Pokermagazin – Pokercraft.de – Online Poker Magazin

Das deutsche Online Poker Magazin

Archive for Januar, 2010

Keine Ruhe im Online-Poker

Es kommt zu keiner Ruhe an den Pokertischen der großen Online-Portale. Nach dem Finale der PokerStars Caribbean Adventure 2010 scheint sich die alte Stammbesetzung der High Stakes-Tische von Full Tilt Poker wieder eingefunden zu haben. Von Gus Hansen bis Patrik Antonius war jeder namhafter Star der Szene vertreten.

Antonius selbst konnte so am vergangenen Mittwoch über 840.000 Dollar in etwa 2.000 Händen erspielen – nach den nicht ganz so erfolgreichen Sessions im neuen Jahrzehnt scheint das Ex-Modell wieder in seinem alten Element zu sein, das ihm vergangenes Jahr die Führung der Rangliste der High Stakes-Gewinner 2009 eingebracht hatte. Einen annähernden Erfolg konnte auch Tom “durrrr” Dwan mit einer runden halben Millionen Dollar verzeichnen. Was aus seiner eigentlich noch laufenden “Durrrr”-Challenge geworden ist, weiß im Moment im Übrigen keiner so genau. Phil Ivey, der seit Ende Dezember 2009 wieder solo ist, konnte vermutlich mit seinen rund 360.000 Dollar, die er in gerade einmal 464 Händen erspielte, seine Scheidungsgebühren zahlen. Brian Hastings hatte ebenfalls Grund zum Grinsen, als er am Ende mit einem Plus von rund 350.000 US-Dollar da stand.

Nicht so gut verlief es für den ehemaligen Verbündeten Hastings aus der Affäre um “Isildur1″, Brian Townsend, der über 600.000 Dollar am Abend verspielte. Und auch Gus Hansen konnte, trotz der anfänglichen Erfolge im neuen Jahr, nur beschränkt Erfolge feiern – er verlor seine Gewinne noch in derselben Woche. In den letzten Tagen wurden aber auch wieder Pots über der 200.000 Dollar-Grenze gespielt, so zum Beispiel zwischen Gus Hansen und Cole South, wobei Letzterer wohl etwas mehr Glück hatte. Mit einem Paar Könige ging der Monster-Pot in Höhe von etwa 246.000 Dollar an Cole South.

Der Pot zwischen Patrik Antonius und unter anderem Ilari Sahamies endete mit einem Betrag von 172.000 Dollar und ging mit einer Straight an Antonius. Damit konnte Antonius sein Plus im neuen Jahrzehnt noch etwas weiter ausbauen; es bleibt jedoch abzuwarten, wie lange die Situation so bleibt. Denn im Online-Poker ist gerade Action angesagt. Und daran wird sich in naher Zukunft offenbar auch nicht so viel ändern.

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Michael Keiner erklärt seine Trennung von 888Poker

Die Trennung von der Pokerikone Michael Keiner von seinem bisherigen Vertragspartner 888Poker hatte für großes Aufsehen gesorgt, nun hat Keiner im Interview einige brisante Fragen beantwortet und damit die große Unklarheit für seine Entscheidung gelüftet. Laut Eigenaussage hat Keiner nämlich von einem namhaften Pokerunternehmen ein Angebot erhalten, das “weit über den Rahmen eines Pokerpros hinausgeht” und ihm “ideale Perspektiven sowie eine verlockende Aufgabenstellung in der Zukunft” ermöglicht. Genauere Informationen will der Pokerprofi jedoch erst im Februar preisgeben. Die Gerüchte, laut denen Michael Keiner ein eigenes Casino zu eröffnen plane, zerstreute er jedoch sofort energisch.

“Ich werde ganz sicher in naher Zukunft kein Casino eröffnen”, meinte Keiner, erklärte aber auch gleichzeitig, dass in seinem neuen Aufgabenfeld sehr wohl Organisation von Bedeutung sei. Dennoch wird er, wie bisher, an jeglichen nennenswerten Pokerturnieren der Welt teilnehmen und seinem Namen alle Ehre machen – davon hält ihn auch sein neuer Job nicht ab. So ist Keiner auch in der bald startenden CAPT Seefeld vertreten.

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PCA 2010 – Entscheidung im High-Roller-Event-Finale

Neun Stunden lang wurde der Final-Table des High-Roller-Events ausgetragen, am Ende stand der Gewinner der knapp 600.000 Dollar und dieses Turniers mit 25.100 US-Dollar fest. Vor allem die Deutschen hatten große Hoffnung in Tobias Reinkemeier gesetzt, der mit über eine Millionen Chips als Chipleader an den Final-Table getreten war.

Zunächst aber schied bereits in der zweiten Hand der russische Pokerspieler Dimitry Stelmak aus, der mit König Zehn all-in gegangen war, woraufhin Reinkemeier mit Ass Zehn callte und die Partei gewann und damit auch seine Führung ausbauen konnte. Stelmak konnte aber immerhin knapp 67.000 Dollar mit nach Hause nehmen. Matt Marafioto aus Kanada folgte dem Russen nur wenig später mit ein Paar Sieben gegen Ass König von William Reynolds. In den folgenden Händen ging es unter den letzten sechs Finalisten ruhiger zu – der Deutsche Reinkemeier konnte immerhin noch die Führung halten, dann allerdings wendete sich das Blatt.

Will Molson aus Kanada hielt mit König Dame gegen König Neun von Tobias Reinkemeier. Der 1,7 Millionen Chips schwere Pot ging am Ende jedoch an den Kanadier, der sich nach Turn und River schließlich mit einer Straight durchsetzen konnte. Reinkemeier landete damit ganz unten und stand kurz davor ganz aus der Runde auszuscheiden. Als William Reynolds jedoch den Deutschen mit Paar Königen herausforderte, war das Turnier von Reinkemeier endgültig zu Ende, der nur ein Paar Achten vorweisen konnte. Mit über 108.000 Dollar landete der deutsche Vertreter auf Rang sechs.

