Pokermagazin – Pokercraft.de – Online Poker Magazin


Das deutsche Online Poker Magazin

Archive for Dezember, 2009

Diskussionen über eine einstige “Grauzone”

Eine “Grauzone” – so bezeichnete man das regelwidrige Verhalten in der Affäre um Isildur1. Das Trio Hastings, Townsend und South hatten sich zusammengetan und etwa 50.000 Hände des Pokerphantoms Isildur1 gesammelt und analysiert, um anschließend große Gewinne gegen gerade diesen zu erspielen, was ihnen offenbar gelang. Innerhalb kürzester Zeit verlor Isildur1 rund 4,4 Millionen Dollar an die drei Spitzenspieler.

Zusammen Spielhände zu analysieren ist nach den Regeln von Full Tilt Poker jedoch regelwidrig. Eine erste Konsequenz musste Brian Townsend bereits spüren als er für einen Monat vom Full Tilt Poker Pro Team suspendiert wurde. Doch ob diese Strafe auch 4,4 Millionen Dollar wert sei, steht nun infrage. Während Townsend, Hastings und South also bisher noch auf ihren Gewinnen sitzen, debattiert die Pokerszene über die Bestrafung und über das sogenannte “Data Mining”, nämlich der Auswertung von Spielhänden, um damit einen direkten Vorteil für sich zu erlangen.

“Ich persönlich denke, dass dieser Verstoß allgemein überbewertet wird”, meinte der US-amerikanische Pokerprofi Andrew Robl. Ähnlicher Meinung ist auch Matt Savage. Der bekannte US-Turnierdirektor erklärte, dass man bei so großen Summen geradezu davon ausgehen muss, dass man den Gegenspieler und sein Spielverhalten analysiert. “Ich persönlich denke, dass es ein Witz ist, wenn Townsend mit einem blauen Auge davon kommt, vor allem wenn man bedenkt, dass er vor kurzem erst wegen eines andere Regelverstoßes gesperrt wurde”, meint jedoch Ryan Fisler und spielt damit auf die regelwidrige Eröffnung von mehreren Accounts auf dem Pokerportal Full Tilt Poker durch Townsend an.

Gutes in der schwierigen Situation und der weitverbreiteten Diskussion sieht Jason Rosenkrantz aus New York. Der Online-Pokerprofi sieht dadurch nämlich die Möglichkeit das noch nicht ganz ausgereifte System im World Wide Web weiterzuentwickeln. “Glücklicherweise führen Situationen wie diese zu neuen Regeln und Vorschriften, deshalb sollten wir hoffen, das es für das Online-Poker gut läuft und wir klar definierte Vorschriften bekommen, aus welchen Regeln definiert werden, welche Sinn machen, Bestrafungen welche zu den Verstößen passen, verhängt werden und Regeln entstehen, welche die Spieler besser schützen”, sagte Rosenkrantz in einem Statement. Welch optimistische Haltung!

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“PokerBlatt” – Neuausgabe Januar 2010

Für alle Leseratten und Pokerfans hat es ab dem 5. Januar des nächsten Jahres wieder etwas im Zeitschriftenhandel. Dann kommt nämlich die neue Ausgabe des Magazins “PokerBlatt” heraus und gibt einen interessanten Rückblick auf die World Series of Poker 2009 sowie zahlreichen anderen Events aus dem vergangenen Jahr. Ein ausführliches Porträt des erfolgreichsten Pokerspielers Deutschlands ist ebenfalls in der neuen Ausgabe enthalten. European Poker Tour, World Poker Tour sowie die Deutsche Poker-Meisterschaft finden in den etwa 100 Seiten Pokerwissen ebenfalls ihren Platz. Damit ist erneut ein Grund entstanden, sich auf das Jahr 2010 zu freuen!

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Dwan gewinnt wieder

Tom “durrrr” Dwan hat noch vor dem Jahreswechsel große Gewinne erspielen können. Insgesamt sicherte sich Dwan damit im gesamten bisherigen Dezember rund 2,7 Millionen Dollar – eine Summe, die angesichts seiner finanziellen Notsituation wohl dringend notwendig ist. Damit kann man mit diesem Abschlusssieg im neuen Jahr mit noch mehr Erfolgen rechnen. Denn gerade diese sind 2009 nicht unbedingt üppig ausgefallen.

