Burnout bei Shaun Deep
Jeder Pokerspieler träumt davon, einmal mit seinem Pokerspiel berühmt und reich zu werden. Man arbeitet stets darauf hin einmal zu den Pokerprofis zu gehören. Dass es gerade einmal 2 % überhaupt schaffen, macht das Ziel noch viel interessanter. Doch das jüngste Beispiel des Shaun Deeps alias das MTT-Wunderkind schockiert die Pokernation. Es ist die Rede von einem Burnout. Viele angehende Pokerprofis sehen lediglich den Ruhm und die Reisen. Allerdings sehen die wenigstens die Leistung, die jeden Tag aufs Neue zu leisten ist. Da wird nicht nur 100 % Konzentration über mehrere Stunden verlangt, sondern auch eine gehörige Menge an Sitzfleisch, wenn man es tatsächlich in die Top Liga der Pokerprofis schaffen will. Dass dies dann auch psychisch an den Menschen rangehen kann, zeigt das Beispiel des Shaun Deeps. Dieser, bekannt als Wunderkind, hat seinen Rücktritt aus der MTT erklärt und möchte jetzt erst einmal ein wenig kürzer treten.
Natürlich fragt man sich nun, wie belastbar jetzt wirklich ein Pokerprofi sein muss, um dem täglichen Druck im harten Pokerleben auszuhalten. Gerade bei sogenannten Genies oder besonders talentierten Spielern ist der Druck, erfolgreich zu sein, enorm hoch.
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