Auf seine Ausscheidung folgten auch die US-amerikanische Pokerspielerin Lisa Hamilton, die mit ihren Paar Buben dem Damenpaar unterlag, und der Niederländer Michiel Brummelhuis, der mit Dame Neun ebenfalls nichts gegen das Paar Asse ausrichten konnte. Mit deren Niederlagen konnte Reynolds sich jedoch seine Spitzenposition sichern. Und am Ende reichte es schließlich auch für den Sieg. Nachdem Adolfo Vaeza Platz drei belegte, waren nur noch Reynolds und Will Molson aus Kanada im Rennen. In der entscheidenden Runde ging Molson mit König Acht all-in, Reynolds callte mit Ass Zehn – und konnte die wenigen restlichen Chips von seinem Kontrahenten für sich gewinnen. Damit erreichte Molson mit rund 322.000 Dollar auf Rang zwei, Sieger des Events wurde der 21-jährige William Reynolds aus den USA mit rund 600.000 Dollar Gewinn.

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Microgaming verbietet Hand-Histories

Eine erste nennenswerte Konsequenz auf die Affäre um “Isildur1″ hin hat nun das Microgaming Network gezogen und den Zugriff auf die Hand-Histories von Spielern aus rund 120 Pokerportalen verhindert. Damit macht Microgaming den ersten Schritt gen Gleichberechtigung und fairem Online-Pokern. Denn wie das große Beispiel Isildur1, das gerade wegen diesen Hand-Histories am Ende über 4 Millionen Dollar einbüßen musste, scheint es auch vielen anderen Spielern mit höheren Einsätzen zu gehen.

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Aussie Millions 2010 – Auftaktturnier

Bei den Aussie Millions 2010 hat es zum Auftakt wieder große Action in den Sälen des Crown Casinos gegeben. Etwa 327 Pokerprofis aus aller Welt waren am Tag 1A anwesend und spielten beim 1.100 Dollar Buy-in-Turnier mit. Als Chipleader ging Xen Xenofontos mit rund 186.000 Chips in Führung. Gefolgt wurde er von Tony Hachem aus dem PokerStars Pro-Team mit rund 140.000 Chips und dem englischen Pokerspieler Dan Carter mit immerhin knapp 107.000 Chips.

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World Cup of Poker-Finale 2010

Die PokerStars Caribbean Adventure 2010 scheint gerade jegliche Nachrichten aus der Pokerszene zu dominieren, doch ebenfalls auf den Bahamas fand außerdem das Finale der “World Cup of Poker” statt. 2009 hatte Deutschland in diesem Turnier den ersten Platz erreicht, wurde dieses Jahr jedoch von Taiwan abgelöst, die 100.000 Dollar als Team erspielten.

Rasmus Ludke, Frank Boehrens, Jan Heitmann, Sascha Cornils und Ole Carstens traten im deutschen Team an und konnten sich eine ganze Zeit lang halten. Erst nach fünf Stunden ging Chile ins Aus, das immerhin mit 5.000 Dollar den neunten Platz erreichten. Es folgten Norwegen mit Paar Vieren gegen König Dame der Taiwaner, sodass die Skandinavier auf achter Position landeten, ebenfalls mit 5.000 Dollar. Platz sieben belegte das Nachbarland Finnland mit König Zehn gegen das Königspaar der Kanadier mit 10.000 Dollar Gewinnsumme und Italien.

Schließlich schieden auf Platz fünf auch die Deutschen aus, die mit Sechs Drei wohl etwas leichtfertig gegen die Kanaider mit Ass Bube all-in gegangen waren. Damit erhält das deutsche Team immerhin 10.000 Dollar.

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PCA 2010 – Deutsche an der Spitze

Die PokerStars Caribbean Adventure 2010 ist trotz abgeschlossenen Main-Event im vollen Gange. Und nun hat auch Deutschland einige Siege zu verzeichnen. Das High-Roller-Event, in dem bis gestern noch Sandra Naujoks und Tobias Reinkemeier unter den letzten 24 Spielern für Deutschland vertreten waren, hat nun die Besetzung des Final-Tables ergeben.

Nachdem Pokerstars wie Daniel Negreanu oder Phil Ivey in den letzten Tagen das Nachsehen hatten und frühzeitig ausschieden, musste nun auch der Chipleader von Tag zwei, Dario Minieri, seinen Platz verlassen. Mit Ass Dame konnte Minierei gegen Alex Brenes mit seinem Paar Neunen nichts ausrichten und als das Board für Brenes sogar einen Drilling brachte, verlor Minierei neben den all-in gesetzten 70.000 Chips auch seine Teilnahme am High-Roller-Event. Nicht anders erging es Joe Cada, Sieger der World Series of Poker des vergangenen Jahres, der mit Ass Acht gegen Naujoks Ass Neun ausschied den elften Platz besetzte.

Noch tragischer erging es jedoch gerade Sandra Naujoks, die zusammen mit Tobias Reinkemeier die Hoffnungsträger im Event waren. Denn gerade sie hatte gegen ihren Landsmann das Nachsehen. Naujoks ging mit Ass Neun all-in, Reinkemeier callte mit einem Paar Buben – und gewann schließlich, sodass er nun als einziger Deutscher im Final-Table platziert ist. Die European Poker Tour 2009-Gewinnerin im Event in Deutschland landete aber immerhin auf Rang neun und konnte knapp 57.000 Dollar Preisgeld ergattern. Reinkemeier dagegen hat momentan die besten Chancen auf den Sieg des High-Roller-Events, so ist der doch mit rund 1,1 Millionen Chips klarer Chipleader, gefolgt von Adolfo Vaeza mit 758.000 Chips und Will Molson mit rund 670.000 Chips. Würde Reinkemeier weiterhin seine Positionierung halten, winken ihm über 576.000 Dollar Preisgeld.

Doch nicht nur im High-Roller-Event sah es gut aus für die Deutschen – am Event Nummer 40 der PCA konnte Katja Thater beim 1.100-Dollar-Buy-in-Turnier den ersten Platz belegen. Gegen 24 andere Teilnehmer des Events konnte sich Thater, die bei PokerStars unter Vertrag steht, mitunter auch gegen ihre Landsmänner Florian Langmann oder Sebastian Ruthenberg, durchsetzen und sich den Sieg holen.

