Archive for Januar, 2010
Aussie Millions 2010 – Sieger des Main-Events ermittelt
Seit gestern ist das Main-Event der Aussie Millions 2010 beschlossene Sache. Zuvor hatten sich acht Profis für den Final-Table qualifizieren können, unter anderem die Norwegerin Annette Obrestad als erste Frau im Main-Event, die im Chipcount sogar auf Rang zwei landete. Getoppt wurde sie von Sorel Mizzi aus Kanada mit über 6 Millionen Chips nach Tag vier.
Am Final-Table schließlich schied zuerst Stephen Shelly mit einem Paar Sieben gegen ein Paar Buben von Tyron Krost aus und landete damit auf dem achten Platz mit immerhin 125.000 Australischen Dollar. Ihm folgte leider schon die erste Frau, die jemals am Final-Table der Aussie Millions teilgenommen hat. Annette Obrestad ging mit Ass Bube all-in und zog gegen Tyron Krost den Kürzeren. Dieser hatte ein Paar Sieben und nachdem das Board König Dame Sieben und Fünf König brachte, bedeutete das das Ende für Obrestad, die sich mit dem siebten Rang und 175.000 Dollar verabschiedete. Auf dem sechsten Platz folgte ihr Steve Friedlander, ebenfalls mit Paar Sieben, der gegen das Set Könige von Kosta Varoxis das Nachsehen hatte. Peter Jetten legte sich erneut mit Tyron Krost an und musste nach der Hand ebenfalls den Tisch verlassen. König Fünf reichte nicht um das Paar Zehnen von Krost wett zu machen. Für Jetten bedeutete das Platz fünf und 350.000 AU-Dollar Preisgeld. Nachdem sich auch der australische Pokerprofi Kosta Varoxis mit dem vierten Rang und 450.000 Australischen Dollar verabschiedet hatte, begann ein erbitterter Kampf zwischen den übrigen drei Finalisten, Sorel Mizzi, der Chipleader des Vortages, Frederik Jensen aus Dänemark und Tyron Krost aus Australien selbst. Das Paar Sieben war offenbar kein Glück verheißendes Blatt, denn mit dieser Hand schied der Dritte, Sorel Mizzi in einem Duell mit Krost aus. Dieser hatte Ass König zu bieten, was nach dem Board zu einem Paar Königen führte. Mizzi, der sich vermutlich eine bessere Platzierung gewünscht hätte, platzierte sich damit auf Rang drei mit immerhin 750.000 Dollar.
Im Heads-up zwischen Krost und Jensen, das insgesamt nur etwa eine halbe Stunde dauerte, wurden dann der endgültige Sieger ermittelt: In der entscheidenden Hand hatte Krost König Neun und Jensen König Sechs zu bieten; der Flop brachte König Drei Zwei, sodass Krost in Führung war, was sich mit dem Turn und River nicht mehr änderte, sodass der Däne Frederik Jensen mit 1,1 Millionen AU-Dollar den zweiten Platz belegte, während Tyron Krost als Sieger des Main-Events hervorging. Der Australier durfte sich damit über satte 2 Millionen Australische Dollar freuen.
Comments are off for this postKurzvermerk: PartyPoker bietet 50 Dollar gratis
Das Pokerportal PartyPoker ermöglicht es wieder 50 Dollar gratis zu ergattern. Einzige Voraussetzung hierfür sind eine Registrierung, einen Bonuscode, der sich im Internet erfahren lässt sowie eine Mindesteinzahlung von nur 25 Dollar.
Comments are off for this postDie Gewinner des “Readers Choice Awards 2009″
Das Pokermagazin “Bluff” hat die “Readers Choice Awards Winners 2009″ bekannt gegeben. Der von den Lesern als bester Online-Spieler gewählte Tom “durrrr” Dwan dürfte nach der relativ miesen Jahresbilanz vom vergangenen Jahr etwas überrascht gewesen sein, dennoch ergatterte er den Titel. Ebenso sein Pokerportal Full Tilt Poker, das als “Favorite Online poker Site” hervorging. Ausgezeichnet wurden außerdem unter anderem Mike Sexton und Phil Ivey.
Comments are off for this post“Heads-Up” geht in die nächste Runde
Nach der hohen Einschaltquote und der Qualifikation des ersten Pokerspielers in der letzten Woche, wird heute Abend wieder auf DSF im deutschen Fernsehen das TV-Format “Heads-Up – Das Pokerduell” gesendet. Für alle Pokerfans heißt das also: Einschalten und Daumen drücken, denn die Sieger der jeweiligen Shows haben die Chance eine Million Euro zu gewinnen, allerdings gilt es zuvor, die Kontrahenten Sascha Biorac und Christiane Klecz, beide aus dem Full Tilt Pro-Team und damit erfahrene Profis, zu besiegen. Im vergangenen Jahr hat der junge Pokeramateur Marco Sander den Sieg von einer Million Euro geschafft und hat damit wohl seine Zukunftsplanung nochmal auf den Kopf gestellt – er hatte nämlich gerade erst den Wehrdienst abgeleistet.
Comments are off for this postAussie Millions 2010 – Sieger des H.O.R.S.E.-Events
Neben dem noch nicht offiziell entschiedenen Main-Event der Aussie Millions 2010, hat das H.O.R.S.E.-Event derselben Veranstaltung bereits seinen Sieger ermittelt. In dem 10.500 Dollar Buy-in-Turnier hatten 27 Spieler aus aller Welt teilgenommen, unter anderem auch Richard Ashby, Lee Nelson und Sebastian Ruthenberg. Vor allem der englische Profi Ashby galt als Favorit – nicht zuletzt wegen seinen zahlreichen Aktivitäten im Online-Poker. Doch am Ende war für ihn nur der dritte Platz drin, ausgezeichnet mit über 43.000 Australischen Dollar. Auf Platz vier und fünf folgten Graeme Putt und Mike Watson. Als Sieger ging David Bach mit einer Gewinnsumme von rund 103.000 AU-Dollar hervor, gefolgt von dem dreifachen World Series of Poker Bracelet-Gewinner Jeffrey Lisandro, der immerhin Rang zwei und 70.200 AU-Dollar gewann.
