte, die Letzterem in nur einer Session rund 4,2 Millionen Dollar bescherte. Mit dieser Jahresbilanz 2009 etablierte sich Hastings vollends unter den Top-Spieler der High Stakes-Tische – eine erstaunliche Leistung für einen 20-jährigen Studenten der Betriebswirtschaftslehre.

Das Jahr 2010 verlief, zumindest bisher, dagegen nicht allzu gut für Hastings. Insgesamt liegt er momentan mit rund 460.000 Dollar im negativen Bereich – ein Ergebnis, das relativ zur Situation von Patrik Antonius, der im letzten Jahr immerhin etwa 9 Millionen Dollar durch das Online-Poker gewinnen konnte, jedoch keineswegs zur Hoffnungs- und Aussichtslosigkeit führen sollte.

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EPT Berlin – Teilnehmer-Boom schon jetzt?

Am gestrigen Abend fanden die letzten Step-Satellites für das Main-Event der European Poker Tour in Berlin am Dienstag statt, die es den Qualifikanten ermöglichen sollte, ab gerade einmal 20 Euro am deutschen Pokerhighlight des Jahres teilzunehmen. Prompt wurde die Berliner Spielbank von über 5.000 Interessenten heimgesucht – ein vermutlich angemessener Vorgeschmack für Dienstag!

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CAPT Bregenz – Deutschland gewinnt gleich zweimal

Im Rahmen der momentan laufenden Casino Austria Poker Tour Bregenz 2010 wurde zur gestrigen Abendstunde der Final-Table des 1.000 Euro Buy-in No Limit-Turnier ausgetragen. Unter den 15 Finalisten landeten unter den Top-Platzierungen auch zwei deutsche Pokerspieler. Einer von ihnen: Michael Keiner, der zum ersten Mal als PokerStar-Pro an die Tische von Bregenz gegen seine 172 Kontrahenten angetreten war. Prompt gewann er mit dem dritten Platz rund 21.700 Euro Preisgeld – ein wohlmöglich gutes Omen?

Noch besser platzierte sich der Deutsche Constantin Meyer, der am Tag zuvor schon als Chipleader ins Finale eingezogen war. Er ging als Sieger des Turniers hervor und gewann damit rund 44.000 Euro Preisgeld. Zweiter wurde der Schweizer Eric Friedmann mit 31.000 Euro Gewinn. Im Übrigen startete heute in Bregenz das Main-Event der CAPT Bregenz, wobei hier Michael Keiner – und auch andere deutsche Teilnehmer – eventuell nochmals von sich überzeugen könnten.

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Bericht von den High Stakes-Tischen

Es ist lange her, dass der finnische Pokerprofi Sami Kelopuro nennenswerte Gewinne erspielen konnte. Der eigentliche High Stakes-Spieler bei Full Tilt Poker trat mit seinem ersten Gewinn in einem Live-Turnier, nämlich im vergangenen Jahr an der European Poker Tour San Remo 2009, das letzte Mal in Erscheinung, seitdem war online nicht mehr viel von ihm zu hören. In den letzten 24 Stunden tauchte der Online-Spieler jedoch an den High Stakes-Tischen auf und gewann prompt in rund 3.900 Händen über 354.000 Dollar – das beste Ergebnis für den Zeitraum zwischen Freitag und Samstag.

Nicht schlecht erging es auch wieder Patrik Antonius, ehemaliger Top-Gewinner 2009 mit über 9 Millionen US-Dollar Plus. Er erspielte in 680 Händen rund 181.000 Dollar, hauptsächlich entstanden durch einen 353.000 Dollar hohen Pot, den er für sich gewinnen konnte. Für Antonius sieht es deshalb aber in der Jahresbilanz immer noch nicht rosig aus, geschweige denn annähernd so gut wie im letzten Jahr: Momentan liegt er mit über 2,2 Millionen Dollar im negativen Bereich. Isildur1 gehörte ebenfalls zu den Gewinnern des vergangenen Tages: Er erspielte sich in über 2.500 Händen über 100.000 Dollar, liegt damit aber für die letzte Woche immer noch mit 350.000 Dollar im Minus. Brian Townsend gewann im Übrigen rund 97.000 Dollar in 1.380 Händen.

