Casino Basel – Erneuter Überfall
Es scheint, als wären alle Räuber Europas erst durch den Überfall auf die European Poker Tour Berlin vor etwa drei Wochen dahinter gekommen, dass nicht nur in Banken, sondern auch in Casinos jede Menge Geld bunkert. Und so marschierten gestern morgen gegen vier Uhr zehn vermummte Männer mit Maschinenpistolen ins schweizerische Casino Basel, in dem zum Tatzeitpunkt immerhin rund 600 Gäste spielten. Dennoch schossen die Räuber um sich und flohen schließlich mit mehreren 100.000 Euro wieder, nachdem sie verzweifelt versucht hatten, den Tresor im Keller zu knacken, über die französische Grenze. Laut Polizeiangaben wurde niemand nennenswert verletzt, der moderne, rote Glücksspielpalast in Basel bleibt jedoch wohl bis auf Weiteres geschlossen.
Comments are off for this postDie Millionenwoche an den High Stakes-Tischen
Eine Woche mit Millionengewinnern und -Verlierern an den High Stakes-Tischen liegt in der Vergangenheit. Denn mit dem gestrigen Gewinn von über 166.000 Dollar in nur 85 Händen – was einem Plus von über 1.950 Dollar pro Hand entspricht – konnte Ilari Sahamies alias “Ziigmund” rund 2 Millionen US-Dollar in nur sieben Tagen erspielen. Damit ist er momentan der beste High Stakes-Spieler für das bisherige Jahr, nachdem Gus Hansen, Bilanzführer für den Januar, und Cole South, Gewinner für Februar, mittlerweile eher eine Flaute erleben müssen. Ebenfalls einer Flaute unterliegt momentan auch Tom Dwan, der mit dem Verlust von fast einer halbe Million Dollar am letzten Wochenende rund 1,5 Millionen US-Dollar Minus verzeichnete.
Comments are off for this postEPT Snowfest Saalbach-Hinterglemm – Ergebnis des Finales
Bereits am vergangenen Freitag endete im österreichischen Saalbach-Hinterglemm das European Poker Tour Snowfest, das ursprünglich innerhalb seinen Main-Events 546 Pokerspieler zählte. Nachdem für Tag 4 von insgesamt 24 übrigen Teilnehmern noch immerhin sieben deutsche Vertreter anwesend waren, war am Final-Table mit Johannes Strassmann dann nur noch ein einziger Deutscher dabei. Mit über 2 Millionen Chips war dieser als Vierter ins Finale eingezogen, noch nach dem Dänen Allan Baekke mit rund 4,7 Millionen Chips, Russell Carson aus Kanada und Brent Wheeler aus den Vereinigten Staaten.
Als dann letzte Woche Freitag feierlich das Finale für die sieben letzten Spieler eröffnet wurde, standen die Chancen nicht schlecht um Strassmann, der während des gesamten Turniers eine recht ordentliche Leistung abgegeben hatte. Und nachdem der österreichische Teilnehmer Lukas Baumann mit Ass Bube gegen das Paar Achten von dem deutschen Profi scheiterte und auch Jonathan Schroer aus den USA in einem Duell gegen Johannes Strassmann das Nachsehen hatte, war das Turnier aus deutscher Sicht nahezu optimal: Über 6 Millionen Chips hatte Strassmann in seinem Chipcount – umso überraschender kam dann das plötzliche Aus für den deutschen Spieler: Er setzte mit Ass König all-in, ihm folgte der Däne Baekke, der mit Fünf Vier jedoch einen Flush vorweisen konnte und den Berliner Profi an die Rails schickte. Strassmann gewann mit dem dritten Rang jedoch noch immerhin über 165.000 Euro.
Das finale Heads-up fand dann zwischen dem Kanadier Russell Carson und dem schon bekannten Alan Baekke statt, der am Ende als Sieger aus dem EPT Snowfestival hervorging und damit rund 445.000 Euro reicher wurde.
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