Archive for Mai, 2010
EPT Berlin – Raubanstifter gefasst
Fast drei Monate ist es her, dass in Deutschlands Hauptstadt die European Poker Tour ihr Event abhielt, begleitet von einem spektakulären Ereignis fernab vom Poker: Am 6. März stürmten vier maskierte Männer in das Grand Hyatt Hotel und erbeuteten über 242.000 Euro. Die vier Räuber wurden in den darauf folgenden Wochen ermittelt – von dem Drahtzieher fehlte bis zum vergangenen Wochenende jedoch jede Spur. Laut Presseberichten der Berliner Morgenpost wurde dieser nun ebenfalls festgenommen: Wenn man den Medien Glauben schenken darf, so handelt es sich bei dem Anstifter um einen Cousin des Managers von Musiker Bushido. Dieser war selbst Teilnehmer bei der EPT Berlin und saß lange Zeit sogar neben der Skandalautorin Charlotte Roche am Tisch.
Comments are off for this postWochenend-Andrang im Rio All Suite Hotel & Casino
Neben den beiden ersten Events der WSOP, die mit notwendiger Arbeitsstelle in einem Kasino oder einem Buy-in von unglaublichen 50.000 Dollar wohl eher nur für bestimmte Gruppen an Spielern zugänglich waren, hat das Durchschnittsfeld seit Samstag die Möglichkeit auf ein Bracelet: Das dritte Event bietet mit 1.000 Dollar Einkaufspreis einen relativ teuren Zutritt für ein No Limit Hold’em, das an den beiden Starttagen von über 4.200 Pokerspielern aus der ganzen Welt besucht wurde – es lohnt sich: Allein die Siegerprämie beträgt über 625.000 US-Dollar.
Gestern startete anschließend das 1.500 Dollar Omaha Hi-Low Split-8 or Better Event, das bis zu den heutigen Mittagsstunden nach deutscher Zeit dauerte. Etwa 820 Teilnehmer wurden gezählt, mitunter auch Profis wie George Danzer, Tony G, Phil Ivey, Daniel Negreanu und Greg Raymer. Chipleader wurde hierbei David Bach, doch auch Phil Ivey konnte sich eine gute Position nach Tag 1 sichern.
Comments are off for this postWorld Series of Poker 2010 – Gelungener Start mit zwei Top-Events
Am vergangenen Freitag wurde in einem feierlichen Akt die 41. World Series of Poker eröffnet, die ganz traditionell mit dem Casino Employees No Limit Hold’em Event startete. Über 720 Kasinoangestellte aus der ganzen Welt zahlten dabei den niedrigsten Buy-in der gesamten WSOP 2010 von 500 Dollar, sodass am Ende schließlich um einen Preispool von 324.000 Dollar gepokert wurde. Am Samstag endete dann das Event und Gewinner des ersten Bracelets sowie von einer Gewinnsumme von über 70.000 Dollar wurde Hoai Pham, der in einem spannenden Heads-up seinen Kontrahenten Arthur Vea bezwang.
Nicht weniger packend verlief die bis morgen anhaltende 50.000 Dollar Player’s Championship, die vor allem von den großen Stars der Szene besucht wurde. Am Freitagabend traten unter anderem Gus Hansen, Patrik Antonius, David Benyamine, Tom Dwan, Phil Hellmuth, Phil Ivey und Doyle Brunson – um nur einige zu nennen – in den verschiedensten Pokervarianten gegeneinander an. Nach dem dritten Turniertag, der heute Mittag, deutscher Zeit, endete, sind nur noch 21 Teilnehmer im Kampf um das Preisgeld von 5,57 Millionen US-Dollar vertreten. Die bekanntesten Gesichter sind jedoch längst nicht mehr im Rennen, so beispielsweise Phil Ivey, Doyle Brunson, Scotty Nguyen oder Barry Greenstein, die alleine an Tag 3 an die Rails geschickt wurden. Chipleader ist nach neuestem Stand Michael Mizrachi mit 1,48 Millionen Chips. Ihm folgen in der Rangliste die Kontrahenten Vladimir Schmelev und David Oppenheim.
Comments are off for this postDie Bracelet-Sammler treten wieder an
Ab morgen beginnt wieder der große Kampf um die Bracelets des wohl größten Pokerturniers weltweit. Spitzenreiter mit insgesamt 11 gewonnen Armbändern ist bislang immer noch der jähzornige Phil Hellmuth, doch in diesem Jahr könnte es zu Bewegungen in der ewigen Rangliste kommen, denn die beiden Verfolger Johnny Chan und die Pokerikone Doyle Brunson, die jeweils zehn Bracelets vorweisen können, werden bei der 41. World Series of Poker ebenfalls dabei sein. Und auch Johnny Moss, Erik Seidel und vor allem Phil Ivey, der im vergangenen Jahr schon einen spektakulären Auftritt darbot, sitzen der Tabellenspitze im Nacken. Bester Deutscher in der WSOP-Rangliste ist im Übrigen Eduard Scharf, der bisher zwei Armbänder gewann – doch vielleicht ändert sich ja auch das in diesem Jahr.
Comments are off for this postDie Ruhe vor dem Sturm?
