Archive for September, 2010
Markus Lehmann zu den November Nine 2010
Die Spekulationen um die sogenannten November Nine, also der Finalisten der diesjährigen World Series of Poker, geht weiter. Von deutscher Seite hat sich nun auch Markus Lehmann zu Wort gemeldet. Der inzwischen in Liechtenstein wohnende Poker-Profi gab im Rahmen seines Interviews seine Meinung zu der diesmaligen Besetzung bekannt, wobei der Deutsche nicht explizit einen Favoriten nannte, aber dennoch seine Anerkennung gegenüber einem Finalisten besonders zum Ausdruck brachte: Michael sei ein toller Kerl und natürlich auch ein sensationell guter Spieler. Er hätte Chancen, sagte Lehmann im Interview. Allerdings gab der Profi auch zu bedenken, dass die Mitglieder der November Nine andere Pokerspieler als jene wären, die es geschafft hatten, ins Finale einzuziehen. In der Zwischenzeit gab es für sie die Möglichkeit, sich weiterzubilden.
Comments are off for this postEin Bracelet aus Europa: Jeff Lisandro siegt bei der WSOP Europe
Letzte Woche Donnerstag startete in London im Rahmen der World Series of Poker Europe das zweite Event, ein Pot Limit Omaha-Turnier mit einem Buy-in von stolzen 5.250 Britischen Pfund. Insgesamt traten am ersten Turniertag 120 Spieler an und schafften damit einen Preis-Pool von über 600.000 Pounds. Mit von der Partie waren dabei unter anderem auch Phil Ivey, Jason Mercier, John Juanda, Tom Dwan, Annette Obrestad, Phil Hellmuth und Michael Mizrachi, wobei alle genannten Profis den Sprung in Tag 2 nicht schafften, sondern bereits verfrüht ihre Sachen packen mussten. Besser sah es dagegen für Jeff Lisandro oder Jeff Madsen aus, der am Ende mit 81.300 Chips im Chipcount immerhin den dritten Rang innehatte.
Der zweite Tag in Event Numero zwei im Casino at the Empire London fiel mit einer Besetzung von immerhin 49 Spielern aus, wobei das Tagesziel sich auf die Ermittlung der Finalbesetzung beschränkte. Am Ende standen dann die 15 verbliebenen Teilnehmer fest, wobei sich unter anderem Joe Serock, Samuel Stein, Jeff Madsen auch Jeffrey Lisandro für den dritten Tag qualifizieren konnte. Gestern zeigte Letzterer dann eine großartige Leistung, setzte sich recht früh an die Spitze und landete schließlich auch im Heads-up, wo er gegen Joe Serock antreten sollte. Die beiden lieferten sich eine kurzatmige Begegnung, die schließlich in der finalen Hand mündete. Mit einem Flush landete Lisandro dabei die bessere Hand und gewann so die 160.000 Britischen Pfund sowie sein erstes WSOP Europe-Bracelet.
Comments are off for this postPhil Laak gewinnt Event 1 der WSOP Europe 2010
Es begann mit dem vergangenen Dienstag in London und inzwischen sind schon zwei Bracelets vergeben: die World Series of Poker Europe ist voll im Lauf. Nachdem die Besetzung des Final-Table der ersten Events schon am Donnerstag ermittelt worden waren, traten tags darauf schließlich David Peters, Andrew Panting, Chris Bjorin, Willie Tann, Ilan Rouah und Phil Laak gegeneinander an. Dem irischen Pokerprofi Laak gelang schließlich der Einzug ins Heads-up gegen Andrew Panting. In deren letzten Hand setzte der Ire mit König Fünf auf der Hand all-in und sein Kontrahent callte mit Ass Neun. Das Board brachte anschließend Sieben Vier Vier Fünf Dame und Phil Laak kassierte mit einem Paar Fünfer die Siegerprämie von über 170.000 Britischen Pfund sowie sein erstes Bracelet.
