Pokermagazin – Pokercraft.de – Online Poker Magazin


Das deutsche Online Poker Magazin

Archive for Juni, 2010

Weltrekord im Dauer-Pokern schon wieder gebrochen?

Anfang diesen Monats feierte sich noch der irische Pokerprofi Phil Laak und sein erfolgreiches Vorhaben, einen neuen Weltrekord im Dauer-Poker aufzustellen – inzwischen sind die aufgestellten 115 Stunden des Iren jedoch offenbar schon geknackt: Sieben Hobbyspieler aus dem österreichischen Tirol hatte sich bereits in der vergangenen Woche einbefunden, um den Rekord im Dauer-Poker zu brechen, am Ende spielten immerhin noch drei von ihnen, nämlich Stephan Reichl, Jens Tölle und Nuran Karasu, am grünen Filz und erweiterten den Weltrekord um weitere zwanzig Stunden. Laut Presseberichten ist dieser neue Rekord noch nicht offiziell; sollten die Auflagen jedoch erfüllt sein, so sind nun 135 Stunden Dauer-Pokern zu knacken, um sich einen Platz im Guiness Buch der Rekorde zu sichern.

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Die weibliche Vertretung im Poker Hall of Fame

Im Zuge der Emanzipation der Frauen, insbesondere im Poker, werden auch in diesem Jahr wieder zwei Spielerinnen in den Poker Hall of Fame eingehen. Nominiert sind für 2010 Betty Carey, die in den 80er-Jahren große Erfolge feiern konnte, Phyllis Caro, die heute “Director of Poker Operations” in Hollywood Park ist, die WSOP Tournament of Champions-Siegerin 2004 Annie Duke, die zweifache Bracelet-Gewinnerin Jennifer Harman sowie die 5,6 Millionen Dollar schwere Kathy Liebert sowie die weltweit höchst platzierteste Spielerin im Rahmen der World Poker Tour, J.J. Liu. Wer sich von den sieben nominierten Damen über die Auszeichnung freuen darf, wird am 3. September verkündet.

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Die WSOP Tournament of Champions 2010 – Phil Ivey bereits raus

Neben der üblichen Pokeraction an den Tischen der 41. World Series of Poker, trat ein Turnier besonders in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses: Vor vier Jahren wurde das letzte Mal die WSOP Tournament of Champions ausgetragen, bei der ausschließlich Profis und Stars der Pokerwelt vertreten sind. So auch dieses Jahr, wobei 27 Teilnehmer um eine Gewinnsumme von einer Million Dollar spielen.

Als erster Finalist musste am gestrigen Sonntag dann John Juanda die Segel streichen. Der vierfache Bracelet-Gewinner scheiterte im All-in an Jennifer Harman, die ein Paar Buben auf der Hand hatte. Das Board brachte Sieben König Vier Sechs Bube und damit das Aus für den 9,3 Millionen Dollar schweren Pokerprofi. Einige Hände später wurde dann auch PokerStars Pro Greg Raymer eliminiert, der im Duell gegen Mike Matusow das Nachsehen hatte. Und auch der World Series of Poker Europe-Champion 2009, Barry Shulman, überlebte den ersten Tag der WSOP Tournament of Champions nicht und wurde unglücklich durch Allen Cunningham eliminiert. Gegen Ende des Turniertages musste sich dann auch der libanesische Profi und zweifache Bracelet-Gewinner Sammy Farha verabschieden, nachdem er mit einem Flush Draw an Barry Greenstein gescheitert war. Völlig unerwartet wurde dann kurz vor Schluss ein gewisser anderer Spieler an die Rails geschickt – der achtfache Bracelet-Gewinner Phil Ivey setzte mit einem Paar Könige auf der Hand all-in und wurde vom Kontrahenten Chris Ferguson mit einem Paar Damen auf der Hand gecallt. Unglücklicherweise kam mit dem Turn dann eine Dame im Board, die dem eigentlichen Top-Favoriten Ivey das Aus bescherte.