Comments are off for this postOnline-Poker: Ziigmund im Kampf mit der Rangführung
Kurzzeitig stand er ganz oben in der Rangliste 2010 des Online-Pokers: Ilari “Ziigmund” Sahamies. Der finnische Profi nutzte die Zeit, die ihm der Erstplatzierte Däne, Gus Hansen, durch seine Teilnahme an der Aussie Millions ließ und schaffte es schließlich auch diesen abzulösen: In nur wenigen Stunden erweiterte Sahamies seinen Gewinn im neuen Jahr auf 1,7 Millionen Dollar und überholte den Stand von Hansen mit 1,3 Millionen Dollar.
Doch dieser Erfolg war ihm nicht lange gewährt, denn bereits letzte Nacht musste Sahamies große Verluste hinnehmen als er gegen den russischen Profi und Aussie Millions 2008-Gewinner Alexander Kostritsin antrat. Zu Beginn der Session sah es zwar ganz für einen erneuten Gewinn für “Ziigmund” aus, doch das Blatt wendete sich und bald schon war der von Sahamies gewonnene Pot von über 260.000 Dollar Geschichte. Denn der Russe konnte nur kurze Zeit später den größten Pot der Session von rund 316.000 Dollar für sich gewinnen, dank einem höheren Full House als sein finnischer Kontrahent. Sahamies versuchte zwar, diesen Verlust wieder auszugleichen, doch das schien ihm nicht wirklich zu gelingen. Und so ging auch der nächste hohe Pot von fast 100.000 Dollar an Kostritsin, der mit einer höheren Straight überlegen war. Und so vereitelte Ilari Sahamies ganz auf Selbstverschulden eine lange Führungsdauer der Rangliste: In nur etwa 600 Händen verlor er über 520.000 Dollar – und hat damit die Chance, Gus Hansen für längere Zeit auf Platz zwei zu verbannen, wohl stark vermasselt.
Comments are off for this postAussie Millions 2010 – Final-Table steht fest
Die Aussie Million 2010 hat die acht Finalisten für das Main-Event ermittelt. Dabei fanden Tag 3 und Tag 4 dicht hintereinander statt, sodass es gleich zwei Turniertage mit seinen Ereignissen zusammenzufassen gilt.
Zunächst einmal waren am dritten offiziellen Turniertag von den ursprünglich 746 Teilnehmern, nur noch 83 Spieler aus aller Welt vertreten. Diese Anzahl reduzierte sich im Laufe des Tages nochmals auf nur 18 Pokerspieler. Für die deutschen Vertreter im australischen Crown Casino bedeutete dies zugleich das Ende, denn am vierten Tag trat gerade mal ein einziger Deutscher an der damit zugleich den einzigen Hoffnungsträger für alle hiesigen Pokerfans darstellte. Zuvor jedoch schieden Stars wie Gus Hansen oder Nico Behling, der aus den deutschen Reihen noch gestern als bester Spieler abgeschnitten hatte, am dritten Turniertag aus. Für Behling war die Niederlage mit Acht Sieben gegen zwei Asse von Fouad Chapini besonders schmerzhaft. Damit landete der deutsche Pokerprofi auf Platz 35 mit 30.000 AU-Dollar Gewinn. Nicht viel besser erging es dem letztjährigen Sieger von Melbourne, Gus Hansen, der sich auf Rang 23 mit 50.000 Australischen Dollar platzierte, nachdem sein Paar Neunen gegen ein Paar Buben verlor.
Doch Tag 3 verlief nicht für jeden so miserabel. Der Chipleader Kosmas Dratsas mit 1,8 Millionen Chips wird zweifellos mit dem Ergebnis zufrieden gewesen sein, und auch Annette Obrestad aus Norwegen gehörte mit 1,7 Millionen Chips zu den Favoriten. Aus deutscher Sicht schaffte es nur einer in den vierten Turniertag, nämlich Jens Kerper mit 886.000 Chips. Diese musste er jedoch am vierten Tag auch abgeben, sodass am Final-Table kein deutschsprachiger Spieler teilnehmen wird.
An dem besagten vierten Turniertag, der über die Besetzung des Final-Tables des Main-Events der Aussie Millions 2010 in Melbourne entschied, war für Jens Kerper nur der zehnte Platz drin, als er mit König Neun gegen Dame Bube alles gesetzt hat und das Board mit Bube Zehn Zwei klar gegen das deutsche Blatt stand. Für den Final-Table konnte sich mit den besten Aussichten der Chipleader Sorel Mizzi aus Kanada qualifizieren, mit einem Chipcount von insgesamt über 6 Millionen Chips. Mit weitem Abstand dahinter liegt Tyron Krost mit 1,9 Millionen Chips. Annette Obrestad hat mit immerhin 1,3 Millionen Chips eine gute Grundlage für das Finale des Main-Events, auf dessen Gewinner satte 2 Millionen Australische Dollar winken.
Comments are off for this postSieger der WPT Southern Poker Championship
Während in Australien die Aussie Millions 2010 auf Hochtouren laufen, wurde in den vergangenen Tagen die World Poker Tour Southern Poker Championship im Bundesstaat Mississippi ausgetragen. Im Casino Beau Rivage von Biloxi schlug sich der US-amerikanische Pokerspieler Hoyt Corkins gegen die anderen 207 Teilnehmer des Turniers bis ins Main-Event als endgültiger Sieger durch und gewann damit rund 740.000 Dollar Gewinnsumme. Auf Rang zwei des Main-Events folgte Jonathan Kantor mit rund 370.000 Dollar, Dritter wurde Jerry Vanstrydonck mit immerhin 200.000 Dollar.