Während Las Vegas angesichts der morgigen WSOP zur großen Pilgerstadt mutiert, herrscht an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker ungewöhnliche Stille. Die großen Profis der Online-Pokerwelt haben sich offenbar zur Vorbereitung zurückgezogen, wirklich bemerkenswerte Sessions blieben bislang aus. Nachdem Patrik Antonius bereits am Wochenende einen fünfstelligen Betrag hatte gewinnen können, erspielte sich der Finne am Montag in nur 34 Händen rund 32.000 Dollar. Und auch David Benyamine, der sich in jüngster Vergangenheit öfters an den High Stakes-Tischen blicken lässt, schloss seine Session mit einem Gewinn von 65.000 US-Dollar ab. Nicht so gut verlief es dagegen für Cole South, der rund 248.000 Dollar in den Sand steckte.
Comments are off for this postPhil Ivey noch vor der WSOP im Rampenlicht
Kurz vor dem Start der 41. World Series of Poker gibt es viel Wirbel um den Poker-Allrounder Phil Ivey. Bereits am vergangenen Samstag wurde sein eigener Pokerroom im Aria Resort & Casino in Las Vegas feierlich eröffnet, wobei der Namensgeber im Auftaktturnier jedoch an die Rails geschickt wurde: Das 1 Million Dollar Freeroll-Turnier wurde unter anderem von Pokerikone Doyle Brunson, David Benyamine, Phil Laak, Jennifer Harman und Vanessa Rousso besucht, wobei es schließlich Chino Reem gelang, den “Hausherrn” von dem Tisch zu verbannen. Turniersieger und Gewinner von einer Viertel Million Dollar wurde am Ende dann jedoch Larry Linton, der daraufhin nochmals die Chance besaß, seinen Gewinn durch einen Sieg gegen Ivey im Heads-up zu verdoppeln. Diesmal zeigte der siebenfache Bracelet-Gewinner jedoch sein Können und schickte seinen Kontrahenten relativ schnell ins Aus.
Wie üblich bieten die großen Wettbüros der Welt außerdem auch im Vorhinein der diesjährigen World Series of Poker die Möglichkeit, auf die persönlichen Favoriten im Finale des Main-Events zu setzen. Phil Ivey hat, vermutlich durch seinen dominanten Auftritt im vergangenen Jahr, der ihm gleich zwei Bracelets bescherte, dabei die meisten Anhänger gefunden und bietet deshalb die schlechteste Quote. Etwas überraschend folgt direkt dahinter der Däne Gus Hansen, der bisher aber noch kein einziges Bracelet gewinnen konnte. Ebenfalls häufig gesetzt wurde außerdem auf den kanadischen Profi Daniel Negreanu, sowie auf Peter Eastgate, Phil Hellmuth, der bisher ganze elf Bracelets erlangte, und Patrik Antonius, der vermutlich wegen seines erfolgreichen Auftretens im Online-Poker so oft ausgewählt wurde.
Comments are off for this postPhil Ivey’s Poker Room
Am vergangenen Samstag wurde feierlich ein neuer Pokerroom im Aria Resort & Casino, Las Vegas, eingeweiht, der allein dem Profi Phil Ivey gewidmet ist. Angelehnt an den berühmten Bobby’s Room im Casino Bellagio, wird auch in Phil Ivey’s Poker Room, der mit nur einem einzigen Tisch ausgestattet ist, mit höchsten Limits gespielt – so auch am vorgestrigen Eröffnungstag, als um eine Million US-Dollar gepokert wurde. Für den Namensgeber allerdings nur Peanuts, der US-amerikanische Pokerprofi hat allein an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker bisher über 16,6 Millionen Dollar gewonnen, wobei ein zweistelliger Millionenbetrag auch in Live-Turnieren angenommen wird.
Comments are off for this postKatja Thater gewinnt EPT Award
Bereits am 30. April wurden mit Abschluss der sechsten European Poker Tour Saison in Monte Carlo die EPT Awards vergeben, wobei der Gewinner einer Kategorie noch nicht hatte ermittelt werden können, da gleich acht professionelle Spieler aus ganz Europa dieselbe Punktzahl erreicht hatten. Das Entscheidungsturnier zum “Best Mixed Player” Award wurde am gestrigen Pfingstsonntag ausgetragen, wobei sich unter anderem Joe Hachem, Alex Kravchenko, Benjamin Kang sowie Katja Thater in den verschiedensten Turnier- und Pokerformen behaupten mussten, wie unter anderem Pot Limit Omaha oder Limit Razz.
Am Ende ging der Sieg des durchmischten Turniers erfreulicherweise an die deutsche Hamburgerin Katja Thater, die in der finalen Hand ihren Kontrahenten Ilari Tahkokallio bezwingen konnte mit Two Pair bezwingen konnte. Neben dem “European Poker Tour Mixed Games Player” Award gab es für die deutsche Gewinnerin außerdem noch ein Package für die European Poker Tour Tallinn, dem Eröffnungs-Event der kommenden EPT-Saison.
Comments are off for this postWorld Poker Tour Barcelona – Ein deutscher Sieg
Völlig überraschend hatte der letzte deutsche Vertreter bei der World Poker Tour Spanish Championship Barcelona am dritten Turniertag die Chiplead-Position übernommen, nachdem die meisten Landsmänner schon an den Vortagen gescheitert waren. Und so trat Ali Tekintamgac mit der besten Ausgangssituation, nämlich mit einer klaren Chipführung von 1,52 Millionen Chips an den gestrigen Final-Table, zusammen mit Mats Erik Iremark, dem österreichischen Kollegen Manuel Blaschke, Mads Smith Hansen, Roberto Garcia Santiago, Bartolome Gomilla Romero, Manuel Cuberos Lopez Cozar, Per Emil Mattsson sowie Tristan Quentin Clemencon, der mit 139.000 Chips die achtköpfige Finalbesetzung abschloss.
