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Das deutsche Online Poker Magazin

Archive for März, 2010

Casino Basel – Erneuter Überfall

Es scheint, als wären alle Räuber Europas erst durch den Überfall auf die European Poker Tour Berlin vor etwa drei Wochen dahinter gekommen, dass nicht nur in Banken, sondern auch in Casinos jede Menge Geld bunkert. Und so marschierten gestern morgen gegen vier Uhr zehn vermummte Männer mit Maschinenpistolen ins schweizerische Casino Basel, in dem zum Tatzeitpunkt immerhin rund 600 Gäste spielten. Dennoch schossen die Räuber um sich und flohen schließlich mit mehreren 100.000 Euro wieder, nachdem sie verzweifelt versucht hatten, den Tresor im Keller zu knacken, über die französische Grenze. Laut Polizeiangaben wurde niemand nennenswert verletzt, der moderne, rote Glücksspielpalast in Basel bleibt jedoch wohl bis auf Weiteres geschlossen.

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Die Millionenwoche an den High Stakes-Tischen

Eine Woche mit Millionengewinnern und -Verlierern an den High Stakes-Tischen liegt in der Vergangenheit. Denn mit dem gestrigen Gewinn von über 166.000 Dollar in nur 85 Händen – was einem Plus von über 1.950 Dollar pro Hand entspricht – konnte Ilari Sahamies alias “Ziigmund” rund 2 Millionen US-Dollar in nur sieben Tagen erspielen. Damit ist er momentan der beste High Stakes-Spieler für das bisherige Jahr, nachdem Gus Hansen, Bilanzführer für den Januar, und Cole South, Gewinner für Februar, mittlerweile eher eine Flaute erleben müssen. Ebenfalls einer Flaute unterliegt momentan auch Tom Dwan, der mit dem Verlust von fast einer halbe Million Dollar am letzten Wochenende rund 1,5 Millionen US-Dollar Minus verzeichnete.

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EPT Snowfest Saalbach-Hinterglemm – Ergebnis des Finales

Bereits am vergangenen Freitag endete im österreichischen Saalbach-Hinterglemm das European Poker Tour Snowfest, das ursprünglich innerhalb seinen Main-Events 546 Pokerspieler zählte. Nachdem für Tag 4 von insgesamt 24 übrigen Teilnehmern noch immerhin sieben deutsche Vertreter anwesend waren, war am Final-Table mit Johannes Strassmann dann nur noch ein einziger Deutscher dabei. Mit über 2 Millionen Chips war dieser als Vierter ins Finale eingezogen, noch nach dem Dänen Allan Baekke mit rund 4,7 Millionen Chips, Russell Carson aus Kanada und Brent Wheeler aus den Vereinigten Staaten.

Als dann letzte Woche Freitag feierlich das Finale für die sieben letzten Spieler eröffnet wurde, standen die Chancen nicht schlecht um Strassmann, der während des gesamten Turniers eine recht ordentliche Leistung abgegeben hatte. Und nachdem der österreichische Teilnehmer Lukas Baumann mit Ass Bube gegen das Paar Achten von dem deutschen Profi scheiterte und auch Jonathan Schroer aus den USA in einem Duell gegen Johannes Strassmann das Nachsehen hatte, war das Turnier aus deutscher Sicht nahezu optimal: Über 6 Millionen Chips hatte Strassmann in seinem Chipcount – umso überraschender kam dann das plötzliche Aus für den deutschen Spieler: Er setzte mit Ass König all-in, ihm folgte der Däne Baekke, der mit Fünf Vier jedoch einen Flush vorweisen konnte und den Berliner Profi an die Rails schickte. Strassmann gewann mit dem dritten Rang jedoch noch immerhin über 165.000 Euro.

Das finale Heads-up fand dann zwischen dem Kanadier Russell Carson und dem schon bekannten Alan Baekke statt, der am Ende als Sieger aus dem EPT Snowfestival hervorging und damit rund 445.000 Euro reicher wurde.

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Women’s World Open IV ausgetragen

Bereits am Dienstag startete die Women’s World Open IV in London mit ihren 24 Teilnehmerinnen. Mit von der Partie waren auch recht bekannte Gesichter, wie die von Kara Scott oder Annette Obrestad. Für beide endete das rein weibliche Turnier jedoch schon am ersten Tag: Für Annette Obrestad war das Turnier zu Ende, als sie mit einem Paar Vieren all-in setzte und durch Helen Firth mit Ass Acht schließlich an die Rails geschickt wurde und Kara Scott machte ihr es mit Ass Dame gegen Ass König in der zweiten Vorrunde gleich und schied schließlich ebenfalls aus. Heute dann wurde der Final-Table ausgetragen, wobei Pippa Flanders schließlich den Sieg holte und damit 30.000 Dollar gewann.

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Cole South verliert im März über 3 Millionen Dollar

Die letzten Tage an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker waren wieder actiongeladen. Bereits am Dienstag musste Cole South erneut einen Verlust von über 192.000 US-Dollar hinnehmen, sodass seine Monatsbilanz bei unglaublichen 3,12 Millionen Dollar Minus liegt. Noch Anfang März war er mit über 3,5 Millionen Dollar Anführer des Rangliste gewesen – der US-Amerikaner hatte in den letzten 25 Tagen jedoch nicht nur einmal Pech. Währenddessen konnte Ilari Sahamies in nur 910 Händen über 200.000 Dollar erspielen und auch für Gus Hansen und Tom Dwan warteten sechsstellige Gewinnsummen.

