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Archive for Juli 12th, 2010

Der Punktekampf um die Auszeichnung

Wie jedes Jahr wird auch bei der World Series of Poker 2010 der “Player of the Year”-Award an den Pokerspieler mit den meisten Punkten vergeben. Die Punkteverteilung erfolgt nach einem recht simplen Prinzip, sie reicht von einem Bracelet-Sieg mit 100 Punkten bis zum Money Finish mit 5 Punkten. Bisher steht in der Rangliste Frank Kassela an erster Stelle; der US-Amerikaner hat neben seinem Doppelsieg noch fünf Mal ein Preisgeld kassieren können, was ihm insgesamt 285 Punkte bescherte. John Juanda folgt mit 225 Punkten, hat nach seinem Aus im WSOP Main-Event jedoch keine Chance mehr auf den Titel. Anders sieht es da für Vladimir Shchmelev mit 210 Punkten, Dan Heimiller mit 205 Punkten und Michael Mizrachi mit 190 Punkten aus – doch auch Frank Kassela selbst befindet sich noch im Rennen des letzten Events.

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Das WSOP Main-Event 2010

Es ist die Ruhe nach dem Sturm, die gestern im Rio Hotel & Casino Las Vegas herrscht und erst heute Abend, deutsche Zeit, wieder gebrochen wird, damit der dritte Turniertag des Main-Events der World Series of Poker 2010 gespielt werden kann. Ganze 7.319 Teilnehmer wurden in diesem Jahr im Rahmen der 10.000 Dollar No Limit Hold’em Championship gezählt, das sind 12 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr. Inzwischen wurde das Teilnehmerfeld jedoch auf 2.557 Spieler reduziert, wobei dieses momentan vom Kanadier David Assouline mit 388.000 Chips angeführt wird.

Aus deutscher Sicht besteht ebenfalls noch einige Hoffnung: Der in Deutschland lebende Kroate Dragan Galic führt momentan das deutschsprachige Feld an, doch mit guten Aussichten sind auch Marc Sander, Mathias Karweta, Jan Heitmann, Sandra Naujoks, Heinz Kamutzki oder Florian Langmann dabei. Sie alle brachten am Starttag sowie an ihrem zweiten Turniertag eine tolle Leistung hervor, ebenso wie zahlreiche Profis und Stars der Pokerwelt: Gute Chancen haben demnach beispielsweise Vanessa Selbst, Alexander Kostritsyn, Phil Galfond, Jason Mercier, Cole South, Johnny Chan, Patrik Antonius sowie Michael Mizrachi. Der Favorit Phil Ivey musste sich im Übrigen nach der Pleite bei der Tournament of Champions nun auch im Main-Event bereits verabschieden.

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Online-Poker wieder im Aufschwung

Die World Series of Poker neigt sich dem Ende und an den virtuellen High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker werden langsam aber sicher wieder mehr Hände von mehr Profis gespielt. In nur einer Woche gewann so bis gestern Andy Bloch in 624 Händen über 140.000 Dollar und auch Gus Hansen, der seine Ankündigung offenbar wahr gemacht hat und nicht bei der diesjährigen WSOP aufgetaucht ist, hat einige gute Sessions in der letzten Woche gespielt: in über 2.113 Händen erspielte sich der Däne rund 96.000 Dollar. Ilari Sahamies alias “Ziigmund” landete dicht dahinter in den grünen Zahlen, hat mit 99 Händen und 44.000 Dollar jedoch eine bessere Gewinnquote.

Der größter Verlierer in den letzten sieben Tagen ist dagegen Jared Bleznick, der unter dem Pseudonym “harrington25″ online pokert: Dieser verlor in 1.519 Händen rund 149.000 US-Dollar. Ebenso im Minus landeten Nick Shulman mit 28.000 Dollar im Minus sowie Erick Lindgren, der in nur 47 Händen rund 21.000 US-Dollar in den Sand setzte.

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