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Das deutsche Online Poker Magazin

Archive for Februar, 2010

Der Mittwoch an den High Stakes-Tischen

Von der Flaute vom Dienstag ließ sich am Folgetag an den High Stakes-Tischen nichts mehr erkennen. So trugen zahlreiche internationale Stars der Szene ihre Sessions gegeneinander aus. Top-Gewinner war hierbei Cole South, der in gerade einmal 320 Händen fast 790.000 Dollar gegen Ilari Sahamies erspielen konnte. Insgesamt beendete South seine Session jedoch “nur” mit rund 677.000 Dollar Plus, da er noch knapp 800 Hände anderweitig gespielt hatte. Ebenfalls grüne Zahlen konnten Brian Townsend mit über 126.000 Dollar und Tom “durrrr” Dwan mit 125.000 Dollar schreiben. Freuen durfte sich seit Langem auch mal wieder Patrik Antonius, der in 138 Händen fast 92.000 Dollar erspielte.

Am anderen Ende der Liste steht entsprechend Ilari Sahamies, der nach den verlustreichen 320 Händen gegen Cole South seine Session beendet hatte. Ansonsten musste nur wenige Top-Spieler Verluste hinnehmen: Alexander Kostritsin musste gerade einmal 14.000 Dollar Minus verdauen; Gus Hansen verlor in nur 12 Händen rund 6.400 Dollar.

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NAPT 2010 – Final-Table im Highroller-Event

Mit dem entschiedenen Main-Event ist die PokerStars North American Poker Tour Venetian keineswegs zu Ende. In einer Star-Besetzung traten bis zur frühen Morgenstunde – zumindest für Deutschland – zahlreiche Profis beim Highroller Bounty Shootout-Turnier mit einem Buy-in von 25.000 US-Dollar an. Dabei waren unter anderem Namen wie Peter Eastgate, Joe Cada, Barry Greenstein oder Daniel Negreanu. Zu den Star-Finalisten des Top-Events konnte sich dann Peter Eastgate durchkämpfen. Mit sechs Bountys hat jedoch Scott Seiver die besten Chancen für einen Sieg, ihm folgen im Ranking Hoyt Corkins und Faraz Jaka.

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PokerStars North American Poker Tour Venetian hat einen Sieger

Spannend war die finale Session des Main-Events im Rahmen der North American Poker Tour 2010 allemal, als gestern die acht US-amerikanischen Finalisten gegeneinander antraten, um die Siegesprämie von über 820.000 Dollar zu gewinnen. Ursprünglich 872 Pokerspieler aus der ganzen Welt hatten an dem Hauptturnier der neu gegründeten PokerStars NAPT Venetian teilgenommen; am Ende stand einer jedoch ganz oben – Tom Marchese gelang in einem 45-minütigen Heads-Up gegen Sam Stein der Sieg.

Zuvor war Eric Blair als erster der acht Spieler ausgeschieden, als er mit einem Paar Sieben gegen Sam Stein all-in gegangen war. Dennoch ging er nicht leer aus – über 60.000 Dollar Gewinn ergatterte Blair für den achten Platz. Nach ihm folgte bereits John Cernuto, der mit seinen 66 Jahren bereits 24 Mal am Final-Table der World Series of Poker hat teilnehmen können und insgesamt drei Bracelets sein eigen nennen kann. Auf dem sechsten Rang schied dann Thomas Fuller aus, der noch immerhin rund 150.000 Dollar Prämie kassieren konnte. David Peredes folgte ihm mit 185.000 Dollar Gewinn. Dein Einzug unter die Top-Drei verpasste dann Yunus Jamal mit einem Paar Zehnen gegen den späteren Sieger Marchese, der Ass Dame vorzeigen konnte. Das Finale mit der Bronze-Medaille beendete dann schließlich Daniel Clemente – er scheiterte mit Ass Acht an einem Paar Damen, hatte mit 310.000 Dollar jedoch einen akzeptablen Trostpreis. Die finale Hand zwischen Marchese und Stein, der mit über 16 Millionen Chips im Chipcount ursprünglich klar vor seinem Kontrahenten stand, war für Letzteren dann dennoch etwas leichtsinnig. Mit Vier Zwei war Stein nämlich gegen ein Paar Zehnen von Tom Marchese all-in gegangen. Und nachdem der River dann eine weitere Zehn brachte, dürfte Sam Stein wohl seinen Call bereut haben. Er konnte mit Rang zwei jedoch noch über 520.000 Dollar gewinnen.

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PokerStars NAPT 2010 – Final-Table ermittelt

Nach Tag 4 des Main-Events der PokerStars North American Poker Tour stehen nun die acht Qualifikanten für den Final-Table fest. Leider nicht dabei ist der Pokerspieler Daniele Venetian, der als letzter Deutscher in den vierten Turniertag angetreten war. Er schied auf Rang 19 mit über 20.000 Dollar Preisgeld aus. Ebenfalls ein Preisgeld konnte Ben Stösser bereits nach Tag 3 mit nach Hause nehmen – er hatte im Main-Event Rang 106 erreicht, der mit über 8.000 Dollar ausgezeichnet war.

In den rein US-amerikanischen Final-Table ist als Chipleader Sam Stein mit über 6 Millionen Chips eingezogen, der damit die beste Ausgangssituation für den Sieg haben dürfte. Ihm folgt deutlich abgeschlagen Thomas Fuller mit 4,73 Millionen Chips im Chipcount. Dritter in der Rangliste nach dem vierten Tag ist knapp hinter Fuller David Paredes mit 4,7 Millionen Chips. Yunus Jamal konnte 3,9 Millionen Chips erspielen, ihm folgt Tom Marchese mit 2,37 Millionen Chips auf dem Konto. Sechster ist mit rund 1,7 Millionen Chips Eric Blair; die beiden Schlusslichter sind Daniel Clemente und John Cernulto mit 1,35 Millionen Chips bzw. 1,31 Millionen Chips.

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PokerBlatt – Neue Ausgabe demnächst im Handel!

In sieben Tagen ist es wieder soweit – alle Pokerfans und -Spieler marschieren zum nächsten Zeitschriftenhändler und holen sich die neue Ausgabe von “PokerBlatt – Das Live- und Online Pokermagazin”. In der zweiten Ausgabe in diesem Jahr finden vor allem Hintergrundinfos und Interviews über das Poker-Spektakel Deutschlands, der European Poker Tour Berlin Anfang März, viel Platz, aber auch über die Gewinner der European Poker Awards sowie kürzlich abgeschlossene Turniere, wie beispielsweise die CAPT Seefeld oder die EPT Deauville, wird wie immer ausführlich berichtet. Außerdem klärt PokerStars-Spieler Michael Keiner die Leser von PokerBlatt über einige seiner Strategien auf.