In den vergangenen 24 Stunden dominierte jedoch der Russe Alexander Kostritsin die High Stakes-Tische und so gewann dieser knapp 154.000 Dollar in seiner letzten Session. Und auch Di Dang alias “Urindanger” konnte sich über gewonnene 128.000 Dollar freuen. Tom “durrrr” Dwan musste dagegen ein Minus von über 137.000 Dollar hinnehmen.

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European Poker Tour Snowfestival – Die Qualifikanten für Tag 4

Ursprünglich waren es 546 Teilnehmer – nun sind es noch 24 Pokerspieler, die im österreichischen Tiefschnee um einen Preispool von über 1,85 Millionen Euro kämpfen. Der dritte Turniertag der European Poker Tour Saalbach-Hinterglemm war geprägt von einer schnellen Entscheidung, da bereits nach dem fünften Level das Teilnehmerfeld auf die besagten 24 Qualifikanten für Tag 4 des Main-Events reduziert war. Davon haben noch insgesamt sieben deutsche Spieler die Chance auf eine Platzierung im Final-Table – allen voran Johannes Strassmann, der als Chipleader mit über 740.000 Chips in den dritten Turniertag gegangen war, seine Führung jedoch nicht halten konnte. Für die Pokerstars Lex Veldhuis und Alex Kravchenko endete dagegen das EPT Snowfestival an Tag 3.

Der dänische Teilnehmer Allan Baekke dominierte Tag 3 im Alpine Palace und sicherte sich bis zum Ende einen Chipcount von fast 2,7 Millionen Chips, sodass er mit deutlichem Vorsprung zum Zweitplatzierten US-Amerikaner Brent Wheeler, der rund 1,36 Millionen Chips gewinnen konnte, Chipleader wurde. Der Russe Max Lykov konnte sich schließlich noch mit 1,2 Millionen Chips vor den deutschen Profi Strassmann, der in Tag 4 mit 1 Million Chips gehen wird, platzieren. Direkt dahinter ist für den vierten Tag außerdem der Deutsche Alexander Debus mit über 900.000 Chips vertreten. Und auch Johannes Holstege, Florian Dohnert und Nasr El Nasr vertreten Deutschland noch in der vorderen Hälfte des übrigen Teilnehmerfeldes. Wer sich von ihnen letzten Endes für den Final-Table qualifizieren kann, wird sich heute, an Tag 4, herausstellen.

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Der Sonntag an den High Stakes-Tischen

Bekannterweise gibt es in der Online-Pokerwelt keinen vollkommenen Ruhetage, das gilt insbesondere für die High Stakes-Tische. Und so trafen gestern wieder zahlreiche Stars online zusammen, spielten allerdings “nur” um fünfstellige Beträge. Brian Townsend konnte am Sonntag rund 70.000 Dollar in 240 Händen ergattern und auch Gus Hansen erzielte nach scheinbar geraumer Zeit mal wieder einen nennenswerten Gewinn von rund 44.000 US-Dollar.

Auf der anderen Seite der Rangliste platzierten sich dagegen Namen wie Patrik Antonius, der mit rund 11.000 Dollar Minus jedoch noch verschont wurde, Cole South, der über 14.000 Dollar in den Sand setzte, sowie Tom Dwan mit 30.000 Dollar Verlust. Auch Isildur1 schrieb rote Zahlen: Das schwedische Pokerphantom verspielte in 320 Händen über 40.000 Dollar.

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Die PokerStars Online-Turniere am Wochenende

In der vergangenen Nacht endete ganz traditionell das Online-Pokerwochenende der führenden Internetportale. Beim wie immer gut besuchten Sunday Million-Turnier von PokerStars ging dabei das große Geld in die USA. Die beiden amerikanischen Online-Pseudonyme “allaces43″ und “MrBrizza” blieben im Finale des Turniers schließlich übrig und einigten sich auf einen Deal. Am Ende setzte sich dann schließlich “MrBrizza” durch und sackte die 244.000 Dollar ein; der zweite Platz brachte seinem Landsmann aber noch immerhin 214.000 US-Dollar ein.

Aus deutscher Sicht verlief das Turnier dagegen miserabel, die beste Platzierung schaffte “blony_tair” auf Rang 73 – enttäuschend, wenn man bedenkt, wie oft schon die Sunday Million nach Deutschland ging.

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EPT Saalbach-Hinterglemm – Tag 1A

Aus unerklärlichen Gründen ist die Beteiligung an den großen Main-Events an Tag 1A normalerweise geringer als an Tag 1B – für die European Poker Tour Saalbach-Hinterglemm, die momentan im österreichischen Tiefschnee ausgetragen wird, schränkte dies jedoch keineswegs den Andrang an Pokerspieler vor dem Alpine Palace ein: Ursprünglich hatte der Veranstalter die Anzahl an Sitzen für Tag 1A auf 250 Plätze am grünen Filz beschränkt, sodass mit Tag 1B insgesamt 500 maximale Teilnehmer am Main-Event gezählt werden sollten. Diese Vorstellung ist jedoch schon längst durch die hohe Nachfrage zerstört worden – 270 Spieler nahmen schließlich am ersten Turniertag teil, davon schafften es 119 in Tag 2, der morgen ansteht.