Comments are off for this postFull Tilt spendet 580.000 Dollar an Haiti
Nachdem sich nahezu alle namhaften Pokerportale im World Wide Web beim Spendensammeln für die Erdbebenopfer in Haiti engagierten, hat Full Tilt Poker bekannt gegeben, seinen Betrag zu verdoppeln, sodass nun über 580.000 Dollar an UNICEF, das Rote Kreuz und der Organisation “Ärzte ohne Grenzen” zur Rettung und Hilfe für die Opfer der karibischen Insel gehen. Lobenswert!
Comments are off for this postAussie Millions 2010 – Main-Event geht in den dritten Tag
Der Tag 2 der Aussie Millions 2010 erwies sich als Erfolg, nicht nur für die deutschen Pokerspieler. Von den 294 angetretenen Spielern qualifizierten sich 83 für den dritten Turniertag, davon sind noch fast alle deutschen Teilnehmer mit wenigen Ausnahmen dabei, teils sogar auf sehr guten Positionen.
Weniger gut verlief der zweite Turniertag des Main-Events der Aussie Millions 2010 jedoch für Benny Spindler, der gegen seinen eigenen Landsmann den Kürzeren zog. Nico Behling trat mit Dame Zehn gegen Spindlers Bube Sechs in einem beidseitigen all-in an. Der Board brachte Neun Bube Sieben und schließlich König Drei, sodass Nico Behling eine Straight vorweisen konnte. Mit diesem Pot schaffte es Behling dann am Ende des Turniertages auf Platz 13 des Chipcounts mit 325.500 Chips und liegt damit nur kurz nach Gus Hansen, der momentan 328.000 Chips vorzuzeigen hat. Chipleader ist nach Tag 2 David Frieling mit 537.000 Chips, gefolgt vom Zweitplatzierten Pierre Aoukar mit rund einer halben Millionen Chips.
Weniger erfolgreich war der zweite Tag für Tom Dwan, der mit Neun Fünf seine letzten 14.000 Chips setzte und bei einem Duell mit Neun Zehn und einem mehr als ungünstigen Board schließlich gezwungen war, mit seinen letzten 2.000 Chips, einer Hand von Ass Zwei und einer erneuten Niederlage gegen Ass König, sich zu verabschieden. Zu den Ausgeschiedenen gehören unter den Pokerstars unter anderem auch Tony G, Erick Lindgren, Joe Hachem, aber auch deutsche Größen wie Florian Langmann, Daniel Drescher oder Moritz Kranich. Hoffen wir also auf die verbleibenden deutschen Pokerprofis, die größtenteils noch eine relativ gute Chance auf den 2 Millionen AU-Dollar-Gewinnbetrag haben, der für den Sieger des Main-Events winkt. Hält Gus Hansen jedoch den Kurs, den er bereits im Online-Poker in dem neuen Jahr vorgelegt hat, so stehen auf jeden Fall noch spannende Sessions auf dem australischen Kontinent aus.
Comments are off for this postStammtisch-Treffen bei Full Tilt Poker
Kaum sitzt der “Stammtisch” bei Full Tilt Poker wieder größtenteils zusammen, scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen. Fielen die bisherigen Gewinne von Tom “durrrr” Dwan noch relativ bescheiden aus, so konnte er in der bisherigen Woche doch ganze 145.000 Dollar einstreichen, was nicht nur seinem Kontostand, sondern auch seinem Ego gutgetan haben wird. Dabei spielte Dwan die meiste Zeit mit nicht unbekannten Online-Pokerspielern wie beispielsweise Di Dang, Brian Townsend oder Cole South.
Noch profitabler war die Woche bisher jedoch für den finnischen Profi Ilari Sahamies, alias “Ziigmund”. Trotz der Niederlage gegen Cole South, der mit dem Monster-Pot von über 600.000 Dollar bisher jeglichen Rekord des neuen Jahrzehnts hält, hat Sahamies in gerade einmal 1.800 Händen rund 885.000 Dollar und schlug sich damit sehr dicht hinter den Ersten der Rangliste 2010, Gus Hansen, der immer noch mit 1,23 Millionen Dollar die Führung behält. Am schlechtesten erging es im Gegenzug diese Woche Richard Ashby mit roten 640.000 Dollar, aber auch Tom Dwan, der immer noch im Minus von über eine halbe Millionen Dollar liegt.
Comments are off for this postKurzvermerk: Charity Poker sammelt 300.000 Dollar
Beim alljährlichen Charity Pokerturnier wurden in diesem Jahr rund 300.000 Dollar gesammelt, die allesamt an die US-amerikanische Wohltätigkeitsorganisation “Flames Foundation for Life” gingen.
Comments are off for this postFusion von Pokerportalen
Die beiden Online-Portale Everleaf Gaming Network und Universal Poker Network haben nun bekannt gegeben, dass sie ihre Unternehmen vereinen werden. Diesem Vorhaben angeschlossen hat sich das Internetportal Victory Poker. Das neu entstandene Unternehmen hat allerdings noch keinen Namen.
Comments are off for this postAussie Millions 2010 – Start des Main-Events
Während das Main-Event der EPT 2010 gestern mit einem britischen Sieger geendet hat, hat dieses bei der Aussie Millions gerade erst begonnen: An Tag 1A, 1B und 1C waren insgesamt 746 Pokerspieler aus der ganzen Welt im Crown Casino auf dem australischen Kontinent angetreten, wohingegen nur etwa 300 von ihnen am offiziellen zweiten Turniertag antreten werden. Im Preispool liegen durch die hohe Teilnehmerzahl rund 7,46 Millionen Australische Dollar, sodass dem Gewinner des Main-Events also eine unglaubliche Summe von 2 Millionen AU-Dollar erwartet.
Außerdem war das Turnier wieder gespickt von Stars und Sternchen der Pokerszene. So waren unter anderem Phil Ivey, Tom Dwan, Gus Hansen, Daniel Shak und Erick Lindgren aus dem Full Tilt Pro-Team anwesend, aber auch Barry Greenstein, John Juanda, Florian Langmann oder Daniel Drescher waren mit von der Partie. Letztere konnten sich zusammen mit einigen anderen deutschen Spielern für den zweiten Tag qualifizieren, sodass die Chancen nicht schlecht stehen, dass zumindest bei der Aussie Millions eine deutsche Platzierung unter den Top-Rängen erreichbar ist.