Auf der anderen Seite der Rangliste findet man relativ schnell Gus Hansen, der im Januar noch eine absolute Glanzleistung vollbracht hatte und lange Zeit die Jahresbilanz angeführt hatte. Er verlor über 233.000 Dollar in etwa 1.300 Händen. Nicht viel besser erging es auch Ilari Sahamies, der in der letzten Woche wohl Spaß daran gefunden hatte, Achterbahn zu fahren – so sieht zumindest seine Wochenstatistik aus. In den letzten 24 Stunden befand sich der finnische Online-Spieler, der unter dem Pseudonym “Ziigmund” spielt, auf einer Abfahrt als er in gerade einmal 114 Händen über 211.000 Dollar in den Sand setzte. Dagegen dürften die 65.000 Dollar Verlust den US-amerikanischen Profi Tom Dwan weniger gestört haben. Schließlich hat er am Donnerstag in seiner Session rund 1 Million Dollar erspielen können.

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Dwan gewinnt einen knappen Millionenbetrag

In den vergangenen 24 Stunden erspielte sich der US-amerikanische Profispieler Tom “durrrr” Dwan rund 1 Million US-Dollar, vor allem gegen Cole South und Brian Townsend. In rund 2.700 Händen verursachte Dwan damit einen Verlust für South von über 325.000 Dollar, während Townsend sogar knapp 570.000 Dollar Minus hinnehmen musste.

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NAPT 2010 – Sieger des Highroller-Events

Nachdem bereits gestern Morgen das Main-Event der North American Poker Tour Venetian 2010 in Las Vegas entschieden war, hatte das Highroller Bounty Shooutout-Turnier mit einem Monster-Buy-in von 25.000 Dollar gerade erst angefangen. Und so qualifizierten sich Pokerprofis aus der ganzen Welt, unter anderem Peter Eastgate, für den Final-Table des teuren Turniers, dessen Sieger rund 560.000 Dollar erhielt. Doch der dänische Profi musste gleich als erster der sieben Finalisten seinen Platz räumen, nachdem er mit einem paar Achten gegen Scott Seiver all-in gegangen war. Dieser hatte ein Paar Buben zu bieten und nachdem das Board keinen nennenswerten Vorteil brachte, schied Eastgate auf Rang sieben mit immerhin 85.000 Dollar Preisgeld aus.

Brett Richey folgte der Pokerikone aus Dänemark kurze Zeit später und kassierte 90.000 Dollar. Faraz Jaka platzierte sich auf dem fünften Rang mit 95.000 Dollar Gewinn, Scott Seiver, der für das Aus von Eastgate verantwortlich war, ging als Vierter und mit einer satten Gewinnsumme von 215.000 Dollar von den Tischen, da er sich im Vorfeld zahlreiche Bountys sichern konnte, die ihm zu einem höheren Preisgeld verhalfen. Joe Cassidy dagegen gewann als Drittplatzierter gerade einmal 95.000 Dollar. Im kurzen Heads-Up zwischen Ashton Griffin und Hoyt Corkins, das gerade einmal zwei Hände dauerte, ging Corkins mit Neun Drei all-in, während Griffin Neun Acht vorweisen konnte. Das Board brachte Neun Fünf Vier Sieben Bube, sodass Ashton Griffin am Ende mit 560.000 Dollar Siegessumme und dem ersten Platz aus dem Highroller-Event hervorging. Hoyt Corkins kassierte dagegen 100.000 Dollar Preisgeld.

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Dragan Galic – Aufstieg in zwei Tagen

Für den in Offenbach lebenden Pokerspieler Dragan Galic könnte es im Moment nicht besser laufen. Nach seinen zahlreichen Erfolgen im vergangenen Jahr, unter anderem im Rahmen der Casino Austria Poker Tour Salzburg oder der European Poker Tour San Remo, war eine Bindung an einen Sponsor nur noch eine Frage der Zeit. Unklar blieb bis zum Schluss jedoch, wie der neue Vertragspartner heißen würde. Doch seit gestern kann sich Galic ins Team von PartyPoker zählen, in dem unter anderem schon Ian Frazer, Mike Sexton, Kara Scott oder Tony G einen festen Platz inne haben. Offenbar hatte der Deutsch-Kroate trotz seiner Niederlage einen guten Eindruck bei seinem neuen Sponsor gemacht, als er vor Kurzem noch bei der PartyPoker Premier League IV angetreten war.

Doch nicht nur ein neuer und starker Sponsor hilft Dragan Galic sich endgültig in der internationalen Szene zu etablieren – die Players-Party der momentanen Casino Austria Poker Tour Bregenz hielt eine große Überraschung für den deutschen Pokerprofi bereit. Dieser wurde nämlich zum “Deutschen Spieler des Jahres 2009″ gekürt, und so ging ein völlig erstaunter Braungurt im Taekwondo auf die Bühne.

