EPT Berlin-Räuber verurteilt
Nach rund vier Monaten seit dem Raubüberfall auf die European Poker Tour Berlin verkündete das Berliner Landgericht am Donnerstag vergangene Woche das Urteil für die vier Täter, die sich mehr oder weniger selbst gestellt hatten. Dabei wurden dem 21-jährigen Komplizen nach Erwachsenenstrafrecht drei Jahre und neun Monate Haftstrafe auferlegt, da sich sein Geständnis sowie die Nennung der Mittäter als strafmildernd ausgewirkt hatte. Die drei anderen 19- und 20-Jährigen wurde nach Jugendstrafrecht zu drei Jahren und sechs Monaten Jugendstrafanstalt verurteilt; alle Verurteilten waren wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung von der Berliner Staatsanwaltschaft angeklagt worden. Wo der Großteil der erbeuteten 242.000 Euro sind, ist jedoch weiterhin ungeklärt.
Comments are off for this postDer neue Champion der WSOP Tournament of Champions ist gekürt
In wenigen Stunden startet in Las Vegas das große Main-Event der World Series of Poker 2010, das das Weltturnier zugleich auch abschließen wird. Zuvor wurde am gestrigen Sonntag jedoch das WSOP Tournament of Champions beendet, bei dem ursprünglich 26 Pokerstars sowie ein Online-Qualifikant teilgenommen hatten. Am dritten Turniertag waren es dann jedoch nur noch 17 Spieler, die um den Sieg des prominenzversehenen Turniers pokerten.
Bis zur ermittelten Besetzung des zehn Mann starken Final-Table waren unter anderem Chris Ferguson, Scotty Nguyen, Bertrand Grospellier sowie der elffache Bracelet-Gewinner Phil Hellmuth ausgeschieden. Währenddessen sah es dagegen für den kanadischen Profi Daniel Negreanu vielversprechend aus, der mit 210.000 Chips den Final-Tale innehatte, nachdem sowohl Erik Seidel als auch T.J. Cloutier an die Rails geschickt worden waren. Nach Jennifer Harman wurde dann aber auch Negreanu ins Aus gesetzt, wo die beiden befreundeten Profis wohl das restliche Geschehen beobachteten.
Nach der Eliminierung von Johnny Chan auf Rang drei, folgte anschließend das Heads-up zwischen Howard Lederer und Huck Seed, das etwa eine Stunde dauerte. In der letzten Hand siegte dann Seed, der sich damit als neuer ToC-Champion sowie Gewinner von einer halben Million Dollar feierte.
Comments are off for this postBenefizpokern im Rahmen der WSOP für Afrika
Während am Samstag die deutsche Fußball-Nationalelf ins Halbfinale in Südafrika einzog, wurde ein paar Tausend Kilometer entfernt im Rio Hotel & Casino Las Vegas bereits zum vierten Mal die “Ante Up for Africa” ausgetragen – eine Benefizkonzert für verschiedene Wohltätigkeitsorganisation und Projekte auf dem afrikanischen Kontinent. Mit dabei waren dabei vor allem Pokerprofis und Stars, wie beispielsweise Erik Seidel, Matt Damon, Phil Ivey, Joe Hachem, Shannon Elizabeth, Andy Bloch sowie die beiden Organisatoren des Turniers, Annie Duke und Don Cheadle.
Es war eine spaßige Runde unter 83 Teilnehmern, die für einen Buy-in von 5.000 Dollar No Limit Hold’em spielten und ihre Gewinnbeträge zugleich spendeten. Am Ende landeten dann die Hollywood-Schauspielerin Shannon Elizabeth und der Pokerprofi Phil Gordon im finalen Heads-up, das zwar nicht allzu lang dauerte, am Ende waren jedoch alle Beteiligten rundum zufrieden mit ihrer Leistung. In der letzten Hand setzte Elizabeth mit König Zehn auf der Hand all-in und wurde von Gordon mit Dame Drei gecallt. Das Board brachte Dame Sechs Acht Ass Fünf und damit den Sieg für Gordon, der Afrika damit um 131.000 Dollar bereicherte.
Comments are off for this postThe show must go on …
Während sich die World Series of Poker 2010 langsam dem Ende neigt, wird an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker wieder online gepokert. Zwar sind längst nicht alle Profis wieder an ihren virtuellen Plätzen zurückgekehrt, doch es hat die bisherige Woche immerhin für sechsstellige Gewinne und Verluste ausgereicht. So erspielte sich “Vaga_Lion” von Ilari Sahamies alias “Ziigmund” mit nur einem Pot rund 111.000 US-Dollar. Und auch die Gewinne der anderen 47 gespielten Hände landeten größtenteils bei dem Pseudonymträger, der sich seit Montag bisher rund 126.000 Dollar in 167 Händen erspielen konnte. Ebenfalls im Plus stehen in der bisherigen Woche Josh Arieh mit 26.000 Dollar sowie Tom “durrrr” Dwan, der sich für immerhin 12 Hände bei Full Tilt Poker sehen ließ und dabei fast 10.000 Dollar gewann.
Rote Zahlen schrieben in dieser Woche dagegen unter anderem Erich Kollmann, der in 35 Händen exakt 10.000 Dollar in den Sand setzte und natürlich auch der schwedische Sahamies, der in insgesamt 87 Händen rund 164.000 Dollar verlor. Die große Pokeraction mit allen High Stakes-Profis wird jedoch vermutlich erst wieder ab Mitte Juli stattfinden, wenn die 41. World Series of Poker ein Ende gefunden hat.
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