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Das deutsche Online Poker Magazin

Archive for August, 2010

Die Wahl für die Poker Hall of Fame 2010

Bis nächste Woche Dienstag steht der Pokerwelt offen, Pokerspieler aus der ganzen Welt für den Poker Hall of Fame 2010 vorzuschlagen und zu wählen. Die zehn besten Spieler gelangen dann in die Engauswahl für die Jury, zwei Nominierte erhalten dann nach Abstimmung die Auszeichnung. Zwar ist das virtuelle Wahllokal erst seit gestern eröffnet, angeblich stehen jedoch bereits jetzt mehr als 180 Spieler und Spielerinnen zur Auswahl. Die Favoriten werden sich am Ende jedoch voraussichtlich nur geringfügig von der Letztjährigen unterscheiden; Phil Ivey, Daniel Negreanu, Scotty Nguyen oder Barry Greenstein haben ihren Platz in der engeren Auswahl geradezu sicher. Für Tom Dwan dürfte es dagegen spannend werden: im vergangenen Jahr wurde dieser von dem Komitee nicht zugelassen, da er aus deren Sicht nicht zu den langfristigen erfolgreichen Spielern gehörte.

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Andrew Frankeberger siegt bei der World Poker Tour Legends of Poker

Auch bei der World Poker Tour Legends of Poker wurde gestern das Finale ausgespielt. Nachdem am Dienstag Jonathan Little seine Hoffnung auf seinen dritten WPT-Titel begraben musste, nachdem er gegen Chipleader Andrew Frankenberger ausgeschieden war, gingen am gestrigen Finaltag im kalifornischen Bell Gardens nur bisher unbekannte Spieler an den Pokertisch. Frankenberger, der auch den Vorschlusstag als Chipleader hatte abschließen können, folgte dem Erfolgskurs weiter und landete schließlich im Heads-up gegen Kyle Wilson. Nach nur ein paar Minuten wurde dann auch schon die entscheidende Hand gespielt und Andrew Frankenberger gelang mit Ass Neun auf der Hand der Sieg mit 750.000 Dollar Prämie.

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Andreas Krause siegt bei der Full Tilt Poker Merit Cyprus Classic 2010

Nachdem der Sonntag auf Zypern im Rahmen der Full Tilt Poker Merit Cyprus Classic aus deutscher Sicht vielversprechend verlaufen war, traten der Chipleader Manig Löser, sein deutscher Landsmann Andreas Krause sowie weitere 43 Pokerspieler am Montag zum dritten Turniertag des Main-Events an. Für Manig Löser, der bis dato als Favorit gegolten hatte, schien es jedoch kein guter Tag zu werden. Am Ende qualifizierten sich zwar beide deutschen Vertreter für den vierten Turniertag, doch mit Rang 14 für Löser und Rang 16 für Krause von nur noch 18 verbliebenen Spielern, waren die Chancen auf einen deutschen Sieg schwindend gering.

Tatsächlich ging es am Dienstag dann recht schnell für Manig Löser, der ausgerechnet am Landsmann Andreas Krause im All-in scheiterte und sich mit dem 13. Platz zufriedengeben musste. Für Krause war dies jedoch erst der Anfang. Er gewann nur ein paar Minuten später erneut einen großen Pot und beendete den Vorschlusstag als Vierter mit 849.000 Chips in der sechsköpfigen Besetzung des Final-Table.

Zwar lag der Chipleader Zsolt Vasvenski mit über einer Million Chips zu Beginn vor dem Deutschen, doch Andreas Krause gelang noch in der Anfangsphase gerade gegen Vasvenski aufzustocken und diesen schließlich sogar an die Rails zu schicken. Nachdem dann auch Van Marcus ausgeschieden war, landeten Mathieu Clavet und der Deutsche im finalen Heads-up. In der letzten Hand landeten dann Krause mit einem Paar Fünfer gegen Ass Sieben von Clavet im All-in. Das Board brachte Dame Drei Drei Drei Vier und damit den Sieg für den Deutschen, der rund 416.000 Dollar gewann.

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Interview mit Moritz Kranich

Mit über 2,1 Millionen Dollar an Preisgeldern ist der Hamburger Moritz Kranich derzeit der zweiterfolgreichste deutsche Turnierpokerspieler nach Sebastian Ruthenberg. Am 16. Juli dieses Jahres konnte er – nach seinem Sieg bei der European Poker Tour im französischen Deauville 2009 – zudem den World Poker Tour Bellagio Cup VI in Las Vegas für sich entscheiden. Damit ist er der erste Deutsche überhaupt, dem das Double aus EPT- und WPT-Titel gelang. Mit pokercraft.de sprach er über seine Anfänge, Multi-Tabling, die verschiedenen Spielertypen und noch vieles mehr …


Vielleicht magst du zunächst mal erzählen, wie du überhaupt zum Pokern gekommen bist?

Angefangen hat alles 2005, als ich das erste Mal auf DSF Folgen von der „World Series Of Poker“ gesehen habe. Mein erster Gedanke war sofort: Das will ich auch lernen. Damals hab ich dann mit Spielgeld angefangen, mir auch schon mal ein Buch bestellt, bis ich 2006 schließlich das erste Geld bei einer Onlinepokerseite eingezahlt habe. Der Anfang lief noch sehr wechselhaft – ein bisschen gewonnen, ein bisschen verloren -, bis es Mitte 2006 so langsam losging. Wirklich richtig durchgestartet bin ich dann Anfang 2008.

Wie hat dein Umfeld reagiert, als du dich entschieden hast, mit Poker hauptberuflich dein Geld zu verdienen?

Das war schon ein sehr waghalsiger Schritt, es heißt in Büchern oder auf Trainingsseiten über professionelles Pokern ja immer, dass man sich auf jeden Fall ein zweites Standbein zulegen sollte. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass, wenn ich das in dem Moment nicht ausprobieren sollte, ich es für immer bereuen würde in meinem Leben. Meine Frau, damals noch Freundin, hat an mich geglaubt und mich super unterstützt. Meine Eltern fanden die ganze Situation natürlich nicht so lustig, aber nach meinen Erfolgen akzeptieren sie meine Entscheidung inzwischen komplett.