Unter den 270 Teilnehmern der EPT Saalbach-Hinterglemm mischten sich auch deutsche wie internationale Stars, unter anderem Johannes Strassmann, Alex Kravchenko, Daniel Negreanu und Michael Keiner. Für Letzteren endete das Winterturnier jedoch bereits am ersten Turniertag als dieser mit Ass Zehn all-in setzte und mit Ass Neun Fünf Drei Ass im Board einen Drilling vorzuweisen hatte. Sein Kontrahent schaffte mit Ass Drei auf der Hand jedoch den Full House. Und auch Dominik Nitsche oder der US-Amerikaner Chad Brown schieden bereits an Tag 1A aus. Am heutigen Tag 1B folgen weitere Köpfe der High Society der Pokerszene, wie beispielsweise George Danzer, Sandra Naujoks oder Boris Becker.

Am souveränsten schloss der deutsche Pokerspieler David Winterberger den allerersten Turniertag mit über 290.000 Chips im Chipcount ab. Ihm folgen der Österreicher Bernhard Perner mit knapp 258.000 Chips und der französische Teilnehmer Julien Brecard mit 238.000 Chips.

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UIGEA tritt endgültig im Juni in Kraft

Für die Online-Spieler der Vereinigten Staaten dürfte das nun bekannt gewordene Statement vom Kongressabgeordneten Barney Frank ein herber Niederschlag sein. Denn laut Frank soll der sogenannte Unlawful Internet Gambling Enforcement Act, kurz UIGEA, nicht weiter verschoben werden, sondern am 1. Juni diesen Jahres in Kraft treten. Diese neue Gesetzesregelung wird es Banken und Kreditkartenunternehmen untersagen, Transfers zu Online-Glücksspielseiten durchzuführen. Damit soll das kommerzielle Kasinogeschäft im World Wide Web unmöglich gemacht werden. Frank ist jedoch der Überzeugung, dass dieses Gesetz schon bald widerrufen wird, denn immerhin würden der USA durch das bereits 2006 vom damaligen Präsidenten George W. Bush unterzeichnete Gesetz voraussichtlich über 2 Milliarden Dollar verloren gehen.

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EPT Berlin – Zwei Poker-Räuber in Gewahrsam

Nachdem bereits am Montag die Polizei den ersten Täter des Überfalls auf die European Poker Tour Berlin vor zwölf Tagen in Gewahrsam wusste, konnten die Berliner Ermittler heute schon Räuber Nummer zwei verhaften. Die Großfahndung, die erst durch das Geständnis und der Benennung der Komplizen des sich selbst gestellten Täters ermöglicht wurde, schien also erfolgreich verlaufen zu sein: Der junge Mann und Mittäter wurde gestern Abend bei der Kontrolle einer kleinen Gruppe am U-Bahnhof festgenommen. Laut Polizeibericht leistete der Räuber keine Gegenwehr. Die Berliner Polizei erhofft sich nun auch die schnelle Verhaftung der noch beiden übrigen Täter, die noch auf freiem Fuß sind – vielleicht wird dann auch endlich die Beute in Höhe von über 240.000 Euro gefunden.

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Action an den High Stakes-Tischen

Innerhalb der letzten drei Tage ist mal wieder viel passiert in der Online-Pokerwelt, insbesondere an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker. Großer Gewinner der Tische war bereits gestern “harrington25″ mit rund 159.000 Dollar Gewinn. Brian Townsend kam auf immerhin 35.000 Dollar in über 870 Händen, während Ilari Sahamies in einer Hand genau null Dollar dazuverdiente. Im negativen Bereich häuften sich dann dafür die Stars der Online-Pokerszene: Isildur1 erwischte es dabei noch verträglich – er setzte in 78 Händen rund 6.000 Dollar in den Sand. Patrik Antonius musste dagegen knapp 41.000 Dollar verkraften, die er in 360 Händen verlor. Tom Dwan gehörte ebenfalls zu den Verlierern von Dienstag und Mittwoch und schrieb rote Zahlen in Höhe von fast 58.000 Dollar. Cole South hatte über 82.000 Dollar über 1096 Händen zu verkraften. Der dänische Pokerprofi Gus Hansen musste die größte verlorene Summe verdauen: Fast 200.000 Dollar Minus verzeichnete dieser.

Doch gerade für die Verlierer verliefen die letzten 24 Stunden recht positiv – Patrik Antonius erspielte sich in gerade einmal 151 Händen über 150.000 Dollar – ein Gewinn, der für die Bilanz des Finnen wichtig gewesen sein dürfte. Cole South schaffte es dagegen nicht ganz seinen Verlust von Mittwoch wieder wett zu machen – er gewann aber immerhin über 74.000 US-Dollar. Ilari Sahamies steigerte seine Bilanz von 0 auf 12.000 Dollar Gewinn. Gus Hansen dagegen erspielte schon wieder einen negativen Betrag, nämlich fast 24.000 Dollar. Der russische Pokerspieler Alexander Kostritsin setzte dafür in den vergangenen 24 Stunden über 158.000 US-Dollar in den Sand.