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Am Dienstag wegen Ruhepause (größtenteils) geschlossen

Es war kein ereignisreicher Dienstag in der Online-Pokerwelt – zumindest nicht an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker. Vielleicht handelt es sich beim Dienstag um den Sonntag der Pokerprofis. Während der Wochenbeginn mit hohen sechsstelligen Pots aufgewartet hatte, unter anderem zwischen Isildur1 und Galfond, der dem schwedischen Pokerphantom etwa 340.000 Dollar abnehmen konnte, oder zwischen Cole South und Ilari Sahamies, der im Übrigen rund 720.000 Dollar in seiner Session gewinnen konnte, betrug der höchste Pot am Dienstag gerade einmal 109.000 Dollar. Diesen Betrag verlor Tom Dwan etwa auch in den vergangenen 24 Stunden in den rund 700 gespielten Händen. Für Patrik Antonius sah es ebenfalls recht bescheiden aus: Das Ex-Model schrieb erneut rote Zahlen, sodass man sich mittlerweile fragen muss, wie der Star im vergangenen Jahr den Titel als größter High Stakes-Gewinner mit über 9 Millionen Dollar Plus erreichen konnte. Diesmal waren es über 64.000 US-Dollar, die Antonius in gerade einmal 52 Händen verlor. Und auch Brian Townsend verschlechterte seine Bilanz mit einem Verlust von rund 38.000 Dollar in über 1.000 Händen. Minimale Verluste mussten Gus Hansen und Di “Urindanger” Dang hinnehmen – mit 22.000 Dollar bzw. 13.000 Dollar Minus.

Zu den berühmten Gewinnern der letzten 24 Stunden gehört David Oppenheim mit über 120.000 Dollar plus, aber auch Phil Ivey konnte seinen Count mit etwa 14.000 Dollar ausbauen. Der die bisherige Woche so erfolgreiche Sahamies gewann immerhin 400 US-Dollar.

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TV Total PokerStars Nacht – Raab kann auch Poker spielen …

Gestern Abend lud der Pro7-Entertainer Stefan Raab mal wieder zur TV Total PokerStars Nacht ein. Mit dabei waren neben der Stammbesetzung Raab und Elton auch Stars wie Peyman Amin, Howard Carpendale und Charlotte Roche. Die Runde machte der Online-Qualifikant aus PokerStars, Herbert, komplett. Dieser zeigte sich stark, konnte sogar die Skandal-Autorin Charlotte Roche vom Pokertisch verweisen, als diese mit Ass Acht all-in gegangen war. Herbert hatte dagegen Ass Bube und mit dem entsprechenden Board aus Sechs Bube Sieben Fünf König war das Aus für Roche dann besiegelt. Es folgten ihr Peyman Amin, Carpendale, der gegen Eltons Full House ausgeschieden war, und schließlich Elton selbst, der gegen den Online-Qualifikanten Herbert das Nachsehen hatte. Das spannende Heads-Up zwischen dem Gastgeber und Herbert endete dann schließlich mit einem All-in von Stefan Raab. Dieser konnte Bube Acht vorweisen, Herbert dagegen Ass Zwei. Das Board brachte Dame Zehn Bube Neun Sechs, sodass Raab zum ersten Mal einen Heimsieg und die damit gewonnenen 50.000 Euro feiern konnte.

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Montags ist nicht immer scheiße!

Für Ilari Sahamies scheint seit den letzten Sessions eine Erfolgssträhne begonnen zu haben. Der Finne, der an den High Stakes-Tischen von Full Tilt Poker als “Ziigmund” bekannt ist, hat erst am Wochenende unter anderem gegen Brian Hastings über 720.000 Dollar erspielen können und auch in der neuen Woche gehen schon wieder sechsstellige Gewinne an Sahamies. Diesmal trat er gegen den bisherigen Erfolgsspieler Cole South an, wobei der finnische Online-Profi seine Session mit fast 610.000 Dollar mehr auf seinem Konto abschließen konnte. Cole South dagegen hat in den letzten 24 Stunden über 620.000 US-Dollar Minus gemacht, was für den US-amerikanischen Pokerspieler jedoch keine allzu großer Verlust sein dürfte, besieht man sich einmal seiner bisherigen Jahresbilanz. Ebenfalls grüne Zahlen schreiben konnte seit Montagmorgen Phil Ivey, der in 480 Händen über 67.000 Dollar gewann. Und auch Tom Dwan ging mit einem wenn auch geringen Erfolg aus seiner Session in dieser Woche heraus: In über 2.000 Händen erspielte sich “durrrrr” Dwan rund 54.000 US-Dollar.

Schlecht erging es dagegen in den letzten 24 Stunden Isildur1, der über 300.000 Dollar Verluste, vor allem gegen Phil Galfond, machte. Etwa 170.000 Dollar ließ auch Brian Townsend an den virtuellen Tischen liegen, ähnlich wie Patrik Antonius mit rund 130.000 Dollar Minus. Und auch für Gus Hansen begann die Woche eher schlecht: er verlor in 1.350 Händen rund 57.000 Dollar.

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NAPT 2010 – Daniele Nestola noch im Rennen

Nach dem dritten Turniertag der PokerStars North American Poker Tour, die mit dem Main-Event momentan zum ersten Mal in Las Vegas gastiert, sind von den ursprünglichen 872 Teilnehmern nur noch 24 Pokerspieler übrig. An diesem dritten Tag entschied sich zudem, wer die ersten Anteile vom Preispool erhalten sollte. Hierunter gehören beispielsweise Stars der Szene wie Greg Raymer oder Bill Chen, die es allerdings nicht in Tag 4 schafften. Unglücklich schied auch Vanessa Rousso auf Platz 25 aus: Mit König Sechs ging die Pokerspielerin gegen den Kontrahenten Tom Marchese all-in, der jedoch ein Paar Sieben vorzeigen konnte. Das Board aus Zehn Drei Bube Ass Bube brachte keine Besserung für die in Florida wohnhafte Prominente der Szene.