Erzähl mal, wie war das mit deinen Eltern?

Die ersten zwei, drei Monate herrschte schon sehr schlechte Stimmung bei uns in der Familie, aber irgendwann haben sie gemerkt, dass es mir Spaß bringt, dass es mich erfüllt und dass ich eben auch tatsächlich ganz gut damit verdiene. Und spätestens seit ich 2009 die EPT in Deauville gewonnen habe, stehen sie auch absolut hinter mir.

Wie sieht denn ein normaler Arbeitstag bei dir aus?

Wenn ich Online spiele, fang ich meistens so um 19 oder 20 Uhr an. Ich starte immer mehrere Turniere gleichzeitig und spiele in der Regel acht bis neun Stunden am Stück. Manchmal acht Turniere gleichzeitig, in den meisten fliegt man dann schon früh raus, gegen Ende bleiben aber, wenn’s gut läuft, so zwei, drei übrig, die ich dann hoffentlich bis zum Finaltisch weiterspiele.

Wie schaffst du es, die Action an acht Tischen gleichzeitig zu verfolgen?

Ein bisschen was von der Aufmerksamkeit geht natürlich verloren, klar. Man kann nicht acht Tische mit derselben Intensität spielen wie einen, aber ich habe eigentlich eine ganz gute Auffassungsgabe für das, was an den verschiedenen Tischen so läuft. Ich spiele an einem großen 30-zoll Monitor, hab also alle Tische gleichzeitig im Blick, man kann sich im nach hinein besondere Hände angucken, wie sie gespielt wurden und sich Notizen über seinen Gegner machen. Und wenn’s wirklich drauf ankommt, wenn ein Turnier in die Endphase geht, dann sitze ich auch meistens nicht mehr an so vielen Tischen und kann mich viel besser auf meine Gegner einstellen.

Was ist die maximale Anzahl an Tischen, die du bisher gespielt hast?

Bei Sit ‘n’ Gos, die wesentlich einfacher zu spielen sind als große Turniere, hab ich in der Vergangenheit mal bis zu 20, 22 Tische gleichzeitig gespielt, aber das ist dann ein wahnsinniges Geklicke und nach eineinhalb Stunden raucht einem auch der Kopf.

Benutzt du beim Spielen technische Hilfsmittel, die automatisch Daten über deine Gegner sammeln – Software wie Hold’Em Manager oder Pokertracker?

Nein, gar nicht. Das einzige, was ich nutze, sind die Datenbanken von Officialpokerrankings.com. Dort kann man nachschauen, für wie viel Geld sich der Gegner in der Regel einkauft, wie viel Gewinne er erzielt … Somit kann man sein Gegenüber schon mal ein bisschen kategorisieren, und meine restlichen Informationen sammle ich dann über Aufmerksamkeit im Spiel. Ich hab dass Gefühl, dass Programme wie Hold’Em Manager bei Turnieren hinderlich sein können, da Leute am Anfang eines Turniers ganz anders spielen als am Ende, und wenn man dann nur Statistiken vom Anfang des Turniers hat, kann sich da für einen gegen Ende ein völlig falsches Bild ergeben.

Dein Screenname bei Pokerstars lautet Catenaccio (Ein Spielsystem im Fußball, das streng ergebnisorientiert ausgerichtet ist, Anm. der Red.). Was sagt das über dich als Pokerspieler aus?

Vor allem bin ich großer Fußballfan, auch was Strategie und Taktik angeht. Den Namen hab ich mir damals gegeben, als die Italiener noch ziemlich guten Fußball gespielt haben, 2006 auch Weltmeister wurden. Über mein Spiel am Pokertisch sagt das aber überhaupt nichts aus.

Viele professionelle Pokerspieler besitzen so genannte Sponsorenverträge mit großen Onlinepokeranbietern. Du nicht. Warum?

Da müsste man mal die Anbieter fragen. Bislang kam einfach noch keiner auf mich zu, was aber auch daran liegen könnte, dass ich nach meinen Sieg 2009 in Deauville so ziemlich jedes mediales Interesse abgelehnt habe. Vermutlich würde es mir das Leben als Pokerspieler hier und dort schon leichter machen, auf der anderen Seite kommen dadurch auch Pflichttermine auf einen zu: Werbeveranstaltungen, Workshops. Das würde meine Freiheit, die ich genieße und mir auch sehr wichtig ist, doch deutlich einschränken. Ich bin einfach nicht der Typ, der sich vor Kameras sonderlich wohl fühlt. Grundsätzlich wäre ich bei einem entsprechenden Sponsorenangebot aber erstmal nicht abgeneigt.

Du giltst als Turnierspezialist. Was macht den größeren Reiz gegenüber Cashgames für dich aus?

Mit Cashgame bin ich nie warm geworden. In der ganzen Zeit, in der ich Poker spiele, haben mich Turniere immer mehr fasziniert. Die stetigen Veränderungen: die Blinds steigen, mein Stack verändert sich, kann größer oder kleiner werden – man muss sich permanent auf neue Situation einstellen. Auch die Stacks der Gegner oder wie sie spielen, kann sich jederzeit ändern, und dieses Gefühl, wenn nur noch an zwei, drei Tischen oder am Finaltisch gespielt wird, das ist das größte an Adrenalin und Spaß, was mir beim Poker bisher widerfahren ist.

Auf der anderen Seite kannst du sowohl live, als auch online einige Erfolge aufweisen. Wo siehst du hier die größten Unterschiede und was ist dein Geheimnis, dich beiden Situationen gut anpassen zu können?

Das weiß ich gar nicht so genau. Ich hab bisher vierzig Liveturniere gespielt und zwei davon gewonnen. Das ist eine Quote, die ich auch einfach nicht werde halten können. Um ein Turnier zu gewinnen, gehört immer auch eine Menge Glück dazu. Onlinepoker ist wesentlich mathematischer, da man überhaupt nicht sieht, ob der Gegner sich sicher fühlt oder einem irgendwelche „Körpertells“ verrät. Das ist auch schon der Hauptunterschied. Und live wird generell weniger aggressiv gespielt. Für viele Onlinespieler, die gerne bluffen und aggressiv spielen, ist es am Live-Tisch, wenn einen permanent acht Augenpaare angucken, wesentlich schwieriger, einen Bluff durchzuziehen, als wenn man einfach nur ein paar Knöpfchen drücken muss. Aber gerade Bluffen ist live sehr profitabel.