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Die Ergebnisse des Online-Pokerwochenendes

Fernab von der Pokeraction auf dem grünen Filz der World Series of Poker 2010 wurden am vergangenen Sonntag mal wieder die Online-Poker-Wochenendturniere ausgetragen. Auf die ganz großen Events von PokerStars und Full Tilt Poker wurden jedoch aufgrund der WSOP Main-Event Satellites verzichtet, weshalb am Ende auch nur ein Online-Spieler einen sechsstelligen Gewinn verzeichnen konnte: Durch einen Deal kassierte “SiiliSuhonen” trotz seines zweiten Platzes im Rahmen der PokerStars Sunday Warm-up rund 108.000 Dollar Gewinnsumme, während sich “needdollarz” auf der Führungsposition mit 98.000 Dollar zufriedengeben musste. Beim virtuellen Top-Event des US-amerikanischen Kontrahenten Full Tilt Poker, der Full Tilt Sunday Brawl, siegte im Übrigen Cliff Josephy alias “JohnnyBax” mit 78.000 Dollar Gewinn.

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Eine spektakuläre Woche bei der WSOP 2010

Während das erste deutsche Bracelet der diesjährigen World Series of Poker immer noch auf sich warten lässt, dürften andere mit ihrer Leistung angesichts der vergangenen Tage, mehr als zufrieden sein. So gewann Phil Ivey bereits am Montag in Las Vegas sein mittlerweile achtes Bracelet im H.O.R.S.E.-Turnier. Hierbei setzte sich der Profi gegen den US-amerikanischen Kollegen Bill Chen im Heads-up durch und erfüllte zumindest teilweise die großen Erwartungen seiner Fans – und vermutlich auch seiner selbst. Schließlich gewann Ivey im vergangenen Jahr alleine zwei Bracelets – eine Leistung, die diesem Jahr bisher nur einem Spieler gelungen ist: Frank Kassela siegte heute in den frühen Morgenstunden in Event 40, was ihm den Doppelsieg in diesem Jahr bescherte. Der US-Amerikaner hatte bereits im 15. Event, der 10.000 Dollar Seven Card Stud Hi-Low Split-8 or Better Championship, ein Bracelet kassiert. Insgesamt gewann Kassela somit in diesem Jahr rund 662.000 Dollar allein durch die beiden Turniersiege.

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Zeit für High Stakes-Poker bleibt

Während Tom Dwan bei der World Series of Poker 2010 vor allem in den letzten Tagen eher selten in Erscheinung tritt und auch nicht mehr nennenswerte Erfolge feiern kann, sieht seine Situation an den virtuellen Pokertischen von Full Tilt Poker völlig konträr aus. Obwohl die Live-Turniere der WSOP den Großteil des Tages einnehmen, konnte “durrrr” seit vergangenem Sonntag über 3.200 Hände an den High Stakes-Tischen spielen und gewann vor allem durch eine Session mit dem Finnen Ilari Sahamies, der sich im Übrigen bisher nicht bei der WSOP hat blicken lassen, über 281.000 Dollar. Trotz dieses Verlustes konnte Sahamies in den fünf Tagen am Ende dennoch sechsstellig im Plus landen, da er sich den Großteil seines Geldes gegen Cole South zurückgewann: Rund 128.000 Dollar gewann der finnische Online-Spieler in 971 Händen.

Cole South verzeichnete entsprechend rote Zahlen, nämlich rund 277.000 Dollar. Ebenfalls im Minus landete auch Isildur1, der in 441 Händen knapp 60.000 Dollar in den Sand steckte. Und auch Di Dang alias “Urindanger” machte seinem Pseudonym keine Ehre und verlor in rund 1.200 Händen über 48.000 Dollar. Im Übrigen ließ sich auch John Juanda an den High Stakes-Tischen blicken, verlor in 54 Händen jedoch satte 10.000 Dollar.

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William Thorson – überglücklich über den ersten Turniersieg

Fernab von dem US-amerikanischen Pokerboom entschied sich am Wochenende in Estland das PokerStars Baltic Poker Festival Tallinn. Insgesamt waren 222 Teilnehmer gezählt worden, die das Buy-in von 1.500 Euro zahlten, wobei zumindest für einen Spieler ein Traum in Erfüllung ging: Der schwedische Pokerprofi William Thorson gelang der Sieg des Main-Events und damit der Gesamtgewinn von 81.000 Euro. Viel wichtiger erschien ihm jedoch der Titel, denn Thorson landete bereits vier Mal an einem Final-Table der European Poker Tour, der letztendlich erfolgreiche Abschluss gelang ihm bisher jedoch noch in keinem Turnier. Die Gelegenheit diesen Erfolgskurs auch im Rahmen der EPT 2010/2011 zu halten, hat der 27-jährige Schwede mit dem zusätzlich ergatterten Platz beim Auftaktevent, der EPT Tallinn, ebenfalls.

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Virtuelles High Stakes-Poker trotz WSOP?