Nachdem beim Kampf um die Siegerprämie von über 315.000 Euro zunächst die chipschwachen Finalisten eliminiert wurden, schied schließlich auf Rang vier auch Manuel Blaschke aus Österreich aus, der mit König Acht ausgerechnet gegen den zweiten deutschsprachigen Spieler am Tisch all-in setzte. Tekintamgac callte mit einem Paar Assen und konnte mit dem Board sogar ein Drilling vorweisen – mit dem erreichten vierten Platz gewann Blaschke aber immerhin 71.000 Euro. Mit den Chips des Österreichers landete der sowieso überlegene Deutsche dann im Heads-up gegen den Spanier Roberto Garcia, der schon nach einigen Minuten mit Neun Acht all-in setzte und mit Dame Fünf von Tekintamgac gecallt wurde. Das Board brachte sowohl Dame als auch Fünf und damit den erst zweiten WPT-Sieg eines deutschen Spielers.
Comments are off for this postPhil Laak will Weltrekord brechen
Ganze 75 Stunden lang saß Paul Zimbler im vergangenen Jahr im Rahmen der World Series of Poker Europe ununterbrochen am Pokertisch, trat dabei unter anderem gegen Phil Hellmuth, Annette Obrestad oder Mike Matusow an und stellte ganz nebenbei einen Weltrekord im Dauer-Pokern auf. Doch wenn man den Pressemeldungen um den irischen Pokerprofi Phil Laak Glauben schenken mag, so wird dieses Ergebnis bald im bekanntesten Casino der bekanntesten Glücksspielmetropole der Welt, im Bellagio Las Vegas, überboten. Doch Laak sieht sich zuversichtlich den grünen Filz nicht zum Kopfkissen umzufunktionieren: “Ich weiß, dass ich an mein Limit gehen muss, aber ich liebe eine gute Challenge und bin aufgeregt, den Rekord im besten Pokerroom in Las Vegas zu brechen.”
Comments are off for this postWorld Poker Tour Championship Barcelona – Déjà vu?
Es ist nicht einmal vier Tage her, dass die World Poker Tour Grand Prix de Paris in Frankreich die Sieger des Main-Events sowie des High Roller-Events gekürt hat, da steht auch schon das nächste große Poker-Event unter PartyPoker in Europa auf dem Plan: Gestern startete in der spanischen Großstadt Barcelona die World Poker Tour Spanish Championship. Trotz des relativ niedrig gehaltenen Buy-ins von 3.500 Euro, wurden an Tag 1A des Main-Events nur 134 Teilnehmer gezählt. Mit dabei wieder der Kanadier Sorel Mizzi, der schon in Paris dabei war, aber auch James Mitchell, Per Alpin Linde oder Antoine Saout – tatsächlich erinnert vieles an das französische Event vor ein paar Tagen.
Am Ende schaffte es der Spanier Roberto Garcia Santiago mit 107.000 Chips auf die Chiplead-Position, ihm folgen der Landsmann Ioan Claudio Mihalache mit rund 99.000 Chips und der Bulgare Atanas Gueorguiev auf Rang drei mit etwa 91.000 Chips. Mit dabei ist außerdem der Deutsche Matthias Kurtz, der sich mit einem 25. Platz und 35.000 Chips unter die Qualifikanten für den zweiten Turniertag mischen konnte und daher einzige Hoffnung aus deutscher Sicht darstellt.
Comments are off for this postDie Woche an den High Stakes-Tischen
Während das letzte Wochenende eher ruhig an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker verlief, stand zum Montag dann Pokeraction auf dem Programm – vor allem zwischen Brian Hastings und Ilari Sahamies alias “Ziigmund”. Die beiden Profis spielten eine Pot-Limit Omaha Session, wobei der US-Amerikaner den finnischen Kontrahenten bezwingen konnte, zunächst den riesigen Pot in Höhe von 336.000 Dollar und später rund 569.000 Dollar kassierte. Am Ende seiner Session stand “Ziigmund” mit etwa 340.000 US-Dollar im Minus, während Hastings als größter High Stakes Gewinner des Tages mit knapp 300.000 Dollar Plus seine Session beenden konnte.
Doch auch Cole South konnte sich am Montagabend über 141.000 Dollar Gewinn freuen und erweiterte sein Wochenplus am Dienstag um weitere 172.000 Dollar. Und auch Brian Townsend stand mit immerhin 38.000 Dollar zum Montag und rund 114.000 Dollar zur Wochenmitte in den grünen Zahlen. Für den Landsmann von Sahamies, Patrik Antonius, war es dagegen bisher ebenfalls eine verlustreichere Woche – das Ex-Model verlor in insgesamt rund 500 Händen fast 347.000 US-Dollar.
Comments are off for this postWorld Poker Tour Grand Prix de Paris – Deeb gewinnt High Roller Event
Mit dem Ende des Main-Events startete in Paris am Samstag das High Roller-Event der World Poker Tour Grand Prix de Paris mit einem Buy-in von 20.000 Euro. Unter den 25 angetretenen Spielern des ersten Tages waren auch bekannte Gesichter wie die von Bertrand Grospellier, Sorel Mizzi und Freddy Deeb zu sehen. Die beiden Letzteren schafften es schließlich mit sechs weiteren Spielern ins Finale, wobei die beiden Profis aus den USA und Kanada klar den Tisch dominierten und schließlich im Heads-up gegenüberstanden. In der finalen Hand setzte Deeb mit Ass König all-in und Mizzi callte mit Ass Dame. Das Board brachte keine Wendung und so gewann der US-Amerikaner die 290.000 Euro hohe Siegerprämie.