Gute Chancen für eine Platzierung im Final-Table hat dagegen der momentane Chipleader Eric Blair aus den USA mit 3,7 Millionen Chips. Ihm folgt der Landsmann Sam Stein mit über 3,4 Millionen Chips. Einen überraschenden neunten Platz konnte sich die letzte deutsche Pokerspielerin, Daniele Nestola, belegen. Mit 872.000 Chips im Chipcount hat sie damit gute Chancen sich im anstehenden Tag 4 für das Finale zu qualifizieren.

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European Poker Tour Kopenhagen – Der Sieger ist Schwede

Die besten Neun aus dem ursprünglichen Teilnehmerfeld von 423 Pokerspielern aus der ganzen Welt fanden sich gestern zum Finale zusammen – am späten Sonntag stand dann schließlich der Sieger fest. In einem spannenden Heads-Up, das fast zwei ganze Stunden gedauert hatte, konnte sich der Schwede Anton Wigg mit Ass Bube gegen den italienischen Profi Francesco De Vivo mit König Zehn durchsetzen. Damit gewann Wigg neben dem Titel auch noch etwa eine halbe Million Euro; De Vivo musste sich mit seinem zweiten Platz mit etwa 305.000 Euro zufrieden geben.

Bereits zuvor hatte Anton Wigg einige Kontrahenten vom Final-Table schicken können, so beispielsweise auch Magnus Hansen, der auf Rang neun landete. Der Däne war mit einem Paar Zehnen all-in gegangen, Wigg dagegen hielt Ass König – das Board verhalf ihm zum Sieg. Auch der Brite Roberto Romanello und der Franzose Yorane Kerignard schieden durch die bessere Hand des Schweden aus, sodass dieser absolut verdient den Sieg errungen hat.

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CAPT Bregenz – Deutscher Erfolg beim Auftakt-Event

Nicht nur PokerStars konnte am vergangenen Wochenende Erfolge feiern, die Casino Austria Poker Tour in Bregenz war bereits am Auftakt-Event, bei dem mit maximal 120 Spielern gerechnet wurden, gezwungen, die Teilnehmeranzahl auf 160 zu erhöhen – so viele Pokerspieler, insbesondere aus Mitteleuropa, hatten sich eingefunden. Dabei waren auch Stars wie Marco Mattes, Marco Meloni und Michael Keiner. Der Sieg aus dem ersten Event der CAPT Bregenz ging jedoch an den Deutschen Angelo Angelis, der die Siegessumme von über 20.000 Euro erlangte. Der zweite und dritte Rang gingen ebenfalls an deutsche Pokerspieler, nämlich an Joachim Hempler und Julian Herold mit jeweils 15.000 Euro und 10.000 Euro Gewinnsumme.

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NAPT 2010 – PokerStars zeigt wo’s lang geht

Die neu gegründete PokerStars North American Poker Tour hat nicht nur dafür gesorgt, dass die European Poker Tour Kopenhagen nur eine schwache Teilnehmeranzahl verzeichnen konnte, sie hat auch trotz ihrer allerersten Veranstaltung immerhin 872 Pokerspieler aus aller Welt an die Tische des ersten Turniertages gelockt, sodass nun über 4 Millionen US-Dollar im Preispool sind. Auch zahlreiche Stars der Szene ließen sich sehen, unter anderem Daniel Negreanu, Vanessa Rousso, Joe Hachem, Joe Cada und Barry Greenstein. Wie sich hier schon sehen lässt, ist beim Main-Event der NAPT in Las Vegas kein einziger Full Tilt-Spieler dabei – Gerüchten zufolge boykottiert der wohl größte Konkurrent von PokerStars die Veranstaltung.

Das tat dem Erfolg von PokerStars jedoch keinen Abbruch. Mittlerweile sind allerdings nur noch 148 Spieler – überwiegend aus den USA – aber auch zwei Deutsche, nämlich Ben Stösser und Daniele Nestola, noch dabei und haben gute Chancen sich unter die geldprämierten 128 Platzierungen zu mischen. Daniel Negreanu musste jedoch bereits am zweiten Turniertag die Tische verlassen, da er mit Ass Dame unglücklich gegen Ass Neun gescheitert war. Chipleader ist nach Tag zwei der US-amerikanische Pokerspieler Andy Lichtenberger mit rund 619.000 Chips. Ihm folgt Namensvetter Andy Seth mit rund 603.000 Chips, ebenfalls aus den USA. Steve Billirakis ist mit 590.000 Chips Drittplatzierter.

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Full Tilt Poker Pro-Team hat neues Mitglied

Im Pro-Team vom Online-Pokergiganten Full Tilt Poker gibt es ein neues Gesicht: Marc Karam, der in seinem Leben bisher über 2,3 Millionen US-Dollar im Poker erspielen konnte, wird ab sofort unter seinem neuen Sponsor spielen. Grund hiefür war die Pleite seines bisherigen Vertragspartners Eurolinx.

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Das Wochenende an den High Stakes-Tischen

In den letzten 24 Stunden gab es vor allem für den finnischen Pokerprofi Ilari Sahamies etwas zu feiern. Nachdem Brian Hastings in der vergangenen Woche zwar erst gegen den Schweden Isildur1 über eine halbe Million Dollar verloren, diese und weitere 100.000 Dollar zurückgewinnen konnte, schienen sich die Skandinavier plötzlich zusammenzutun. Das Pokerphantom ließ sich zwar nicht mehr blicken, Ilari Sahamies knöpfte sich dagegen Brian Hastings einmal richtig vor und konnte diesen in nur einer Hand um über 426.000 Dollar erleichtern. Wenig später erspielte sich der Finne nochmals rund 260.000 Dollar, sodass Sahamies, alias “Ziigmund”, in der gerade einmal 500 Hand-Session gegen Hastings am Ende rund 720.000 Dollar mehr auf dem Konto vorzeigen konnte. Mit diesem Erfolg hat Sahamies damit etwa 933.000 Dollar in der letzten Woche erspielen können.

Ebenfalls gut erging es am Wochenende dem Russen Alexander Kostritsyn: Er gewann in gerade einmal 611 Händen rund 160.000 Dollar, sodass er seine Position in der Jahresrangliste weiterhin ausbauen konnte. Gus Hansen gewann in rund 500 Händen immerhin noch über 80.000 Dollar. Patrik Antonius dagegen schrieb wieder rote Zahlen und verlor rund 75.000 Dollar.