Trotz der World Series of Poker 2010 schaffen es offenbar so einige professionelle Pokerspieler in den Pausen an die virtuellen High Stakes-Tische von Full Tilt Poker. So konnte man am vergangenen Wochenende unter anderem auch Eli Elezra – wenn auch nur in 32 Händen mit einem Verlust von 4.500 Dollar – wie auch den Österreicher Markus Golser, in immerhin 747 Händen und einem Gesamtgewinn von Donnerstag bis Sonntag von 35.000 Dollar, online sehen. Di Dang alias “Urindanger” gelang in seinen 178 Händen schon ein größerer Gesamtgewinn von rund 58.000 Dollar, während Isildur1 sich in unglaublichen 1.743 Händen mit “nur” 27.000 Dollar zufriedengeben musste.

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Ein Deutscher auf dem Weg nach oben?

Vom US-Amerikaner Mizrachi über den Russen Puchkov bis hin zum Vietnamesen Nguyen hat in der bisherigen WSOP 2010 scheinbar so ziemlich jede (Poker-)Nation ein Bracelet abräumen können – nur den deutschen Teilnehmern scheint es nicht vergönnt, ein Armband zu gewinnen: Bis gestern war kein deutscher Spieler im Heads-up vertreten gewesen, doch mit Moritz Ernst Schmejkal aus Kassel und der 10.000 Dollar Heads Up No Limit Hold’em Championship änderte sich das schlagartig.

Bereits am Vorschlusstag traf der blonde 22-Jährige auf schwere Gegner: Zunächst konnte er sich im Duell mit Juan Ramirez beweisen, dann folgte der US-amerikanische Vollprofi David Williams, der in seiner Karriere acht Millionen Dollar allein durch Live-Turniere erspielen konnte. Doch auch er scheiterte an dem deutschen Pokerneuling, der anschließend gleich dem nächsten Großkaliber gegenübertreten musste, dem ersten russischen WSOP Bracelet-Gewinner Alexander Kravchenko. Es schien somit fast ein Wunder, dass Schmejkal diese Vorrunde unbeschadet überlebte und in den Finaltag einzog.

Gestern erwartete ihn dann dort zunächst Vanessa Rousso: Die gebürtige Französin zeigte sich tatsächlich als schwere Herausforderung, doch am Ende scheiterte auch sie gegen Moritz Ernst Schmejkal, der nicht alleine von seinem Erfolg überrascht zu sein schien. Der Optimismus wurde jedoch nach Verkündung des nächsten Kontrahenten in die Schranken verwiesen: Als vorletztes Hindernis auf dem Weg zum ersten deutschen Bracelet sollte ihm der Aussie Millions-Sieger 2008, Alexander Kostritsyn, gegenübertreten. Nach nur einer unfassbaren halben Stunde Pokeraction saß dieser jedoch an den Rails, sodass sich Schmejkal nun gegen den letzten Herausforderer, Ayaz Mahmood, behaupten muss. Im Laufe des heutigen Tages wird sich in Las Vegas dann die Championship entscheiden.

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Ein Turnier, ein Pokerspieler und ein Mord

Während diese Woche die Strafverhandlungen der insgesamt sechs Angeklagten im Fall “EPT Berlin 2010″ eröffnet wurden, schockiert ein neues Ereignis in Übersee die Pokerszene. Bereits vor einigen Tagen war in der Hauptstadt Perus, Austragungsort der kürzlich geendeten Latin American Poker Tour Lima, der holländische Pokerspieler Joran van der Sloot wegen dringenden Mordverdachts festgenommen worden. Laut neuesten Presseberichten soll dieser nun sogar gestanden haben, dass er die 21-jährige Stefany Flores im Hotelzimmer ermordet und in den darauf folgenden Tagen unberührt am Pokerturnier teilgenommen hatte. Bereits vor ein paar Jahren war van der Sloot wegen des Verschwindens der damals 18-jährigen Natalee Holloway in den Mittelpunkt der polizeilichen Ermittlungen gekommen – damals hatte man ihm jedoch nichts nachweisen können.