Comments are off for this postWorld Poker Tour Grand Prix de Paris – Ein dänischer Sieg
Am Mittwoch der vergangenen Woche wurden die acht Finalisten der World Poker Tour Grand Prix de Paris ermittelt – am Samstag war es dann so weit: Zusammen mit dem Chipleader Theo Jorgensen, der fast 2,7 Millionen Chips vorweisen konnte, traten außerdem Arnaud Mattern, Fabrice Touil, Antoine Amourette, Jimmy Ostensson, Per Linde, Mickael Guenni und Nourredine Aïtaleb im Kampf um die Siegerprämie von rund 634.000 Euro gegeneinander an.
Als erster Finalist musste am Samstag dann der Schwede Jimmy Ostensson den Tisch verlassen – vermutlich wegen des schwachen Chipcounts. Ihm folgte kurz darauf der französische Profi und Sieger der EPT 2007, Arnaud Mattern, der an seinem Landsmann Antoine Amourette scheiterte. Und auch Nourredine Aïtaleb, Fabrice Touil und Mickael Guenni hatten kein Glück im Rennen um die Siegerprämie. Für Theo Jorgensen, der schließlich Per Linde auf Rang drei verweisen konnte, verlief dagegen auch das Finale ganz seiner Vorstellung, sodass er sich schließlich im finalen Heads-up gegen Antoine Amourette durchsetzen konnte.
Comments are off for this postDwan und Townsend auf dem Weg talabwärts
Nach der Pleite im vergangenen Jahr, die vor allem dem Pokerphantom Isildur1 zuzuschreiben war, verliefen die Sessions in 2010 für Tom Dwan alias “durrrr” an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker mehr als erfolgreich. Bis zuletzt galt er sogar als der größte High Stakes-Gewinner des bisherigen Jahres mit weitem Abstand zu seinen Verfolgern. Doch nur innerhalb von knapp zwei Wochen verlor Dwan über 3 Millionen US-Dollar. Doch damit sollte die Abfahrt noch kein Ende gefunden haben: Am Donnerstag vergangene Woche setzte der US-Amerikaner nochmals 576.000 Dollar in den Sand, sodass er seine Jahresbilanz insgesamt um 4 Millionen Dollar in nur drei Wochen hat reduzieren können. Das kostete ihn zwar bisher noch nicht die Führungsposition in der Jahresrangliste, doch der Abstand zu seinen Verfolgern hat sich stark verringert. Weitere so große Verluste kann sich Dwan auf keinen Fall mehr leisten.
Doch der Gastgeber der “durrrr”-Challenge ist nicht der einzige High Stakes-Profi, der momentan talabwärts fährt – am vergangenen Freitagabend verlor Brian Townsend in 2.166 Händen über 620.000 US-Dollar, unter anderem gegen seinen Landsmann David Oppenheim. Townsend, der sowieso als bisher größter Verlierer 2010 mit ungefähr 3 Millionen Dollar Minus gilt, hat damit die bis zu sechsstelligen Gewinne des vergangenen Monats wieder annulliert.
Comments are off for this postEPT Season 6 (2010)
Mit dem Grand Final in Monte Carlo ist die sechste Season der PokerStars.de European Poker Tour zu Ende gegangen. 8.912 Spieler aus über 96 Nationen nahmen an den ingesamt 13 Events teil und generierten damit einen Gesamtpreispool von 56.572.284 Euro. Ein absoluter Rekord. Selbst das gute Ergebnis der Season 5 (7.901 Spieler, 52.273.024 Euro Preispool) konnte noch einmal getoppt werden. Insbesondere die Spieler aus Deutschland hatten daran ihren Anteil. So stellte Deutschland mit 940 Teilnehmern – 250 Spieler mehr als im Vorjahr – die am drittstärksten vertretene Nation. Man darf dementsprechend gespannt sein, wenn die EPT im August dieses Jahres in ihr bereits siebtes Jahr geht.
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Casino Erfurt September Turnierplan
Das Casino Erfurt bietet seinen Gästen im September einen prall gefüllten Turnierplan, neben dem bekannten Poker Team Cup und dem Multitable Turnier bieten sie dieses Jahr auch mehrere Neuheiten in ihrem Turnierprogramm.
Turnierplan:
01.09. Studentenpoker Knock Out-Turnier (Buy In 15 € + 2 € Fee)
05-06.09. Monatspokerturnier (Buy In 30 € + 3 € Fee)
08.09. Studentenpoker Knock Out-Turnier (Buy In 15 € + 2 € Fee)
12.09. Rebuy Add-On Turnier (Buy In 50 € + 5 € Fee)
14.09. Double or Nothing Turnier (Buy In 50 € + 5 € Fee)
15.09. Studentenpoker Knock Out-Turnier (Buy In 15 € + 2 € Fee)
17.-19-09. 2.Poker Team Cup (Buy In 250 € pro Team +25 € Fee)
18.-19.09. Multitable-Turnier (Buy In 100 € + 10 € Fee)
20./21.09 Heads Up Turnier (Buy In 50 € + 5 € Fee)
22.09. Studentenpoker Knock Out-Turnier (Buy In 15 € + 2 € Fee)
22.-26.09. WPT 2010
28.09. Omaha Pot Limit Turnier (Buy In 30 € + 3 € Fee)
29.09. Studentenpoker Knock Out-Turnier (Buy In 15 € + 2 € Fee)
Comments are off for this postWSOP Poker Magazine: donkmag Extra-Ausgabe ab sofort im Handel
Alles was Sie schon immer über WSOP wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten!