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Mel Gibson und sein Wundermittel

Auf ein ungewöhnliches und auch nicht unbedingt Erfolg versprechendes Geheimmittel greift Mel Gibson beim Pokern zurück. Der doppelte Oscar-Preisträger cremt sich mit einer Kuhhirnsalbe ein, die nicht nur unangenehm riecht, sondern angeblich auch die Transmitter des Nervensystems reinigen sollen. Gibson selbst schwört auf das Wundermittel, das jedoch nicht verhindert, dass er genügend Verluste beim Pokern hinlegt. Zwar ist nicht bekannt in welcher Höhe sich die roten Zahlen Gibsons befinden, doch die Kuhhirnsalbe ist schließlich auch nicht billig. Wer braucht da schon Pokerlektüren?

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PCA 2010 – Deutsche beim High Roller Event

Während das Main-Event der PokerStars Caribbean Adventure 2010 bereits seit gestern entschieden ist, kämpfen immer noch 24 Spieler beim High Roller-Event um den Preispool von über 2 Millionen Dollar. Dem Gewinner winken somit über 276.000 US-Dollar.

Von den ehemalig 84 Teilnehmern des Events sind nun nach Tag zwei noch immerhin 24 vertreten, unter anderem auch noch zwei Deutsche, die im Main-Event schon relativ früh ausgeschieden waren: Sandra Naujoks und Tobias Reinkemeier. Beide liegen in der vorderen Hälfte der Platzierungen und haben einen ordentlichen Chipbetrag auf ihrem Konto. Für Sandra Naujoks galt es zwar einige schwierige Phasen zu überstehen, so zum Beispiel, als sie mit ihrem Paar Achten gegen Ass König All-in setzte und am Ende dennoch nun mit über 180.000 Chips als Neunplatzierte aus dem zweiten Turniertag hervorging. Tobias Reinkemeier schaffte es sogar noch besser, so besiegte er den Weltmeister aus dem Vorjahr in einer Session und konnte so den Pot von rund 280.000 Chips gewinnen. Damit ist Reinkemeier nun auf Platz vier und hat gute Chancen, das Turnier für sich zu entscheiden.

Hierfür müsste Reinkemeier den bisherigen Chipleader Dario Minierei aus Italien bezwingen, der mit über 430.000 Chips momentan Rang eins belegt. Gefolgt wird er von dem Niederländer Michiel Brummelhuis mit etwa 404.000 Chips und dem US-amerikanischen Pokerspieler Vivek Rajkumar mit rund 300.000 Chips. Nicht nur, dass unter den besten und übrigen 24 Spielern gerade einmal elf Spieler aus den USA stammen, unter den Top Ten sind gerade einmal zwei Pokerspieler aus den Staaten – die Möglichkeit für alle Europäer also, den Titel und das Geld auf den anderen Kontinent zu bringen.

Nicht so erfolgreich und aussichtsvoll ist jedoch die bisherige PCA 2010 für die großen Stars der Szene. Daniel Negreanu, Peter Eastgate, Humberto Brenes, Mike Matusow, Chad Brown oder Betrand Grospellier haben unter anderem bisher kein Event lange durchgehalten und mussten sich teilweise schon am ersten Turniertag verabschieden. Es scheint also nicht zuletzt durch den Main-Event-Sieger Harrison Gimbel, der mit seinen 19 Jahren vor dem Turnier ein unbekanntes Gesicht war, die PCA der Neueinsteiger zu sein – hoffen wir also, dass die deutschen Vertreter unbekannt genug sind, damit es auch für sie für einen Titel und ordentliche Gewinnsummen genügt.

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Gus Hansen – 2010 knapp eine Millionen Dollar erspielt

Innerhalb nur zwei Wochen hat Gus Hanse auf dem Pokerportal Full Tilt Poker eine knappe Millionen Dollar erspielen können. Dabei setzte er sich am Ende auch gegen Online-Stars wie Patrik Antonius oder Cole South durch, die damit Verluste in sechsstelligem Bereich verzeichnen mussten.

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PCA 2010 – Es geht weiter

Das Main-Event der PokerStars Caribbean Adventure ist zwar entschieden, andere Events des Turniers laufen jedoch noch auf Hochtouren. So zum Beispiel die 25.000 Dollar High Roller Events, wobei nun noch 50 übrige Spieler um den Titel, den momentan noch “ElkY” Grospellier innehat, kämpfen. Unter anderem sind hierbei auch noch deutsche Spieler wie Sandra Naujoks oder Tobias Reinkemeier dabei.

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Online-Sieger am Poker-Wochenende

Am vergangenen Online-Pokerwochenende haben wieder zahlreiche Online-Spieler an den großen Turnieren der Pokerportale PokerStars, Full Tilt Poker und Co. teilgenommen. Als Sieger der begehrten PokerStars Sunday Million ging der Spieler “Isetit” als Sieger mit einem Betrag von über 250.000 Dollar hervor. Und auch auf Full Tilt Poker fand sich ein Gewinner der 140.000 Dollar bei der Sunday Brawl.

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PCA 2010 – Gewinner des Main-Event

Das Main Event der PokerStars Caribbean Adventure 2010 ist gespielt. Neun Stunden lang spielten die sieben US-Amerikaner und der eine Norweger um die 2,2 Millionen Dollar, die auf den Sieger warten sollten.

