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Archive for März 16th, 2010

Phil Hellmuth in der Krise?

Noch am Samstag war ein erschreckendes Foto mitsamt Meldung durch die Medien der Pokerszene gewandert. Nachdem Phil Hellmuth, elffacher Gewinner eines World Series of Poker-Bracelets, kurz vor seinem ersten World Poker Tour-Titel zu sein schien, musste der US-Amerikaner am Finale der WPT Bay 101 Shooting Star bereits als Sechster ausscheiden. Die Reaktion des als sehr extrovertierten Pokerprofis schockierte dann wohl alle Fans und Anwesenden: Hellmuth schüttelte nach der finalen Hand für ihn allen übrigen Teilnehmern die Hand, entfernte sich einige Meter vom Spieltisch und sackte dann in sich zusammen. Und nachdem er nach einigen Minuten immer noch in Embryo-Position verharrte, rief man schließlich einen Arzt hinzu.

PartyPoker-Pro Tony G hat diesem Vorfall einen eigenen Blogeintrag gewidmet, indem er sich offenbar um den gesundheitlichen Zustand von seinem Kollegen sorgt. “Ich hasse es aber dich in dem Zustand zu sehen, in welchem du auf diesem Bild zu sehen bist und es stört mich”, schrieb der Pokerspieler an seinen Kumpanen. Zugegeben, einige Seitenhiebe musste Hellmuth ebenfalls von Tony G verkraften, doch das schließende Angebot der Hilfe scheint ernst gemeint zu sein. Doch für solche Aufgaben hat Hellmuth eigentlich seinen eigenen Coach, Sam Chauhan, der ihn mental festigt und stärkt.

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Das Wochenende an den High Stakes-Tischen

Das Wochenende an den High Stakes-Tischen war geprägt von einem wilden hin und her der Pots. Zeitweise waren über sieben PLO-Tische mit Small-Blind von 300 Dollar und entsprechend 600 Dollar Big-Blind voll besetzt. Für Brian Townsend, der in den letzten Tagen im Gegensatz zu den Vormonaten dieses Jahres recht erfolgreich abkassierte, verlief die Session jedoch nicht sonderlich positiv; rund 700.000 Dollar Verlust musste der Online-Profi hinnehmen. Ebenso erging es Phil Galfond, der noch in der letzten Woche einen Riesenerfolg gegen Isildur1 erspielen konnte. Letzterer schien das Beispiel der Achterbahnfahrt nochmals zu radikalisieren – das schwedische Pokerphantom schrieb zunächst rote Zahlen, zeitweise bis zu über 500.000 Dollar Minus, bis er dann eine ganze Erfolgserie verbuchen konnte und rund 700.000 Dollar gewann. Am Ende stand Isildur1 dann jedoch wieder am Nullpunkt. Großer Gewinner des Wochenendes wurde Di Dang alias “Urindanger”, der über 420.000 Dollar Plus machen konnte.

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Durrrr-Challenge um 61 Hände fortgesetzt

Neben der Action an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker setzten auch Tom “durrrr” Dwan und Patrik Antonius ihr Duell der “Durrrrr”-Challenge fort – und zwar um unglaubliche 61 Hände in neun Minuten. Rechnet man das momentane Spieltempo hoch, so haben wir voraussichtlich noch zum vermeintlichen Weltuntergang 2012 kein Ergebnis aus der seit einem Jahr laufenden, von Dwan organisierten Challenge. Wer jedoch meint, dass das Endergebnis dieser Session den neun Minuten entsprechend gering ausfiel, der irrt gewaltig. Antonius scheint ein Naturtalent für schnelles Verlieren zu sein – er verlor nämlich über 230.000 Dollar an Dwan, der damit jetzt mit knapp 2 Millionen Dollar in Führung liegt. Noch rund 17.000 Hände müssen zwischen den beiden gespielt werden. Wann diese dann jedoch ausgetragen werden, scheint wahrlich eine Frage der Zeit.

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