Was dabei herauskommt, wenn donkmag-Redakteure Überstunden machen, Bracelet-Sieger zurückblicken, Geheimnisse aus der Luckbox-Villa ausgeplaudert werden oder Pros Insidertipps für den Vegas-Trip geben, kann man sich ab heute im Zeitschriftenhandel ansehen: „donkmag-extra: WSOP 2010“ heißt die erste deutschsprachige Sonderausgabe die sich ausschließlich mit dem Saisonhöhepunkt der World Series of Poker nämlich der Poker-Weltmeisterschaft in Las Vegas beschäftigt. Während andere Magazine alle Jahre wieder ihre Ausgaben mit ein paar Sonderseiten zur WSOP schmücken, liefert donkmag, gewohnt anders, gleich ein komplettes Produkt (per Einzelheftbestellung auch gern direkt nach Hause)!
Die Extra-Ausgabe, die parallel zum regelmäßigen Magazin erscheint (Ausgabe 3 mit Johannes Straßmann auf dem Cover ist derzeit im Handel), ist quasi Pflichtlektüre, für jedem Pokerspieler, besonders für all diejenigen, die planen nach Vegas zu fliegen oder die WSOP von zu Hause verfolgen wollen. Für alle Vegas-Neulinge klärt das „donkmag-extra“ auf, was bei Einreise, Registrierung und vor Ort zu beachten ist. Die Top-Locations am Strip, Downtown oder abseits des Strips werden detailliert vorgestellt und auch ein Leitfaden für alle, die sich nicht direkt in die WSOP-Events einkaufen können, ist mit dem Satellite-Guide und der Vorstellung der weiteren Festivals vor Ort enthalten. Den Rookies hilft Thomas Lamatsch regelkundig auf die Sprünge und Shopping-Süchtige, Sightseeing-Neugierige, und Party-Lustige kommen ebenfalls auf ihre Kosten!
Um die WSOP geht es nicht zu knapp: Geschichte, Rekorde und die Vorstellung der einzelnen Events dürfen natürlich nicht fehlen, außerdem liefert die Übersicht in der Magazinmitte alle Infos zu den 57 Events. Und für alle Daheimbleibenden hat das Magazin mit dem Esel in „WSOP@home“ die besten Alternativen zur Vegas-Reise herausgesucht.
Was sollen wir über den Gewinn von Bracelets und die beliebtesten Ecken der Poker-Celebrities philosophieren, dachte sich die donkmag-Redaktion und stellte kurzerhand die Braceletgewinner und Vegas-Veteranen zur Rede. Wollten Sie immer schon einmal wissen, wie es für einen Wiener ist zwischen Phil Gordon, Phil Hellmuth, Mike Matusow & Co am Final Table des WSOP Main Events zu sitzen? Nein, keine Zeitungsente, sondern nachzulesen in der Rubrik „Unsere Besten“! Oder was die HighRoller gegen ungesunde Ernährung im Fast-Food-Mekka tun, dann lesen Sie Cort Kibler-Melbys „myVegas“. Und wie multitablet man eigentlich am besten in Live-Turnieren, kommt dabei fast jedes Mal ins Geld und sitzt auch noch mit 96 Jahren fit am Pokertisch – keine Geheimnis, sondern Inhalt der Stories der „Marathon Männer“. Und wieso möchte Ivo Donev dieses Jahr unbedingt jemand Spezielles bei der WSOP wiedersehen? – All das und noch viel mehr ab sofort für 5 Euro im Zeitschriftenhandel oder als DigiZin für 2,90 Euro, wie auch alle weiteren Infos, unter: www.donkmag.net
Comments are off for this postLetzte Folge “High Stakes Poker”
Ganze sechs Staffeln strahlte der US-amerikanische Fernsehsender GSN seit Anfang 2006 aus, am vergangenen Sonntag schließlich saßen Millionen von Pokerfans aus Übersee vor ihren Fernsehbildschirmen und beobachteten die letzte Folge von “High Stakes Poker”. Mit dabei waren unter anderem Doyle Brunson, David Benyamine, Daniel Negreanu und Tom Dwan. Letzterer trug wesentlich zur Gestaltung der letzten Episode des beliebten Pokerformats bei, insbesondere durch einen interessanten Call gegen Negreanu. Doch auch Pokerikone Doyle Brunson, der US-amerikanische Kollege Phil Galfond und der französische Profi Bertrand Grospellier krönten den Abschluss der TV-Serie durch ihr Talent und nicht immer nachvollziehbaren Spielzügen sowie unterhaltsamen Gesprächen, fernab vom Poker.