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Die WSOP Tournament of Champions

Momentan widmet sich die gesamte Pokerwelt der Bracelet-Vergabe im Rahmen der World Series of Poker 2010, was für den kommenden Monat auch so bleiben dürfte. Die Ereignisse dort überschlagen sich momentan regelrecht – für Außenstehende stellt es somit keine Schande dar, wenn man einmal den Überblick verliert: alleine am gestrigen Mittwoch wurden drei Final-Tables ausgetragen. Noch spannender wird es jedoch in etwa zehn Tagen, wenn nach einer vierjährigen Pause wieder die Tournament of Champions ausgetragen wird. Sechs der nur 27 Plätze wurden bereits an Annie Duke, Mike Matusow, Mike Sexton, Joe Cada, Barry Shulman sowie Bertrand Grospellier vergeben – nun haben die Veranstalter die Wahlergebnisse für zwanzig Plätze des 1-Million-Dollar-Turniers veröffentlicht.

Demnach sind neben den bereits vergebenen sieben Spielern nun auch Phil Ivey, der mit einem knappen Vorsprung Stimmkönig wurde, Daniel Negreanu, Doyle Brunson, Phil Hellmuth, Chris Ferguson, Allen Cunningham, Johnny Chan, Scotty Nguyen, Barry Greenstein, John Juanda, Erik Seidel, Jennifer Harman, Huck Seed, Dan Harrington, T.J. Cloutier, Sammy Farha, Howard Lederer, Greg Raymer, Joe Hachem und Antonio Esfandiari mit dabei. Unzweifelhaft wird das diesjährige ToC somit ein spektakulärer Höhepunkt.

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Online-Poker zu Zeiten der WSOP

Seit Beginn der World Series of Poker ist es völlig ruhig geworden an den virtuellen High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker. Völlig ruhig? – Nicht ganz. Eine kleine Gruppe an unbeugsamen Online-Spielern gelingt es, dem Trubel in Las Vegas Widerstand zu leisten. Und so wird seit einigen Tagen wieder kräftig in den Pokerräumen Full Tilts gepokert, wobei vor allem Isildur1, Ilari Sahamies sowie Cole South in Erscheinung treten.

Bereits zum Wochenbeginn gewann der finnische Profi Sahamies alias “Ziigmund” über 152.000 Dollar, größtenteils durch Isildur1, der unglaubliche 3.661 Hände innerhalb von 24 Stunden spielte – am Ende jedoch mit 196.000 Dollar im Minus stand. Das änderte sich auch nicht in den vergangenen drei Tagen, die für das Pokerphantom zwar insgesamt mit einem Plus von 11.000 Dollar endeten, jedoch keinen zu großen Ausschlag in der Gesamtbilanz geben dürften. Eine gute Woche dagegen war es dagegen auch für Cole South, der zwar dieses Jahr schon bei der WSOP anwesend war, dort jedoch keinen Gewinn verzeichnen konnte. Der US-Amerikaner konnte zum Dienstag ein Plus von über 143.000 Dollar vorweisen.

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Pokerwetten fernab vom Spieltisch

Nicht nur auf Platzierungen innerhalb der WSOP 2010 wird in jüngster Vergangenheit gewettet, sondern auch zwischen den Spielern am Tisch, wobei das Resultat nicht immer nachvollziehbar zu sein scheint: Ted Forrest hat mit Mike Matusow in einem angeblich alkoholisierten Zustand eine Vereinbarung getroffen, wonach Ersterer zwei Millionen Dollar erhält, wenn er bis zum Ende der diesjährigen WSOP über 24 Kilogramm abnimmt. Der momentan 94 Kilogramm schwere Spieler erhält außerdem immerhin noch eine Million Dollar, sofern ihm die körperliche Erleichterung bis Mitte September gelingt. Sollte Forrest auch das nicht schaffen, so ist Matusow um 150.000 Dollar reicher. Wie gesagt: die Wetten sind nicht immer nachvollziehbar …

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Männer bei der Ladies Championship

Bereits am Samstag startete in Las Vegas außerdem die 1.000 Dollar Ladies No Limit Hold’em Championship mit 1.048 Teilnehmerinnen und weiteren sechs männlichen Spielern, die sich das Recht nahmen, ebenfalls an dem Ladies-Event teilzunehmen. Tatsächlich ist es nur ein Zeichen von Gleichberechtigung, dass in den USA nicht ausschließlich Damen an einem öffentlichen Turnier teilnehmen dürfen, weshalb vor allem der Profi Shaun Deeb die Chance ergriff, um sich gehörig in Schale zu werfen: Geschminkt und im eng anliegenden Top trat der US-Amerikaner bei dem Turnier auf und stieß dabei nicht nur auf Belustigung vonseiten der Kontrahentinnen. Ins Preisgeld schaffte es jedoch keiner der sechs Herren.