Comments are off for this postEPT 2010 – Zusammenfassung des Main-Events
Bereits gestern hat das Main-Event der European Poker Tour 2010 sein Ende im französischen Deauville gefunden. An einem spannenden Final-Table pokerten die letzten acht Finalisten der ursprünglich 768 Teilnehmer um den ersten Platz und die damit verbundenen 847.000 Euro Preisgeld.
Zunächst aber musste kurz nach Beginn der Pokerstar Peter Eastgate seine Niederlage hinnehmen, als er mit seinem Paar Zehnen gegen König Neun von Craig Bergeron scheiterte. Eastgate gewann aber immerhin noch mit seinem achten Rang 70.000 Euro. Ihm folgten die beiden französischen Vertreter Michael Fratty auf Platz sieben mit 92.000 Euro Gewinn und Stephanie Albertini mit 129.000 Euro. Nachdem Ausstieg des Rumänen Claudiu Secara, der mit dem erreichten Platz fünf noch immerhin 165.000 Euro ergattern konnte, verabschiedete sich auch der letzte US-amerikanische Pokerspieler der Runde, Craig Bergeron, der zuvor mit Zehn Bube all-in gegangen war. Jake Cody aus England hatte mit seiner Hand Ass Sieben nach dem Board, das unter anderem zwei Asse beinhaltete, jedoch das bessere Blatt und gewann damit den kompletten Stack des US-Amerikaners, der auf Platz vier landete und 221.000 Euro gewann. Der Kanadier Mike McDonald, der insgesamt am Final-Table eine recht gute Show abgeliefert hatte und unter anderem auch den höchsten Pot der Session gewann, musste sich mit dem dritten Platz zufriedengeben. Sein Paar Buben konnte gegen Ass Zehn vom Rumänen Teodor Caraba nicht siegen, nachdem im Board nochmals Ass Zehn vorgekommen war. McDonald konnte die Runde aber immerhin fast 300.000 Euro reicher verlassen.
Im Finalduell zwischen Jake Cody und Teodor Caraba hatte am Ende dann der Rumäne das Nachsehen. Mit einem Paar Königen auf der Hand holte sich der britische Pokerspieler Jake Cody den Sieg und das Preisgeld von 847.000 Euro. Teodor Caraba hat mit seinem zweiten Platz und den gewonnenen 516.000 Euro dennoch ein akzeptables Trostpflaster.
Comments are off for this postErgebnisse vom Wochenende in der Online-Pokerwelt
Wie es sich anständig gehört, wurden am letzten Wochenende wieder die großen Turniere der namhaften Online-Pokerportale ausgetragen. Hinzu kamen außerdem brisante Events der momentan laufenden UltimateBet Online-Championship, wobei hier das größte Preisgeld für den Sieger am Wochenende wartete. In einem Deal einigten sich die beiden Pokerprofis Philipp Gruissem und Sebastian Bauer im Rahmen des achten Events der UBOC, wobei der Großteil in Höhe von über 330.000 Dollar an Letzteren ging. Philipp Gruissem gewann aber immerhin noch 250.000 Dollar bei einem Preispool von knapp 1,6 Millionen Dollar und etwa 628 Teilnehmern. Dritter der Partie wurde der Online-Spieler “groengras” mit rund 146.000 Dollar Preisgeld.
Wie gesagt, wurde jedoch auf den anderen Pokerportalen, wie üblich, die Wochenendturniere abgehalten. Die PokerStars Sunday Million gewann Juan Antonio Barros die Gewinnsumme von rund 256.000 Dollar – und damit den größten Anteil am 1,74 Millionen schweren Preispool. Insgesamt hatten 8.700 Teilnehmer an der Sunday Million teilgenommen. Nach Barros folgte auf dem zweiten Platz Online-Spieler “EgorkaV” mit über 187.000 Dollar, es folgte Bobby Hodson mit rund 130.000 Dollar Gewinn auf Rang drei. Beim PokerStars Sunday Warm-up-Turnier kam schließlich ein Preispool von rund 964.000 Dollar zustande, der von den 4.818 Teilnehmern hart umkämpft wurde. Sieger des Turniers wurde in einem Deal das Online-Pseudonym “R0HR” mit knapp 120.000 Dollar Gewinn, ihm folgte auf Rang zwei “Gretko” mit der höchsten Gewinnsumme des Sunday Warm-ups mit rund 128.000 Dollar. Dritter wurde “risiko13″ mit noch immerhin 95.000 US-Dollar Gewinn. Bei der PokerStars Sunday 500 nahmen insgesamt über 1.000 Online-Spieler teil, wobei der Preispool, der diesmal etwa 511.000 Dollar betrug, größtenteils an Russell Carson ging, der sich in einem Deal mit dem Zweitplatzierten “MaltLiquor40″ einigte, und damit etwa 80.000 Dollar ergatterte. Der genannte Zweite erhielt 73.000 Dollar. Mit rund 50.000 Dollar konnte sich “emily4″ glücklich schätzen.
Auch bei Full Tilt Poker war neben den High Stakes-Sessions wieder viel los auf den Online-Pokertischen. Beim Full Tilt 750.000-Dollar-Guaranteed-Turnier, bei dem im Übrigen über 782.000 Dollar im Preispool lagen, konnte sich “The Great Pike” mit einer Gewinnsumme von etwa 140.000 Dollar gegen die über 3.900 Konkurrenten durchsetzen. Zweiter wurde “vennerux” mit rund 84.000 Dollar Gewinnsumme, auf Rang drei folgte “paulhan85″ mit circa 55.000 Dollar. Das Full Tilt Sunday Brawl endete ebenfalls in einem Deal, diesmal zwischen den besten drei Spielern von den etwa 2.870 Teilnehmern. Kevin MacPhee kam hierbei mit 87.000 Dollar am besten weg, es folgten auf Platz zwei “bigslick166″ und Mark DeMasis mit je 80.000 Dollar Gewinnsumme.
