Archive for Mai, 2010
European Poker Tour Awards 2009/2010
Mit dem Sieg der European Poker Tour Monte Carlo durch den Libanesen Nicolas Chouity, der sich über 1,7 Millionen Euro freuen durfte, stand nicht mehr viel auf dem Programm der sechsten EPT-Saison 2009/2010. Wie jedes Jahr wurden am Freitagabend jedoch die begehrten EPT Awards feierlich verliehen, die die Spieler der Saison in sieben Kategorien auszeichneten. Der Russe Maxim Lykov nahm dabei den Titel als “Player of the Year” entgegen, da er die EPT Kiev gewann sowie beim EPT Snowfest und zwei weiteren Side-Events brilliert hatte. Der “EPT Achievement Award” wurde an Allan Baecke, der das EPT Snowfest gewonnen hatte, überreicht, der “Players Choice Award” ging an den EPT Berlin-Sieger Kevin MacPhee. Der Preisträger für den Award “Best Mixed Player” ist dagegen noch nicht ermittelt – in einem Online-Turnier werden unter anderem Katja Thater, Bejamin Kang, Joe Hachem und Alex Kravchenko, die allesamt dieselbe Punktzahl erreichten, gegeneinander antreten, wobei der Sieger dann den Titel erhält. Da gibt es nur noch eins zu sagen: Glückwunsch!
Comments are off for this postDas Wochenende an den High Stakes-Tischen
Es war ein relativ ruhiger Auftakt zum Wochenende an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker, einzig ein spektakuläres Duell zwischen Brian Townsend und dem finnischen Profi Ilari Sahamies alias “Ziigmund” erregte am vergangenen Freitag Aufmerksamkeit: Bereits am Tag zuvor hatte der Finne dem US-Amerikaner in 242 Händen über 480.000 Dollar “abknöpfen” können, nun hieß es Revanche. Und tatsächlich gewann Townsend 417.000 Dollar von Sahamies zurück – allerdings in gerade einmal 49 Händen.
Der Samstag entwickelte sich dann zu einem Krisentag für Tom Dwan, der einen Online-Poker-Marathon hinter sich brachte und in den 8.390 Händen über 1 Million US-Dollar in den Sand setzte. Doch nach ökonomischem Grundprinzip profitiert der Eine vom Verlust des Anderen, wobei die glücklichen Gewinner der “durrrr”-Flaute Phil Ivey mit 422.000 Dollar Plus und “jungleman12″ mit fast einer halben Million Dollar wurden. Währenddessen ließen sich andere Stars der Online-Tische nur kurz blicken: Cole South erspielte sich in 142 Händen immerhin über 55.000 Dollar, Gus Hansen war am Ende seiner 225 Hand-Session gerade einmal um 6.000 Dollar reicher. Di Dang schaffte es dagegen in nur 15 Händen über 15.000 Dollar zu verlieren – vielleicht beendete er deshalb so schnell seine Session.
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