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Wo sind die deutschen Spieler bei der WSOP 2010?

Die ganze Pokerwelt schaut auf das Rio All Suites Hotel & Casino Las Vegas und die dort stattfindende 41. World Series of Poker 2010. Doch während Phil Ivey, Tom Dwan, Phil Hellmuth oder Barry Greenstein so gut wie kein Event auslassen, ist von deutschen Profis nur eher selten etwas zu hören. Eine Ausnahme zeigte sich in der vergangenen Woche, als sowohl der deutsche Spieler Nico Behling als auch der in Deutschland lebende Dragan Galic in das Finale des 5.000 Dollar No Limit Hold’em-Turniers einzogen. Umso ernüchternder war dann das letztendliche Ergebnis: Galic schaffte es auf den 16. Platz und kassierte immerhin 31.000 US-Dollar, Nico Behling hielt sich dagegen etwas länger in der Finalrunde, wurde dann jedoch auf dem 13. Rang eliminiert und musste sich mit 39.000 Dollar Gewinnsumme zufriedengeben.

Etwas besser schien es dann am letzten Freitag in Las Vegas auszusehen als der deutsche Profi George Danzer als zweitbester Teilnehmer im Finale antrat und sich gegenüber einer starken Konkurrenz behaupten sollte: unter anderem Daniel Negreanu, John Juanda, Erik Seidel, David Baker und Andy Bloch – allesamt Spieler der Spitzenklasse. Danzer gelang es sich von einem Tief in der Mittelphase des Finales zu erholen und konnte sogar den kanadischen Profi Daniel Negreanu an die Rails schicken. Am Ende reichte es jedoch auch für ihn nicht und der Deutsche verfehlte ganz knapp den Einzug ins finale Heads-up als er an David Baker scheiterte und damit auf dem dritten Platz des Turniers landete – mit 115.000 Dollar Gewinn jedoch wahrlich ein Erfolg für die deutsche Pokerszene.

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donkmag – ONLINE & STREET POKER MAGAZINE: Ausgabe 04 ab sofort überall wo es Zeitschriften gibt

Kick-Off – Heute geht’s los: donkmag Nr. 4 ab sofort im Handel

Anpfiff! Der 11. Juni ist der Tag, auf den alle Sportfans gewartet haben: Es beginnt die Zeit der gemeinsamen Fernsehabende vor den größtmöglichen Bildschirmdiagonalen oder der Public Viewings, der Nationaltrikots und -fahnen in den Straßen, der lärmenden Vuvuzuelas und der vier Wochen, in denen Frauen auf wundersame Weise von Fußball-Skeptikerinnen zu Fußball-Närrinnen werden! Aber auch einem weiteren sportlichen Highlight haben die Massen entgegengefiebert: Die neueste Ausgabe vom Pokermagazin donkmag ist ab heute am Kiosk erhältlich. Damit sind parallel gleich zwei Magazine mit dem Esel zu haben, denn passend zum Pokerhighlight in Las Vegas gibt es auch das „donkmag-extra: WSOP 2010“.

Überaus sportlich geht es in der aktuellen Ausgabe zu, das zeigt schon das Cover mit Handball-Ikone Stefan Kretzschmar, der dem donkmag alles über seine Pokererfahrungen auf internationalen Turnieren und die wahren Zockerfreuden von Profisportlern verrät. Einblicke in ihre Finca und ein illustres „Home Game“ gewähren Lilly und Boris Becker. Nicht mit Bällen oder Karten, sondern mit Fäusten duellierten sich Vitali Klitschko und der pokernde Herausforderer Albert Sosnowski – das donkmag saß in der ersten Reihe und zeigt, wie man als Pokerspieler an die besten Plätze bei einem solchen Ereignis gelangt. Inwiefern Poker Sport ist bzw. was dazu fehlt, erklärt Martin Sturc in seiner neuen Kolumne. Völlig egal, ob Poker Sport oder nicht ist, wird es den besten Online-Spielern der Welt sein – und davon hat Ausgabe 4 gleich einige unter die Lupe genommen: z.B. Shaun Deeb, Chris Moorman, Sami „LarsLuzak“ Kelopuro, Thomas „boku87“ Boekhoff, Bachir „Chiren80“ Boumaâza oder Ilari „Ziigmund“ Sahamies. Letzterer schreibt nicht nur sein persönliches Tagebuch im donkmag, sondern erlaubt diesmal sogar heiße Einblicke in seine Party mit Paris Hilton. Und auch deutschsprachige Spieler, u.a. Bodo Sbrzesny, Heinz Kamutzki oder Fredrik Keitel, bringen ihre ganz privaten Gedanken und Erfahrungen zu Papier.