Comments are off for this postAussie Millions – Ergebnisse der 100.000-Dollar-Challenge
Nach der Scheidung von seiner Frau hat Phil Ivey nun bei der Aussie Millions erstmals wieder in einem Live-Turnier gut abräumen können. Bei der 100.000-Dollar-Challenge landete Ivey mit 600.000 Australischen Dollar Gewinn auf Rang zwei, nach Dan Shak mit 1,2 Millionen AU-Dollar. Billy Jordanou erreichte Platz drei mit 300.000 AU-Dollar. Der englische Pokerstar Tony Bloom konnte mit dem erlangten vierten Platz noch ganze 200.000 AU-Dollar ergattern, es folgte Tony G, der zuletzt einen Vertrag mit PartyPoker unterzeichnet hatte auf Platz fünf mit 100.000 AU-Dollar.
Comments are off for this postUBOC – Gewinner der ersten Events
Bei der UltimateBet Online Championship sind die Sieger der ersten beiden Events ermittelt. Der Pokerprofi Tyler Reiman konnte das erste Event mit einer Gewinnsumme von etwa 65.000 Dollar als Erstplatzierter abschließen, in Event 2 siegte “CyberCow” mit etwa 16.000 Dollar Preisgeld.
Comments are off for this postSpende nach Hause
Der Gewinner des Titels Player of the Year 2009, Eric Baldwin, hat sich mit einer Spende an seinen eigentlichen Ursprung gewidmet. Der US-amerikanische Pokerprofi war bis vor einigen Jahren noch Baseballspieler in Wisconsin am College und wurde mit seiner Mannschaft sogar Meister der dritten Liga, weshalb Baldwin nach seiner Zeit in der Pokerszene und seinen millionenschweren Gewinnen aus der World Series of Poker und dem Online-Poker nun eine kleine Aufmerksamkeit hat zukommen lassen. Um die Voraussetzungen für die Division III 2010 Midwest Regional Competition der Baseball-Liga zu erfüllen, hat Baldwin Geld für seine ehemalige Mannschaft zur Verfügung gestellt.
Comments are off for this postTony G – Vertrag mit PartyPoker
Tony Guoga, der zuletzt einzig an großen Poker-Events zu sehen war und ansonsten nur durch sein eigenes Pokerportal TonyGpoker.com für Aufsehen sorgte, hat nun eine Bindung zu dem Online-Giganten PartyPoker bekannt gegeben. Demnach ist Tony G, wie er in der Szene genannt wird, von nun an Mitglied des PartyPoker-Teams. Der australische Profi konnte allein in Turnieren etwa 2,8 Millionen Dollar erspielen und wird durch die neue Vertragsbindung voraussichtlich diese Summe um einiges erweitern, denn durch PartyPoker hat Tony die Möglichkeit bei jeglichen Turnieren in der Welt teilzunehmen. Zusammen mit Stars der Pokerwelt wie Mike Sexton, Stewart Scott oder Kara Scott wird der gebürtige Litauer an den großen Buy-in-Tischen der Welt antreten und sein Können unter Beweis stellen.
“Ich kann es kaum erwarten für PartyPoker im Circuit zu spielen. Ich habe PartyPoker schon immer gemocht und was könnte ein besserer Start für mich sein, als die Aussie Millions”, sagte Tony G in einem Statement bezüglich seiner neuen Partnerschaft und zeigte damit auch seinen Enthusiasmus für die Zukunft. Für alle Nutzer von TonyGpoker.com gibt es ebenfalls Grund zur Freude, denn das Portal wurde ebenfalls an PartyPoker verkauft, sodass alle Spieler nun unter NoblePoker.com pokern werden. Das bedeutet jedoch keine niedrigere Gewinnchance oder revolutionäre Umwälzungen des dortigen Systems. Alle bisherigen Veranstaltungen unter Tony G werden weiterhin ausgespielt, zusätzlich haben jedoch die Nutzer die Chance bei den üblichen Turnieren von PartyPoker mitzumischen – prinzipiell haben die Online-Spieler des ehemaligen TonyGpoker.com-Netzwerks sogar höhere Gewinnchancen. Und so schaut der Pokerprofi Tony Guoga nun voll optimistisch in die Zukunft, vor allem jedoch auf die Aussie Millions, bei der er sich eine hohe Platzierung erhofft, sowie auch bei der Premier League im Februar. Dort hatte er in den letzten beiden Jahren den zweiten und dritten Rang erreicht.
Comments are off for this postKurzvermerk: Schwartz bei Premier League 2010 dabei
Nach den ausfälligen Aussagen und sogar Beleidigungen gegenüber unter anderem Tom Dwan im vergangenen Jahr, hat sich der englische Pokerprofi und “Rüpel” Luke Schwartz für die PartyPoker Premier League IV qualifiziert. Dies dürfte nicht unbedingt auf positive Resonanz in der Szene stoßen.