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Jahresbilanz – Patrik Antonius

Er gilt längst als Profispieler, wohnt in Monaco, Ex-Model, begabt in Tennis, Golf und eben in Poker. Die Rede ist vom “Durrrr”-Challenge-Herausforderer Patrik Antonius.

Bekannt wurde Antonius in der Pokerszene im Jahr 2005. Er gewann sehenswerte Summen in der World Poker Tour und konnte vordere Platzierungen in der World Series of Poker belegen. Auch die European Tour besuchte Antonius 2005, wurde in Barcelona Dritter und siegte schließlich in Baden bei der EPT Germany. Allein dies brachte ihm nicht nur eine halbe Millionen Dollar nach vorne, sondern sicherte ihm Aufmerksamkeit – nicht nur in Europa.

Mittlerweile ist der gebürtige Finne aus der Pokerszene nicht mehr wegzudenken. Er ist Mitglied im Full Tilt Pro Team, was nicht zuletzt an den vielen erspielten Millionen Dollar liegen mag, die Antonius alleine 2009 ergattern konnte. Vor allem im Online-Poker scheint der finnische Profispieler berühmt und auch erfolgreich zu sein. Besonders hervorgetreten ist Antonius hier vor allem im Duell mit Isildur1 als er den höchsten Pot aller Zeiten, einen Betrag von rund 1,4 Millionen US-Dollar, gewann.

Insgesamt scheint das vergangene Jahr ein weiterer Meilenstein auf Antonius Werdegang zu sein. Die Spitze hat er jedoch noch nicht erreicht. Schließlich kann der Finne in seiner Sammlung noch kein einziges Bracelet der World Series of Poker vorzeigen. Wohl aber genügend andere Auszeichnungen, sodass er darüber nicht allzu traurig sein dürfte.

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PokerStars erreicht das Superlativ von “erfolgreich”

PokerStars gilt Umfragen zufolge als beliebtestes Pokerportal. Weit abgeschlagen landet Full Tilt Poker auf Rang zwei. Dass PokerStars die Nummer eins ist, konnte der Pokergigant auch am Ende des Jahres 2009 beweisen, als es seinen eigenen Weltrekord erneut brach: Rund 150.000 Online-Pokerspieler nahmen am 1 Dollar-Turnier am Wochenende teil und schrieben somit ein Stück Geschichte in der Online-Pokerszene.

Auch in den anderen Turnieren des Wochenendes konnte PokerStars zahlreiche Teilnehmer zählen, nicht zuletzt wegen des Netzausfalls auf Full Tilt Poker. Um die Sunday Million kämpften schließlich 9.344 Spieler und versuchten ihren Anteil am Preispool, der einen Wert von 1,9 Millionen Dollar erreicht hatte, zu ergattern. Den höchsten Betrag gewann Larry “BBOY3110″ Sharp mit rund 213.000 Dollar auf Platz 2. Wegen eines Deals zwischen den fünf übrigen Spielern der Schlussrunde erreichte erstplatzierter “coach6999″ nur eine Summe von rund 143.000 Dollar. Dritter wurde “tsakalias” mit einem Gewinn von etwa 191.000 Dollar.

Im Sunday Warm-up herrschte ebenfalls großer Andrang mit 4.605 Teilnehmern und einem Preispool von 921.000 Dollar. Auch hier wurde schließlich ein Deal vereinbart, nämlich zwischen “NinjasTyle87″ mit einer Gewinnsumme von knapp 130.000 Dollar und dem Spieler “dmmarquez” mit rund 122.000 US-Dollar. Die endgültigen Ergebnisse des Wochenendes werden jedoch weiterhin von dem sensationellen Erfolg von PokerStars, dem Weltrekord, überschattet. Erfolg ist eben manchmal doch mehr.