Comments are off for this postHigh Stakes im Online-Poker
Mit dem Kommen der kalten Jahreszeit scheinen sich viele Poker-Spieler in ihre warmen Häuser zurückzuziehen und das Online-Poker zu bevorzugen. Obwohl auch einige von ihnen bereits nach draußen traten, um an den jährlichen Poker-Veranstaltungen teilzunehmen. Doch Ilarie “Ziigmund” Sahamies und Phil Galfond bleiben in ihren vier Wänden und machen die Online-Poker-Räume unsicher.
Obwohl Ziigmund bereits zu Beginn des Augusts gesagt hatte, dass er in dem Monat nicht spielen wird, tat er dies bereits nach wenigen Tagen wieder. Auch im September scheint er darauf bedacht zu sein, weiter zu spielen und verlor prompt 181.000 Dollar gegen Tom Dwans Kumpel, David “Raptor” Benefield. Vollkommen entrüstet und wütend behauptete der Finne, dass Benefield sich nicht trauen würde, Pot Limit zu spielen und er nur deswegen gewinne. Doch auch bei dieser Spielart schien “Ziigmund” nicht besser zu sein und verlor weiteres Geld an einen Spieler namens “superbaldas”.
Comments are off for this postWSOP Europe im vollen Gange
Nachdem sich der Sommer dem Ende neigt und der Herbst wieder einzieht, beginnen nun auch wieder einige Pokerturniere. Darunter auch die von “betfair” ausgerichtete “WSOP Europe”. Sie begann am vergangenen Dienstag, dem 14. September und wird am 23. September enden. Am Dienstag startete das erste von fünf Events, das “Six Handed No Limit Holdem”, in welchem es um ein Preisgeld von 2.650 Pfund ging. Am Mittwoch wurde dieses fortgesetzt und selbstverständlich sind auch wieder zahlreiche bekannte Spieler dabei. Unter ihnen auch Phil Laak und Andrew Paintling.
Nachdem das erste Event beendet ist und die Zahl der Teilnehmer nun etwas eingeschränkt wurde, startete heute das Zweite. In diesem wird “Pot Limit Omaha” gespielt und am morgigen Freitag startet bereits das dritte Event mit “No Limit Holdem”. Wer die Veranstaltung letztlich gewinnen wird, ist noch fraglich, doch Andre Paintling kann nach dem zweiten Spieltag bereits ein Chip-Konto von 627.500 vorweisen und gilt zurzeit als Favorit. Doch bekanntermaßen kann sich beim Poker jederzeit alles wieder wenden.
Comments are off for this post“English Poker Open” enden mit deutschem Sieg
Die alteingesessenen Poker-Profis werden zunehmend durch jüngere abgelöst. Zu diesen gehört auch der 28-jährige Fabian Quoss. Dieser gewann nun die “English Poker Open” und erzielte dadurch auch seinen ersten internationalen Turnier-Sieg. Zusätzlich zum Ruhm erhielt der Deutsche 220.000 Pfund. Freudestrahlend berichtete er von seinem Turniersieg, auf welchen er lange gewartet hat. Er erzählte außerdem, dass er bereits vier Mal einen “Heads-up” erreichte, bisher jedoch immer als Verlierer aus diesem hervorging.
Eine dieser Niederlagen war im vergangenen Jahr auf der WSOP. Durch diese scheiterte der Nürnberger kurz vor einem Braceletgewinn. Das Finale, welches im “Palm Beach Casino” in London ausgetragen wurde, gewann Fabian Quoss gegen Sebastian Crul, einem aus Holland stammendem Poker-Spieler. Dieser spielte angeblich sein erstes Live-Turnier, weshalb ihm bereits sehr viel Ruhm zukommt, weil er es soweit geschafft hat. An der Veranstaltung nahmen auch andere bekannte Spieler teil, welche jedoch schon vor dem Finale ausschieden. Zu ihnen gehört Phil Laak, welcher mit einem 18. Platz den Weg nach Hause antrat – sowie Liv Boeree, die den zwölften Platz belegte.