Würdest du somit sagen, dass Livepoker eigentlich das einfachere Spiel ist?

Die Gegner sind schwächer, aber das ganze Drumherum, die Konzentration und das Gefühl, die ganze Zeit beobachtet zu werden, gleicht das wieder aus. Grundsätzlich würde ich aber schon sagen: Vergleicht man ein 100-Dollar-Onlineturnier mit einen Liveturnier über 100 Dollar, ist das Onlineturnier um ein vielfaches schwieriger. Allein, weil die Gegner technisch und mathematisch wesentlich besser sind.

Beim Poker gibt es verschiedene Kategorien von Spielern. Mal etwas flapsig gefragt – was bist du: tighter Rock, looser Maniac … ?

Ein Maniac bin ich absolut nicht. Ich versuche mich immer dem Tisch anzupassen und kann schon so zwei, drei verschiedene Stile spielen. Es kann sein, dass ich an der Bubble jede Hand erhöhe, wenn ich die Chips dafür habe und ‘ne Stunde später folde ich dreißig Minuten am Stück. Aber generell spiele ich schon eher tight, und für mich persönlich passt dieser Stil auch am Besten. Ich bin privat eher der ruhige Typ. Wenn ich am Tisch jetzt die ganze Zeit den großen Max mache, nimmt mir das keiner ab. Wenn man allerdings sehr lautstark und eh ein sehr emotionaler Mensch ist, dann kann man so auch sehr erfolgreich Poker spielen. Man muss immer wissen, wie der Tisch über einen denkt, und wenn man seinen Gegnern diesbezüglich einen Schritt voraus ist, ist das viel wert.

Bei deinem WPT-Sieg im Juli in Las Vegas saßt du zusammen mit Phil Ivey am Final Table, der gemeinhin als der beste Spieler der Welt gilt. Wie war das für dich? Spürt man da so was wie Respekt oder Ehrfurcht oder lässt dich das völlig kalt?

Nee, das nun nicht. Er ist tatsächlich der beste der Welt und ich saß in dem Turnier auch schon vorher zehn, zwanzig Stunden direkt neben ihm. In dieser Zeit hatte ich aber das Gefühl, dass er auch mein Spiel respektiert und wir haben uns weitestgehend in Ruhe gelassen.

Fällt es dir schwer, dich nach solchen Erfolgen neu zu motivieren, wenn man mit knapp $900.000 aus Las Vegas nach Hause kommt, oder gibt das nur noch mehr Anreiz, sich so schnell wie möglich wieder an den Pokertisch zu setzen?

Das ist sehr unterschiedlich. Nach dem Sieg bei der WPT hab ich knapp ‘ne Woche erstmal gar nichts gemacht. Ich kam am Montag aus Las Vegas zurück – am Freitagabend hatte ich aber schon wieder tierisch Lust, zu spielen, und den Sonntag hab ich dann auch gleich mit elf Stunden komplett durchgezogen.

Du giltst als sehr höflicher und besonnner Spieler am Tisch – keine Selbstverständlichkeit. Wie gehst du mit Rüpeln und Besserwissern um?

Poker ist ein sehr egoistisches Spiel, weil jeder versucht, dem anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das zieht natürlich auch Leute an, mit denen man nicht unbedingt abends gemeinsam ein Bier trinken möchte. Auf der anderen Seite gibt es aber auch enorm viele junge Leute, die es spielen, nett sind, und der Teil überwiegt meiner Erfahrung nach auch. Um mich aus der Ruhe zu bringen, muss schon einiges passieren.

Überhaupt bedarf es als Profispieler einer ungeheuren mentalen Stärke: Stichwort „Varianz“. Woher nimmst du die Kraft?

Also ich mach weder Joga, noch autogenes Training, noch sonst irgendwas. Ich weiß es nicht genau. Ich war schon immer sehr Wettbewerbsorientiert, egal ob nun Fußball, Tennis oder Gesellschafts- und Kartenspiele mit Freunden oder der Familie. Wenn ich am Tisch sitze, bin ich einfach voll drin, kann mich über Stunden konzentrieren, merke gleichzeitig aber auch, wenn ich ein bisschen nachlasse und spiele dann eben einfach weniger Hände für den Moment, während andere das vielleicht gar nicht merken und sich so in schwierige Situationen manövrieren.

Peter Eastgate, der Gewinner des Main Events bei der „World Series Of Poker 2008“, hat vor einigen Wochen mit gerade einmal 23 Jahren seinen Rücktritt vom Poker bekannt gegeben. Wie steht’s mit dir: Kannst du dir vorstellen, dein Leben lang zu pokern oder möchtest du auch noch mal etwas Anderes machen?

Mein Leben lang nicht, die nächsten fünf Jahre, denke ich, aber auf jeden Fall noch. Mir macht es weiterhin enorm viel Spaß, es entstehen immer wieder neue Situationen, die man vorher so noch nicht hatte – das macht es unglaublich abwechslungsreich. Außerdem gibt es noch ein paar Varianten, die ich gern besser lernen würde, speziell im „Omaha“-Bereich. Was in zehn, zwanzig Jahren sein wird, kann ich aber noch nicht sagen.

Vielen Dank für das Gespräch!


(Interview geführt von Jan Kahl)

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World Poker Tour Legends of Poker – Phil Collins dreht voll auf

Jede Menge Live-Pokeraction bietet sich seit vergangenem Freitag auch im kalifornischen Bell Gardens bei der World Poker Tour Legends of Poker. Hierbei nahmen an den beiden Starttagen insgesamt 462 Pokerspieler aus aller Welt teil, unter anderem auch Profis wie Daniel Negreanu, Scott Seiver, Phil Hellmuth, Eric Baldwin oder Barry Greenstein. Nachdem sich ein großer Teil bereits an Tag 1 verabschieden musste, trat gestern vor allem ein Teilnehmer in Erscheinung: Phil Collins saß am gestrigen zweiten Turniertag mit großem Schlafmangel wegen einer Lebensmittelvergiftung und einer extrem schlechten Ausgangssituation – nur 13.000 Chips – am grünen Filz. Am Ende hatte er jedoch knapp 900.000 Chips inne und führt damit nun die verbliebenen 61 Teilnehmer des Events an.

