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Archive for September 2nd, 2010

Poker Hall of Fame 2010 – die Nominierten

Bis zum 31. August hatte alle Welt die Möglichkeit, die Nominierten für den Poker Hall of Fame 2010 auszuwählen und für diese zu stimmen. Nun wurden die zehn meistgewähltesten Pokerprofis ermittelt und bekannt gegeben: Chris Ferguson, Barry Greenstein, Jennifer Harman, Dan Harrington, Phil Ivey, Linda Johnson, Tom McEvoy, Daniel Negreanu, Scotty Nguyen und Erik Seidel sind demnach die Anwärter auf die Auszeichnung. Entschieden ist mit dieser Wahl jedoch prinzipiell noch gar nichts. Zunächst wird eine 16 Mann starke Jury aus ausgezeichneten Pokerspielern zusammen mit 17 Journalisten der Szene zusammentreten und sich ausgiebig beraten – erst dann wird die Entscheidung gefällt werden, welche beiden Nominierten in den Poker Hall of Fame eintreten werden. Das Ergebnis lässt jedoch noch etwa zwei Monate auf sich warten: Im Rahmen der WSOP “November Nine”, also dem Finale, soll das Ergebnis bekannt gegeben werden.

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World Poker Tour London – Wo sind die Spieler hin?

Am vergangenen Montag wurde in London der erste Starttag der dortigen World Poker Tour ausgetragen – mit einem enttäuschenden Ergebnis: Nur 72 Teilnehmer wurden bei dem ehemals so populären Event gezählt. Dafür war die Starbeteiligung um so größer: Phil Ivey, Erik Seidel, Huck Seed oder Dragan Galic waren nur einige, die sich an Tag 1A hatten blicken lassen. Am zweiten Starttag, vorgestern, waren es dann immerhin 94 Spieler aus aller Welt, unter anderem Richard Ashby und Tony G. An beiden Starttagen hatten auch deutsche Spieler mitgewirkt, deren Beteiligung fiel jedoch genauso spärlich aus, wie des gesamten Turniers. Inzwischen wurde der zweite Turniertag ausgetragen und es haben immerhin drei Deutsche aussichtsreiche Platzierungen ergattern können.

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European Poker Tour Vilamoura – Poker unter portugiesischer Sonne

Am vergangenen Montag gab es nach der Vorrunde im portugiesischen Vilamoura das nächste große Aussortieren. Schon am Samstag war nämlich die dortige European Poker Tour gestartet und zum Wochenstart wurde dann der zweite Turniertag ausgetragen. Hierbei mussten sich einige deutsche Spieler wie auch Profis verabschieden, sodass am Ende unter den 69 verbliebenen Spielern nur noch vier Deutsche neben Profis wie Sam Trickett, William Thorson oder Arnaud Mattern vertreten waren.

Der Traum vom deutschen Sieg ging dann jedoch tags darauf in die Brüche, als alle vier übrigen Spieler an die Rails geschickt wurden: Für Frank Stumpf und Lothar Meier reichte es nicht einmal fürs Preisgeld; Thorsten Schäfer holte sich mit seinem 46. Platz immerhin 7.700 Euro, sein Kollege Wolfgang Wurzer mit Rang 32 immerhin 9.300 Euro. Für den Schweden Martin Jacobson verlief der Tag dagegen absolut erfolgreich: Er erweiterte seinen Stack auf 1,36 Millionen Chips und wurde damit Chipleader.

Die letzten 24 Spieler traten dann gestern zum Vorschlusstag in Vilamoura an. Das vorwiegend skandinavische und englische Teilnehmerfeld lieferte sich einen letzten Kampf, bevor es ins Finale ging, wobei die Sessions bei den Briten erfolgreicher verliefen: Toby Lewis, Sam Trickett und Teddy Sheringham konnten die ersten besten Ränge für den Final-Table belegen. Ebenfalls heute im Finale sind unter anderem Jason Lee und Sergio Coutinho.

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