Comments are off for this postRekord-Pot für das neue Jahrzehnt aufgestellt
Die einen leben von dem Verlust der anderen – ein Prinzip, das wohl vor allem beim Pokern gelten dürfte. Und während der englische Pokerprofi Richard Ashby in den letzten beiden Tagen knapp 700.000 Dollar verlor, hat Cole South nun einen Megaerfolg verzeichnen können – nämlich den Gewinn eines der größten Pots der Geschichte. In einer Session gegen Ilari Sahamies alias “Ziigmund” gingen dank einem Full House über 602.000 Dollar über den Online-Tisch an Cole South – der größte Pot im bisherigen Jahr. Insgesamt belief sich der Gewinn nach den rund 4.300 Händen von South “nur” auf gut 410.000 US-Dollar, da er infolge des Mega-Pots noch einige Verluste hinnehmen musste. Im Übrigen ging am Ende seiner Session auch Sahamies nicht als Verlierer hervor, sondern landete – trotz des großen Verlustes gegen Cole South – schließlich noch ein Plus von etwa 186.000 Dollar
Verluste hatte am Ende auch schon wieder Tom “durrrr” Dwan, der nach 2.436 Händen einen Minusstand von 224.000 Dollar erreichte. Die Pleite von Richard Ashby von vorgestern Nacht konnte durch seine gestrigen Gewinne kaum gemildert werden, sodass er am Mittwoch und Donnerstag bei 3.519 Händen bei roten 650.000 Dollar steht. Nach der so lang anhaltenden Glückssträhne von Gus Hansen, der insgesamt über 1,3 Millionen Dollar in den bisherigen rund drei Wochen in 2010 erwirtschaftet hatte, musste auch der Däne wieder Verluste hinnehmen: 1.353 Hände bescherten ihm eine Pleite in Höhe von etwa 160.000 Dollar. Brian Townsend landete ebenfalls im unteren Bereich der Rangliste der letzten beiden Tage mit einem Verlust von rund 95.000 Dollar nach fast 1.800 gespielten Händen. Das Ex-Model und Ex-Großgewinner Patrik Antonius konnte seine Miesen diesmal etwas einschränken und schrieb lediglich rote Zahlen in Höhe von fast 24.000 Dollar. Zu bemerken ist außerdem, dass Antonius im vergangenen Jahr im Vergleich den höchsten Pot ergatterte – dieser betrug damals etwas mehr als 1,3 Millionen Dollar. Insofern besteht für South sehr wohl Steigerungsbedarf, auch wenn sich der US-Amerikaner nach dieser knappen Woche sehr wohl zufriedengeben darf.
Comments are off for this postWSOP Bracelet bei eBay
Nachdem 2005 bereits T.J. Cloutier sein Bracelet der World Series of Poker bei eBay verkauft hatte, ahmen dies nun einige Spieler der Wicked Chops Poker nach. Ob es sich hierbei auch wirklich um ein WSOP-Bracelet handelt, ist umstritten, immerhin beträgt das Startgebot jedoch fast 3.000 Dollar – und die Gebote steigen.
Comments are off for this post- „Zieh Leine!“ – Tony G neues Mitglied beim „Team Party“ – Start bei der Premier League IV – Rechte von TonyGPoker.com im Besitz von PartyGaming
Gibraltar, 21.Januar 2010 – PartyPoker verkündet stolz einen Neuzugang: der einzig wahre Tony G verstärkt ab sofort als neustes Mitglied das „Team Party“. Tony feiert schon bei den Aussie Millions sein Debüt für das „Team Party“. Gleichzeitig vermeldet PartyPoker, dass Tony G, auch bekannt als „The Mouth From Down Under“ im Februar an der mit Spannung erwarteten PartyPoker Premier League Poker IV in Las Vegas teilnehmen wird. Des Weiteren hat PartyGaming die Rechte an TonyGPoker erworben.
Antanas Guoga, besser bekannt als Tony G, ist ein Geschäftsmann und angesehener Poker-Profi, der sich vor allem durch seinen unterhaltsamen, ausgefallenen Table-Talk sowie seine aggressive Spielweise einen Namen gemacht hat. Er ist ohne Zweifel heute einer der größten Charaktere und Kassenschlager in der Szene. Tony gewann 2006 die WPT Bad Boys of Poker II und wurde im selben Jahr glorreicher Zweiter beim Party Poker Intercontinental Poker Championship in Las Vegas. Zudem hat er 15 mal bei der World Series of Poker abkassiert und 2006 das Eröffnungsevent der Asian Poker Tour in Singapur gewonnen, bei dem er die Hälfte seines Preisgeldes an wohltätige Zwecke spendete. Bekannt für sein außergewöhnlich großes Herz und seine Menschlichkeit spendete er im November 2007 sein Preisgeld in Höhe von 205.000 Dollar für den Sieg bei einem großen Turnier in Moskau an einheimische Waisen.
Tony G: „Ich kann es kaum erwarten, für das ‚Team Party‘ zu spielen. Ich mochte Party schon immer und was wäre eine bessere Möglichkeit, als bei den Aussie Millions das erste Mal meinen Platz im Team einzunehmen. Ich freue mich auch schon sehr auf die Premier League im Februar – meiner Meinung nach dem besten Event in der Poker-Szene. Nachdem ich in den vergangenen Jahren Zweiter und Dritter geworden bin, wird es jetzt Zeit, dass ich mir den Titel hole. Ich hoffe nur, dass meine Gegner das Herz und die Hingabe haben, mich aufzuhalten.“ Tony G trifft dabei auf Gegner wie Phil Hellmuth, JC Tran, Yevgeniy Timoshenko, Luke „FullFlush“ Schwartz und Roland De Wolfe.
Tonys Poker-Motto, mit dem er die Gegner verabschiedet, die er vom Tisch genommen hat, lautet: „On yer bike!“ – auf Deutsch: „Zieh Leine!“. Im Crown Casino in Melbourne spielen bei den Aussie Millions an seiner Seite die „Team-Party“-Kameraden Bodo Sbrzesny und Stewart Scott sowie 43 Online-Qualifikanten, die bei PartyPoker.com entsprechende Pakete gewonnen haben. „Wenn einer der Party-Qualifikanten mich aus dem Main Event rauswirft, kauf ich ihm ein Bike. Vor allem werde ich das Bike dann aber selbst aus der Halle fahren – ich weiß wann es „Bike“-Zeit ist zu gehen.“
Tonys persönlicher Deal beinhaltet Buy-Ins für Live-Turniere auf der ganzen Welt. Zudem wird er online unter dem Screen-Namen „TonyG“ spielen, wo er mit seiner Anwesenheit an den CashGame-Tischen schon viele Diskussionen entfacht hat. Tony G verstärkt das „Team Party“ neben Mike Sexton, Kara Scott, Ian Frazer, Bodo Sbrzesny, Remy Biechel, Stewart Scott und Felipe ‚Mojave‘ Ramos.