Comments are off for this postMichael Mizrachi erneut in der Justiz-Klemme
Pressemitteilungen zufolge hat Michael Mizrachi erneut juristische Probleme, nachdem er Anfang dieses Jahres bereits mit einer Hauspfändung wegen Steuerschulden für Schlagzeilen gesorgt hatte. Finanzielle Schulden sind es diesmal zwar keine – dank der überragenden World Series of Poker im Juni und Juli dieses Jahres – dafür scheint “The Grinder” seinen eher unbekannten Vertragspartner Deliverance Poker hintergangen zu haben. Dieser hatte den Pokerprofi nämlich gesponsert, mehr als 150.000 Dollar Prämie überwiesen und auch Anteile am Unternehmen selbst zugeschrieben; Mizrachi unterschrieb nach seinen Erfolgen bei der WSOP jedoch offenbar direkt bei Full Tilt Poker, ohne sich von seinem bisherigen Sponsor zu trennen oder diesen überhaupt zur erwähnen. Sollte die Klage durchkommen, dürfte es teuer für den Profi werden.
Comments are off for this postPokeraction bei der PartyPoker World Open VI
Bereits am Donnerstag letzte Woche war die Besetzung des Final-Table der PartyPoker World Open VI in Mayfair ermittelt worden. Mit von der Partie waren am Freitag dann zu Finalrunde Sam Trickett, John Duthie, Yevgeniy Timoshenko, Andrew Robl, Toby Lewis, Juha Helppi und Dale Hoy – ein wahrlich starbesetzter Tisch, der entsprechend viel Action bot.
So beispielsweise das All-in zwischen Robl und Lewis, das mit einem Flop aus Dame Dame Neun begann und mit einem Turn und River aus Fünf und Neun endete. Andrew Robl deckte schließlich ein Paar Neuner auf – ein Vierling also, wobei an dieser Stelle daran erinnert sei, dass die mathematische Wahrscheinlichkeit für “Four of a kind” bei gerade einmal 0,024 % liegt. Somit war es nahezu ein Wunder, dass Toby Lewis mit einem Damenpaar noch einen besseren Vierling vorweisen konnte und damit seinen Kontrahenten vom Tisch eliminierte. Im Heads-up landeten dagegen jedoch Sam Trickett und Yevgeniy Timoshenko, wobei der Engländer am Ende mit einem Two Pair siegte und 200.000 Dollar kassierte.
Comments are off for this postOnline-Poker: Isildur1 bei PokerStars gesichtet?
Nahezu beunruhigend ruhig war es am Wochenende an den High Stakes-Tischen. Große Pokeraction gab es einzig in der letzten Woche, als von Donnerstag auf Freitag der Finne Ilari Sahamies gegen Cole South antrat und offenbar Rache an einem US-Amerikaner walten ließ: Bereits zum Monatsanfang hatte Sahamies alias “Ziigmund” nämlich Unsummen an Brian Hastings verloren. Tatsächlich war es eine erfolgreiche Session für den Finnen, der so ziemlich jeden großen Pot der rund 1.000 gespielten Hände kassierte und am Ende ein Plus von 700.000 US-Dollar vorweisen konnte.
Für die Verfolger der Online-Szene dürfte diese Session jedoch nicht ausgereicht haben. Vielmehr werden neue Gerüchte und Vermutungen über ein gewisses Pseudonym breit, das schon lange nicht mehr bei Full Tilt Poker aktiv war: “Isildur1″ sorgte Ende letzten Jahres für ein enormes Aufsehen in der gesamten Online-Szene. Nach einer schweren Niederlage gegen Townsend, Hastings und South verschwand er jedoch mehr oder weniger Anfang dieses Jahres wieder. Nun glauben jedoch einige Pokerspieler ihn in dem unbekannten PokerStars-Spieler “Grolongo” erkannt zu haben; ganze Foren diskutieren inzwischen über die Identität des Online-Pseudonyms von PokerStars. Fragt sich, ob nicht nur der verzweifelte Versuch dahintersteckt, die Story um das Pokerphantom wieder aufleben zu lassen.