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PokerStars – Neuer Weltrekord

Grund zum Feiern – auch nach Weihnachten – hat der Online-Pokergigant PokerStars. Am 27. Dezember konnte er erneut einen Weltrekord aufstellen. Exakt 149.196 Spieler nahmen am Turnier am Sonntag teil, womit der Rekord vom vergangenen Juli diesen Jahres mit 65.000 Spielern um über das Doppelte gebrochen ist. Den ersten Weltrekord mit 35.000 Teilnehmern an einem weltweiten Online-Turnier hatte PokerStars vor etwa einem Jahr, im Dezember 2008, aufgestellt.

Am letzten Sonntag erreichte PokerStars damit eine nie da gewesene Beteiligung an einem Turnier. Das Pokerportal hatte zuvor einen Preispool von 300.000 Dollar garantiert, was bei einem Buy-in von gerade einmal 1 Dollar bedeutet, dass der Weltrekord PokerStars rund 150.000 Dollar gekostet hat. Der Gewinner des Rekordturniers wurde Online-Spieler “oskar69″ mit einer Gewinnsumme von 50.000 US-Dollar. Zweiter wurde “Bommel222″ mit 30.000 Dollar, Drittplatzierter “TLWPB” mit 20.000 Dollar.

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PokerStars bietet EPT-Unterstützung

Alle Nutzer des Online-Pokerportals PokerStars haben in naher Zukunft die Möglichkeit eine Teilnahme an der European Poker Tour 2010 mit einem Gesamtwert von rund 10.000 Dollar zu erspielen. Die Qualifikationsrunden hierfür finden im Januar, Februar und März verteilt statt. Am 28. Dezember dieses Jahres können sich bereits Online-Pokerspieler für den Final-Table qualifizieren um dort dann um das EPT-Package zu spielen.

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Jahresbilanz – Tom “durrrr” Dwan und sein Werdegang

Wenn man Isildur1 eine Jahresbilanz widmet, dann hat das ein ganz anderer Online-Pokerspieler auf jeden Fall verdient: Er ist gerade mal 23 Jahre alt, erspielte durch das Online-Poker mit einem mickrigen Startkapital von 15 Dollar eine heutige Gewinnsumme von mehreren Millionen Dollar und wollte eigentlich Englisch in Boston studieren. Er ist selbst heute wohl weitaus durch sein Pseudonym bekannt. Die Rede ist von Tom “durrrr” Dwan, der es innerhalb nur weniger Jahre nicht nur in der Online-Pokerwelt ganz nach oben schaffte, sondern auch bei Live-Events ein gern gesehener Gast ist.

Erfolgreich war das Jahr 2009 jedoch nicht unbedingt für Tom “durrrr” Dwan. Während er 2008 noch einen Gesamtgewinn von rund 5,4 Millionen US-Dollar auf dem Pokerportal Full Tilt Poker erspielte, musste er einen Betrag von über 8 Millionen Dollar im vergangenen Jahr einbüßen. Bereits der Januar hatte keine guten Karten für Dwan – er verlor in nur einem Monat bereits 3,5 Millionen. Kein wirklich guter Start. Doch mit der “Durrrr”-Challenge, die er eigens ins Leben gerufen hatte und in der er dem Herausforderer – im Falle eines Sieges – 1,5 Millionen Dollar versprach, sollte alles besser werden. Sein Ruf und Bekanntschaftsgrad stiegen allemal. Doch seine Challenge verlor durch das Auftauchen des Pokerphantoms Isildur1, der es schaffte Dwan um 5 Millionen Dollar zu erleichtern, an Präsenz und so sind heute gerade einmal 30.000 Hände der 50.000 Geplanten gegen den Herausforderer Patrik Antonius gespielt. Die beiden anderen Herausforderer Phil Ivey und David Benyamine warten noch sehnlichst auf ihren Einsatz.

Ein Hoffnungsschimmer scheint es für Dwan im Jahr 2009 dennoch zu geben. Trotz nicht berauschender finanzieller Situation schaffte es Tom “durrrr” Dwan im November des vergangenen Jahres in das Full Tilt Poker-Team – ein wichtiger Schritt für Dwan in seinem Werdegang, der im nächsten Jahr hoffentlich um einiges positiver für den 23-Jährigen ausfällt.