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Phil Hellmuth in der Krise?

Noch am Samstag war ein erschreckendes Foto mitsamt Meldung durch die Medien der Pokerszene gewandert. Nachdem Phil Hellmuth, elffacher Gewinner eines World Series of Poker-Bracelets, kurz vor seinem ersten World Poker Tour-Titel zu sein schien, musste der US-Amerikaner am Finale der WPT Bay 101 Shooting Star bereits als Sechster ausscheiden. Die Reaktion des als sehr extrovertierten Pokerprofis schockierte dann wohl alle Fans und Anwesenden: Hellmuth schüttelte nach der finalen Hand für ihn allen übrigen Teilnehmern die Hand, entfernte sich einige Meter vom Spieltisch und sackte dann in sich zusammen. Und nachdem er nach einigen Minuten immer noch in Embryo-Position verharrte, rief man schließlich einen Arzt hinzu.

PartyPoker-Pro Tony G hat diesem Vorfall einen eigenen Blogeintrag gewidmet, indem er sich offenbar um den gesundheitlichen Zustand von seinem Kollegen sorgt. “Ich hasse es aber dich in dem Zustand zu sehen, in welchem du auf diesem Bild zu sehen bist und es stört mich”, schrieb der Pokerspieler an seinen Kumpanen. Zugegeben, einige Seitenhiebe musste Hellmuth ebenfalls von Tony G verkraften, doch das schließende Angebot der Hilfe scheint ernst gemeint zu sein. Doch für solche Aufgaben hat Hellmuth eigentlich seinen eigenen Coach, Sam Chauhan, der ihn mental festigt und stärkt.

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Das Wochenende an den High Stakes-Tischen

Das Wochenende an den High Stakes-Tischen war geprägt von einem wilden hin und her der Pots. Zeitweise waren über sieben PLO-Tische mit Small-Blind von 300 Dollar und entsprechend 600 Dollar Big-Blind voll besetzt. Für Brian Townsend, der in den letzten Tagen im Gegensatz zu den Vormonaten dieses Jahres recht erfolgreich abkassierte, verlief die Session jedoch nicht sonderlich positiv; rund 700.000 Dollar Verlust musste der Online-Profi hinnehmen. Ebenso erging es Phil Galfond, der noch in der letzten Woche einen Riesenerfolg gegen Isildur1 erspielen konnte. Letzterer schien das Beispiel der Achterbahnfahrt nochmals zu radikalisieren – das schwedische Pokerphantom schrieb zunächst rote Zahlen, zeitweise bis zu über 500.000 Dollar Minus, bis er dann eine ganze Erfolgserie verbuchen konnte und rund 700.000 Dollar gewann. Am Ende stand Isildur1 dann jedoch wieder am Nullpunkt. Großer Gewinner des Wochenendes wurde Di Dang alias “Urindanger”, der über 420.000 Dollar Plus machen konnte.

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Durrrr-Challenge um 61 Hände fortgesetzt

Neben der Action an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker setzten auch Tom “durrrr” Dwan und Patrik Antonius ihr Duell der “Durrrrr”-Challenge fort – und zwar um unglaubliche 61 Hände in neun Minuten. Rechnet man das momentane Spieltempo hoch, so haben wir voraussichtlich noch zum vermeintlichen Weltuntergang 2012 kein Ergebnis aus der seit einem Jahr laufenden, von Dwan organisierten Challenge. Wer jedoch meint, dass das Endergebnis dieser Session den neun Minuten entsprechend gering ausfiel, der irrt gewaltig. Antonius scheint ein Naturtalent für schnelles Verlieren zu sein – er verlor nämlich über 230.000 Dollar an Dwan, der damit jetzt mit knapp 2 Millionen Dollar in Führung liegt. Noch rund 17.000 Hände müssen zwischen den beiden gespielt werden. Wann diese dann jedoch ausgetragen werden, scheint wahrlich eine Frage der Zeit.

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WPT Bay 101 – Hellmuth ist Chipleader

Im Rahmen der World Poker Tour Bay 101 Shooting Star schaffte es an Tag 2 wieder ein wohlbekanntes Gesicht an die Spitze des Zwischenergebnisses: Phil Hellmuth, der bereits elf Bracelets der World Series of Poker einsacken konnte und 1989 sogar das Main-Event gewann, hatte sich für den zweiten offiziellen Turniertag mit durchschnittlichen 65.000 Chips qualifiziert, konnte gestern als Chipleader jedoch über 550.000 Chips nach Tag 2 vorzeigen. Dabei schickte er unter anderem Kontrahenten wie Yevgeniy Timoshenko oder Faraz Jaka an den Ausstieg. Weiterhin dabei sind außerdem noch Hasan Habib, Andy Seth, Dan O’Brien oder Thuan Nguyen.

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Achterbahnfahrt für Isildur1

Jeder professionelle Pokerspieler durchläuft in seiner Laufbahn mehr oder weniger Achterbahnen, in denen es auf und ab geht, doch selten folgen Hoch- und Tiefpunkte so dicht aufeinander wie bei Isildur1. Gestern noch ging die frohe Botschaft in der Pokerwelt herum, dass das schwedische Pokerphantom unglaubliche Siege gegen Brian Hastings und Cole South von insgesamt fast 1,5 Millionen US-Dollar verbuchen konnte – heute scheint sich die Welt um 180 Grad gedreht zu haben.