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Deutsche Spieler bei der Full Tilt Poker Merit Cyprus Classic

Bereits am vergangenen Donnerstag wurde die Besetzung des Final-Table des High Roller-Events im Rahmen der Full Tilt Poker Merit Cyprus Classic auf Zypern ermittelt. Die Führungsposition nahm dabei der in Deutschland lebende Serbe Perica Bukara mit klarer Führung aus 952.000 Chips ein. Doch mit Profis, wie John Dolan, Carter Phillips, David Benyamine, Andrew Feldman oder Sam Trickett, sollte es eine bis zum Ende spannende Session bleiben. Letztendlich konnte sich Bukara dennoch bis zum finalen Heads-up auf seiner Position halten, sein Kontrahent war jedoch ein bis dato unbekannter Spieler namens Ori Miller. Dieser unterlag dem serbischen Teilnehmer am Ende auch, sodass Perica Bukara 373.000 Dollar gewinnen konnte.

Doch nicht nur im High Roller-Event konnte ein in Deutschland lebender Teilnehmer den Chiplead übernehmen, auch beim eigentlichen Main-Event, das am Freitag startete, ist nach Tag 2 ein Deutscher auf dem ersten Platz der Rangliste: Manig Löser erweiterte am zweiten Turniertag seinen Stack auf 337.000 Chips, nachdem er schon nach dem Starttag unter den Top Ten gelandet war. Ebenfalls noch mit von der Partie ist – neben internationalen Profis wie David Benyamine, Andrew Feldman oder Eric Mizrachi – der Deutsche Andreas Krause.

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Phil Ivey fährt ins Umsatz-Tal

Der Donnerstag vergangener Woche schien kein allzu guter Tag für Phil Ivey zu sein. Der US-amerikanische Profi schied nämlich erst im Rahmen der Full Tilt Poker Merit Cyprus Classic auf Zypern aus dem High Roller-Event aus und legte dann unmittelbar danach eine verlustreiche Session an den virtuellen High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker hin. Schuld an den 453.000-Dollar-Minus für Ivey war vor allem Ilari Sahamies alias “Ziigmund”, der bis gestern mit rund 513.000 Dollar der größte Gewinner war. Ebenfalls aufwärts ging es wieder für Tom Dwan, der in den letzten Tagen über 355.000 Dollar in 6.723 Händen Gewinn machte. Und auch Patrik Antonius schrieb wieder schwarze Zahlen: In 1.700 Händen erspielte er sich immerhin 163.000 US-Dollar.

Für Phil Ivey ist es jedoch nicht nur bei einem erfolglosen Wochenende geblieben: der US-Amerikaner verzeichnete auch in der Nacht zu Montag hohe negative Zahlen: In 832 Händen verlor der US-Profi 270.000 Dollar. Einzig Gus Hansen mit 372.000 US-Dollar Minus konnte das noch toppen – der Däne spielte jedoch auch 3.378 Hände! Am anderen Ende der Rangliste konnte sich dagegen Cole South freuen, der über 171.000 Dollar in 1.558 Händen gewann – ein gelungener Wocheneinstieg.

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Full Tilt Merit Cyprus Classic startet mit High Roller-Event

Zwar startet erst morgen auf Zypern das Main-Event der Full Tilt Poker Merit Cyprus Classic, das High Roller-Event mit einem Buy-in von stolzen 25.000 Dollar lässt jedoch bereits seit gestern die 36 angetretenen Teilnehmer schwitzen. Ursprünglich waren entsprechend auch zahlreiche internationale Pokergrößen, wie Michael Mizrachi, David Benyamine, Phil Ivey, Sorel Mizzi oder Andrew Feldman im Rennen – inzwischen sitzen jedoch nur noch 24 Spieler am grünen Filz. Die besten Chancen hat dabei nach dem ersten Turniertag David Benyamine, der sich mit über 285.000 Chips die Führungsposition sichern konnte. Doch auch Mizrachi, Ivey und Mizzi sind noch mit von der Partie und spielen bis zum morgigen Start des Main-Events schon mal um eine Millionensumme.

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EPT Tallinn 2010 – Kevin Stani gewinnt Main-Event

Am vergangenen Montag fanden sich die letzten acht Teilnehmer der European Poker Tour Tallinn im Swissotel der estländischen Hauptstadt ein, um den Sieger des ersten Events der siebten EPT-Saison zu ermitteln. Als großer Favorit ging dabei der französische Pokerspieler Arnaud Mattern ins Rennen, der als Chipleader und klarem Vorsprung ins Finale eingezogen war. Und tatsächlich schien der Franzose dann auch das Rennen zu machen – so schickte er beispielsweise gleich zu Beginn den ersten Spieler, Bassam Elnajjar, am Final-Table ins Aus.

Doch nachdem dann auch Nicolo Calia, Steven van Zadelhoff, Mikko Jaatinen und Dmitry Vitkind ausgeschieden waren, entwickelte sich ein spannender Kampf zwischen Mattern und den beiden Kontrahenten Konstantin Bilyauer aus Russland und Kevin Stani aus Norwegen. Letzterem gelang es schließlich auch, den französischen Profi an die Rails zu schicken, sodass die beiden bisher unbekannten Pokerspieler im finalen Heads-up landeten. Nach weiteren 90 Minuten landeten dann schließlich beide im entscheidenden All-in, wobei sich Kevin Stani mit einer Straight den Sieg sowie 400.000 Euro sicherte.

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Tom Dwan und Andere beim High Stakes-Poker

Es war bisher mal wieder eine abwechslungsreiche Woche an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker. Noch von Montag auf Dienstag spielte Gus Hansen 667 Hände, die dem dänischen Profi jedoch nur weitere Verluste bescherten, nämlich in Höhe von 167.000 Dollar. Doch auch für Tom Dwan verlief es nicht, wie gewollt: 63.000 Dollar setzte er in 182 Händen in den Sand. Vielleicht war das dann auch der Grund, wieso er sich dann in den letzten beiden Tagen sonst nicht mehr an den virtuellen Pokertischen blicken ließ. Ein anderer möglicher Grund wäre jedoch auch, dass er sich für seine zweite “durrrr”-Challenge vorbereiten will. Diese startet nämlich offenbar bereits in den nächsten Tagen, wenn man dem Chat-Verlauf zwischen Dwan und dem neuen Herausforderer Daniel Cages alias “jungleman12″ Glauben schenken darf.