Thomas Koral machte den Anfang und verlor mit einem Paar Damen gegen ein Paar Asse von Tyler Reiman, sodass er die Runde verlassen musste, immerhin mit einem Gewinn von über 200.000 Dollar. Zachary Goldberg schied als Siebtplatzierter und 300.000 Dollar aus dem Final-Table aus. Mit einem Paar Zehnen versuchte, gegen Ryan D’Angelo mit Ass und Dame zu gewinnen. Das All-in erwies sich als Fehler, nachdem der Board nicht entsprechend für Goldberg ausfiel. Der letzte Nicht-Amerikaner Aage Ravn aus Norwegen landete schließlich auf Rang sechs mit 450.000 Dollar Preisgeld und scheiterte mit Ass Dame an Harrison Gimbel und Benjamin Zamani mit ihren Paaren Buben und Achten. Ryan D’Angelo folgte dem Norweger kurze Zeit später als er mit einem Paar Buben All-in setzte und musste am Ende jedoch gegen Tyler Reiman mit Ass König einstecken, sodass dieser am Ende über 14 Millionen Chips gewinnen konnte. Benjamin Zamani landete mit Ass Zehn gegen Paar Acht auf Rang vier, der bereits mit einem Preisgeld von 1 Million Dollar ausgezeichnet war. Auf dem Siegertreppchen stand am Ende schließlich auf Platz drei Barry Shulman, der mit Dame Zehn All-in gegangen war und gegen die Ass Neun von Harrison Gimbel das Nachsehen hatte. Immerhin 1,35 Millionen Dollar kamen dem Drittplatzierten zugute.

Damit begann das entscheidende Heads-up zwischen Tyler Reiman und dem jüngsten Spieler der PCA aller Zeiten Harrison Gimbel mit gerade einmal 19 Jahren. Nach etwa einer Stunde erspielte sich Gimbel in nur einem Pot gegen Reiman mit Ass Fünf über 16 Millionen Chips. Damit sah die ursprüngliche Ausgangslage, in der Reiman mit 28 Millionen Chips ganz deutlich Chipleader geworden war, völlig anders aus. Und so endete die letzte Hand mit einem Sieg für den 19-jähirgen US-Pokerspieler, der bisher eigentlich keinen Erfolg verzeichnen konnte. Ein Paar Zehner von Gimbel standen gegen ein Paar Achter von Reiman. Der Board gab Reiman jedoch keine Chance – und Gimbel stand mit 2,2 Millionen Dollar als Sieger der PCA 2010 fest. Reiman auf Platz zwei konnte sich mit immerhin 1,75 Millionen Dollar zufrieden geben. Damit steht zwar der Hauptsieger der PCA fest, es stehen jedoch noch einige Turniere auf den Bahamas aus.

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“Live the Dream” ist entschieden: 10 Spieler leben ihren Traum mit Everest Poker

Montréal (Kanada)/Weinheim (Deutschland), 12. Januar 2010.
Gänsehaut-Stimmung bei Everest Poker: Am vergangenen Wochenende fand das weltweit größte und erfolgreiche Pokercasting „Live the Dream“ in Wien, Österreich, statt. Sonntagabend fiel im nervenaufreibenden aber vor allem sehr emotionalen Finale die Entscheidung: Everest Poker hat fortan 10 neue Gesichter, die den Pokeranbieter bei prestigeträchtigen Turnieren rund um den Globus, unter anderem auch bei der „World Series of Poker“ nach Las Vegas, vertreten werden.

Die kostenlose Online-Pokerschule www.EverestPoker.net veranstaltete nun schon zum zweiten Mal dieses einzigartige Event für seine Spieler und bot ihnen somit die Chance, sich ihren Traum vom Leben eines Pokerprofis zu erfüllen. Authentische Pokerenthusiasten werden Everest Poker repräsentieren und ihre Passion für Poker als Markenbotschafter in die Welt tragen.

Viele tausend Spieler aus aller Welt beteiligten sich von September bis Dezember 2009 an  der beliebten Everest Poker Promotion, um eins der begehrten Sponsoring-Pakete im Wer von 100.000 US-Dollar zu ergattern. 10 von insgesamt 200 „Live the Dream“-Qualifikanten konnten sich im Wiener Palais Auersperg gegen die große Konkurrenz durchsetzen und die hochkarätige Jury überzeugen. Die Bewertung der Finalisten war klar geregelt: Über ein Punktesytem konnten alle Teilnehmer bis zu 100 Punkte erlangen. Diese setzen sich zusammen aus 60 für Poker Skills (35 Punkte für Online-Poker und 25 Punkte für Live-Poker), 20 durch das Voting der Everest Poker Community und 20 durch die Jury bei den Live-Interviews.

Samstag, den 09. Januar 2010 mussten sich alle Qualifikanten den Fragen der fachkundigen Jury stellen sowie in Cash Game und Freeroll-Turnieren ihr Können unter Beweis stellen, um sich einen der begehrten Plätze unter den Top 20 zu sichern. Gleich drei Deutsche wurden in die Top 20 gewählt. Am Sonntag, den 10. Januar 2010 kämpften die 20 Finalisten aus insgesamt 17 Nationen um einen Platz im „Live the Dream“-Team von Everest Poker.

Die Luft war wie elektrisiert beim finalen Showdown: das beeindruckende Ambiente der historischen Halle im Palais Auersperg und das Wechselbad der Gefühle bei den Anwesenden brachte die Emotionen zum Überkochen. Zwei deutsche Spieler konnten ihr Glück kaum fassen: Tobias „tobestar11“ Wagner und Ronny „Spadesman“ Pickard gehören zu den 10 Gewinnern bei „Live the Dream“. Everest Poker überreichte den Beiden ihren Vertrag und wird sie nun ein ganzes Jahr lang mit jeweils 100.000 US-Dollar unterstützen, um ihren Traum vom Leben eines Pokerprofis zu verwirklichen. Weitere Gewinner von „Live the Dream“ sind die französischen Pokerenthusiasten Fabien „SchumyFab“ Perrot,
Leonard „leoledingo“ Truche und Julien „garrincho54“ Claudepierre. Auch der Niederländer Koen „koendb“ de Bakker, der Spanier Javier „elflacokanu“ Martinez, der Norweger Sigurd „TheBigViking“ Eskeland und der Däne Thomas „DannyMcCoy“ Froslev schafften es
unter die 10 Besten. Erfreulicherweise wird auch eine Frau das Dreamteam unterstützen:

