Borgata Winter Open 2010 – Und der Gewinner ist …
Nachdem die PokerStars Caribbean Adventure, die European Poker Tour und auch die Aussie Millions 2010 allesamt ihren Sieger des Main-Events ermittelt haben, fand sich schließlich gestern Abend auch der Final-Table der Borgata Winter Open in Atlantic City zusammen. Von den 766 ursprünglichen Teilnehmer trugen die besten zehn Pokerspieler des Turniers ein spannendes Finale aus, dessen Preispool über 2,5 Millionen Dollar betrug. Bereits im Vorfeld des Finales hatte Jeff Madsen eine besonders gute Figur gemacht, da er sich in den vier Turniertagen durchweg in den obersten Platzierungen halten konnte.
Und so war der zweifache World Series of Poker-Bracelet-Gewinner auch im Main-Event gut dabei, während Matt Matros als erster der zehn Finalisten ausschied und damit den zehnten Platz mit einer Gewinnsumme von über 30.000 Dollar belegte. Ihm folgte nur wenig später Chan Pelton mit knapp 50.000 Dollar auf Rang neun. Ross Mallor beendete die Session ebenfalls etwas früher als wohl geplant und gewann mit seinem achten Platz rund 70.000 Dollar. David Fox schied kurze Zeit später aus und auch Al Grimes hatte kein Glück, konnte aber immerhin über 116.000 Dollar Preisgeld mit seinem sechsten Platz ergattern. Nachdem auch Nick Kamen aus der Runde verbannt war, wurde Barkley Hamilton in eine aufsehenerregende Hand mit Jeff Madsen verwickelt. Dieser hatte am Ende mit seinem Paar Vieren und dem Board aus Neun Fünf Drei Zehn und Vier einen besseren Drilling getroffen, als sein Kontrahent Hamilton, der mit einem Paar Dreien auf der Hand all-in gegangen war. Ein Fehler, wie sich herausstellte, denn damit schied Hamilton als Vierter und einer Gewinnsumme von rund 165.000 Dollar aus. Kurz darauf meinte auch der verbliebene Tom Marchese, er müsse sich mit Madsen ein Duell liefern. Er hatte jedoch mit seinem Paar Neunen ebenfalls keine Chance gegen den Bracelet-Gewinner aus Santa Monica, der mit Ass Dame gecallt hatte. Und so schaffte Madsen es durch nur zwei Hände auf die Chipleader-Position des Final-Tables.
Das anschließende Duell zwischen den zwei letzten Finalisten, Sirous Jamshidi und Madsen, zog sich über eine Stunde hin, bis Jamshidi schließlich mit Dame Zwei all-in ging und seine 1,9 Millionen Chips setzte. Madsen folgte ihm mit König Zehn, was ihm bei dem anschließenden Board von Bube Sieben Sechs König Fünf den Gewinnertitel bescherte – und damit über 625.000 Dollar Preisgeld. Jamshidi gewann mit seinem zweiten Platz immerhin noch rund 370.000 US-Dollar.
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