Besser sah es für Gus Hansen dann am Dienstag aus. Am Ende hatte er sich in 202 Händen fast 80.000 Dollar erspielt. Noch besser erging es dagegen Phil Galfond, der nach 946 Händen um rund 287.000 US-Dollar reicher den Browser schließen durfte. Rote Zahlen schrieben dagegen zwei andere bekannte Gestalten in der Online-Szene: Patrik Antonius verlor auf gestern über 134.000 Dollar, Ilari Sahamies alias “Ziigmund” stolze 169.000 Dollar.

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Poker Magazin donkmag: Ausgabe 5 ab sofort am Kiosk

Poker Inside – mit donkmag hinter die Kulissen blicken

Nach der WSOP ist vor der WSOP – so könnte man meinen. Doch statt seitenraubender Turnierberichte von vergangenen Höhepunkten, liegt das neue donkmag als kurzweilige Poker Magazin Mischung jetzt im Zeitschriftenhandel. Ganz am Thema WSOP ist die Pokerzeitschrift mit dem donk dann doch nicht vorbei gekommen: Moritz Schmejkal, Konstantin Bücherl, Michael Skender und WPT-Sieger Moritz Kranich standen den Reportern des Poker Magazins in Las Vegas Rede und Antwort. Auch in den Serien „donktube“ und im „Bad Beat Award“ geht es um die World Series of Poker. Ein ganz besonderes Highlight für alle Poker Fans ist zweifellos die WSOP aus der Sicht von Cort Kibler-Melby: Der „Cortster“ veröffentlicht exklusiv im donkmag seine Eindrücke aus 8 Wochen in der „Luckbox-Villa“ – wer schon immer einmal wissen wollte wie unsere besten Spieler die WSOP-Zeit wirklich erleben, sollte jetzt am Kiosk zugreifen!

Nicht so gut wie den Jungs in Vegas geht es dem Pokersport hier zu Lande: Zum Pokerverbot in der Schweiz und in Österreich äußern sich die Landesverbände im „3-Länder-Poker“. Wie es ist, wenn es nicht so gut läuft, verrät der größte Geldgeber der Geschichte, Sergej Rybachenko, im donkmag. Als Backer hat er Millionen gemacht und diese quasi danach wieder verbrannt. Überwiegend von der Sonnenseite des Pokers können dagegen Tobias „Pokernoob“ Reinkemeier (der vom aktuellen Cover strahlt), Marko „Bridge2Pain“ Neumann, Lex „RasZi“ Veldhuis und William Thorson in ihren donkmag Interviews berichten. Im Portrait ist diesmal Kathy Liebert, die als weltweite weibliche Nr. 1 immer noch keinen Sponsorvertrag besitzt, sowie die Pokermaschine Randy „nanonoko“ Lew, der sich nicht nur über sein Winrate, sondern auch über einen frischen Sponsorendeal freuen kann. Außerdem plaudern im „donkmag Team“ bekannte Spieler wie Freddy „FiSHeYe“ Keitel, Simon „Schnibl0r“ Münz oder Bodo Sbrzesny in ihren Kolumnen aus dem Nähkästchen.

Alle, die ihr Spiel verbessern wollen, sind diesmal bei der Handanalyse der Serie „What’s my Line?“ bestens aufgehoben: Julian Herold und Marc Gork treten hier im Geiste gegeneinander an und zeigen verschiedene Spielwiesen ein und derselben Hand auf. Wer sich beim Spielen mittlerer Paare schwer tut oder sich beim Pot Limit Omaha noch nicht wohl fühlt, erhält die richtigen Tipps in den Strategiekolumnen. Um zu wissen, wie weit man es mit diesem Fachwissen gebracht hat, lohnt sich außerdem ein Blick in die Poker Ranglisten von Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sowohl für Live- als auch für Online Poker Spieler jede Ausgabe abrunden.

Natürlich finden die Leser auch wieder Gewinnspiele und Freeroll-Passwörter und exklusive Turnierserien bei donkmag: Zum Beispiel das richtige Pokerbuch als Audio-CD, oder klassisch als gedruckte Ausgabe, oder 1.000 Dollar Urlaubsgeld für das passende Urlaubsfoto, oder die exklusiven Online Turniere für donkmag Leser.

All das gibt es ab sofort im Zeitschriftenhandel oder auf dem Internetauftritt des etwas anderen Poker Magazins unter: http://donkmag.net

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PokerStars lässt Katja Thater warten

Bereits im Mai hatte die deutsche Pokerspielerin Katja Thater im extra veranstalteten Pokerturnier gegen Pokergrößen, wie Joe Hachem, Scott Clements und Alexander Kravchenko gesiegt und sich den “European Poker Tour Mixed Games Player Award” gesichert. Doch offenbar hatte es PokerStars nicht für nötig empfunden, die Auszeichnung dann auch recht bald zu übergeben. Und so ließ man die sympathische Deutsche warten, kündigte dann eine offizielle Ehrung am ersten Starttag der momentan stattfindenden EPT Tallinn an, verschob die Übergabe dann auf den zweiten Starttag, dann auf die am Abend darauf veranstaltete Players-Party und nachdem dieser Termin dann auch nicht eingehalten wurde, wurde Katja Thater dann endlich am dritten Turniertag vom Pokertisch in Tallinn “gezerrt” und ausgezeichnet. Im Übrigen schied die Deutsche dann kurze Zeit nach dem Vorfall auch vom Turnier aus.