Comments are off for this postWorld Poker Tour Grand Prix de Paris – Ab ins Finale
Seit Samstag wird die World Poker Tour Grand Prix de Paris im südlichen Nachbarland ausgetragen und dieses hat Frankreichs Hauptstadt kurzfristig zur Pokermetropole verwandelt. Immerhin 247 Pokerspieler aus aller Welt wurden gezählt, sodass ein Preispool von 2,3 Millionen Euro zustande kam. Mittlerweile ist der vierte Turniertag vorüber und damit die Besetzung des Final-Table ermittelt: Allen voran wird der Chipleader Theo Jorgensen aus Dänemark um die Siegerprämie von über 633.000 Dollar spielen, der bisher rund 2,7 Millionen Chips sammeln konnte. Außerdem im Finale sind unter anderem Fabrice Touil, Chipleader vom ersten Tag sowie der Sieger der European Poker Tour Prag 2007, Arnaud Mattern.
Comments are off for this postPokeraction bei Full Tilt Poker
Es wurde wild gepokert an den virtuellen High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker in dieser Woche, vor allem die Nacht auf den Dienstag war ereignisreich: Während Cole South seine Session mit über 434.000 Dollar Plus abschließen konnte, verliefen die Cap-Games vom finnischen Profi Ilari Sahamies alles andere als erfolgreich. Und so musste “Ziigmund” am Ende einen Verlust von über 441.000 Dollar in 1.087 Händen verzeichnen. Doch auch der dänische Kollege Gus Hansen setzte einige Dollars in den Sand – am Ende waren es dann rund 96.000 US-Dollar Minus in 429 Händen. Diesen Verlust konnte der Däne jedoch in den nachfolgenden 24 Stunden wieder wettmachen, indem er über 2.450 Hände spielte und 617.000 Dollar gewann. Ähnlich erging es auch Phil Ivey, der zum Dienstag rund 71.000 Dollar verspielte und am Mittwoch dann mit 331.000 US-Dollar im Plus stand. Und auch für den US-Profi Cole South wendete sich das Blatt: Über 690.000 Dollar verlor dieser in 2.540 Händen am Mittwoch und annullierte damit seinen Gewinn vom Vortag.
Am vergangenen Sonntag wurden zudem ganz traditionell die Final-Table der Wochenendturniere ausgetragen. Beim Full Tilt 750.000 Dollar Guaranteed-Turnier ging “kate_sexy” als Siegerin hervor, die sich damit um 108.000 Dollar bereicherte. Andres Pereyra landete auf Rang zwei des von 3.400 Online-Spielern besuchten Events mit 106.000 Dollar Gewinnsumme. Der Sunday Brawl wurde dagegen von “shamdonk” dominiert, der sich gegen seine 2.500 Kontrahenten hatte durchsetzen können und am Ende mit 103.000 Dollar Gewinnsumme auf dem ersten Platz landete. Brent Hanks und Dylan Hortin folgten auf dem zweiten und dritten Rang.
Comments are off for this postTitanPoker stellt neues Team vor
Etwa ein Monat vor dem Start der World Series of Poker hat das Pokerunternehmen TitanPoker sein Team Titan 2010 vorgestellt. Als Kapitän der siebenstelligen Pokertruppe wurde dabei der kanadische Profi Sorel Mizzi benannt, der bisher in Live-Turnieren ungefähr 3,1 Millionen US-Dollar gewinnen konnte. Außerdem dabei ist der dänische Profi Jonas Klausen, der bereits im vergangenen Jahr knapp sein erstes WSOP-Bracelet verpasste, der Deutsche Marvin Rettenmaier aus Stuttgart, die beiden französischen Pokerspieler Florian Desgouttes und Yann Brosolo sowie der englische Profi Sam Trickett und Joel Benzinou aus Belgien. TitanPoker schickt damit ein sehr heterogenes Feld ins Rennen um die großen Preise der Pokerwelt 2010.
Comments are off for this postWorld Poker Tour Grand Prix de Paris – Der erste Tag in Frankreich
Nach einer vierjährigen Pause begann am Samstag die World Poker Tour Grand Prix de Paris in der französischen Hauptstadt. Der Tag 1A wurde von 106 Teilnehmern besucht, unter anderem auch von Marc Inizan, Sorel Mizzi, Allan Baekke, Arnaud Mattern oder Antoine Saout. Insgesamt konnte sich jedoch nur 52 Spieler aus dem ersten Starttag für Tag 2 des Turniers mit einem Buy-in von 10.000 Euro qualifizieren, allen voran Fabrice Touil, der mit über 204.000 Chips die Position des Chipleaders einnahm. Aber auch der Sieger der World Poker Tour Bukarest, Guillaume Darcourt, konnte sich mit rund 125.000 Chips unter die Top Ten mischen.
Am zweiten Starttag traten dann 141 Pokerspieler aus der ganzen Welt am grünen Filz gegeneinander an, wie beispielsweise die internationalen Bekanntheiten Andrew Feldman, Alexander Kravchenko, Theo Jorgensen, Bertrand Grospellier oder Freddy Deeb. Die beiden Letzteren schafften jedoch nicht den Sprung in den zweiten Turniertag und werden voraussichtlich erst wieder im High Roller-Event in Erscheinung treten. Chipleader nach Tag 1B wurde im Übrigen Iulien Iacob mit etwa 180.000 Chips.