Zunächst gelang es Tom “durrrr” Dwan bereits gestern Abend Isildur1 Einhalt zu gebieten, indem er ihm in über 900 Händen rund 964.000 Dollar abnahm. Damit schrumpfte Isildur1 Tageseinnahmen auf “nur” noch rund 550.000 US-Dollar. Der größte Pot der Session zwischen dem Schweden und dem US-Amerikaner betrug über 302.000 Dollar und ging mit Sieben König Bube Zehn und einem Board aus Sieben König Vier Bube Drei klar an Dwan, während Isildur1 gerade einmal Sieben Zehn Bube Dame vorweisen konnte. Doch bei diesem Verlust von fast einer Million US-Dollar blieb es nicht. Die Session gegen den US-Amerikaner Phil Galfond alias “OMGClayAiken” verlief mehr als bescheiden für Isildur1. In 4.441 Händen verlor Letzterer nämlich sage und schreibe 1,6 Millionen US-Dollar. Dank der Gewinne gegen den Online Poker Spieler ZeeJustin, die sich Isildur1 vor seiner Megapleite noch hatte sichern können, beläuft sich seine Bilanz der vergangenen 24 Stunden auf über 1,5 Millionen US-Dollar Verlust.

Klarer Sieger des letzten Tages ist entsprechend Phil Galfond mit 1,6 Millionen US-Dollar Gewinn. Es folgt Tom Dwan mit den gegen Isildur1 erspielten 963.000 Dollar. Brian Townsend konnte erstmals nach einer scheinbar halben Ewigkeit mit knapp 150.000 Dollar grüne Zahlen schrieben, die er in 830 Händen gewann. Neben Isildur1 lag dagegen auch Gus Hansen mit jedoch gerade einmal 650 Dollar im Minus; Ilari Sahamies musste da schon einen Gesamtverlust von 166.000 Dollar in nur 151 Händen hinnehmen – er verlor also pro Hand über 1.000 US-Dollar! Cole South liegt mit rund 492.000 Dollar direkt hinter Isildur1 auf der Verlierer-Rangliste der letzten 24 Stunden.

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PartyPoker Women’s World Open IV

Über 3.000 Dollar beträgt der Buy-in der PartyPoker Women’s World Open IV vom 23. Bis 24. März in London, bei dem sich das Teilnehmerfeld zwar auf nur 24 Spielerinnen beschränken wird, jedoch Stars wie Kara Scott oder Annette Obrestad geladen sind. Rund 72.000 Dollar wird der Preispool des rein weiblichen Pokerturniers umfassen

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Daniel Negreanu – Die besten Pokerturniere

Der kanadische Pokerprofi und vierfacher World Series of Poker Bracelet-Gewinner Daniel Negreanu hat nun eine Rangliste der Top 10-Pokerturniere auf dem Planeten veröffentlicht. Nach Ansicht von Negreanu belegt damit beispielsweise die World Poker Tour LA Poker Classics den zehnten Rang – Mangelpunkt des sonst optimalen Systems sei das zu Beginn schwache Teilnehmerfeld. Der erfahrene WSOP-Livespieler setzt das alljährliche Main-Event der World Series of Poker auf Rang sechs. Die Championship der World Poker Tour landete immerhin noch auf Rang fünf, bevor dann die neugegründete PokerStars North American Poker Tour mit dem Bounty Shootouts-Turnier mit dem vierten Platz kommt. Das Main-Event der World Series of Poker Europe erhielt von Negreanu Bronze, das 25.000 Dollar Handed-Event der World Series of Poker kann sich nach der persönlichen Rangliste auf Silber freuen. Sieger ist nach dem Kanadier die 50.000 Dollar WSOP Players-Championship – dass hier nur Profis spielen, zeigt sich alleine schon durch den hohen Buy-in.

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Isildur1 wieder ganz oben

Schon am vergangenen Wochenende war Isildur1 ungewöhnlich häufig an den High Stakes-Tischen aufgefallen – und diesmal positiv. Insgesamt konnte der unbekannte Schwede über eine halbe Million Dollar erspielen, während in Berlin die letzten beiden Tage der European Poker Tour ausgespielt wurden. Zu Beginn der Woche erspielte sich Isildur1 rund 1,04 Millionen US-Dollar, vor allem gegen Ilari Sahamies. Allerdings verlor das Pokerphantom anschließend wieder einen Großteil an seinen Erzfeind Brian Hastings, sodass am Ende noch 284.000 Dollar übrig waren. Und dennoch schien mit diesem Millionengewinn in seiner Session der alte Isildur1 aus dem vergangenen Jahr wieder zurück zu sein. Und tatsächlich schaffte es der Online-Spieler in den vergangenen 24 Stunden ganz nach oben und trat unter anderem gegen Cole South und Brian Hastings an.