Auf die bewährten donkmag-Themen, wie die Serie „I bet u will“, in der sich Spieler für kurioseste Wetteinsätze zu den kurzweiligsten Challenges herausfordern, die Aufklärungsreihe „Catch the Cheater“ über Falschspiel am Pokertisch, die Anleitung für eindrucksvolle ChipTricks, Strategie-Tipps von Profispielern und -coaches, die Vorstellung der deutschsprachigen Clubszene oder die donkmag-Pokerfilmrezension (Vorsicht: Spoiler!) muss niemand verzichten.

Zu gewinnen gibt es selbstverständlich wieder einiges: Vom Pokeroutfit über Poker-Audiobooks, bis hin zum Urlaubsgeld oder Turnier-Buy-Ins. Nach dem durchschlagenden Erfolg der donkmag-Gewinnspielsieger und -Qualifikanten auf Liveturnieren ist die Teilnahme fast ein Muss.

All das liegt pünktlich zum weltmeisterlichen Kick-Off für 3,90 Euro griffbereit im Zeitschriftenhandel – oder ist als Print-Abo oder DigiZin online erhältlich auf: www.donkmag.net

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Deutsche Finalisten beim Online-Pokerwochenende

Trotz der zahlreichen Veranstaltungen und Ereignisse im Rio All Suites Hotel & Casino Las Vegas, wo momentan die World Series of Poker 2010 ausgetragen wird, war die Teilnehmerbeteiligung an den vergangenen Online-Wochenendturnieren von PokerStars üblich hoch: Allein 3.965 Spieler traten beim Sunday Warm-up gegeneinander an, sodass ein Preispool von fast 800.000 Dollar zustande kam. Im entsprechenden Finale waren dabei zwei deutsche Online-Spieler vertreten, die sich über 34.000 Dollar beziehungsweise 65.000 Dollar Gewinnsumme freuen durften.

Ebenfalls deutsche Vertretung fand sich beim Final-Table der Sunday Million von PokerStars wieder. Von den ursprünglich 7.300 Teilnehmern schaffte es “Michel1077″ aus der Hansestadt Hamburg auf den vierten Platz und konnte sich über rund 80.000 US-Dollar freuen. Sieger des Online-Turniers wurde im Übrigen “Bear4rms” mit 204.000 Dollar Gewinn.

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Die World Series of Poker geht in die dritte Woche

Auch die zweite Woche World Series of Poker 2010 war typisch actionreich, zahlreiche Bracelets wurden seit Montag bereits vergeben. Mit dem gestarteten No Limit Hold’em-Turnier mit einem Buy-in von 5.000 Dollar, hat außerdem auch erstmals ein deutscher Vertreter gute Chancen auf einen Turniersieg: Nico Behling konnte sich im vorderen Mittelfeld der 18-köpfigen Finalbesetzung platzieren und auch Dragan Galic, der zumindest in Deutschland seinen Wohnsitz hat, ist mit dabei im Kampf um den 3,7 Millionen Dollar hohen Preispool.

Darüber hinaus wurde von den Veranstaltern nun die Verfahrensweise zur Ermittlung des letzten Teilnehmers der “Tournament of Champions” veröffentlicht. Das starbesetzte Turnier ist auf 27 Plätze beschränkt, wobei 20 Spieler WSOP-Bracelets besitzen müssen und über Online-Wahlen ins Turnier gewählt werden können. Sicher dabei sind außerdem die bisherigen ToC-Sieger Joe Cada, Anne Duke, Mike Sexton, Mike Matusow und Barry Shulman. Neben dem reservierten Sponsorenplatz sollen in einem Auswahlturnier nun unter anderem Tom Dwan, Liv Boeree, Sorel Mizzi, Gus Hansen und Bertrand Grospellier die Möglichkeit haben, sich einen Sitz im Tournament of Champions zu sichern. Das Spitzenevent wird am 27. Juni ausgetragen.

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Ruhe an den High Stakes-Tischen?