Comments are off for this postDas Wochenende an den High Stakes-Tischen
Innerhalb von nicht einmal zwei Wochen reduzierte er seine Jahresbilanz um drei Millionen US-Dollar, was ihn bisher jedoch noch keine Ablösung von seinem ersten Platz in der Rangliste für 2010 brachte. Am vergangenen Wochenende musste Tom Dwan alias “durrrr” dann allerdings an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker erneut Verluste von insgesamt 456.000 Dollar in 1.345 Händen hinnehmen. Wenn Dwan also nicht bald die Kurve kriegt, so droht ihm tatsächlich der Abstieg ins Mittelfeld der Jahresbilanz. Nicht ganz so groß war das Minus für Phil Ivey, das es zu verdauen galt – er verlor in 491 Händen rund 204.000 US-Dollar und auch Gus Hansen, Isildur1 und Brian Townsend setzten jeweils fünfstellige Beträge in den Sand.
Keinen Grund zur Klage hat dagegen der schwedische Kollege Ilari Sahamies alias “Ziigmund”, der am Wochenende rund 387.000 Dollar erspielte. Ihm folgt Di “Urindanger” Dang mit etwa 203.000 Dollar, die er in gerade einmal 182 Händen gewann – heruntergerechnet bedeutet das einen Gewinn von 1.113 Dollar pro Hand! Cole South stand nach seiner Session am gestrigen Abend ebenfalls im Plus; mit 37.000 Dollar dürfte der erfolgsgewöhnte US-Profi jedoch nicht unbedingt zufrieden sein.
Comments are off for this postWSOP Tournament of Champions 2010 – Zwischenergebnis der Wahlen
Nach vier Jahren Pause wird im Rahmen der diesjährigen World Series of Poker endlich wieder das Tournament of Champions veranstaltet, wobei ein Freeroll mit einem Preispool von 1 Million Dollar garantiert wird. Nur 27 Teilnehmer sind allerdings vorgesehen, wobei der Großteil wie üblich von den Fans auf dem gesamten Globus gewählt werden kann. Bisher sind über eine viertel Million Stimmen auf wsop.com eingegangen, wobei ein Pokerprofi klar die Nase vorn hat – Phil Ivey, der vermutlich durch seinen zweifachen Bracelet-Gewinn 2009 im Gedächtnis der Wähler hängen geblieben sein dürfte, ist der Einzug in das starbesetzte Turnier so gut wie sicher. Außerdem gut dabei sind bisher Stars wie Doyle Brunson, Barry Greenstein, Jennifer Harman oder Phil Hellmuth.
Comments are off for this postEuropean Poker Tour-Saison 2010/2011
Die sechste European Poker Tour-Saison ist beendet, da winkt PokerStars auch schon mit den Terminen für die siebte Saison, die am 11. August zum ersten Mal überhaupt in Estland starten wird. Doch so ungewohnt dieser Austragungsort zu sein scheint, so gewöhnlich sind die Events in London, Barcelona oder Prag, die allesamt dieses Jahr noch angesetzt sind. Erfreulich für alle deutschen Pokerfans dürfte außerdem der erneute Stopp in Berlin am 5. April 2011 sein, der wieder ein deutsches Highlight – diesmal hoffentlich ohne Raubüberfall – zu werden verspricht. Dem folgen ganz traditionell die EPT San Remo sowie das Grand Final in Monaco im kommenden Jahr.
Comments are off for this postPatrik Antonius fährt Achterbahn
Es war eine bisher aufregende Woche für die High Stakes-Spieler von Full Tilt Poker. Zumindest am Montag konnte so Patrik Antonius seine Jahresbilanz mit weiteren 268.000 US-Dollar Gewinn aufbessern, sodass er nun für 2010 sogar mit 48.000 Dollar im grünen Bereich steht – ein wichtiger Erfolg also für den schwedischen Profi, der im vergangenen Jahr immerhin der größte High-Stakes-Gewinner wurde. Gar nicht gut erging es zum Wochenstart dagegen Gus Hansen, der über 100.000 Dollar in den Sand steckte. Kritisch wird es allen voran jedoch für Tom Dwan, der erneut einen großen Verlust von 416.000 US-Dollar hinnehmen musste, sodass der US-Amerikaner in den vergangenen zwei Wochen über 3 Millionen Dollar verspielt hat! Des Schicksals zum Trotz führt Dwan weiterhin mit klarem Abstand die Jahresrangliste mit 4,31 Millionen Dollar Plus an, gefolgt von Di Dang mit 1,86 Millionen Dollar und Phil Ivey mit 1,73 Millionen Dollar Gewinn in 2010.
Der Dienstag wurde dann wieder von dänischer Seite dominiert: Gus Hansen erspielte sich in 1.150 Händen rund 290.000 US-Dollar, doch auch Pokerphantom Isildur1, um den es seit der Absage des PartyPoker Big Game IV im April ruhig geworden war, erzielte ein positives Ergebnis von immerhin 25.000 Dollar. Patrik Antonius dagegen vernichtete sein Jahresplus bereits von Dienstag auf Mittwoch wieder, indem er über 319.000 Dollar verlor. Bemüht, dieses Ergebnis wieder wett zu machen, hat Antonius jedoch in den vergangenen 24 Stunden wieder immerhin 117.000 Dollar Gewinn verzeichnen können – man merkt bereits: Es ist ein ständiges und ermüdendes Auf und Ab.