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EPT Kopenhagen – Final-Table steht fest

Zur gestrigen Abendstunde versammelten sich in Dänemarks Hauptstadt die verbleibenden 24 Teilnehmer der European Poker Tour Kopenhagen um sich für den Final-Table zu qualifizieren. Bereits an Tag 2 waren alle deutschen Spieler ausgeschieden, sodass logischerweise auch der vierte Turniertag ohne deutsche Beteiligung – ausgenommen die Zuschauerplätze – stattfand. Besonders gute Chancen hatte Chipleader des Vortags, Roberto Romanello mit rund 1,4 Millionen Chips. Und tatsächlich – am Ende lag der Spieler mit 1,55 Millionen Chips tatsächlich sicher im Finale, wurde jedoch von zwei anderen Teilnehmern überholt. Chipleader und beste Ausgangslage hat damit Francesco De Vivo mit über 2 Millionen Chips. Ihm folgt Morten Guldhammer mit ebenfalls rund 2 Millionen Chips. Außerdem am Final-Table werden Richard Loth auf Rang vier mit 1,44 Millionen Chips, Anton Wigg mit 1,41 Millionen Chips, Magnus Borg Hansen mit 1,16 Millionen Chips, Yorane Kreignard mit ebenfalls 1,16 Millionen Chips, Jesper Petersen mit rund 970.000 Chips und schließlich als Schlusslicht des Final-Tables, Morten Klein, mit gerade einmal 748.000 Chips sitzen.

Peter Eastgate, der zuvor Rang sieben in der Chipcount-Rangliste belegt hatte, musste dagegen schon früh die Runde verlassen. Mit einem Paar Buben war dieser gegen König Zehn von Jesper Petersen gescheitert und musste auch die letzten Chips seines bis dahin schon sehr verringerten Counts abgeben. Immerhin blieb für den dänischen Profi Rang 22 übrig, der mit etwa 11.000 Euro versehen ist. Ebenfalls früh schied Henrik Junker mit einem Paar Königen gegen Ass Dame von Roberto Romanello aus. Dem Dänen reicht es damit nur auf Platz 20 und ebenfalls rund 11.000 Euro Gewinn. Damien Fouquet verabschiedete sich auch mit einem Paar Königen, konnte mit seinem 13. Platz jedoch über 16.000 Euro mit nach Hause nehmen. Der Sieger des Main-Events wird noch am Sonntag ermittelt werden.

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CAPT Bregenz steht in den Startlöchern

Bereits morgen beginnt im österreichischen Bregenz die Casino Austria Poker Tour, in deren Rahmen eine Woche lang mehrere Hundert Teilnehmer um einen Gesamtpreispool von über eine Million Euro pokern werden. Mit dabei sind voraussichtlich Stars wie Sandra Naujoks oder Erich Kollmann.

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Isildur1 wieder an Board der High Stakes

Gegen Mitte der vergangenen Woche machte ein Spieler, den man schon fast vermisst hatte, wieder an den virtuellen High Stakes-Tischen auf sich aufmerksam: Isildur1, der sich zwar schon seit Anfang Februar wieder bei Full Tilt Poker blicken ließ, bis dato jedoch nur Verluste hatte verzeichnen können, gewann bereits am Dienstag über 730.000 US-Dollar und konnte seinen Gewinn schließlich mit weiteren 833.000 US-Dollar ausbauen. Das lag vor allem an der Session in der Nacht zum Mittwoch, als Isildur1 gegen Brian Hastings antrat, um vielleicht sogar die 4,2 Millionen Dollar-Niederlage aus dem letzten Jahr wieder annähernd wettzumachen. Der Gewinn des größten Pots von rund 275.000 Dollar an Isildur1 führte schließlich dazu, dass dieser mit über einer halben Million Dollar am Ende klar überlegen aus der Session hervorging.

Der Erfolg hielt jedoch nicht lange an. Bereits am Tag darauf forderte Brian Townsend das schwedische Pokerphantom auf, eine Session zu spielen. Nach nur einer halben Stunde erfreute sich Townsend dann über eine halbe Million Dollar mehr auf seinem Konto, woraufhin Isildur1 sich revanchierte und seinen Verlust wieder einigermaßen wettmachte. Am Ende jedoch lag Townsend wieder weit vorne, nämlich mit fast 660.000 Dollar, sodass Isildur1 jetzt noch mit einem Jahresplus von rund 550.000 Dollar immerhin gut dabei ist. Das Jahr ist schließlich noch jung.

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EPT Kopenhagen – Bereit für Turniertag 4?

Mit dem dritten Turniertag des Main-Events im Rahmen der European Poker Tour Kopenhagen begann nun der Kampf um das Preisgeld. Die angetretenen 76 übrigen Teilnehmer, unter anderem mit Chipleader Csaba Toth, Peter Eastgate und Bertrand Grospellier, versuchten allesamt zumindest zu den 56 besten Spielern des Turniers zu gehören, um damit von dem etwa 1,9 Millionen Euro hohen Preispool den größten Anteil zu ergattern. Eine besonders gute Ausgangssituation hatte der Chipleader nach Tag 2, der ungarische Pokerspieler Csaba Toth. Doch für ihn und einige andere war die European Poker Tour Kopenhagen an diesem dritten Turniertag zu Ende. Er landete aber immerhin auf Rang 41 mit 60.000 Dänischen Kronen Gewinnsumme. Bertrand Grospellier scheiterte kurz danach und landete damit auf Platz 40. Er war zuvor mit Bube Zehn gegen Ass Sieben von Kristoffer Thorsson gescheitert. Nicht viel besser sah es auch für die norwegische Spielerin Annette Obrestad aus. Sie ging in einem Duell mit Jesper Pedersen aus Dänemark all-in, hatte mit König Zehn gegen das gegnerische Paar Neunen jedoch das Nachsehen. Sie schaffte es damit aber nicht einmal mehr unter die ersten 56 geldprämierten Platzierungen.

Zu den erfolgreichen Spielern des Tages, die es mit Spitzenergebnissen in den vierten Turniertag, an dem nur noch 24 Spieler teilnehmen werden, geschafft haben. Einer von ihnen ist Roberto Romanello aus Großbritannien, der mit rund 1,4 Millionen Chips momentan Chipleader ist. Ihm folgt der Landsmann Andrew Teng mit über 1 Million Chips. Der Schwede Anton Wigg feierte als Drittplatzierter einen persönlichen Erfolg mit rund 950.000 Chips. Peter Eastgate konnte sich mit einem Paar Sechsen gegen seinen Landsmann Jens Klaning mit Ass Sieben durchsetzen und gewann damit einige Chips, sodass er nun den siebten Platz belegt. Am nun vierten anstehenden Turniertag des Main-Events wird die Besetzung des Final-Tables ermittelt werden. Für den Sieger warten dann umgerechnet fast eine halbe Million Euro.