Eine ungewohnte Leere ist momentan an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker anzutreffen – kein Wunder, denn schließlich sind die meisten namhaften Online-Spieler momentan in Las Vegas, wie beispielsweise Tom Dwan, Gus Hansen, Phil Ivey oder Brian Townsend. Dennoch hat es in den letzten Tagen Patrik Antonius an den virtuellen grünen Filz geschafft und sich eine ordentliche Partie gegen “jungleman12″ geliefert. Dabei schien das Motto zu gelten “Wenn nicht bei der WSOP, dann wenigstens hier” – Antoinus dominierte nämlich klar die Session. So beispielsweise bei einer Hand, als der finnische Profi mit Dame Bube gegen Ass Zwei seines Kontrahenten antrat und bei einem Board von Drei Dame Zwei Vier Sieben schließlich den Pot in Höhe von 108.000 Dollar gewann.

Doch auch das Pokerphantom ist inzwischen wieder Dauergast an den High Stakes-Tischen – Isildur1 hat in den letzten zehn Tagen über 20.000 Hände gespielt, wobei er bisher jedoch nur mäßige Erfolge verzeichnen konnte. Etwa 25.000 Dollar Plus hat der unbekannte Schwede bisher in diesem Monat erspielt.

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Phil Laak bricht Weltrekord

Vor einigen Wochen meldeten Presseberichte ein spektakuläres Vorhaben, um den irischen Profi Phil Laak, der den Weltrekord im Dauer-Pokern brechen wolle. Und tatsächlich setzte sich dieser am vergangenen Mittwoch ins Bellagio Las Vegas, nur einige Kilometer von dem Austragungsort der World Series of Poker entfernt, und begann seine Endlos-Session. Bei diesem Rekordversuch musste Laak zwar nicht in PET-Flaschen urinieren, sondern er hatte jede Stunde immerhin fünf Minuten Pause, am Ende reichte es jedoch aus und der Weltrekord von Paul Zimbler, der ununterbrochen über 75 Stunden an den Pokertischen der World Series of Poker Europe 2009 verbracht hatte, wurde durch den irren Iren gebrochen: Vier Tage lang war Laak in einem Live-Stream zu beobachten, wie er über 100 Stunden am grünen Filz verbrachte.

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Elf Tage WSOP 2010

Es war eine – wer hätte das gedacht – actionreiche Woche im Rio All Suites Hotel & Casino Las Vegas. Nach elf Tagen sind bereits zwölf Events entschieden, drei Events werden zurzeit noch gespielt. Insgesamt lässt sich zudem sagen, dass die bisherigen Bracelet-Gewinner allesamt mehr oder weniger aus den Durchschnittsreihen stammen. Weder Wettfavorit Phil Ivey schaffte es bisher in die Endphase eines Turnierfinales, noch konnten andere Stars wie Doyle Brunson, Phil Hellmuth oder Tom Dwan einen Sieg verzeichnen. Letzterer scheiterte gestern in Event 11 im finalen Heads-up an Simon Watt, der sich über ein Bracelet und 614.000 Dollar Gewinn freuen durfte.

Großes Poker und Starpräsenz hat es bisher vor allem an den Championships gehabt, so beispielsweise die 50.000 Dollar Poker Player’s Championship an Tag 2 oder die 10.000 Dollar Seven Card Stud Championship, die zwar von nur wenig Spielern heimgesucht wurde, jedoch kurzweilig und actionreich verlief – nicht zuletzt vielleicht gerade wegen der zahlreichen Profis der Szene. Wenn man sich die Reihen dann besieht, fällt ein weiterer Aspekt auf. Zwischen Greenstein, Ivey, Hastings, Dwan, Brunson, Townsend und Co gesellt sich regelmäßig nur eine einzige Dame, nämlich Jennifer Harman, zu der sich gelegentlich zwar auch Annette Obrestad gesellt, meist jedoch einzige weibliche Starvertretung bleibt.

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Die Monatsbilanz für Mai

Während Tom Dwan vergangene Nacht nur knapp vor seinem ersten Bracelet gescheitert ist, sprechen die Daten von den High Stakes-Tischen für den US-amerikanischen Jüngling von großen Verlusten im letzten Monat. Die Bilanz vom Mai ist eindeutig: Rund 2,14 Millionen Dollar Minus verzeichnete Dwan in nur 31 Tagen, was ihn zwar nicht um seine Position als bisher größten Gewinner 2010 brachte, dafür kostete ihm die Talfahrt seinen ursprünglich enormen Vorsprung zu seinen Verfolgern. Ebenfalls hohe Verluste erlitt auch Cole South mit etwa 540.000 Dollar Minus, die jedoch durchaus verschmerzbarer sein dürften. Rote Zahlen schrieben außerdem noch Brian Townsend mit 207.000 Dollar, Isildur1 mit 199.000 Dollar und schließlich Ilari Sahamies alias “Ziigmund” mit 188.000 Dollar.