Vor allem gegen Letzteren hatte Isildur1 noch eine Rechnung offen, schließlich hatte Hastings dem Schweden am Vortag über 550.000 Dollar abnehmen können. Der größte Pot der gestrigen Session in Höhe von über 380.000 Dollar ging dann jedoch an Isildur1, der mit Ass Ass König Drei und einem Board von Dame Sechs Zwei Sieben Acht einen Nut Flush vorzeigen konnte. Insgesamt erspielte sich das Online-Pseudonym über 556.000 Dollar gegen Hastings. Anschließend folgte eine Session gegen Cole South, bei der Isildur1 um 780.000 Dollar reicher hervorging, sodass sein Gesamtgewinn der letzten 24 Stunden knapp 1,5 Millionen Dollar in 7885 Händen beträgt.

Erfolgreich abgeschnitten haben am vergangenen Tag auch Gus Hansen mit 112.000 Dollar Gewinn und Brian Townsend mit 85.000 Dollar. Di Dang alias “Urindanger” erspielte sich in 540 Händen immerhin 73.000 US-Dollar. Patrik Antonius dagegen musste eine relativ hohe Niederlage hinnehmen. Zwar belief sich sein Gesamtverlust auf “nur” 57.000 Dollar, allerdings spielte der Finne auch nur 83 Hände – er verlor also pro Hand satte 680 Dollar!

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MiniFTOPS gestartet

Wer mit seinen Ergebnissen aus der Full Tilt Online Poker-Series im Februar nicht zufrieden ist, oder das Turnier schlichtweg verpasst hatte, kann ab heute wieder sein Glück beim Nachfolger in Kleinversion versuchen – heute startete mit 27 Events nämlich die MiniFTOPS XV mit einem garantierten Preispool von insgesamt 6 Millionen Dollar.

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Ergebnisse des Online-Pokerwochenendes

Das vergangene Online-Pokerwochenende brachte zeitgleich zum Final-Table der European Poker Tour Berlin die passende Ergänzung: Im Rahmen der PokerStars Sunday Million konnte sich das Pseudonym “MAE9690″ aus dem bayrischen Otterfing auf Rang eins platzieren. Das Turnier wurde insgesamt von über 10.100 Online-Spielern besucht, sodass ein Preispool von über 2 Millionen Dollar zustande kam. Der glückliche deutsche Gewinner der Sunday Million kassierte somit über 260.000 Dollar, die er in einem Deal zwischen den besten vier Finalisten aushandelte. Auf dem zweiten Platz landete “camillo30″ mit 177.000 Dollar Gewinn; ihm folgten “reelhugefish” und “asturiano” mit je 150.000 Dollar. Und auch beim PokerStars Sunday Warm-up, bei dem im Übrigen knapp 5.000 Teilnehmer gezählt wurden, die gegeneinander antraten um den größten Anteil des 996.000 Dollar großen Preispools zu gewinnen, wurden drei deutsche Online-Teilnehmer am Final-Table gesichtet, wobei “Hismoon” aus Teltow/Brandenburg als Zweitplatzierter am besten in der Rangliste abschnitt und über 116.000 Dollar gewann. “Ansgar2000″ aus Bielefeld wurde Vierter mit rund 86.000 Dollar Gewinn, ihm folgte der dritte Deutsche des Finales, “Method999″ aus Weiden, der 68.000 Dollar gewann. Im Sunday 500-Turnier spielten rund 1.100 Spieler um den Preispool in Höhe von 550.000 Dollar, wobei “m3tph” mit 93.000 Dollar Siegerprämie am besten abschloss. Zweiter wurde mit rund 69.000 Dollar Gewinnsumme Online-Pseudonym “99NvrLosez”; Drittplatzierter des PokerStars-Turniers wurde “pad100″ mit 52.000 Dollar Plus.

Im US-amerikanischen Hause Full Tilt Poker fanden sich im Rahmen des Sunday Brawl über 2.900 Teilnehmer ein, sodass ein Preispool von über 582.000 Dollar zustande kam. Der Online-Spieler “doublencs” konnte dabei den Final-Table um 118.000 Dollar reicher verlassen, während sich “zhivago2″ mit 76.000 Dollar und Rang zwei begnügen musste. Matt Schulte belegte den dritten Platz und gewann über 56.000 Dollar. Das Full Tilt 750.000 Dollar Guaranteed-Turnier fand scheinbar mehr Anerkennung in der Online-Pokerwelt – hier wurden nämlich 4.200 Teilnehmer gezählt. Vom 836.000 Dollar hohen Preispool konnte sich “shiftzerg” mit 148.000 Dollar den größten Anteil holen, ihm folgte in der Rangliste auf Platz zwei “kwickfiskycake” mit 90.000 US-Dollar Gewinn. “Luffy-san” ergatterte mit seinem dritten Rang immerhin noch rund 60.000 Dollar.

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Isildur1 ist endgültig zurück

Im Schatten der bis Sonntag Abend ausgetragenen European Poker Tour Berlin in Deutschlands Hauptstadt, ereignete sich an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker ein von vielen Fans vor langer Zeit vorhergesagter Feldzug, der insbesondere den Finnen Ilari Sahamies nicht unverschont ließ. Denn Isildur1 war kurzzeitig zu seiner vollen Stärke zurückgekehrt. Insgesamt konnte der anonyme Schwede über 1 Million Dollar von Sahamies in über 1.000 Händen erspielen. Nach dieser Niederlage beendete der Finne prompt seine Session, sodass er der größter High Stakes-Verlierer der letzten 24 Stunden wurde.