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Sieger der Australia New Zealand Poker Tour 2010

Neben der PokerStars United Kingdom & Ireland Poker Tour wurde letzte Woche auch die PokerStars Australia New Zealand Poker Tour in Adelaide ausgetragen. Hier gewann Rennie Carnevale rund 166.000 AU-Dollar vom 644.000 Dollar hohen Preispool.

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European Poker Tour Kopenhagen – Main-Event ohne Deutschland

In der momentan noch laufenden European Poker Tour Kopenhagen hat der zweite Turniertag des Main-Events eine besondere Bedeutung für die deutschen Pokerspieler: In Dänemark konnte sich diesmal nämlich kein Deutscher für die Preisgeldränge qualifizieren. Spätestens nach Tag 2 war das Turnier für die Landsmänner zu Ende. Hierbei konnte Sebastian Ruthenberg das beste deutsche Ergebnis bringen. Chipleader nach Tag 3 ist im Übrigen der ungarische Pokerspieler Csaba Toth mit rund 562.000 Chips.

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Ergebnisse der PartyPoker Premier League IV

Nach Heat 3 der PartyPoker Premier League IV belegte Phil Laak bereits Platz eins im Zwischenstand mit 32 Punkten und schien damit nahezu sicher im Finale vertreten zu sein. Ihm folgte David Benyamine aus Frankreich mit 24 Punkten, auf Rang drei befand sich dann der Titelverteidiger JC Tran mit 17 Punkten. Am Dienstag folgte dann Heat 4, in dem unter anderem Phil Laak, Ian Frazer, JC Tran und David Benyamine gegeneinander antraten. Hier entwickelte sich die Session zu einem Duell zwischen den beiden Bestplatzierten Laak und Benyamine. Schließlich ging Letzterer mit Ass König all-in und Laak callte mit König Zehn. Das Board brachte neben dem für den Franzosen günstigen Ass jedoch auch noch zwei Zehnen, sodass Laak mit einem Drilling klar die Führung innehatte. Dies konnten auch Turn und River nicht ändern, sodass Laak erneut als Sieger aus einem Heat hervorging und damit zwischenzeitlich mit 48 Punkten vorne lag, gefolgt von David Benyamine mit 35 Punkten. Der Qualifikant Giovanni Safina konnte sich auf Rang drei hochkämpfen, während Daniel Negreanu mit gerade einmal 4 Punkten das Schlusslicht auf dem zwölften Platz wurde.

Im Fünften von sechs Heats hatten dann sowohl Benyamine als auch Laak Auszeit, sodass hier auch einmal andere die Chance auf einen Sieg zu haben schienen. So gewann schließlich Ian Frazer die Session, was ihm den vierten Rang im Zwischenstand einbrachte, gefolgt von Luke Schwartz. Der Titelverteidiger JC Tran wurde damit auf Platz sechs versetzt. In Heat 6 schließlich änderte sich zumindest im Mittelfeld noch einiges, denn nachdem Phil Laak bereits als Erster ausschied und auch David Benyamine diesmal nur auf dem sechsten Rang landete, war plötzlich Daniel Negreanu an der Spitze, der bisher nicht wirklich in Erscheinung getreten war und mit den nun ergatterten 16 Punkten nach allen Heats auf Platz fünf lag und damit neben den fünf anderen Top-platzierten ins Finale einzog.

Am Final-Table saßen damit schließlich Favorit Phil Laak, David Benyamine, Roland de Wolfe, Daniel Negreanu, Giovanni Safina und Luke Schwartz, die mehr oder weniger gute Ausgangslagen vorzuweisen hatten. Doch die Erfolgssträhne von Laak schien im Finale zu enden, denn dieser schied bereits als Erster mit einem Paar Zehnen gegen Ass König von David Benyamine aus. Daniel Negreanu konnte zwar Roland de Wolfe mit einem Paar Neunen gegen Ass Bube eliminieren, sodass dieser am Ende auf dem fünften Platz landete, doch kurz danach war es auch für ihn zu Ende. Einen guten dritten Platz belegte Qualifikant Giovanni Safina mit einer Gewinnsumme von 100.000 Dollar. David Benyamine und Luke Schwartz leisteten sich – ganz wie in der Historik die Franzosen gegen die Briten – einen nahezu erbitterten Kampf um den Sieg, am Ende langte es für Schwartz jedoch ganz knapp nur für Platz zwei und 200.000 US-Dollar Gewinn. Benyamine dagegen konnte sich gegen die Starmanege durchsetzen und ist neben dem Titel nun auch noch um 400.000 Dollar reicher.

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Poker, Beharrlichkeit und hohe Vermögenswerte

Seit dem 8.12.2009 ist Brian Hastings mehrfacher Millionär. Fünf Stunden Online-Poker an einem Abend erbrachten ihm rund 4,18 Millionen US-Dollar auf einen Schlag. Sein schwedischer Gegner, mit dem Nicknamen Isildur1 angegeben, bleibt der Pokerwelt jedoch ohne Abstriche erhalten.

Der 21-Jährige Hastings ist nicht nur seit vier Jahren enthusiastischer und gewissenhafter Pokerspieler, sondern hatte bereits mithilfe zweier anderer Pokerspieler über Monate hinweg sorgfältig und unentwegt das Spiel seines Gegners auf Schwächen hin analysiert – und dies zumeist, während er gegen ihn spielte. Wie Hastings selbst in einem gestern veröffentlichten Interview mitteilte, hatte es ihm vor allem die Risiko- und Aktionsbereitschaft von “Isildur1″ angetan, die ihn dazu veranlasste, genau diesen zum Gegner zu wählen.

Es handelte sich um eine nahezu wissenschaftlich geführte Studie, wie sie etwa auch von Börsenhändlern durchgeführt wird, wenn sie einzelne Unternehmenskurse längere Zeit beobachten, um Voraussagen treffen zu können, so nahm der Sozialforscher Kyle Siler Stellung. Man habe, so Siler weiter, gerade auch wieder am Spielverhalten von Brian Hastings bestätigt gesehen, dass sich der Schlüssel zum Poker-Erfolg nur aus einer ausgewogenen Kombination zäher, vorausschauender und konzentrierter Geschicklichkeit und völliger Beherrschung der eigenen Gefühle ergebe.