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EPT Tallinn 2010 – aus und vorbei mit der (deutschen) Kartenspielerei

Bereits am Mittwoch letzter Woche startete in der estländischen Hauptstadt Tallinn die European Poker Tour – und mit ihr die siebte EPT-Saison. Doch während am ersten Starttag noch zahlreiche deutsche Spieler voll auf der Höhe waren, fiel Tag 1B am Donnerstag sehr bescheiden aus: Einzig Katja Thater konnte eine recht ansehnliche Leistung vollbringen und landete am Ende im Vorderfeld – kein Vergleich jedoch zum Chiplead von Tag 1A durch den Deutschen Ali Tekintamgac.

Inzwischen ist jedoch der Vorschlusstag ausgetragen und die Besetzung des Final-Table steht fest – und von den deutschen Spielern fehlt jede Spur. Gerade einmal vier Landsmänner (und Landsfrauen), nämlich Heinz Kamutzki, Ali Tekintamgac, Michael Keiner und Katja Thater, hatten den zweiten Turniertag überlebt, nur, um dann am Samstag auszuscheiden. Für den französischen Pokerprofi Arnaud Mattern dagegen läuft das erste Event der siebten EPT-Saison glänzend. Der Franzose belegte am Ende des gestrigen Turniertags die Chiplead-Position mit 3,72 Millionen Chips und hat damit die besten Aussichten auf einen Turniersieg am achtköpfigen Final-Table heute.

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High-Stakes-Poker am Wochenende

An den High-Stakes-Tischen gab es noch vor dem offiziellen Start des vergangenen Wochenendes einige Geldtransfers zu beobachten – vor allem Tom Dwan trat mal wieder in Erscheinung und spielte sowohl den dänischen Profi Gus Hansen als auch seinen russischen Kollegen Vladimir Schmelev, der spätestens seit der diesjährigen World Series of Poker zur Pokerelite gehört, an die Wand. Am Ende der Freitags-Session war der Däne deshalb mit 319.000 Dollar im Minus der größte Verlierer des Tages, gefolgt von Schmelev, der über 266.000 US-Dollar in den Sand gesetzt hatte. Dwan dagegen stand mit 193.000 Dollar im Plus und konnte sich um eine erneute Verbesserung seiner Monatsbilanz für den August freuen. Und auch Samstag und Sonntag erspielte sich “durrrr” in nur 68 Händen satte 41.000 Dollar.

Am Wochenende durfte sich dann auch Patrik Antonius über einen Gewinn von immerhin 75.000 Dollar freuen, den er sich in 195 Händen erspielt hatte. Und auch Vladimir Schmelev gewann nach seiner Pleite am Freitag wieder, nämlich 106.000 Dollar in 582 Händen. Gus Hansen setzte dagegen seinen Kurs fort und schrieb erneut rote Zahlen: In gerade einmal 41 Händen verlor der Däne rund 44.000 Dollar.

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Drei Frauen mehr im “Women in Poker Hall of Fame”

Laut Presseberichten wurde nun vorab der eigentlichen Ehrung Anfang September die drei ausgezeichneten Pokerspielerinnen genannt, die sich nun im “Women in Poker Hall of Fame” wissen dürfen. Das dabei aktuell wohl bekannteste Gesicht gehört Jennifer Harman, die in ihrer bisherigen Karriere bereits in zwei WSOP-Turnieren siegen konnte und im Live-Poker längst einen Millionenbetrag kassiert hat. Noch mehr US-Dollar konnte dagegen die zweite ausgezeichnete Pokerspielerin in ihrer bisherigen Karriere gewinnen: Kathy Liebert hat 5,7 Millionen Dollar erspielt und ist damit die erfolgreichste Spielerin weltweit. Die Ehrenauszeichnung erhielt in diesem Jahr die bereits verstorbene Billy Brown, die unter anderem die California State Ladies Poker Championship gründete und auch als erste Veranstalterin einen Preispool garantierte.

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Geldtransfers an den virtuellen High Stakes-Tischen

Eine Ruhepause an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker scheint es nicht zu geben, wie auch insgesamt in der Online-Poker-Szene. Tom Dwan konnte so im bisherigen August fast 1,7 Millionen Dollar einstreichen, womit er auch weiterhin die Jahresrangliste anführt, gefolgt von Phil Ivey und Daniel Cates alias “jungleman12″. In der bisherigen Woche gab es zwar keine Millionengewinne zu verzeichnen, dafür nahm der Pokerprofi und vermeintlich beste Pokerspieler der Welt, Phil Ivey, in 1.232 Händen über 420.000 Dollar ein und schien damit gleich mal Dwans bisherige Monatsbilanz infrage zu stellen – dieser setzte seit Montag nämlich insgesamt 168.000 Dollar in den Sand.

Ebenfalls unter den Top-Platzierungen für die bisherige Woche findet sich Cole South, der in 2.886 Händen rund 290.000 US-Dollar gewann. Und auch der neue “durrrr”-Herausforderer “jungleman12″ gewann immerhin 63.000 Dollar.

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EPT Tallinn 2010 – ein gutes Omen für die deutschen Spieler?

Mit dem gestrigen Tag ist die Pokerpause, die seit dem Ende der diesjährigen World Series of Poker anhält, beendet: 181 Pokerspieler aus aller Welt trafen gestern zum ersten Starttag der European Poker Tour Tallinn im dortigen Swissotel ein, um das Buy-in von 4.250 Euro aufzubringen. Zugleich beginnt mit dem Event in der Hauptstadt Estlands auch die siebte EPT-Saison, sodass heute, am Tag 1B, noch mehr Pokerspieler und Fans erwartet werden.

Unter den 181 Teilnehmern fanden sich zahlreiche Profis ein, unter anderem Arnaud Mattern, Vanessa Selbst, die ihren ersten Auftritt in einem EPT-Turnier feiern durfte, Alexander Kravchenko, Annette Obrestad, Konstantin Bücherl, Michael Keiner, Benny Spindler und auch der Champion der World Poker Tour Barcelona 2010, der Deutsche Ali Tekintamgac. Ihm gelang ein großartiger Auftritt, sodass er am Ende des Tages 1A sogar den Chiplead mit 203.000 Chips innehatte. Ihm folgt in der Rangliste der Russe Matvey Linow mit 193.000 Chips. Michael Keiner konnte sich ebenfalls unter die 89 Qualifikanten für den zweiten Turniertag mischen – er erreichte am Ende mit 58.800 Chips eine Platzierung im oberen Mittelfeld. Und auch die deutschen Landsmänner Daniel Drescher, Heinz Kamutzki, Jonas Becker, Sebastian Bauer und Fabian Quoss werden morgen erneut antreten. Abschließend scheint die siebte EPT-Saison also einen guten Start zu nehmen – zumindest aus deutscher Sicht.