Comments are off for this postEuropäischer Gerichtshof spricht Machtwort
Wenn man dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes Glauben schenken darf, dann dürfte sich in naher Zukunft so einiges in der Glücksspielbranche ändern – auch hinsichtlich Poker im Internet. Denn laut dem Gerichtsurteil gibt es nicht nur Probleme bezüglich der in Deutschland vertretenden Monopole für Sportwetten, Glücksspiele und Poker, sondern auch bezüglich der Präventionsmaßnahmen von Spielsucht. Letztere fallen nämlich hierzulande nur sehr spärlich aus, vor allem in Anbetracht der zahlreichen Werbungen von Glücksspielbetreibern und Co. Für das Pokern könnte das bedeuten: weniger Werbung, mehr Einschränkungen. Wenn aber die Politiker einmal ihr Hirn benutzen würden, dann könnte auch der deutsche Staat mit hohen Steuereinnahmen rechnen. Inwiefern das Urteil jedoch Einfluss auf die deutsche Regelung nimmt, bleibt abzuwarten. Schließlich obliegt das Gesamtpaket immer noch dem Urteil der deutschen Gerichte.
Comments are off for this postShaun Deeb – diesmal ohne Frauenkleidung
Das letzte Mal trat der US-amerikanische Pokerprofi Shaun Deeb nicht unbedingt positiv in Erscheinung: beim diesjährigen Ladies Event im Rahmen der World Series of Poker 2010 erschien der Online-Profi nämlich im Frauendress – sogar das passende Make-up fehlte nicht – und pokerte in einem (fast) rein weiblichen Teilnehmerfeld. Am vergangenen Wochenende zeigte er dann jedoch wieder online sein Können, als er nämlich bei dem Full Tilt Poker 750.000 Dollar Guaranteed-Turnier teilnahm und prompt gewann. Rund 133.000 Dollar kassierte Deeb für seinen Sieg, der seine Bilanz weiter verbessert: Der aus New York stammende Pokerspieler hat nämlich in seiner bisherigen Karriere über 4 Millionen US-Dollar allein im World Wide Web erspielt.
Comments are off for this postPartouche Poker Tour Cannes 2010 – Die Finalbesetzung steht fest!
Nachdem sich schon am Sonntag 61 Pokerspieler für den vierten Turniertag der Partouche Poker Tour in der südfranzösischen Metropole Cannes qualifiziert hatten, ging es am Montag mit eben diesem weiter. Mit von der Partie waren dabei unter anderem auch noch Vanessa Selbst und Phil Laak sowie die deutschen Pokerprofis Ali Tekintamgac, der bei der diesjährigen World Poker Tour Barcelona siegte, und Tobias Reinkemeier, der sich dieses Jahr bei der European Poker Tour Grand Final den Turniersieg holte. Beide schafften dann auch den Sprung, zusammen mit Vanessa Selbst, Phil Laak und 14 weiteren Spielern, in den Vorschlusstag. Überschattet wurden die Ergebnisse jedoch von den Beschwerden und der Unzufriedenheit der Teilnehmer über die Turnierleitung. So hatte beispielsweise ein dänischer Spieler in einer Pause seinen Tisch mit 43.000 Chips verlassen – als er zurück kam, waren es dann nur noch 33.000 Chips. Es wurde jedoch nichts unternommen, obwohl der Missstand schriftlich und per Video bewiesen werden konnte.
Unbeirrt von diesen Vorfällen traten dann am Dienstag die letzten 18 Pokerspieler zusammen, um die Besetzung der “November Neuf” zu ermitteln. Tatsächlich gelang es sowohl Ali Tekintamgac als auch Tobias Reinkemeier ihren Erfolgskurs fortzusetzen, sodass sie Anfang November als Vierter beziehungsweise als Achter im Chipcount am Final-Table Platz nehmen dürfen. Chipleaderin ist Pokerprofi Vanessa Selbst mit über 3,95 Millionen Chips, die ein hervorragendes Turnier gespielt hatte. Phil Laak musste sich dagegen an Tag 5 der Partouche Poker Tour verabschieden – er scheiterte an Fabrice Soulier mit Ass König.