“Das letzte Jahr lief bei mir einfach wahnsinnig gut. Auch die letzten Tage waren besonders aufregend und ereignisreich. Diese Auszeichnung motiviert mich noch mehr und ich freue mich auf das Poker-Jahr 2010″, sagte Galic später in einem Interview.

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Der Mittwoch an den High Stakes-Tischen

Von der Flaute vom Dienstag ließ sich am Folgetag an den High Stakes-Tischen nichts mehr erkennen. So trugen zahlreiche internationale Stars der Szene ihre Sessions gegeneinander aus. Top-Gewinner war hierbei Cole South, der in gerade einmal 320 Händen fast 790.000 Dollar gegen Ilari Sahamies erspielen konnte. Insgesamt beendete South seine Session jedoch “nur” mit rund 677.000 Dollar Plus, da er noch knapp 800 Hände anderweitig gespielt hatte. Ebenfalls grüne Zahlen konnten Brian Townsend mit über 126.000 Dollar und Tom “durrrr” Dwan mit 125.000 Dollar schreiben. Freuen durfte sich seit Langem auch mal wieder Patrik Antonius, der in 138 Händen fast 92.000 Dollar erspielte.

Am anderen Ende der Liste steht entsprechend Ilari Sahamies, der nach den verlustreichen 320 Händen gegen Cole South seine Session beendet hatte. Ansonsten musste nur wenige Top-Spieler Verluste hinnehmen: Alexander Kostritsin musste gerade einmal 14.000 Dollar Minus verdauen; Gus Hansen verlor in nur 12 Händen rund 6.400 Dollar.

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NAPT 2010 – Final-Table im Highroller-Event

Mit dem entschiedenen Main-Event ist die PokerStars North American Poker Tour Venetian keineswegs zu Ende. In einer Star-Besetzung traten bis zur frühen Morgenstunde – zumindest für Deutschland – zahlreiche Profis beim Highroller Bounty Shootout-Turnier mit einem Buy-in von 25.000 US-Dollar an. Dabei waren unter anderem Namen wie Peter Eastgate, Joe Cada, Barry Greenstein oder Daniel Negreanu. Zu den Star-Finalisten des Top-Events konnte sich dann Peter Eastgate durchkämpfen. Mit sechs Bountys hat jedoch Scott Seiver die besten Chancen für einen Sieg, ihm folgen im Ranking Hoyt Corkins und Faraz Jaka.

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PokerStars North American Poker Tour Venetian hat einen Sieger

Spannend war die finale Session des Main-Events im Rahmen der North American Poker Tour 2010 allemal, als gestern die acht US-amerikanischen Finalisten gegeneinander antraten, um die Siegesprämie von über 820.000 Dollar zu gewinnen. Ursprünglich 872 Pokerspieler aus der ganzen Welt hatten an dem Hauptturnier der neu gegründeten PokerStars NAPT Venetian teilgenommen; am Ende stand einer jedoch ganz oben – Tom Marchese gelang in einem 45-minütigen Heads-Up gegen Sam Stein der Sieg.

Zuvor war Eric Blair als erster der acht Spieler ausgeschieden, als er mit einem Paar Sieben gegen Sam Stein all-in gegangen war. Dennoch ging er nicht leer aus – über 60.000 Dollar Gewinn ergatterte Blair für den achten Platz. Nach ihm folgte bereits John Cernuto, der mit seinen 66 Jahren bereits 24 Mal am Final-Table der World Series of Poker hat teilnehmen können und insgesamt drei Bracelets sein eigen nennen kann. Auf dem sechsten Rang schied dann Thomas Fuller aus, der noch immerhin rund 150.000 Dollar Prämie kassieren konnte. David Peredes folgte ihm mit 185.000 Dollar Gewinn. Dein Einzug unter die Top-Drei verpasste dann Yunus Jamal mit einem Paar Zehnen gegen den späteren Sieger Marchese, der Ass Dame vorzeigen konnte. Das Finale mit der Bronze-Medaille beendete dann schließlich Daniel Clemente – er scheiterte mit Ass Acht an einem Paar Damen, hatte mit 310.000 Dollar jedoch einen akzeptablen Trostpreis. Die finale Hand zwischen Marchese und Stein, der mit über 16 Millionen Chips im Chipcount ursprünglich klar vor seinem Kontrahenten stand, war für Letzteren dann dennoch etwas leichtsinnig. Mit Vier Zwei war Stein nämlich gegen ein Paar Zehnen von Tom Marchese all-in gegangen. Und nachdem der River dann eine weitere Zehn brachte, dürfte Sam Stein wohl seinen Call bereut haben. Er konnte mit Rang zwei jedoch noch über 520.000 Dollar gewinnen.

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