Mit Blick auf dessen langatmige und akribische Vorbereitung liegt es auf der Hand, dass Hastings Erfolg unmöglich von einem zufälligen Spieleteilnehmer nachgeahmt werden könnte: Er habe sich dies nicht über Nacht erarbeitet, so Hastings, sondern sein Erfolg sei Ergebnis unablässiger Arbeit gewesen. Auch heute lässt er es sich nicht nehmen, immer noch 10 Wochenstunden Online-Poker zu spielen.

Um sich entsprechend vorzubereiten, nutzte Hastings Online-Poker-Seiten, die es einem Spieler erlauben, sich gleichzeitig an mehreren Tischen anzumelden. Diese dürfen zwar nicht von den USA aus betrieben werden, jedoch gegen die Nutzung erheben die US-Behörden keinen Einspruch, solange die Spieler ihre Gewinne versteuern: es handelt sich vorwiegend um Spieleanbieter aus Europa oder den Karibischen Inseln.

Im Dezember 2010 wird Hastings sein Wirtschaftsstudium abschließen, jedoch werden seine Zukunftspläne auch weiterhin von Poker bestimmt bleiben. Beispielsweise plane er, im Sommer des Jahres an Wettkämpfen in Las Vegas teilzunehmen. Er habe ohnehin nicht zum ersten Mal beim Online-Poker gewonnen: genau auf diesem Wege pflegte er sich stets sein Studium selbst zu finanzieren. Den größten Anteil seines Gewinns werde er anlegen, auch lasse er karitativen Organisationen Geldmittel zukommen und nicht zuletzt habe er seinen Eltern einen Italienurlaub spendiert.

Zwischen dem Montagmorgen des 15.2.2010 und den Mittagsstunden des 16.2.2010 nun nahm der einstige Gegner Hastings, der immer noch “anonyme” Isildur1, an einem durchgehenden, 30 Stunden währenden Online-Poker-Spiel teil und konnte einen Gewinn von 1.187.406 US-Dollar für sich verbuchen. Als ehrenhafter Spieler hatte dieser nach seiner Niederlage im Dezember keine Zeit verstreichen lassen und sich weiterhin intensiv selbst – auch zuerst wieder an Tischen mit niedrigen Einsätzen – kontinuierlich geschult und erhält nun als Comeback-Star umso mehr Anerkennung.

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“North American Poker Tour” – spannender Start ins neue Jahrzehnt

Die neu ins Leben gerufene “North American Poker Tour” hat soeben einen Vertrag mit dem Kabelsender ESPN2 geschlossen, 16 einstündige Pokerturniere live zu senden. Details wurden nicht veröffentlicht, aber die Verantwortlichen vermittelten Gewissheit, dass die Beziehung mit ESPN eine lange Zeit bestehen sollte. Jeffrey Haas, der zuständige Abteilungsleiter der Firma “Global Poker Tours” gab bekannt, die Beziehung mit ESPN sei langfristiger Natur und man sei davon überzeugt, dass es sich um packende Sportereignisse handeln werde. ESPN ist ebenfalls für die Übertragung des populärsten Wettkampfes, der “World Series of Poker”, zuständig. Die Firma “Global Poker Tours” mit Firmensitz auf Isle of Man vor der Küste Englands hat ebenfalls die Rechte an vergleichbaren Wettkampfserien in Australien, Europa und Asien. PokerStars.net ist Sponsor.

Die “North American Poker Tour”, so Haas weiter, habe bereits einen Wettkampf zur Aussendung gebracht und zwei weitere seien fest im Programm – beabsichtigt ist, dies für weitere fünf oder sechs in einer ersten Staffel durchzuführen. Jede Sendung verspricht die interessantesten Spielpartner zusammenzuführen, eine hohe Anzahl an Teilnehmern und herausragende Spiele zu präsentieren, so der Inhalt einer E-Mail, die Haas der Associated Press (AP) zukommen ließ.

Die zweite Station der Tour wird am Samstag zu sehen sein und einen sechstätigen Wettkampf aus Las Vegas zeigen (Venezianisches Kasino, Las Vegas Strip). (Das “Carribean Adventure” wurde durch PokerStars.net bereits im Januar veranstaltet; ein Wettkampf im April ist in Connecticut geplant.)

Im Venezianischen Kasino wird sich ein “Texas Hold’em”-Turnier zutragen, bei welchem der Mindesteinsatz 5.000 US-Dollar beträgt. Nach Angaben von Haas hätten sich bereits mehr als 400 Spieler registrieren lassen. Auch und parallel werde noch ein Sonderspiel mit einem Mindesteinsatz von 25.000 US-Dollar geboten, bei welchem unter anderem Barry Greenstein, Daniel Negreanu, Phil Hellmuth und Antonio Esfandiari teilnehmen.

Dieser besonders spannungsgeladene Wettkampf beginnt mit maximal 64 Teilnehmern; an 36 wurden persönliche Einladungen versandt, während 28 Plätze anderen Gewinnern zur Verfügung stehen wie auch teilweise denen, die aus der Anmeldeliste hinzugezogen werden. Jeder Spieler, der das Ausscheiden eines anderen verursacht, erhält 5.000 US-Dollar. Derjenige, der sämtliche Teilnehmer ausscheiden lässt, die sich mit ihm am ersten Tisch befinden, erhält 50.000 US-Dollar. Der Finalsieger erhält den Rest des Gewinngeldes – PokerStars hat trotzdem noch eine Prämie in Höhe von 100.000 US-Dollar für denjenigen ausgeschrieben, der rein zahlenmäßig die meisten Spieler aussticht.

Die Firma “Global Poker Tours Ltd.” ist eine Produktionsfirma, deren Dienstleistungen darin bestehen, die entscheidendsten und wichtigsten Pokerwettkämpfe weltweit zu entwickeln, zu organisieren und zu vermarkten. Der US-amerikanische Fernsehsender mit Schwerpunkt Sport ESPN2 besteht seit 1993 und hat seinen Firmensitz in Bristol im Bundesstaat Connecticut. Zu 80 Prozent ist Walt Disney Inc. Eigentümer. Die Zusammenarbeit nun mit “Global Poker Tours” wird in diesem Jahr wieder einmal entscheidend dazu beitragen, den Poker als fairen, kunstfertigen und regelgetreuen Sport gleichrangig neben Basketball, Fußball, Motocrossing und anderen Sportarten erscheinen zu lassen.

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Julian Thew geht zu PokerStars

Der englische Pokerprofi Julian Thew soll zukünftig im Pro-Team des Online-Pokergiganten PokerStars spielen – das hat das Portal nun bekannt gegeben. Demnach steht der Brite auf jeden Fall für die nächste Saison neben Vicky Koren, JP Kelly oder John Duthie bei PokerStars United Kingdom unter Vertrag. Für Thew scheint dies eine großartige Gelegenheit zu sein, sich wieder in der internationalen Szene zu etablieren.