Comments are off for this postNEUES GESICHT BEI DEN PROFIS VON FULLTILTPOKER.NET: WILLKOMMEN ANDREAS KRAUSE
Die kostenlose Online-Pokerschule FullTiltPoker.net begrüßt Andreas Krause als Neuzugang im erlesenen Kreis der deutschsprachigen Profis. Der 42-jährige Deutsche konnte aktuell einen seiner größten Pokererfolge feiern – er gewann im August die FullTiltPoker.net Merit Cyprus Classics auf Zypern. Hier setze er sich gegen 180 Spieler durch und nahm ein Preisgeld in Höhe von 415.780 Dollar mit nach Hause. Andreas Krause ist durch seine lange Pokerkarriere und seinem konstanten Erfolg prädestiniert in den Kreis der FullTiltPoker.net-Profis aufgenommen zu werden. Krause erweitert nun die Riege der Profis aus Deutschland und Österreich, zu denen Eddy Scharf, Jens Vörtmann, Sigi Stockinger, Markus Golser, Erich Kollmann, Stefan Rapp, Niki Jedlicka, Christoph Wolters, Roland Specht, Christiane Klecz, Soraya Homam, Martin Kläser, Hans Martin Vogl, Sascha Biorac, Marco Liesy, Markus Lehmann und Thomas Bihl gehören. Gemeinsam haben sie bisher fünf WSOP-Bracelets gewonnen. Andreas Krause feiert sein Debüt als FullTiltPoker.net-Profi auf der FullTiltPoker.net Million Euro Challenge 2010 in Wien, bei der er live vor Ort dabei sein wird.
Bevor Andreas Krause mit dem Pokerspiel anfing, widmete er sich ausschließlich seiner Leidenschaft dem Fußballsport. Neben seinem Studium in Sport und
Wirtschaftswissenschaften spielte er bis 1993 als Fußballprofi bei den Stuttgarter Kickers. In einem Urlaub mit seinen ehemaligen Fußballmannschaftskollegen 1996 auf Ibiza, hat Poker sein Leben verändert. Am Hotelpool wurden einige Draw-Poker-Runden gespielt, Krause war hier stetig unter den Gewinnern. Zwei Jahre lang beschäftigte er sich intensiv mit dem Pokerspiel, bis er dann 1998 bei der Europameisterschaft in Baden-Baden teilnahm. Er zeigte was in ihm steckt und
gewann das Turnier mit einem Preisgeld von 47.500 Euro. Das war der Beginn einer herausragenden Pokerkarriere.
Im Jahr 2000 folgte die nächste Platzierung: Er belegte den 1.Platz beim Carnival of Poker in Las Vegas mit einem Gewinn von 52.800 Dollar. Darauf folgten das Poker Spring Festival in Wien, das er ebenfalls gewann und im Mai verpasste er nur knapp ein Bracelet bei der WSOP. Er wurde Zweiter im Seven Card Stud Hi/Lo.
Von 2001 bis 2007 nahm er an zahlreichen Turnieren teil und konnte auch hier einige gute Platzierungen erreichen. 2007 wurde Andreas Krause Zweiter bei den Austrian Classics in Wien, das brachte ihm ein Preisgeld von 102.650 Euro ein. Im selben Jahr nahm er an der WSOP teil. Es sollte ein gutes Jahr für ihn werden und so schaffte er es an den Finaltisch des 1.500 $ No Limit Hold’em-Turniers. Er ging damals als Sechster vom Tisch mit einer Gewinnsumme von 94.000 Dollar.
Während seiner gesamten Laufbahn als Pokerprofi nahm er an zahlreichen Turnieren weltweit teil, was ihn zu einem der bekanntesten deutschen Pokerprofis machte.
Andreas Krause weiß, wie wichtig die körperliche Verfassung am Pokertisch ist. Neben der Pokerleidenschaft und seinem Siegeswillen ist er darauf bedacht, seinen Körper fit zu halten, um am Pokertisch Ausdauer zu beweisen.