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Jahresbilanz – World Series of Poker 2009

Das Jahr neigt sich dem Ende, alle Welt – inklusive das Fernsehen – scheint das Jahr 2009 Revue passieren zu lassen. Die Pokerwelt schaut hierbei vor allem auf die weltgrößte Turnierserie, die World Series of Poker. Diese feierte 2009 nicht nur ihr 40. Jubiläum, sondern auch zahlreiche Sieger.

Das Eröffnungsfestival mit 40.000 Dollar Buy-in gewann Neueinsteiger Vitaly Lunkin mit rund 2 Millionen Dollar Gewinnsumme. Während der WSOP folgten immer wieder ganze Gewinnserien, so zum Beispiel von Thang Luu, der das 3. Event als Sieger abschloss, was er auch schon in der WSOP 2008 geschafft hatte. Phil Ivey siegte im 8. und im 25. Event, schaffte es sogar in die Finalrunde des WSOP Main-Events und wurde dort Siebtplatzierter mit einer Gewinnsumme von rund 1,4 Millionen US-Dollar. Jeff Lisandro konnte sich ebenfalls, danke der WSOP, einen Platz ganz oben in der Pokerszene sichern. Drei Bracelets sicherte er sich in drei verschiedenen Events und wurde damit WSOP-Player of the Year 2009. Deutschland konnte immerhin zwei Bracelets und eine Gewinnsumme von rund 1 Million Dollar sichern – Gewinner waren im 51. Event Carsten Joh und Jörg Preisert im 52. Event. Auch im Main-Event konnte sich immerhin ein deutscher Vertreter auf dem 23. Platz finden, der bis dato unbekannte Marco Mattes mit einer Gewinnsumme von etwa 350.000 Dollar. Main Event-Sieger wurde Joe Cada, ein junger Neueinsteiger.

Insgesamt lässt sich wieder einmal behaupten, dass die WSOP 2009 traditionell das wohl aufsehenerregendste Turnier des Jahres war. Nicht umsonst eifern WPT oder EPT in Europa das große Vorbild nach, um wenigstens annähernd so erfolgreich und etabliert zu sein. Die Helden und neuen Stars der Pokerszene werden jedoch weiterhin aus den World Series of Poker-Turnieren hervorgehen – da hilft auch keine andere Poker-Tour.

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US-Report deckt illegale Glücksspiele auf

Im US-Fernsehen wird das Pokern nun einmal von einer anderen Seite beleuchtet. Die Serie “Illegal Gambling” auf “CBNC Investigates” behandelt illegale Aktivitäten in der Glücksspielszene, und damit auch das Pokern. Hierbei werden Millionen-Betrug genauso wie verbotene Runden im Hinterzimmer behandelt und geben Aufschluss über die nicht ganz so legalen Fälle des Pokerns.

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Empörter Star Trek- und Pokerfan vor Gericht

Eine interessante Kurzmeldung behandelt einen Pokerfan der etwas anderen Art. Der Amerikaner Ted Moustakis erwarb in einem Auktionshaus Poker-Utensilien aus einer Star Trek-Folge, unter anderem eine Uniform und sogar einen Pokertisch. Durch ein Gespräch mit dem Schauspieler des Star Trek-Charakters “Data” bemerkte Ted Moustakis jedoch, dass er betrogen worden war. Er ging vor Gericht und forderte eine Entschädigung von rund 7 Millionen Dollar.

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PokerStars ändert sein VIP-Programm

Strukturänderungen hat nun der Online-Pokergigant PokerStars in seinem VIP-Programm angekündigt. Demnach sollen mehr Freerolls den Spielern zur Verfügung stellen; in jedem Jahresquartal in einem Gesamtwert von einer Million US-Dollar. Zudem stellte PokerStars die neuen VIP Stell Rewards vor, in dem all jene Online-Pokerspieler, die einen bestimmten Betrag von Punkten erreichen, eine Barauszahlung auf ihr Konto erhalten. Die Summe der Auszahlung beträgt im Bestfall 1.000 Dollar. Laut PokerStars wird es im Jahr 2010 auch einfacher sein den Silver Star oder den SuperNova-Status zu erlangen.