“Ich freue mich nun ein Mitglied des Teams PokerStars Pro zu sein und werde die Marke gerne während meinen Reisen vertreten”, sagte der englische Profi und hegt bereits eine Vorfreude auf sein erstes Live-Turnier, das er unter seinem neuen Partner besuchen wird – die United Kingdom Ireland Poker Tour 2010 in Manchester. Thew zeigt sich selbst zuversichtlich, schließlich hat er bereits große Erfolge verzeichnen können, unter anderem in der European Poker Tour 2007 in Baden, wo er als Sieger des Main-Events und Gewinner von über 670.000 Euro hervorging. Insgesamt konnte Julian Thew in seinem Leben über 2,5 Millionen Dollar in Turnieren in Großbritannien und auch Las Vegas erspielen.

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Vogel ins Leitungsteam von Poker Royalty berufen

Poker Royalty hat heute ein neues Mitglied für das Leitungsteam der Geschäftsstelle in Las Vegas benannt: Daniel Vogel. Poker Royalty repräsentiert die weltbesten Pokerspieler der Welt wie Daniel Negreanu, Doyle Brunson, Scotty Nguyen, Patrik Antonius und Phil Hellmuth.

Bevor Vogel auf Poker Royalty gestoßen war, hatte er für die WSOP (World Series of Poker) gearbeitet, indem er für Las Vegas und London in leitender Funktion für die Ausrichtung der Spiele verantwortlich war. Es gehörte zu den Aufgaben Vogels, zwanzig verschiedene Abteilungen von Spielehäusern zu koordinieren, die mit dem WSOP zusammenarbeiten und sicherzustellen, dass diese wettbewerbskonform agierten. Auch stand er sämtlichen Aktivitäten im Vorlauf und während der Anmeldungen vor und war mit den Auszahlungen in Las Vegas und London betraut. Während dieser Zeit erwarb Vogel ein grundlegendes Sachverständnis über die Branche und baute zahlreiche Geschäftskontakte aus, die sich für ihn in seiner neuen Funktion als unschätzbar erweisen werden.

Vogels wird die Funktion des Leiters der Geschäftsentwicklung (Director of Business Development) übernehmen. Hierbei wird er in der Lage sein, gezielt und umfangreich erworbenes Hintergrundwissen und Branchenkenntnisse anzubringen, wenn es darum geht, das noch im Wachstum befindliche Unternehmen bei neuen Vorhaben vorteilhaft unterstützen zu können. Zusätzlich wird er das Leitungsteam darin behilflich sein, den Kundenstamm zu pflegen und das Unternehmen innerhalb der Branche in seiner Bedeutung zu stärken.

Der Vorsitzende (CEO) von Poker Royalty, Balsbaugh, begründete die Wahl Vogels lobend mit dessen unablässiger Arbeitsintensität, dessen Fachkompetenz und auch dessen Charisma. Vogel hatte in seiner vorherigen Funktion bereits mehrfach und eingehend mit Balsbaughs Team zusammengearbeitet und habe eigenen Angaben zufolge stets dessen Professionalität und Leistungen bewundert. Aufgrund der namhaften Persönlichkeiten beim WSOP sei es nicht unbedingt eine leichte Entscheidung gewesen, seinen vorherigen Arbeitsplatz zu verlassen, doch nun erwarteten ihn unbegrenzte Möglichkeiten und eine vielversprechende Zukunft.

Die Firma Poker Royalty wurde im Jahre 2003 gegründet. Sie hat sich bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt als die führende Gesellschaft für Leitungs- und Vermarktungsaufgaben im Zusammenhang mit dem Weltpoker etabliert und konnte sehr talentierte und profitable Berufsspieler vertreten, wie etwa Erick Lindgren und Daniel Negreanu (denen der Titel “Spieler des Jahres” von WSOP verliehen wurde) und auch Juan Carlos Mortensen, Phil Hellmuth, Doyle Brunson und Scotty Nguyen (Gewinner von Hauptspielen im Rahmen des WSOP). Weitere Aufgaben von Poker Royalty sind: Zulassung von brancheneigenen Produkten und Marken; Funktionen im Sinne der Spielerberatung zu übernehmen; die Planung von Veranstaltungen; der Verkauf für Medien; Erklärungen an die Presse herauszugeben. Die Mitarbeiter unterstützen (insbesondere als Sponsor) über 300 Pokerspieler und haben sich deshalb ein vertieftes Wissen über das Kartenspiel angeeignet, was ihre Attraktivität stets erhöht, immer wieder von bedeutenden Spielergrößen beauftragt zu werden. Auch in diesem Jahr wieder bieten sie zehn jungen Menschen auf der Suche nach einer Aufgabe im Unternehmenswesen Stellen für Praktika an.

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Gowen weist Klage ab

Die Pokerspielerin Clonie Gowen, die bereits vor einigen Jahren wegen ihrer Klage gegen Full Tilt Poker in Erscheinung trat, konnte die Gegenklage nun erfolgreich abweisen. Antragssteller waren neben dem Pokerportal auch Raymond Bitar und Howard Lederer gewesen.

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PartyPoker Premier League – Ergebnisse von Heat 2 und 3

Die PartyPoker Premier League hat am vergangenen Wochenende den zweiten und dritten Heat ausgespielt. Nachdem Phil Laak, der als Ersatz für Doyle Brunson angereist ist, Heat 1 als Sieger, 32.000 Dollar und 16 Punkten, die entscheidend für die Qualifikation des Final-Tables sind, abgeschlossen hatte, traten in Heat 2 am Samstag wieder acht der insgesamt zwölf Teilnehmer der Premier League gegeneinander an, unter anderem der Titelverteidiger JC Tran, Tony G, David Benyamine und erneut Phil Laak, der auch in Heat 2 eine Glanzleistung absolvierte. So verbannte er in einer Hand JC Tran auf Rang vier, nachdem Laak all-in gegangen war. Mit einer Hand König Dame gegen Trans Ass Bube und einem Board von Ass Bube Fünf schien der Ausgang relativ klar. Mit dem River Zehn änderte sich jedoch alles, sodass Laak eine Straight bis Ass vorzeigen konnte und Tran damit die Hand verlor.