Viktoria „SexyGirl“ Szilasi aus Ungarn wird für Everest Poker an Pokertischen auf der ganzen Welt spielen.
Viele Spieler kannten sich bereits aus der Everest Poker-Community und von diversen gemeinsamen Live-Turnieren, sodass es nicht überraschte, dass eine sehr freundschaftliche Stimmung im Raum lag. Denn obgleich alle Konkurrenten waren: sie teilen doch alle die
gleiche Leidenschaft für Poker! So unterstützten viele Spieler, die bereits am Samstag ausgeschieden waren, die 20 Finalisten im spannungsgeladenen Finale. Die beiden Team Everest-Mitglieder Maria „May“ Maceiras und Cristiano „lalanco1“ Blanco, führten die
Teilnehmer durch die Veranstaltung. Auch Antoine Saout, Steven van Zadelhoff, Kim Wooka, Fabrice Soulier und Voitto Rintala waren mit von der Partie.
Die 10 glücklichen Gewinner haben nun die einmalige Möglichkeit, sich mit Unterstützung von Everest Poker nach ganz oben zu spielen. Alexandra Feldmann, PR & Event Coordinator Germany von Everest Poker freut sich über das gelungene Wochenende: „Mit den Spielern
verbindet uns die Leidenschaft für Poker: wir möchten durch die Organisation großer Events wie „Live the Dream“ allen Pokerbegeisterten einmalige Erfahrungen bieten und diese Veranstaltung hat uns wieder einmal gezeigt, wie wichtig die Nähe zu unseren Spielern ist.
Teilnehmer wie auch zahlreiche internationale Journalisten haben sehr positiv auf„Live the Dream“ reagiert und wir sind natürlich ganz besonders stolz auf die beiden deutschen Gewinner Tobias und Ronny.“

Die Casting-Gewinner (alphabetisch):
UVorname NachnameU USpielername ULandU
Koen de Bakker „koendb“ Niederlande
Julien Claudepierre „garrincho54“ Frankreich
Sigurd Eskeland „TheBigViking“ Norwegen
Thomas Froslev „DannyMcCoy“ Dänemark
Javier Martinez „elflacokanu“ Spanien
Fabien Perrot „SchumyFab“ Frankreich
Ronny Pickard „Spadesman“ Deutschland
Viktoria Szilasi „SexyGirl“ Ungarn
Leonard Truche „leoledingo“ Frankreich
TobiasWagner „tobestar11“ Deutschland

Weitere Informationen zum spannenden Casting-Wochenende unter:

http://www.everestpoker.com/de

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PCA 2010 – Final-Table ohne Hefter

Tag fünf sollte alles entscheiden. Einzige Hoffnung aus deutscher Sicht: Dimitri Hefter, Medizinstudent an der Universität Heidelberg, eigentlich kein großes Licht in der Szene, was sich mit der PokerStars Caribbean Adventure dieses Jahres jedoch geändert haben dürfte.

Nachdem von den 24 an Tag fünf angetretenen Spieler nur noch elf vertreten waren, schien die Chance auf eine Platzierung im Final-Table für den Deutschen Pokerprofi gar nicht zu schlecht. Zwar lag er mit seinen knapp 1,24 Millionen Chips hinter allen übrigen Spielern, doch dadurch ließ er sich nicht beirren. Mit einem Paar Dame ging er schließlich gegen Harrison Gimbel All-in. Dieser hatte Ass Bube und konnte nur hoffen, das ihm Turn und River zum Sieg verhalfen. Es kamen Vier und Dame, ein Drilling also für Hefter – das Problem dabei war jedoch, dass Gimbel einen Flush vorlegen konnte. Und so gingen die restlichen 1,24 Millionen Chips des Deutschen auf das Konto des am Ende Viertplatzierten aus den USA, während sich der letzte Deutsche ebenfalls verabschieden musste. Damit schwand die Hoffnung auf eine Platzierung im Final-Table, wie letztes Jahr, in dieser PCA vollends.

Für Hefter dürften die 130.000 Dollar, die er mit seinem elften Platz von den ursprünglich 1.514 Teilnehmern für sich gewinnen konnte, nur ein schwacher Trost sein. Die acht, nun fest stehenden Teilnehmer des Final-Tables des Main-Events der PokerStars Caribbean Adventure 2010 stammen zum Großteil aus den USA, so auch der Chipleader Ryan D’Angelo mit über 10 Millionen Chips, gefolgt von Tyler Reiman mit 9,4 Millionen Chips. Auf Rang drei folgt Barry Shulman mit 6,8 Millionen Chips, auf vierter Platzierung folgt Harrison Gimbel mit 6 Millionen Chips. Benjamin Zamani landete auf Platz sechs mit 3,7 Millionen Chips, gefolgt vom US-amerikanischen Landsmann Zachary Goldberg mit rund 2,34 Millionen Chips. Einziger Nicht-Amerikaner wurde Aage Ravn aus Norwegen, der sich mit rund 1,7 Millionen Chips als Letzter für den Final-Table qualifizieren konnte.

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CakePoker vorbildlich oder völlig verwerflich?

Momentan steht wieder ein hitzige Diskussion in der Online-Pokerwelt an. Hauptthema ist, nach dem Problemfall “Isildur1″ und der damit offene Zugang auf die Hand Histories der Spieler, nun die mögliche Namensänderung der Nutzer, wie es bereits bei CakePoker erlaubt ist. Demnach kann man als Online-Spieler jede Woche seinen Nutzernamen ändern, sodass eine komplette Anonymität gewahr ist. Wie die Pokerportale darauf reagieren werden, bleibt fraglich.

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PCA 2010 – Die letzte deutsche Hoffnung

Nun sind es nur noch 24 Spieler und ein Qualifikationstag bis schließlich die acht Finalisten für den Final-Table des Main-Events der PokerStars Caribbean Adventure 2010 feststehen. Dem Gewinner winkt eine Summe von 2,2 Millionen Dollar, der Zweitplatzierte wird 1,75 Millionen US-Dollar erhalten. Doch die Chancen, dass sich am Final-Table auch ein deutscher Pokerprofi platzieren wird, stehen nach dem vierten Tag so düster wie nie. Von den fünf Deutschen, die nach Tag drei des Turniers auf den Bahamas noch im Rennen waren, ist nur einer verblieben.