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Liv Boeree verlässt Ultimate Bet

Schon bei der World Series of Poker 2010 hatte sich der Verdacht aufgetan, dass die englische Pokerspielerin Liv Boeree und ihr bisheriger Sponsor Ultimate Bet gebrochen seien, als nämlich die Engländerin nicht mehr mit einem Logo des Pokerunternehmens auf der Brust im Main-Event antrat. Nun hat Ultimate Bet das Spielerprofil von Boeree von der Homepage gelöscht, sodass die Siegerin der EPT San Remo 2010 sich nun augenscheinlich von ihrem Sponsor getrennt hat. Für die 26-jährige Engländerin, die in ihrer bisherigen Karriere etwa zwei Millionen Dollar hat gewinnen können, haben sich damit jedoch einige Türen geöffnet, zum Beispiel ein möglicher Vertrag mit den weitaus attraktiveren Unternehmen PokerStars oder Full Tilt Poker, die sicherlich an Boeree interessiert sein dürften.

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PokerStars LAPT Florianapolis – ein Österreicher siegt in Brasilien

Er war am vergangenen Mittwoch einer unter 356 angetretenen Teilnehmern bei der PokerStars Latin American Poker Tour im brasilianischen Florianapolis. Nun wird der Österreicher Matthias Habernig im deutschsprachigen Raum gefeiert. Der gerade einmal 19-jährige Pokerspieler hatte nämlich eine unglaubliche Leistung in Südbrasilien abgelegt: Bereits den ersten Turniertag konnte er als Chipleader abschließen, am Samstag legte Habernig dann noch mal eins drauf: An diesem dritten Turniertag setzte sich der junge Österreicher gegen 35 Kontrahenten aus aller Welt durch, nachdem er an Tag 2 “nur” den achten Rang erreicht hatte. Mit satten 3,2 Millionen Chips landete er so auf den ersten Rang und erhielt Einzug ins Finale, während sein Verfolger auf Rang zwei, Andre Scaff, gerade einmal 814.000 Chips hatte sammeln können.

Mit dieser klaren Führung trat Matthias Habernig dann gestern am Final-Table an. Dort landete er mit großem Vorsprung im finalen Heads-up gegen den Brasilianer Dayan Vardanega, der sich jedoch als harter Gegner erwies und zwischenzeitlich sogar die Chipführung innehatte. Doch Habernig gelang es mit einem Damenpaar, den ersten Schritt zu einem für ihn glücklichen Turnierausgang zu tun, sodass kurz darauf die letzte Hand des Main-Events in Florianapolis gespielt wurde: Nach einem Board aus Ass Sieben Zehn und dem Turn aus einer Dame setzte Vardanega mit Ass Sieben auf der Hand all-in und Habernig callte mit Ass Zehn. Der River konnte dann nichts mehr ändern und der Österreicher gewann mit dem besseren Two Pair rund 189.000 Euro.

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Phil Laak nach Unfall im Krankenhaus

Der aus Irland stammende Pokerprofi Phil Laak verunglückte am vergangenen Donnerstag schwer auf einer Quad-Tour, die er zusammen mit dem befreundeten professionellen Pokerspieler Antonio Esfandiari angetreten war. Anscheinend war Laak mit einem Baum kollidiert und erlitt dabei schwere Verletzungen: Mit insgesamt sieben Knochenbrüchen, mehreren Schürfverletzungen und einer Platzwunde am rechten Auge wurde der irische Pokerprofi ins Krankenhaus eingeliefert. In der Online-Community Twitter schrieb er kurz nach dem Unfall: “Es hätte schlimmer kommen können. Ich bin froh, noch an einem Stück zu sein.” Für Phil Laak scheint damit wohl der Höhepunkt seiner momentanen Abwärtsphase gekommen. So wurde erst Anfang Juni der von Laak aufgestellte Weltrekord im Dauer-Pokern nur zwei Wochen später von drei österreichischen Amateuren gebrochen. Und auch im Rahmen der diesjährigen WSOP 2010 hatte der Ire nicht allzu große Erfolge feiern können.

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Junger Student wird zum Poker Star

Der junge Student Antoine Saout aus der Bretagne bewies auf einem WSOP-Turnier in Las Vegas, dass Poker nicht nur den Leuten das Geld raubte, sondern ihnen auch viel Geld geben konnte. Der Ingenieurs-Student nahm voller Euphorie an dem Turnier teil, selbstverständlich hat er zu dem Zeitpunkt noch nicht gewusst, wie das Ereignis ausgehen würde. Daran geglaubt hat er vermutlich erst, als er mit anderen namhaften Spielern am Finaltisch saß und er hochkonzentriert zockte. Für ihn endete die Veranstaltung durchaus positiv, auch wenn er nicht den ersten Platz erreichte. Er gab sich schon mit dem dritten zufrieden und erhielt außerdem auch ein Preisgeld in Höhe von 3,5 Millionen Dollar.

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Der Online-Poker-Spieler und der Mord

Der ehemalige Online-Poker-Star Joran van der Sloot befindet sich zurzeit in einem Gefängnis in Südamerika. Der Spieler gilt als Hauptverdächtiger in zwei Mordfällen, welche ihm bisher jedoch nicht nachgewiesen werden konnten. Zum einen soll er Natalee Holloway auf Aruba umgebracht haben und als ihm die Spielerin Stephany Flores auf die Schliche kam, soll er auch diese aus dem Weg geräumt haben. Bisher wurden weder Leichen gefunden noch andere sichere Indizien, welche eine Verurteilung begründen würden. Dennoch ist seine Schuld kaum noch anzuzweifeln.