Nur kurze Zeit später schaffte es Laak erneut, seinen Kontrahenten an die Rails zu schicken. Diesmal handelte es sich um den französischen Profi David Benyamine, der mit Ass Neun all-in gegangen war. Laak callte mit König Bube und nachdem das Board Bube Acht Sieben Vier und Drei gebracht hatte, konnte Laak den Pot mit einem Paar Buben gewinnen. Als einziger Gegner blieb im zweiten Heat dann der Brite Roland de Wolfe übrig, der allerdings ebenfalls wenig später auf Platz zwei ausschied. Damit konnte Phil Laak erneut 16 Punkte erspielen, sodass dieser nahezu sicher im Final-Table pokern darf. Zweiter mit 11 Punkten wurde Roland de Wolfe, Dritter mit 8 Punkten der Franzose, David Benyamine. Leer ging im zweiten Heat Yevgeniy Timoshenko aus Russland aus.

Beim Heat 3 am Sonntag war Laak dann nicht mehr dabei, stattdessen spielten unter anderem David Benyamine, JC Tran, Vanessa Rousso und Ian Frazer um die Punkte. Siegen konnte hierbei der Franzose Benyamine, es folgten Giovanni Safina, der als einziger Qualifikant für Premier League angetreten ist, und Yevgeniy Timoshenko. Leer ging diesmal Roland de Wolfe aus.

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Isildur1 zurück – Erfolg bleibt dennoch aus

Neben der üblichen Besetzung der High Stakes Online-Pokertische, sah man in der vergangenen Woche ungewohnt häufig einen allzu bekannten Spieler, dessen Identität jedoch weiterhin nicht geklärt ist: “Isildur1″ tauchte zwar schon Anfang Februar wieder bei Full Tilt Poker auf, in der vergangenen Woche häuften sich jedoch die Besuche. Erfolgreich war seine Ausbeute jedoch keineswegs; so hat Isildur1 rund 85.000 Dollar innerhalb der letzten sieben Tage verloren und kommt damit auf eine bisherige Jahresbilanz von fast 150.000 Dollar Minus.

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Bärenstarke zweite Ausgabe: donkmag goes Berlin!

„donkmag – Das Online & Street Poker Magazin“ mit der neuen Ausgabe ab sofort im Handel

Vom Cover der ersten Ausgabe strahlte „ElkY“ als Joker und eben diesen hat das junge Magazin auf dem Pokermarkt wohl gleich gezogen: Die Verkaufszahlen der ersten Ausgabe übertrafen die Erwartungen der Macher bei weitem. Ein Indiz dafür, dass das donkmag den Nerv der Pokerzeit getroffen hat. Mit der zweiten Ausgabe steht der donk ab sofort mit noch besserer Papierqualität und Hochglanz-Cover in den Regalen. Die neue Ausgabe bietet auf 100 Seiten wieder exklusive News und sauber recherchierte Stories aus der Pokerwelt.
Auf der Titelseite dreht sich alles um den Themenschwerpunkt Berlin inklusive der EPT. Dazu stellt donkmag  seine deutschsprachigen Favoriten vor, zu denen auch das Cover-Quartett um Titelverteidigerin Sandra Naujoks, Dragan Galic, Johannes Straßmann oder Florian Langmann gehört. Jason Mercier verrät, was ihn live und online so erfolgreich macht. Simon „Schnibl0r“ Münz erzählt authentisch von Höhenflügen und Bruchlandungen und TV-Moderatorin Miriam Pielhau ruft Mädchen und Medien dazu auf, sich endlich mehr mit dem Thema Poker zu beschäftigen.
Dass Poker überall gespielt wird und wurde, sogar unter sozialistischem Hammer und Zirkel, deckt die Reportage „Pokern in der DDR“ mit der Story über den King vom Prenzlauer Berg auf. Unter den namhaften Kolumnisten gibt es Blicke nach vorne, wie den von Marc Gork auf die bevorstehende EPT, oder zurück, wie den von Martin Kläser auf seine Jugendsünden im Fernsehen. Stephan Kalhamer räumt in „Das Vorurteil“ mit Pokermythen auf und strategisch treten die „Pokeramigos“ gegeneinander an. Für alle „StreetPoker“-Spieler berichten ausgesuchte Clubs sowie die Spitzenverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hautnah von der Basis.
Das von BetfairPoker präsentierte StreetPoker-Gewinnspiel, bei dem es für den unterhaltsamsten Amateur-Video-Clip 500 Euro zu gewinnen gibt, ist auf der Homepage genauso zu finden, wie die Gewinnspiele zu Büchern, DVDs und Buy-Ins für den WSOP-Main Event-Qualifier im CCC Salzburg. Alle Infos zu den exklusiven Freeroll-Turnieren nur für donkmag-Leser gibt es ebenfalls unter www.donkmag.net .
donkmag wäre nicht donkmag, wenn es nicht dahin ginge, wo unter Pokerspielern allerlei Kurioses passiert: z.B. wenn die SideBet-Action nicht am Pokertisch, sondern in der Kulisse von Schlag-den-Raab ausgetragen wird, oder wenn sich die Schöngeister zu „Das perfekte Poker Dinner“ treffen, was auch auf der Homepage in bewegten Bildern zusammengefasst ist.
Papier ist geduldig – wer das nicht ist, kann bequem vom PC aus die digitale Ausgabe durchblättern. Das DigiZin für 1,99 Euro hat ebenfalls großen Absatz gefunden, auch wenn es online immer noch möglich ist, den ein oder anderen Gutscheincode für eine Freiausgabe zu erwischen.
Besonders Nutzer des Apple iPad werden sich freuen, donkmag überall bequem dabei zu haben. Wer beim iPad zuschlägt, oder plant einen Koffer voll davon aus Vegas mitzubringen, findet mit donkmag die perfekte Einweihungslektüre.
All das ab sofort für 3,90 Euro im Zeitschriftenhandel oder auf: www.donkmag.net

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Full Tilt Online Poker Series XV – Ergebnisse von Event 2 und 3

Bereits am Donnerstag wurden die Gewinner des zweiten und dritten Events im Rahmen der Full Tilt Online Poker-Series XV ermittelt. Der Preispool des zweiten Events betrug 270.000 Dollar und es wurden 1.350 Teilnehmer gezählt. Als Sieger ging “HUMILDAD” mit über 50.000 Dollar Prämie hervor. Das zweite Event beinhaltete am Ende einen Preispool von rund 365.000 Dollar, um dessen größten Anteil fast 730 Online-Spieler kämpften, Sieger wurde “Scar Jo” mit rund 77.000 US-Dollar Gewinn.

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