Die PCA war schon seit Beginn nicht unbedingt positiv für die deutschen Vertreter verlaufen – wer hätte schon gedacht, dass Spitzenspieler wie Sandra Naujoks oder ein Star wie Boris Becker bereits am ersten Spieltag ausscheiden würden?! Und so mussten auch am vierten Tag vier Deutsche mit immerhin Geldgewinnen in nicht geringer Höhe die Tische der PCA verlassen. Als erster schied PokerStars Pro-Spieler Florian Langmann mit Dame Zehn, aber mit immerhin 45.000 Dollar Preisgeld auf dem 51. Platz aus; ihm folgte Tobias Reinkemeier auf Rang 46 mit 52.000 Dollar Gewinn – eine ordentliche Platzierung von über 1.500 Teilnehmern. Bernd Rygol schaffte es auf Rang 33 mit immerhin knapp 60.000 Dollar, Paul Knebel musste sich ebenfalls nur kurz danach von der Runde verabschieden, trotz einer guten Hand von Ass Dame. Er erlangte Rang 29 und kann nun 66.000 Dollar sein Eigen nennen.

Einziger deutscher Vertreter und Hoffnungsträger ist nun Dimitri Hefter auf Rang 15 mit immerhin 1,35 Millionen Chips. Im Vergleich zum Chipleader Ryan D’Angelo aus den USA mit rund 7,5 Millionen Chips mag das jedoch nicht allzu hoffnungserweckende Aussichten erzeugen. Dem Chipleader folgen der britische Pokerprofi John Duthie mit 5,3 Millionen Chips und sein Landsmann Wayne Bentley mit rund 2,9 Millionen Chips. Überhaupt scheint die Spitze der Rangliste von Spielern aus der USA und dem Vereinigten Königreich dominiert zu werden. Poker hat seinen Ursprung eben im englischsprachigen Raum.

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Jonas Danielsson steigt aus

Der Online-Pokerprofi Jonas Danielsson hat seinen Austritt aus der Pokerszene bekannt gegeben. Laut Eigenaussage ist “seine Leidenschaft für das Pokern erloschen”. Zwar hätte ihn sein Umfeld ermutigt, weiterhin auf den Pokerportalen des World Wide Webs zu pokern, er selbst hätte jedoch nicht mehr die nötige Leidenschaft für das Pokern. Die genauen Worte des schwedischen Profis lassen sich in seinem Blog nachlesen.

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PCA 2010 – Tag vier

Wir schreiben den vierten Tag der PokerStars Caribbean Adventure 2010 – und müssen feststellen, dass es nicht nur für die deutschen Favoriten nicht unbedingt optimal verläuft. Insgesamt spielen von den ursprünglich über 1.500 Teilnehmern des Main Events nur noch 62 Pokerspieler aus der ganzen Welt, deren größtes Ziel es ist, es zumindest an den Final-Table zu schaffen, wenn nicht gar die 2,2 Millionen US-Dollar Gewinnsumme für den Erstplatzierten zu ergattern.

Fünf Deutsche sind noch unter den 62 Spielern, die am vierten Tag der PCA nun versuchen ihre Gegner durch das bessere Blatt in die Knie zu zwingen. Die nach Tag 2 noch verbliebenen 22 Deutschen haben es jedoch allesamt zu einer Geldsumme geschafft. Fünf von ihnen haben jetzt allerdings nur noch die Chance, am Final-Table um 2,2 Millionen Dollar zu spielen. Wer darunter den Topplatzierten des dritten Tages Nasr El Nasr vermutet, der irrt allerdings. Der deutsche Profi musste trotz seinem Ass-Paar gegen zwei Paare Könige und Neunen seine gesamte Chip-Ansammlung abgeben, nachdem er All-in gegangen war. Das ist für Nasr El Nasr bereits in der European Poker Tour 2008 in Tschechien passiert, als er mit einem Ass Paar ebenfalls All-in gegangen war: Er kam, sah, aber siegte nicht. Doch nicht nur Nasr El Nasr musste sich am vierten Tag der PCA verabschieden, auch internationale Stars der Pokerszene wie Daniel Negreanu, Dennis Phillips oder Phil Ivey schieden aus dem Main-Event aus. Stattdessen wird die 62 Mann starke Besatzung nun vom US-amerikanischen Pokerspieler Harrison Gimbel mit 2,63 Millionen Chips angeführt, gefolgt vom Landsmann Matthew Haughen mit rund 2,15 Millionen Chips. Die anfangs so starken Briten sind jetzt am besten mit Praz Bansi auf Rang vier mit etwa 2 Millionen Chips vertreten, ansonsten werden die Spitzenränge von den US-Amerikanern dominiert.

Für das deutsche Team sind noch Paul Knebel mit immerhin 887.000 Chips auf Rang 18, Tobias Reinkemeier mit 710.000 Chips auf dem 25. Platz, sowie Dimitri Hefter mit 386.000 Chips, Florian Langmann mit 304.900 Chips und Bernd Rygol mit 267.000 Chips dabei. Falls sie im Folgetag nun nicht weiterkommen sollten, so stehen ihnen immerhin rund 38.000 US-Dollar sicher als Prämie zur Verfügung.

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Di Dang wieder dabei

An den Tischen von Full Tilt Poker konnte, neben Gus Hansen und Richard Ashby, auch Di Dang die sonstige Ruhe brechen und im neuen Jahr bereits 270.000 Dollar auf dem Online-Pokerportal erspielen – und das nur in fünf Tagen. Trotz der jüngsten Niederlage gegen Brian Hastings, der mit nur einer Hand gegen Di Dang rund 138.000 Dollar einstrich, können wir also von dem Rekordhalter des größten Online-Pots mit etwa 3,7 Millionen Dollar auch im neuen Jahrzehnt große Leistungen erwarten.