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Jahresbilanz eines Quereinsteigers – Isildur1 und das Jahr 2009

Zwiespalt macht sich bei der Jahresbilanz wohl bei dem Online-Pokerspieler Isildur1 breit. Der Schwede hat im vergangenen Jahr eine Steilkarriere nach oben geschafft – und genauso schnell auch wieder in die Tiefe.

Mitte November war der Online-Pokerspieler zum ersten Mal in allen Pokernachrichten der Welt erschienen, als er fast 6 Millionen US-Dollar erspielte – und das in kürzester Zeit. Wie die Statistiken heute zeigen, schaffte das Pokerphantom, dessen wahre Identität immer noch unbekannt ist, in nur rund 74.000 Händen in Texas Hold’em einen Gewinn von etwa 2,4 Millionen Dollar zu erwirtschaften. Kein Wunder also, dass er im Online-Pokerportal Full Tilt Poker bald überall Aufsehen erregte. Seine zahlreichen Siege gegen den einst als unbesiegbar geltenden Spitzenspieler Tom “durrrr” Dwan brachten ihn nicht nur Geld, sondern auch jede Menge Bekanntheit ein.

Bekanntschaft brachten auch die zahlreichen Schlagzeilen ein, die über die Affäre um ihn berichteten. Doch nicht unbedingt im positiven Sinne. Nachdem Brian Hastings einen unglaublichen Gewinn von etwa 4 Millionen Dollar von Isildur1 erspielte, wurde es kritisch für den Aufsteiger. Der Tellerwäscher, der zum Millionär geworden war, schien auf dem besten Wege wieder zu seinem Ursprung zurückzukehren. Dafür sorgten auch Brian Townsend und Cole South, die schließlich das restliche Konto von Isildur1 auf Full Tilt Poker räumten. Es wurde ruhig um den einstigen Quereinsteiger, der Vorbild für den “American Dream” zu sein schien. Zumindest beim Online-Pokergiganten Full Tilt Poker.

Wie heute festgestellt ist, wurde Isildur1 nicht auf legalem Wege um insgesamt 4,6 Millionen US-Dollar erleichtert. Das Trio South, Townsend und Hastings hatte laut Eigenaussage nämlich zusammen mehrere zigtausend Hände von Isildur1 ausgewertet, was nebenbei regelwidrig ist, und hatte damit klaren Vorteil gegenüber dem unwissenden Schweden. Die ersten Konsequenzen trafen Townsend, der von dem Full Tilt Poker Pro Team für einen Monat suspendiert wurde. Eine Beschwerde soll von Isildur1 an das Pokerportal Full Tilt Poker folgen. Eine Rückzahlung ist nicht auszuschließen. Den heutigen Statistiken von Isildur1 zufolge hat Full Tilt Poker mit diesem Vorfall einen der erfolgreichsten Online-Pokerspieler des vergangenen Jahres verloren – mal abgesehen von dem jüngsten Vorfall. Ein Comeback wird es von Seiten Isildur1 auf jeden Fall geben, nur vermutlich nicht bei Full Tilt Poker.

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Gewinnmöglichkeiten im alten und neuen Jahr

Nach Weihnachten scheint sich jedermann erst einmal von den finanziellen Belastungen erholen zu müssen. Zwar ist man um einige Geschenke reicher, doch ob diese auch die finanzielle Notwendigkeit ersetzen, ist wohl eher fraglich.

Hierfür bieten nun wieder zahlreiche Online-Pokerportale eine Lösung, denn sie vergeben nun Freerolls in Werten von bis zu mehreren tausend US-Dollar. So zum Beispiel Winner Poker mit Turnieren Ende Dezember und Anfang Januar des neuen Jahres. Hierfür gibt es 1.000 Dollar Cash-Freerolls und sogar 6.000 Dollar Cash-Freerolls.