Durch den Kauf der Rechte an TonyGPoker.com wandern alle TonyGPoker.com-Spieler auf die Seite noblepoker. TonyGPoker.com ist ein bekannter Online-Poker-Raum mit einer riesigen Auswahl an Spielen, Turnieren, Freerolls und Aktionen. Im Rahmen des Vertrages wird Tony nun bei NoblePoker.com, welches auch zu PartyGaming gehört, weiterhin seinen „Sunday Bike Ride“, eine äußerst beliebte Kopfgeld-Jagd, veranstalten.
Tony G: „Für TonyGPoker.com läuft alles weiter wie bisher. Der spannende Kauf der Rechte durch PartyGaming sorgt für eine größere, flexiblere und produktivere Spielumgebung“.
Ein Sprecher von PartyGaming: „Wir freuen uns sehr, Tony im „Team Party“ willkommen zu heißen. Tony ist ohne Zweifel einer der größten Poker-Charaktere – unsere Kooperation ist für beide Seiten eine tolle Sache. Wir freuen uns ebenfalls, dass wir die Rechte an TonyGPoker.com erstehen konnten und heißen seine Spieler bei uns an Bord recht herzlich willkommen.“
Comments are off for this post“Heads up – Das Poker Duell” – Erster Finalist ermittelt
Am vergangenen Samstag qualifizierte sich in der ersten Sendung der TV-Serie “Heads up – Das Poker Duell” auf DSF der Online-Spieler “Hans-Christoph Huber”. Er gewann nicht nur die Teilnahme für das Finale im Mai, in dem es um eine Million Euro geht, sondern auch 2.500 Euro Preisgeld für den Sieg der ersten Session.
Comments are off for this postGelbe Karte für sinnlose Regelungen: right2bet.de zeigt mit skurrilen Videos die Absurdität von Glückspielmonopolen
London/Berlin, 21. Januar 2010 – Die europaweite Kampagne right2bet, die mit unterschiedlichen Aktionen auf die Ungerechtigkeit bestehender Glücksspielmonopole in einigen EU-Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, aufmerksam macht, hat eine Internet-Videokampagne gestartet. Mittels eines skurrilen Schiedsrichters, der unbescholtene Bürger für alltägliches Verhalten in der Öffentlichkeit mit gelben und roten Karten sanktioniert, ironisiert right2bet die aktuellen Wettspielgesetze in der EU. Nun wird die Kampagne selbst mit der gelben Karte abgestraft.
„So deutlich und amüsant wie mit unseren Videos wurde die Ungerechtigkeit der EU-Gesetze einiger EU-Mitgliedsstaaten zur Reglementierung des Glücksspiels noch nie visuell dargestellt“, so Michael Robb, Kampagnensprecher von right2bet. „Das betrifft auch die geltenden Regelungen des Deutschen Glücksspielstaatsvertrags. Denn uns ist zwar erlaubt, das Videomaterial zur kostenlosen Verwendung zur Verfügung zu stellen, da unsere Kampagne aber mit Wetten verbunden ist, sind alle bezahlten Werbemaßnahmen illegal“, fährt Robb fort.
Mit dem Videomaterial möchte right2bet alle EU-Bürger dazu animieren, sich an einer europaweiten Online-Petition zu beteiligen. Seit September des vergangenen Jahres sammeln die Initiatoren auf www.right2bet.de Stimmen, um die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dazu zu bewegen, die bestehenden Wettmonopole zu beenden und es allen EU-Bürgern durch ein einheitliches Wettrecht in Europa zu erlauben, ihren lizensierten Wettanbieter frei wählen zu dürfen. Ziel ist es, eine Million Unterschriften zu sammeln, um die Petition anschließend der Europäischen Kommission zu übergeben.
„Viele Deutsche wissen gar nicht, dass der Glücksspielstaatsvertrag sie in ihrer persönlichen Freiheit einschränkt und sie anderen EU-Bürgern gegenüber benachteiligt sind. Unser „verrückter Schiri“ präsentiert genau diese Begrenzung der Freiheit des Einzelnen, ohne, dass der Adressat weiß, warum es gerade ihn trifft“, erklärt Kampagnensprecher Robb den Inhalt. „Ob Geschlechtertrennung auf dem Gehweg oder die ausschließliche Benutzung der weißen Streifen eines Zebrastreifens, kaum jemand würde sich wohl vorschreiben lassen, wie er die Straße zu überqueren hat. Wo man aber sein Glück beim Wetten versucht, wird einem vorgeschrieben. Das macht keinen Sinn“, schließt Robb.
Die Videos vom „verrückten Schiri“ gibt es hier im YouTube Kanal.
Comments are off for this postGus Hansen klar in Führung
Ob es einer höheren Eingebung zu verdanken ist, dass ein Spieler seine Ankündigung bereits nach kürzester Zeit aufgab und damit in den bisher 20 Tagen des neuen Jahres einen siebenstelligen Betrag erspielen konnte. Die Rede ist von Gus Hansen – ehemaliger erster Platz in der Liste der größten High Stakes-Verlierer 2009 mit über 5,5 Millionen Dollar, geschrieben in roter Farbe. Nachdem er im Dezember letzten Jahres wegen der Pleite eine längere Pokerpause angekündigt hatte, war er bereits zu Beginn des neuen Jahrzehnts wieder an den Online-Pokertischen von Full Tilt Poker anwesend.
So auch in den ersten beiden Tagen der neuen Woche, in denen der dänische Pokerprofi über 592.000 Dollar erspielen konnte. Damit beträgt das Gesamtplus von Gus Hansen in diesem Jahr bereits über 1,3 Millionen Dollar. Wenn er so weitermacht, dann dürfte sich in einem halben Jahr niemand mehr an die Jahrespleite 2009 erinnern. Ähnlich gut verlief die bisherige Woche für Ilari Sahamies mit über 510.000 Dollar Plus und Cole South, der bereits am Wochenende eine sechsstellige Summe ergattern konnte, diesmal mit über 300.000 US-Dollar. Di “Urindanger” Dang konnte in etwa 6.200 Händen rund 313.000 Dollar mit von den Tischen nehmen. Brian Townsend gewann in 2.212 Händen rund 170.000 US-Dollar, Patrik Antonius konnte, nach der Pleite in der vergangenen Woche, wieder einen ordentlichen Gewinn von rund 163.000 Dollar machen.