Partouche Poker Tour Cannes 2010 – Stars am grünen Filz statt auf dem roten Teppich
Momentan findet in der südfranzösischen Metropole Cannes die Partouche Poker Tour statt, die inzwischen den vierten Turniertag austrägt. Schon seit Donnerstag waren zahlreiche Pokerspieler aus aller Welt mit von der Partie, unter anderem auch Großkaliber wie Phil Ivey, Gus Hansen, Tom Dwan, Michael Mizrachi, David Benyamine, Phil Laak und Vanessa Selbst. Die beiden Letzteren konnten dabei bisher von sich überzeugen und zogen gestern auch in den vierten Turniertag mit mehr oder wenigen guten Aussichten ein. Außerdem sind auch noch einige deutsche Teilnehmer in Cannes vertreten: Zu den erfolgreichsten Vertretern aus deutscher Sicht gehören nach Tag 3 Tim Kahlmeyer, Sebastian Ruthenberg, Ali Tekintamgac und Tobias Reinkemeier.
Comments are off for this postErste Online-Sessions im September
Es war ein spannendes Wochenende an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker. Doch zuvor musste Ilari Sahamies in seiner Session von Donnerstag auf Freitag eine schwere Niederlage gegen Cole South verdauen: Insgesamt 519.000 US-Dollar verlor der Finne gegen den US-amerikanischen Profi in 337 Händen. Doch auch Patrik Antonius hatte es gegen das Online-Pseudonym “deprimiert” nicht leicht: Dieser erleichterte das Ex-Model um rund 336.000 Dollar. Am Wochenende dann hatte Brian Hastings Grund zur Freude – dieser gewann nämlich in 628 Händen rund 259.000 Dollar. Größter Gewinner wurde jedoch Ding Dang alias “Urindanger”, der in seinem Pokermarathon aus rund 4.100 Händen insgesamt 302.000 Dollar Plus machte.
Comments are off for this postEuropean Poker Tour Valimaoura und World Poker Tour London – Die Ergebnisse
Gleich zwei große Pokerturniere endeten seit vergangenem Donnerstag. Zunächst traten die letzten acht Teilnehmer der European Poker Tour Vilamoura gegeneinander an, wobei gleich drei englische Pokerspieler die Top-Platzierungen am Vorschlusstag hatten belegen können – allen voran Toby Lewis. Dieser zeigte dann auch am Final-Table eine tolle Leistung, sodass er letztendlich im Heads-up gegen den Schweden Martin Jacobson landete. In der entscheidenden Hand brachte das Board Ass Neun Zehn Zehn, Jacobson deckte Neun Fünf um, Lewis ein Fünferpaar. Damit hatte der Engländer ein Full House getroffen und beendete das Turnier als Sieger und um 468.000 Euro reicher.
Währenddessen wurde in London das World Poker Tour-Event fortgesetzt, wobei der deutsche Spieler Fabian Quoss auch an Tag 3 eine souveräne Leistung absolvierte und seinen Stack auf 720.000 Chips erweitern konnte. Am Freitag wurde dann die Besetzung des Final-Table ermittelt, wobei der Deutsche erneut gut dabei war und am Ende als Dritter in der Rangliste ins Finale einzog, zusammen mit sieben anderen Spielern, unter anderem Chipleader Giovanni Safina und EPT Deauville-Sieger 2010 Jake Cody. Und so traten am Samstag dann die finalen Acht gegeneinander an – die deutschen Pokerfans mussten jedoch nicht lange in Spannung ausharren: Fabian Quoss musste recht schnell seine Chips abgeben und landete schließlich auf dem siebten Platz, womit er immerhin etwas mehr als 26.000 Britische Pfund ergatterte. Jake Cody konnte dagegen, wie auch schon bei der diesjährigen EPT Deauville, von sich überzeugen, indem er nicht nur gegen Nichlas Mattsson im Heads-up landeten, sondern schließlich sogar den Sieg und 274.000 Pounds kassierte.