Isildur1 dagegen hatte noch einen langen Abend vor sich – insgesamt über 5.200 Hände spielte das Pokerphantom noch – und verlor prompt gegen seinen Erzfeind Brian Hastings, dem er schon im vergangenen November in nur einer Session über 4,2 Millionen Dollar hatte abgeben müssen. Insgesamt belief sich der Gesamtgewinn von Isildur1 am Ende dann “nur” noch auf 284.000 Dollar. Brian Hastings dagegen hatte über 550.000 Dollar Gewinn für den letzten Tag.

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MiniFTOPS XV – Morgen geht’s los!

Bereits morgen beginnt bei Full Tilt Poker die Mini Full Tilt Online Poker-Series XV, die Kleinversion der originalen FTOPS, die bereits im Februar ausgetragen wurden. Insgesamt 27 Events mit garantiert 6 Millionen Dollar Preispool sind geplant.

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EPT Berlin – Sieger in der deutschen Hauptstadt

Es war ein großer Tag für die deutsche Pokerszene, als gestern um 12:36 Uhr der Finaltisch eröffnet wurde und die acht Finalisten, unter ihnen auch zwei Deutsche, nämlich Marko Neumann und Nico Behling, zum alles entscheidenden Turniertag antraten. Von ursprünglich 945 Teilnehmern, vier vorangegangenen Turniertagen, einem Raubüberfall sowie jede Menge Action an den Pokertischen selbst, schienen beide noch mittags zuversichtlich, sich gegen die starke Konkurrenz aus allen Teilen der Welt durchschlagen zu können. Für den chipschwachen Nico Behling endete jedoch das Finale schon vier Minuten nach Beginn, als er mit Ass Dame all-in gegangen war. Nach knapp einer Stunde schied dann schließlich auch schon Marko Neumann aus: Mit Ass König war er gegen Chipleader MacPhee von über 8,4 Millionen Chips all-in gegangen und hatte mit einem miesen Board und dem Paar Sieben von dem US-Amerikaner das Nachsehen.

Auf Rang sechs schied kurz darauf auch der Schweizer Marcel Koller aus, während Chipleader MacPhee aus den USA mit 11,6 Millionen Chips seinen Vorsprung stark erhöhen konnte. Der Schweiz folgte anschließend auch Großbritannien: Ketul Nathwani, der zuvor mit 2,1 Millionen Chips schon geschwächt gewesen war, verabschiedete sich um kurz nach halb drei – der Gewinner des Duells war erneut MacPhee, der damit über 13,4 Millionen Chips zählen konnte. Zweiter im Zwischenergebnis um 15:00 Uhr war Ilari Tahkokallio mit 7,8 Millionen Chips, der Franzose Marc Inizan und der Pole Artur Wasek folgten mit 5 Millionen bzw. 2,4 Millionen Chips. Es dauerte über 90 Minuten bis das nächste Zwischenergebnis eine Änderung in den oberen Reihen brachte: Der Finne Tahkokallio schaffte es mit 12,5 Millionen Chips den US-Amerikaner MacPhee zu überholen, der in den letzten Händen zahlreiche Verluste hatte hinnehmen müssen.

Nach einer weiteren Stunde eines nicht allzu spannenden Finales schied dann auch Artur Wasek aus Polen mit Damenpaar gegen Königspaar von Marc Inizan aus. Zum Abendessen hatte damit Finnland weiterhin die Nase vorne, und kaum kehrten die drei Kontrahenten gesättigt wieder gegeneinander an, so musste der Franzose Marc Inizan auch schon seine Niederlage hinnehmen.

Im finalen Heads-Up folgte dann ein niemals enden wollendes Hin und Her zwischen Ilari Tahkokallio und Kevin MacPhee. Gegen 22:00 Uhr jedoch deutete sich jedoch schon angesichts der 19,2 Millionen Chips des US-Amerikaner an, dass die Chancen für den Finnen langsam schwanden, der knapp 10 Millionen Chips hinten lag. Um 22:40 Uhr konnte MacPhee jedoch schließlich mit Drei Vier gegen Neun Sechs und einem Board von Vier Fünf Zwei Bube Sechs als Gewinner von dannen ziehen, rund 1 Million Euro reicher. Der Finne Tahkokallio holte sich jedoch immerhin noch über 600.000 Euro.

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Dwan baut Führung aus

Tom “durrrr” Dwan konnte in seiner scheinbar wieder in Vergessenheit geratenen “Durrrr”-Challenge seinen Vorsprung gegenüber Patrik Antonius weiter ausbauen. Rund 342.000 Dollar erspielte sich der Amerikaner, sodass er nun mit 1,75 Millionen Dollar im Vorsprung liegt.

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Deutscher gewinnt Sunday Million

Im Rahmen des Online-Pokerwochenendes konnten sich bei PokerStars zahlreiche deutsche Online-Spieler weit oben platzieren. Am besten traf es “MAE9690″ aus Otterfing, der die Sunday Million und damit rund 260.000 Dollar Preisgeld gewann.