Auf der Seite mit dem Minuszeichen vor dem Betrag platzierten sich jedoch ebenfalls einige Stars der Szene. So auch der in letzter Zeit erfolgsarme Tom “durrrr” Dwan, der nach 2.125 Händen mit über einer halben Millionen Dollar ärmer die Online-Tische wieder verließ. Einzig den Online-Spieler “PixKim” erging es noch schlimmer, als er nach rund 4.700 Händen über 600.000 Dollar verlor. Brian Hastings musste ebenfalls einen enormen Verlust von rund 285.000 US-Dollar hinnehmen – und das nur in 412 Händen. Insgesamt hat sich also mal wieder die Pokerwelt gespalten in hohe Gewinner wie auch Verlierer.
Comments are off for this postFull Tilt Poker stellt neue Variante von Online-Poker vor
Full Tilt Poker hat nun eine neue Art von Online-Poker entwickelt, die dem Nutzer wohl das schnellste und abwechslungsreichste Spielgeschehen bietet. Das sogenannte “Rush Poker” setzt den Online-Spieler sofort nach Folden der Hand an einen anderen Tisch für eine neue Runde, sodass man nicht mehr abwarten muss, bis die Runde ausgespielt ist, an der man sowieso nicht teilgenommen hätte. Damit wird das “Rush Poker” seinem Titel als schnellste Spielvariante mehr als gerecht. In nur einer Stunde ist es theoretisch möglich über 250 Hände zu spielen. Einziger Nachteil bleibt jedoch, dass es dem Spieler dadurch geradezu unmöglich bleibt, Informationen über seine Gegner einzuholen.
Comments are off for this postErgebnisse vom Online-Pokerwochenende
Am vergangenen Wochenende gab es nicht nur große Action an den High-Stakes-Tischen von Full Tilt Poker, auch die üblichen Wochenend-Turniere wurden traditionell ausgerichtet. Insgesamt konnten sich Branchenführer PokerStars mit den Teilnehmerzahlen zufrieden geben, Full Tilt Poker dagegen hat mit gerade einmal 2.457 Spitzenzahl im 1-Million-Dollar-Guaranteed nur beschränkte Nachfrage erhalten.
In einem Deal der besten vier Spieler landete am Ende schließlich Eric “AceQuad” Brix auf Platz eins der PokerStars Sunday Million mit fast 180.000 Dollar. Ihm folgte auf Rang zwei der Online-Spieler “yurabond” mit über 173.000 Dollar und auf dem dritten Platz Jonathan “IveGotToejam” Wein mit rund 182.000 US-Dollar Preisgeld, der damit den größten Teil des 1,77 Millionen Dollar schweren Kuchens erhielt. Die Teilnehmerzahl dieses Turniers belief sich auf etwa 8.885 Spielern und liegt damit etwas über dem Durchschnitt. Im PokerStars Sunday Warm-up-Turnier zählte PokerStars ebenfalls eine stolze Summe von rund 5.000 Online-Pokerspielern, die ihr Glück am 993.000 Millionen Dollar-Preispool versuchten. Als Gewinner ging “insanocut” mit 136.000 Dollar Gewinnsumme aus dem Turnier, gefolgt von seinen Deal-Partnern “Patokaka2007″ mit rund 110.000 Dollar auf Rang zwei und Leandro “AmarulaBr” Balotin mit 107.000 US-Dollar auf dem dritten Platz. Bei den PokerStars Sunday 500 gewann Allen “AwwNutz” Carter mit über 70.000 Dollar von einem summierten Preispool von 570.000 Dollar.
Bei Full Tilt Poker kam beim 1-Million-Dollar-Guaranteed-Turneir ein Preispool von 1,23 Millionen Dollar zustande, den “JAMA1CA2008″ größtenteils für sich ergattern konnte – um genau zu sein 225.000 Dollar gingen an den Online-Spieler. Zweitplatzierter wurde “4ortik76″ mit knapp 140.000 Dollar und Dritter Sadan “the_snail03″ Turker mit noch immerhin über 90.000 US-Dollar Gewinn. Im Sunday Brawl des Hauses Full Tilt Poker, bei dem 2.900 Spieler um einen Preispool von rund 580.000 Dollar kämpften ging Mike Telker mit rund 94.000 Dollar als Sieger hervor. In einem Deal einigte sich Telker mit dem Zweitplatzierten Mike McFadgen, der 100.000 Dollar erspielte.
Comments are off for this postNeue Regeln der WSOP 2010
Jack Effel höchst persönlich veröffentlichte heute die Regeln der World Series of Poker 2010. Der WSOP-Turnier-Direktor und Vizepräsident der internationalen Poker-Operations kommentierte einige der neuen Regelungen selbst, so gab es doch hinsichtlich der technischen neuen Möglichkeiten einige kleinere Änderungen.
Nutzer der Online-Community Twitter sind verpflichtet ihr Handy während der gesamten Veranstaltung ausgeschaltet zu haben, ansonsten ist es Teilnehmern möglich, sofern sie nicht an einer Hand beteiligt sind, Emails oder SMS zu schreiben – allerdings mit der Voraussetzung, dass kein Mitspieler der Runde kontaktiert wird. Bei Regelverstoß droht eine Disqualifikation. Telefonieren ist ebenfalls erlaubt, auch wenn in der heutigen Zeit das Handy wohl eher selten dazu verwendet wird. Hierfür muss der entsprechende Pokerspieler eine Tischlänge von seinem eigenen Platz Distanz einhalten.
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