Comments are off for this postFULLTILTPOKER.NET VERPFLICHTET ANNETTE OBRESTAD
Siegerin des Main Events der World Series of Poker Europe 2007 wird FullTiltPoker.net-Profi
München, 5. Mai 2010. FullTiltPoker.net, die kostenlose Online-Pokerschule, hat die
bekannte Pokerspielerin Annette Obrestad für das internationale Team aus
Profispielern verpflichtet. Obrestad, besser bekannt unter ihrem nickname
„Annette_15“, ist ein echtes Phänomen im Online-Poker und gehört zu den jüngsten
und erfolgreichsten Spielerinnen in der Geschichte des Poker. Darüber hinaus ist die
21-Jährige ein Star in der Live-Pokerszene und hat auf Turnieren weltweit bereits mehr
als drei Millionen US-Dollar gewonnen.
Annette Obrestad fing im wahrsten Sinne des Wortes bei Null an und baute sich aus
einem Gewinn von neun Dollar bei einem Freeroll-Turnier eine millionenschwere
Bankroll auf. Berühmt für ihren scharfen, aggressiven Stil und furchtlose Bluffs, gilt die
gebürtige Norwegerin als eine der besten Pokerturnierspielerinnen der Welt. Während
viele Online-Spieler Schwierigkeiten haben, wenn sie sich zum ersten Mal dem Live-
Poker widmen, verlief der Wechsel für Obrestad reibungslos. Bereits bei ihrer vierten
Live-Veranstaltung 2007 gewann sie das Main Event der World Series of Poker Europe
und wurde so die jüngste Bracelet-Gewinnerin in der Geschichte. Gleichzeitig erzielte
sie mehr als zwei Millionen US-Dollar, das bisher höchste Preisgeld das eine weibliche
Spielerin bis heute je gewonnen hat.
Mit starken Darbietungen bei verschiedenen EPT-Stationen, einer Final Table-
Teilnahme beim Main Event der Aussie Millions 2010, sowie einem 9. Platz bei der
Heads-Up Poker Championship 2010 bleibt Obrestad auch weiterhin eine große
Persönlichkeit am Tisch, wo immer sie auftaucht. In diesem Sommer wird sie in Las
Vegas an der World Series of Poker 2010 teilnehmen und versuchen, bei ihrer ersten
WSOP auf amerikanischem Boden zu dominieren.
Sieger der Ostbayern Pokermasters IV disqualifiziert
Regensburg, 04.05.2010: Es gibt einige Situationen, die man sich als Veranstalter eines Turniers nicht wünscht. Eine davon ist sicher, dass ein Spieler unter falschem Namen spielt – und dann auch noch das Turnier gewinnt. Bei den vierten Ostbayern Poker Masters am vergangenen Wochenende ist nun aber genau das passiert.
Mit dem Sieg von Severin Kouba ging das zweitägige Turnier zu Ende. Die Veranstalter Gambler’s Store und Rundschau gratulierten allen Gewinnern und mit einem guten Gefühl gingen alle nach Hause. Bis am nächsten Tag der Hinweis kam, dass der abgebildete Sieger nicht Severin Kouba sei. Die Sache war dann auch schnell geklärt.
Der echte Severin Kouba hatte am Samstag in seinem Heat einen recht passablen Stack aufgebaut. Statt am Sonntag aber beim Finale mitzuspielen, musste er als ehrenamtlicher Helfer aber kurzfristig ins Rotkreuzheim. Und weil ihm ein wenig leid war um seine Chips, hatte er kurzerhand Kumpel Jonn Först angerufen, ob der nicht weiterspielen wolle. Gesagt, getan und eben dieser Jonn Först hat dann das Turnier gewonnen.
Den beiden Burschen war in dieser Situation nicht bewusst, dass diese Vorgehensweise nicht nur gegen das Regelwerk verstößt. In aller Demut entschuldigten sich die beiden, vor allem, weil sie auch nicht die Konsequenzen ihres Handelns bedacht hatten. Die Veranstalter und die Turnierleitung hielten eine Krisensitzung ab, wie man mit dieser Situation nun umgehe. Sicher ist, dass die beiden den Hauptpreis, die Vespa, zurückgeben müssen und der Turniersieg aberkannt wird. Detlef Erhardt vom Gambler’s Store lässt nun Preis und Titel unter den neun Finalisten erneut ausspielen. Dank Pokertronic können Level, Seating und Stacks zu Beginn des Finaltisches wiederhergestellt werden.
Die Ostbayern Masters gehören zu den größten Sachpreisturnieren in Deutschland und trotz über 1.200 herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre. Natürlich stellt man nun Überlegungen an, wie man sich im nächsten Jahr vor einer ähnlichen Situation schützen kann. Den Veranstaltern ist es wichtig, eben auch die Gemütlichkeit zu erhalten und einfach ein feines Pokerfest zu feiern. Denn genau das zeichnet die Ostbayern Master aus.
Comments are off for this postAnnette Obrestad wechselt zu Full Tilt
Die Norwegerin Annette Obrestad hat sich längst in der europäischen Pokerszene etablieren können, gilt mit über 3 Millionen US-Dollar Turniergewinn zu den erfolgreichsten weiblichen Profis der Welt und hat mit ihren 21 Jahren nun auch den entscheidenden Schritt in die US-amerikanische Elite gewagt: Obrestad wird ab sofort – und damit auch bei der diesjährigen World Series of Poker – unter dem Giganten Full Tilt Poker spielen. Zwar kann die Norwegerin auf eine erfolgreiche Karriere, geprägt von zahlreichen Gewinnen bei der EPT, der Aussie Millions sowie der WSOP Europe, mit ihrem bisherigen Sponsor BetFair blicken, doch aus unbekannten Gründen zog Obrestad einen Wechsel zum US-Pokerriesen vor.
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