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Pokerprofi Amir Vahedi verstorben

Wie US-Pressemitteilungen nun bekannt gaben, ist der iranische Pokerspieler Amir Vahedi gestern aufgrund von Komplikationen mit seiner Diabetes-Erkrankung verstorben. Vahedi war einer der bekanntesten, nicht-amerikanisch gebürtigen Profis in der Pokerszene und konnte zahlreiche Erfolge in seinem Leben feiern. Im Jahr 2003 schaffte er es nach einer sechsten Platzierung am Final-Table des Main-Events der World Series of Poker, einem WSOP-Bracelet und andere zahlreichen Finalqualifikationen zum “Player of the Year”, vergeben von dem Pokermagazin CardMaster. Amir Vahedi galt zudem als Pokertrainer für den bekannten US-Schauspieler Ben Affleck. Insgesamt konnte er mit seinen knapp 50 Jahren rund 3,3 Millionen US-Dollar in Turnieren in der ganzen Welt erspielen. Sein plötzlicher Tod ist für die gesamte Pokerszene ein Schock, da Vahedi als sympathischer und intelligenter Spieler galt.

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PCA 2010 – Tag 2

Die PokerStars Caribbean Adventure 2010 ist in vollem Gange. Gestern Abend wurde angesichts des riesigen Preispools, der von den über 1.500 Teilnehmern des Main-Events herrührt, neu an die Platzierungen verteilt: 2,2 Millionen US-Dollar sollen dem Erstplatzierten dieses Jahr als Gewinnsumme winken, 1,75 Millionen Dollar dem Zweitplatzierten. Kein Wunder also, dass die Motivation sich nochmals hochschraubte.

Aus deutscher Sicht hätte es wie bereits am ersten Tag besser laufen können. Tag zwei der PCA endete zwar auf einem vierten Platz für Nasr el Nasr mit 530.000 Chips, allerdings mussten sich wieder zahlreiche Teilnehmer aus Deutschland verfrüht verabschieden, so zum Beispiel Stefan Huber, Matthias Neu, Benjamin Kang oder Katja Thater. Weiter im Spiel sind für die Deutschen neben Spitzenplatzierter Nasr el Nasr noch Tobias Reinkemeier mit etwa 320.000 Chips unter anderem noch Bernd Rygol, Holger Kanisch und Florian Langmann. Sie gehören zu den letzten 280 Spielern, die auch am dritten Tag ihr Können unter Beweis stellen dürfen.

Nicht nur aus deutscher Sicht gab es einige Verluste zu vermelden. Der US-Amerikaner Berry Greenstein, Gewinner von drei Bracelets der World Series of Poker, schied bereits am zweiten Tag aus, genauso wie Bertrand “ElkY” Grospellier aus Frankreich und der dänische junge Pokerprofi Peter Eastgate. Daniel Negreanu schaffte es immerhin noch auf Platz 266 mit 47.800 Chips, Phil Ivey auf Platz 61 mit 227.400 Chips. Von beiden dürften sich die US-amerikanischen Fans wohl mehr erhofft haben.

Chipleader ist nach dem dritten Tag nun der Brite Praz Bansi mit über 960.000 Chips, gefolgt von Marc Etienne McLaughlin aus Kanada mit rund 700.000 Chips. Nach Wayne Bentley, ebenfalls aus dem Vereinigten Königreich und Chipleader nach dem ersten Tag, mit jetzt 602.500 Chips folgt dann die deutsche Spitze Nasr El Nasr.

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Aller Anfang ist nicht immer schwer

Der Online-Pokergigant Full Tilt Poker hat im Gegensatz zum Konkurrenten PokerStars einen nicht ganz so guten Start hinlegen können. Während in der PokerStars Caribbean Adventure die Post abgeht, fallen die Pots auf Full Tilt Poker kaum in den sechsstelligen Bereich. Das schreckt jedoch Profis wie Gus Hansen nicht ab, der in der vergangenen Woche im neuen Jahrzehnt in weniger als 600 Händen rund 212.000 US-Dollar erspielen konnte. Und auch Richard Ashby schaffte es seit Neujahr auf ganze 250.000 Dollar Gewinn und konnte sich damit schon einmal ein gutes Plus für das neue Jahr sichern.

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FTOPS im Februar angekündigt

Im Februar erwartet alle Online-Spieler des Pokerportals Full Tilt Poker die 15. FTOPS, die jedes Mal auf große Resonanz in der Pokerszene stößt. Insgesamt sind 27 Events zwischen dem 10. und 21. Februar angekündigt.

Die FTOPS konnte ein enormes Wachstum in den letzten Jahren vorweisen. Während im Jahr 2006 bei der allerersten FTOPS gerade einmal eine knappe Millionen Dollar im Preispool lag, werden es diesmal garantiert 23 Millionen US-Dollar sein! Im Main-Event am Abschlusstag winkt den Teilnehmern ein garantierter Preispool von 2,5 Millionen Dollar.

Wem die Buy-in Beträge der FTOPS im Februar jedoch zu hoch sind, der kann außerdem bei der Mini-FTOPS im März teilnehmen, bei der Buy-ins nur noch ein Zehntel betragen.

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PCA 2010 – Neuer Rekord

Die zweite Auftaktrunde der PokerStars Caribbean Adventure 2010 hat einen neuen Rekord geschaffen. Am Tag 1B strömten insgesamt 846 Teilnehmer ins Atlantis Resort auf den Bahamas, sodass insgesamt rund 1.500 Spieler am diesjährigen Main-Event der PCA teilnahmen – etwa 200 mehr als im Jahr 2009.

Unter den rund 850 Pokerspielern aus aller Welt, waren immerhin auch 50 Deutsche vertreten, unter anderem Stars wie Boris Becker, Dominik Nitsche oder Benjamin Kang. Doch wie auch gestern schon, mussten sich die großen Favoriten aus deutscher Sicht früh verabschieden. So auch Boris Becker, der mit Ass Dame ganz knapp gegen Ass König scheiterte, oder Dominik Nitsche, der gegen Pokerprofi Phil Ivey antrat und verlor.

Die deutschen Profis konnten am Tag 1B jedoch auch Erfolge erzielen. So ist bester Platzierter aus den deutschen Reihen nun Aaron Szerencses mit 135.700 Chips, gefolgt von Sam El Sayed mit 131.800 Chips, sodass die deutschen Spieler nun nicht mehr nur im Mittelfeld vertreten sind. Weiterhin Chipleader bleibt jedoch Wayne Bentley von Tag 1A mit 330.000 Chips.