Dieser Tatsache nahm sich nun auch ein holländischer Regisseur an und verfilmte die Geschichte dieses Mannes. Der Film mit dem Titel “Me & Mr. Jones” beschäftigt sich mit dem Fall der Natalee Holloway. Die Hauptperson ist ein Journalist, welcher diesem Mordfall nachgeht. Der zweite Mord spielt in dem Film keine Rolle, doch in der Realität durchaus. Das Ereignis soll sich so abgespielt haben, dass die beiden Personen – Joran van der Sloot und Stephany Flores – in einem Hotelzimmer Online-Poker gespielt haben. Innerhalb des Chats soll der jetzige Gefängnisinsasse zwielichtige Kommentare geäußert haben, an denen Frau Flores ihn als den Mörder von Natalee Holloway erkannt hat. Diese Erkenntnis schien dem Mann nicht zu gefallen, weshalb er sie angeblich ebenfalls tötete.

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“durrrr-Challenge” neigt sich dem Ende

Die Zeit der ruhigen Stunden scheint nun endlich vorbei –sowohl innerhalb der Live-Poker-Welt, als auch im Online-Poker regen sich die Recken und spielen ihre Spiele. Auch Tom Dwan und Patrik Antonius spielen nun die laufende Challenge weiter. Am vergangenen Montag spielten die beiden erneut und Tom Dwan konnte einen weiteren Fortschritt verzeichnen. Nach einem kleinen Erfolgserlebnis von Patrik Antonius, durch welches er sein Comeback feierte, konnte nun “durrrr” wieder die Oberhand gewinnen.

Innerhalb der gesamten Challenge hat Patrik Antonius bereits ungefähr zwei Millionen Dollar verloren. Selbst wenn der zurückgekehrte Pokerstar sich sehr anstrengt, dann wird es dennoch schwer für ihn, innerhalb der verbleibenden 10.000 Hände, welche noch gespielt werden müssen, die Oberhand zu gewinnen. Nahezu alle Fans sind sich sicher: Antonius wird weitere 500.000 Dollar aufgrund seiner Niederlage an Dwan abgeben müssen. Weiterhin hoffen alle Beteiligten, dass Antonius seine Niederlage einsieht und die Veranstaltung vorzeitig abbricht, denn es warten bereits zahlreiche neue Herausforderer auf Tom “durrrr” Dwan.

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Fusion von PartyPoker und Bwin

Die beiden Online-Cardrooms PokerStars und Full Tilt Poker gelten als die größten Pokeranbieter im Internet. Doch PartyPoker und Bwin bilden nun das größte Unternehmen, welches sich allgemein mit dem Online-Gaming beschäftigt. Dieses kombinierte Unternehmen konnte bereits im vergangenen Jahr mehr als 682 Millionen Euro einnehmen und sie haben sich eine Steigerung zum Ziel gesetzt. Ein gemeinsamer Unternehmensname wurde bisher noch nicht festgelegt, allerdings ließ ein Sprecher von bwin verlauten, dass die einzelnen Marken weiterhin bestehen bleiben werden. Sie sollen nach entsprechenden Kriterien aufgeteilt und auf verschiedene Kundentypen abgestimmt werden. Dies hat den Sinn, dass die Einnahmen weiterhin durch unterschiedliche Spezifikationen und regionale Kundengruppen erhalten werden sollen.

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Der Absturz eines Pokerstars

Der ehemalige Pokerprofi Ron Fanelli aus New York war sehr lange Zeit weltweit für sein Geschick beim Poker bekannt, doch seit einigen Jahren scheint sein Leben nur noch abwärtszugehen. Der ehemalige Navy Offizier scheint nun seine gesamte Laufbahn mit einem Mord abzuschließen. Spieler wie Fanelli waren bei den Medien immer sehr beliebt, einerseits wegen ihre Könnens und ihrer Berühmtheit und weiterhin aufgrund der menschlichen Fehltritte, wie sie jeder durchlebt. Beispielsweise sorgten Fanellis Wutausbrüche am Spieltisch immer für ein sagenumwobenes Titelbild, auch wenn sie ihm letztlich verziehen wurden.

Das letzte Mal, als man noch von Fanellis großen Erfolgen sprach, war im Jahr 2004. Danach ging es langsam abwärts, im Jahr 2006 galt der ehemalige Pokerprofi als bankrott und musste sich Geld leihen. Im darauf folgenden Jahr begab sich der Mann nach Thailand, heiratete und wurde Vater. Diese Beziehung ging jedoch zu Bruch und Fanelli begann sich nur noch mit Drogen und Prostituierten zu beschäftigen. Nun steht er in Thailand vor Gericht, weil er die Prostituierte Wanphen Pienjai erstochen hat. Aufgrund seines Geständnisses wird er vermutlich den Rest seines Lebens im Gefängnis sitzen.

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Online-Poker nur für Frauen

Beim Online-Poker-Anbieter PokerStars wurde nun die erste Online-Pokerliga gestartet, welche ausschließlich für weibliche Spieler ist. Diese sind in den meisten Online-Pokerräumen noch immer in einer immensen Unterzahl, weil Poker für die meisten noch immer als reines Männerspiel gilt. Passend zu der Form der Veranstaltung trägt sie bei PokerStars den Namen “Women’s Only Poker Liga”. Selbstverständlich ist die Liga für alle Frauen aus den verschiedenen Ländern zugänglich, wodurch sich die Spielerinnen mit ihren Konkurrentinnen von überall messen können. Natürlich geht es vor allem darum, dass sie Spaß haben, doch auch die möglichen Geldgewinne besitzen eine lockende Wirkung.

Laut dem Online-Pokerroom soll diese Liga zunächst bis zum Ende des Jahres 2010 laufen. Weiterhin können die Frauen bereits ab einem Buy-in in Höhe von 5,50 $ mitmachen. Eine Gewinnausschüttung findet immer am Monats- und selbstverständlich am Jahresende statt. Die Frauen, welche die meisten Punkte haben, erhalten den Preis. Die Turniere der Liga werden ab sofort zwei Mal täglich veranstaltet. Zum einen um 17.10 Uhr und weiterhin um 2.10 Uhr. Die erste Gewinnausschüttung wird am Ende des Augusts stattfinden, bei denen die besten 50 Frauen in den Genuss der attraktiven Geldpreise kommen. Die Person, welche am Ende des Jahres die meisten Punkte hat, erhält zum einen 1000$ und weiterhin das “Ladies Luxury Event Paket”.

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