Comments are off for this postPoker Hall of Fame 2010 – die Nominierten
Bis zum 31. August hatte alle Welt die Möglichkeit, die Nominierten für den Poker Hall of Fame 2010 auszuwählen und für diese zu stimmen. Nun wurden die zehn meistgewähltesten Pokerprofis ermittelt und bekannt gegeben: Chris Ferguson, Barry Greenstein, Jennifer Harman, Dan Harrington, Phil Ivey, Linda Johnson, Tom McEvoy, Daniel Negreanu, Scotty Nguyen und Erik Seidel sind demnach die Anwärter auf die Auszeichnung. Entschieden ist mit dieser Wahl jedoch prinzipiell noch gar nichts. Zunächst wird eine 16 Mann starke Jury aus ausgezeichneten Pokerspielern zusammen mit 17 Journalisten der Szene zusammentreten und sich ausgiebig beraten – erst dann wird die Entscheidung gefällt werden, welche beiden Nominierten in den Poker Hall of Fame eintreten werden. Das Ergebnis lässt jedoch noch etwa zwei Monate auf sich warten: Im Rahmen der WSOP “November Nine”, also dem Finale, soll das Ergebnis bekannt gegeben werden.
Comments are off for this postWorld Poker Tour London – Wo sind die Spieler hin?
Am vergangenen Montag wurde in London der erste Starttag der dortigen World Poker Tour ausgetragen – mit einem enttäuschenden Ergebnis: Nur 72 Teilnehmer wurden bei dem ehemals so populären Event gezählt. Dafür war die Starbeteiligung um so größer: Phil Ivey, Erik Seidel, Huck Seed oder Dragan Galic waren nur einige, die sich an Tag 1A hatten blicken lassen. Am zweiten Starttag, vorgestern, waren es dann immerhin 94 Spieler aus aller Welt, unter anderem Richard Ashby und Tony G. An beiden Starttagen hatten auch deutsche Spieler mitgewirkt, deren Beteiligung fiel jedoch genauso spärlich aus, wie des gesamten Turniers. Inzwischen wurde der zweite Turniertag ausgetragen und es haben immerhin drei Deutsche aussichtsreiche Platzierungen ergattern können.
Comments are off for this postEuropean Poker Tour Vilamoura – Poker unter portugiesischer Sonne
Am vergangenen Montag gab es nach der Vorrunde im portugiesischen Vilamoura das nächste große Aussortieren. Schon am Samstag war nämlich die dortige European Poker Tour gestartet und zum Wochenstart wurde dann der zweite Turniertag ausgetragen. Hierbei mussten sich einige deutsche Spieler wie auch Profis verabschieden, sodass am Ende unter den 69 verbliebenen Spielern nur noch vier Deutsche neben Profis wie Sam Trickett, William Thorson oder Arnaud Mattern vertreten waren.
Der Traum vom deutschen Sieg ging dann jedoch tags darauf in die Brüche, als alle vier übrigen Spieler an die Rails geschickt wurden: Für Frank Stumpf und Lothar Meier reichte es nicht einmal fürs Preisgeld; Thorsten Schäfer holte sich mit seinem 46. Platz immerhin 7.700 Euro, sein Kollege Wolfgang Wurzer mit Rang 32 immerhin 9.300 Euro. Für den Schweden Martin Jacobson verlief der Tag dagegen absolut erfolgreich: Er erweiterte seinen Stack auf 1,36 Millionen Chips und wurde damit Chipleader.
Die letzten 24 Spieler traten dann gestern zum Vorschlusstag in Vilamoura an. Das vorwiegend skandinavische und englische Teilnehmerfeld lieferte sich einen letzten Kampf, bevor es ins Finale ging, wobei die Sessions bei den Briten erfolgreicher verliefen: Toby Lewis, Sam Trickett und Teddy Sheringham konnten die ersten besten Ränge für den Final-Table belegen. Ebenfalls heute im Finale sind unter anderem Jason Lee und Sergio Coutinho.
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