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PokerStars plant neue Turnierserie

Der Online-Pokergigant PokerStars könnte sich nach dem Erfolg der noch laufenden PokerStars Caribbean Adventure 2010 und dem Riesenerfolg und Weltrekord vom letzten Jahr eigentlich zurücklehnen. Stattdessen hat das Pokerportal aus dem World Wide Web nun eine Turnierserie in Nordamerika angekündigt, deren Auftakt die momentane PCA sein soll. Als Äquivalent zur European Poker Tour oder anderen von PokerStars gesponsorten Turnierreihen soll die North American Poker Tour auch den nordamerikanischen Kontinent versorgen.

Das zweite Event der NAPT soll am 20. Februar diesen Jahres in Las Vegas, genauer gesagt im Hotel Casino Venetian, stattfinden. Im April folgt dann im Casino Mohegan Sun in Uncasville, Connecticut, der Abschluss der NAPT. Der mit 5.000 Dollar Buy-in bestückte Main-Event wird dabei Hauptattraktion der Turnierserie sein.

PokerStars dürfte mit der NAPT zudem Konkurrenz zur World Poker Tour machen, die nach dem letzten Jahr unter PartyPoker laufen wird. Es wird sich zeigen, wer am Ende den größeren Erfolg einheimst.

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Online-Poker-Angebote zum neuen Jahr

Zahlreiche Pokerportale im World Wide Web ermöglichen es Online-Spielern im neuen Jahrzehnt große Gewinne zu erspielen. So auch “Poker770″ mit einem besonders attraktiven Angebot, das eine 2.270-Dollar-Cash-Freeroll-Serie beinhaltet. Das nächste Mal ist es am 18. Januar soweit, wenn alle Spieler auf Poker770 die Chance haben, sich zu qualifizieren.

Freerolls im Wert von mehreren Tausend Euro warten auch auf Online-Spieler auf PartyPoker.com. Am 11. und 13. Januar, 14. und 22. Februar, sowie am 2. und 28. März werden die 1.500-Dollar-Cash-Freeroll-Turniere abgehalten. Einzige Voraussetzung ist eine Einzahlung auf den Account von 25 Dollar.

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IP-Lokalisierung ermöglicht Sperre von PacificPoker

Online-Pokerspieler aus Nordrhein-Westfalen dürften nicht allzu zufrieden mit der Auslegung des “Neuen Deutschen Glücksspielstaatsvertrags” ihres Bundeslandes sein. Nachdem bwin aus dem Internet verbannt wurde, ist nach dem Oberverwaltungsgericht Münster auch PacificPoker für Bewohner aus Nordrhein-Westfalen nun unzugänglich gemacht worden.

Überprüft wird die Einhaltung, wie nun beschlossen wurde, durch IP-Lokalisierung. Eine zwar nicht unumgängliche Methode, aber dennoch wirksam. Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Berlin oder Baden-Württemberg jedoch sind gegen die momentane Regelung der Glücksspiele und des Online-Pokers im Internet, sodass es fraglich bleibt, ob die nun rechtliche Sperre des Online-Pokerportals PacificPoker lang anhaltend sein wird.

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Erster Tag bei PCA 2010

Der erste Tag in der PokerStars Caribbean Adventure 2010 begann und endete auch mit zahlreichen Überraschungen.

PokerStars hatte mit zahlreichen Pokerspielern aus aller Welt gerechnet, dass sich aber am Tag 1A gleich knapp 670 auf den Bahamas im Atlantis Resort einquartieren würden, hatte sich auch der Online-Pokergigant und Sponsor nicht erträumt. Und so pokerten exakt 668 Poker-Spieler beim ersten 10.000-Dollar-Event der PCA 2010 an den Tischen des Hotel Atlantis auf Paradise Island. Zahlreiche Stars und Sternchen fanden sich ebenfalls ein, so zum Beispiel Greg Raymer, Chad Brown oder Sandra Naujoks, die vor allem durch die European Poker Tour in den vergangenen Jahren bekannt wurde.

Das Ende des Tages 1A der PCT steckte ebenfalls voller Überraschungen, die jedoch aus deutscher Sicht nicht zwangsläufig positiv sind. Bester Deutscher ist nach dem ersten Tag Holger Christian Kanisch mit 112.600 Chips auf Position 20. Auf Rang 34 folgt Nikolai Senninger mit 100.700 Chips. Die großen Spieler aus deutschen Reihen, wie zum Beispiel Benny Spindler, der im vergangenen Jahr Rang drei im Main Event erreicht hatte, ist schon nach dem ersten Tag ausgeschieden. Ebenfalls früh verabschiedet hat sich Sandra Naujoks, geheime Favoritin auf deutscher Seite.

Von den nun 432 übrigen Spielern sind immerhin noch 31 deutsche Pokerspieler vertreten. Die Rangliste führt bisher der Brite Wayne Bentley mit rund 330.000 Chips an, gefolgt von dem US-amerikanischen Profispieler Amnon Filippi mit 220.100 Chips und seinem Landsmann Kevin Saul mit immerhin noch 175.000 Chips. Wie der zweite Tag der Poker Caribbean Adventure 2010 aussieht, bleibt abzuwarten.

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Michael Keiner trennt sich von 888.com

Der Profispieler Michael Keiner, der zu einen der wenigen Legenden aus Deutschland gehört, hat nun angekündigt, dass er sich von seinem bisherigen Sponsor 888.com nach etwa 3 Jahren trennen will.

Unter 888.com schaffte Keiner große Erfolge, so zum Beispiel 2007, als er in der World Series of Poker ein Bracelet gewann, oder 2008 als Sieger der United-Kingdom-Open hervorging. Die Gründe für die Trennung von 888.com bleiben also offen und werden vermutlich erst im Februar geklärt. Dann nämlich sollen alle Unklarheiten über Michael Keiner beantwortet werden, so Keiner selbst in einem Interview.

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