Auf der anderen Seite der Bilanz sind zunächst eher unbekannte Namen – oder besser Pseudonyme – vertreten: “jungleman12″ gewann an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker im Mai über 1,27 Millionen Dollar und auch “harrington 25″ schaffte ein Plus von 1,12 Millionen US-Dollar. Ihnen folgen Gus Hansen mit immerhin 895.000 Dollar und Phil Ivey mit 765.000 Dollar, der im Übrigen auf dem zweiten Rang in der Jahresbilanz nach Konkurrent Tom Dwan folgt.

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Antonius durch Gewinn der Mizrachis bereichert?

Wenn man den Gerüchten in Las Vegas Glauben schenken mag, so ist mit der doppelten Beteiligung der Mizrachi Brüder im Final-Table des zweiten Events, der 50.000 Dollar Player’s Championship, zugleich auch ein Gewinn für Patrik Antonius zu vermelden. Der “Größte High Stakes Gewinner 2009″ spielte bei diesem Event zwar mit, schaffte es jedoch nicht ins Geld, wohingegen Robert und Michael Mizrachi mit dem fünften und ersten Platz insgesamt 1,86 Millionen US-Dollar gewonnen haben. Laut dem Teilnehmer Eugene Todd hatte Antonius die beiden Spieler zuvor um 50 % des Buy-ins gesponsort, was im Übrigen nicht selten bei so hohen Einsätzen vorkommt, sodass Antonius nun um eine knappe Million Dollar reicher sein dürfte.

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Michael Mizrachi gewinnt die Poker Player’s Championship

Im Rio All Suite Hotel & Casino Las Vegas überlagern sich die Geschehnisse zunehmend: Am Dienstag wurde als erstes großes Event der World Series of Poker 2010 die 50.000 Dollar Poker Player’s Championship abgeschlossen. Nachdem sich der Großteil an Stars spätestens bis zum Vorschlusstag hatte verabschieden müssen, landeten im Finale unter anderem David Oppenheim, David Baker sowie die Gebrüder Mizrachi, die gegeneinander antraten. Vor allem Letztere traten des Öfteren spektakulär in Erscheinung, wobei Robert Mizrachi schließlich von seinem eigenen Bruder auf den fünften Platz eliminiert wurde. David Oppenheim durfte sich dagegen über einen dritten Platz und über 603.000 Dollar Gewinn freuen, während Vladimir Schmelev und Michael Mizrachi im Heads-up landeten.

Schmelev, der mit einem klaren Vorsprung in das Duell gegangen war, callte am Ende mit Dame Acht das All-in seines Kontrahenten mit Dame Fünf auf der Hand. Das Board brachte Neun Sechs Vier Fünf Vier und damit den Sieg für Mirzrachi von rund 1,56 Millionen US-Dollar. Seit diesem spannenden Finale am Dienstag endeten außerdem auch das dritte, vierte und fünfte Event bereits mit der Vergabe von Bracelets.

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Der neue “Heads Up Champion”

Am vergangenen Samstag bereits wurde auf Sport1 der “Heads Up Champion 2010″ in dem TV-Pokerformat von Full Tilt Poker ermittelt. Acht Amateure hatten sich zuvor in Vorrunden für das Finale qualifiziert, die zunächst gegeneinander antreten mussten. Eine besonders gute Figur machte hierbei Markus Kirchberg, dem es gelang, sich gegen seine Kontrahenten, inklusive Marco Heyden, der im Heads-up scheiterte, durchzusetzen. Der vierfache Familienvater hatte den Titel und die Geldsumme von 25.000 Euro damit sicher.

Im Anschluss trat Kirchberg dann jedoch noch gegen die beiden Profis von Full Tilt, Thomas Bihl und Martin Kläser, an, die es zunächst zu bezwingen galt, bevor gegen niemand Geringeren als Gus Hansen um eine Million Euro gepokert werden sollte. Doch während Kläser gegen den Amateuren das Nachsehen hatte, erwies sich die Session gegen Thomas Bihl schließlich als zu große Herausforderung, weshalb es bei einem Gewinn von 50.000 Euro blieb. Für Markus Kirchberg, dem neuen “Heads Up Champion 2010″ ein ausreichender Erfolg – und für ein Foto neben dem Pokerstar Hansen reichte es ebenfalls.

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