Andere Möglichkeiten zur finanziellen Aufbesserung bietet auch der Online-Pokergigant PokerStars, der im Übrigen am Sonntag, 27. Dezember, einen neuen Rekordversuch mit einem riesigen Turnier geplant hat. Wer also einen einzigen Dollar Buy-in übrig hat, kann auch hier sein Glück versuchen.

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Eric Baldwin – Neuer Spieler im UB Pro Team

Die Erfolgssträhne von Eric Baldwin scheint kein Ende zu nehmen. Bereits in der WSOP des vergangenen Jahres ging der aus Wisconsin stammende Pokerspieler beim Event 34 mit einer Gewinnsumme von über 500.000 Dollar als Sieger hervor. Außerdem konnte er sich bei vielen anderen Sessions der World Series of Poker an den Finaltisch durchkämpfen.

“Nach der WSOP lief es für mich überaus gut und ich habe den Rest des Jahres auf dieses Ziel hingearbeitet”, kommentierte Baldwin seinen Werdegang nach Abschluss der überaus erfolgreichen WSOP. “Dieses Ziel”, das Baldwin anführt, ist nichts anderes als der Titel “Player of the Year”, den Baldwin am Ende des Jahres von dem Magazin CardPlayer erhielt. Mit rund 7.000 Punkten, die er durch vier Turniersiege und 17 Final Tables-Teilnahmen erreichte, schaffte es Baldwin schließlich zur begehrenswerten Auszeichnung, die ihm bereits jetzt Türen öffnete: Wie nun bekannt gegeben wurde, ist Eric Baldwin der neueste Zuwachs im UltimateBet.com Pro Team. Damit steigt nicht nur Baldwins Bekanntschaftsgrad, sondern eröffnet ihm auch die Möglichkeit bei großen Events teilzunehmen und gesponsert zu werden. Gerüchten zufolge hatte Baldwin jedoch nicht nur vom UB Team ein Angebot vorliegen. Wieso gerade UltimateBet.com den Spieler des Jahres für sich gewinnen konnte, erklärt Baldwin durch die familiäre Atmosphäre im Team und die anhaltende Sympathie für den Pokergiganten im Internet.

Für Baldwin gehört das Jahr 2009 mit diesem krönenden Abschluss somit zu seinem Erfolgreichsten. Er ist nun nicht nur über 1,5 Millionen Dollar reicher, sondern hat mit der Auszeichnung “Player of the Year” und dem Einstieg in das UB Pro Team eine Traumkarriere vor sich. Traum deshalb, weil Baldwin vor vier Jahren noch in Wisconsin auf dem Baseballfeld spielte. Der Wechsel zum Poker schaffte das World Wide Web mit seinen zahlreichen Pokerportalen.

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Fortbildung für Pokerspieler – Aussie Millions Academy

Für die Neueinsteiger und Hobbyspieler der Pokerszene eröffnet das Crown Casino und das Pokerportal Deucescracked.com nun die Möglichkeit sich an Seminaren fortzubilden. Die sogenannte Aussie Millions Academy öffnet Mitte bis Ende Januar nächsten Jahres während des gleichnamigen Poker Championship-Turniers die Türen. Interessierte können sich über die Internetseite der Aussie Millions 2010 für die Seminare anmelden.

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Gemütliche Pokerrunde zuhause – Gefahr für Geld und Spieler

In den USA ist für Pokerspieler nicht der Gang ins Internet oder Kasino notwendig um Geld zu erspielen. Sogenannte “Home Games” finden nicht selten im Bekanntenkreis statt, meist jedoch mit niedrigerem Einsatz. Die Polizei meldet jedoch in letzter Zeit immer wieder kriminelle Aktivitäten.

In Houston erreichte eine solche lustigen Pokerrunde jedoch eine stolze Summe von über 8.000 US-Dollar. Drei Maskierte erhofften sich offenbar jedoch ein auf nicht unbedingt illegaler Art erworbenes Weihnachtsgeschenk und stürmten das Wohnzimmer. Verletzt wurde abgesehen von einem Spieler der Runde, der versucht hatte, seine Rolex zu verstecken, niemand. Die Polizei schnappte die Diebe noch am selben Abend.