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Final-Table der WPT LA Poker Classic

Für den Final-Table im Rahmen der World Poker Tour LA Poker Classic konnten sich im US-amerikanischen Los Angeles unter anderem Andras Koroknai, Michale Kamran, Jean-Claude Moussa und Raymond Dolan qualifizieren. Den Sieger des Main-Events erwartet im Übrigen fast 1,8 Millionen Dollar Gewinn.

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EPT Berlin – Tag 1B knackt deutschen Rekord

Letzte Nacht, kurz vor zeitlichem Anbruch des Mittwochs, wurde Tag 1A des EPT Berlin-Main-Events beendet. 388 Teilnehmer wurden vom Veranstalter PokerStars gezählt, davon waren 160 Spieler deutscher Herkunft. Klarer Chipleader des ersten Turniertages wurde jedoch Kfir Yumin aus Israel: Dieser erspielte sich in dem halben Tag 213.500 Chips. Ihm folgt in der Rangliste der niederländische Pokerspieler Rachid Ben Cherif mit 163.800 Chips im Chipcount. Der Portugiese Carlos Oliveira konnte sich mit Rang drei und 158.500 Chips für den zweiten Turniertag qualifizieren. Doch auch zahlreiche deutsche Teilnehmer sind weiterhin von der Partie. Zu den bekanntesten Gesichtern hierbei gehören Katja Thater, Sebastian Ruthenberg und George Danzer. Verabschieden mussten sich dagegen schon an Tag 1A unter anderem Dragan Galic, Tom McEvoy und Dominik Nitsche.

Zur heutigen Mittagsstunde begann dann bereits Tag 1B des Main-Events, bei dem schließlich über 550 Teilnehmer gezählt wurden, wobei noch Dutzende Pokerspieler bis eben noch auf der Warteliste standen. Damit hat die European Poker Tour eine Teilnehmerzahl von insgesamt 945 Spielern – ein deutscher Spitzenrekord! Unter ihnen befanden sich heute zudem noch mehr prominente und professionelle Spieler, die an den Pokertischen im Grand Hyatt Hotel am Potsdamer Platz ihr Glück versuchten. Benny Spindler, Boris Becker, Charlotte Roche, Sandra Naujoks, Will Fleming, Jan Jachtmann, Florian Langmann und Markus Golser gehörten zu dieser Poker-Elite, wobei vor allem Letzterer bis zur Abendpause um 19:00 Uhr erfolgreich war. Und auch Autorin Charlotte Roche und Boris Becker können mit ihrem bisherigen Ergebnis zufrieden sein.

Ausgeschieden sind dagegen bereits Benny Spindler, Viktor Blom, Jan Jachtmann und auch Will Flemming. Sie werden wohl weniger enthusiastisch ans Abendessen gegangen sein, das mit einem großen Buffet für einen stolzen Preis von 40 Euro im Fünfsternehotel wartet. Nur wenige Meter entfernt vom Austragungsort befindet sich jedoch ein Fast-Food-Restaurant, schräg gegenüber des Berliner Filmpalasts, vor dessen Pforten noch vor einigen Wochen die Stars der Berlinale auf dem roten Teppich stolzierten.

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Cole South – Verlierer der High Stakes-Tische

Während die Monatsbilanz vom Februar fast 2 Millionen Dollar für Cole South verheißt, sodass dessen unschlagbarer Jahresgewinn sich auf rund 3,5 Millionen Dollar belief, so musste der US-amerikanische Erfolgsspieler 2010 gestern eine absolute Horrorshow erleben – und er selbst war der Hauptdarsteller. In Sessions gegen Tom “durrrr” Dwan und Ilari Sahamies, der im Februar insgesamt sechsstellige Verluste hinnehmen musste, setzte South über 1,1 Millionen Dollar in den Sand.

Einer der spektakulärsten Hände in der Session South gegen Sahamies alias “Ziigmund” endete in einem Pot von über 290.000 Dollar. Mit einem Board von König Drei Zwei Dame Acht konnte hierbei der Finne mit Ass Dame Bube Vier als klarer Gewinner hervorgehen, während South mit König Sieben Fünf Drei mit Two Pair und einem all-in das Nachsehen hatte. Nicht viel besser erging es South gegen Dwan, der ähnlich wie Sahamies rund eine halbe Million US-Dollar gegen den US-Amerikaner gewann. Die Bilanz der vergangenen 24 Stunden sieht für South nach dieser Niederlage also das Ende der Rangliste vor, während ganz oben Di Dang mit 373.000 Dollar Gewinn den ersten Platz belegt. Der Russe Alexander Kostritsin konnte 332.000 Dollar in 2.364 Händen erspielen. Erst dann folgt Ilari Sahamies, der wegen seinen Verlusten in anderen Sessions seinen Gewinn gegen South um fast 200.000 Dollar reduzierte. Tom Dwan war gegen andere Kontrahenten noch erfolgloser, sodass er sich am Ende mit rund 200.000 Dollar begnügen musste. Gus Hansen konnte ebenfalls wieder sechsstellig gewinnen – in 1.640 Händen erspielte sich der Däne über 156.000 US-Dollar. Währenddessen schrieben Isildur1 und auch Brian Townsend wieder rote Zahlen. Das schwedische Pokerphantom absolvierte spärliche 57 Hände und verlor prompt 26.000 Dollar. Und auch Brian Townsend ließ in 840 Händen über 136.000 Dollar an den Tischen liegen.

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