Ähnliches ereignete sich in Austin – mit dem Unterschied, dass die Diebe mit dem Pot von sage und schreibe rund 25.000 Dollar nicht geschnappt wurden.

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Glücksspielstaatsvertrag in starker Kritik – Neuregelung 2010?

Seit Ende Oktober steht der 2008 in Kraft gesetzte “Neue Deutsche Glücksspielstaatsvertrag” in herber Kritik. Allen voraus Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, der sich für eine Überarbeitung im Jahr 2010 aussprach. Ihm folgten nun auch die Länder Baden-Württemberg, Bremen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Berlin, sodass die Forderung nach einer neuen Regelung im Bereich des Glücksspiels stärker ist, denn je. Neben besseren Jugendschutzbeschränkungen und effektiverem Spielerschutz ist vor allem Geld die Hauptforderung und Verursacher der Unruhen um die bestehende Ordnung, die den Ländern offen gelassen wird. Denn die Einnahmen durch das Glücksspiel scheinen in Zeiten der Finanzkrise dringend benötigt. Alle Pokerfans und Spieler können also im Jahr 2010 eine neue Regelung auch im Online-Poker erwarten. Ob diese dann besser ist, als die jetzige, bleibt abzuwarten.

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Isildur1 gibt Statement

Isildur1 hat in einem ersten Statement bekannt gegeben, dass er eine Beschwerde bei Full Tilt Poker einreichen will, sowie eine zumindest anteilige Rückzahlung der insgesamt 5,5 Millionen Dollar verlorenen Summe fordert. Das Online-Pokerspieler-Trio Cole South, Brian Hastings und Brian Townsend hatten zuvor zusammen rund 50.000 Hände von Isildur1 analysiert um gegen diesen dann Millionenbeträge zu erspielen. Dies ist jedoch nach den Regeln von Full Tilt Poker rechtswidrig. Townsend war bereits in den vergangenen Tagen von dem amerikanischen Online-Pokergiganten suspendiert worden.

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Neues Online-Team von PokerStars

Wie gestern von dem Online-Pokergiganten PokerStars bekannt gegeben wurde, umfasst das neue PokerStars Online-Team 23 Spieler, die ab sofort im Internet eine ähnliche Stellung einnehmen werden wie die PokerStars Pro Spieler. Aus 18 Ländern wurde die neue Truppe für das World Wide Web zusammengestellt und von über 2.000 Bewerbungen aussortiert. Auch Deutschland ist in dem Team mit Thomas “Boku87″ Boekhoff vertreten.

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“Durrr”-Challenge – was ist das?

Es scheint eine halbe Ewigkeit her zu sein, dass Tom “durrrr” Dwan in einem Interview mit der Fachzeitschrift Bluff die “durrrr”-Challenge ankündigte. So sollte jeder Spieler – außer Phil Galfond – die Möglichkeit haben, gegen Dwan in 50.000 Händen anzutreten. Bei einem Sieg Dwans gäbe es für diesen 500.000 Dollar, sollte jedoch der Herausforderer gewinnen, satte 1,5 Millionen US-Dollar. Bei einem solchen Angebot ließen die Gegner nicht auf sich warten. Patrik Antonius konnte sich am schnellsten qualifizieren und begann bereits Mitte Februar des vergangenen Jahres mit einem Duell gegen Dwan in über 1.500 Händen.

Es kam der Sommer, es kam der Herbst und es passierte nichts. Die anfangs als so spannend geltende Challenge geriet in Vergessenheit – nicht zuletzt wegen der spektakulären Affäre um den Online-Spieler Isildur1. Es musste Dezember werden, damit sich die beiden Kontrahenten wieder um einen Online-Pokertisch versammelten. Mittlerweile sind etwa 30.000 der geplanten 50.000 Hände gespielt – nicht unbedingt eine Meisterleistung in einem Jahr – und Dwan liegt mit etwa einer Millionen Dollar in Führung. In 20.000 Händen kann jedoch noch so einiges passieren, sodass sich alle Interessierten sowie auch die beiden Profispieler noch etwas gedulden müssen, bis das Ende dann den Sieger kürt. Wenn die Verteilung der Challenge sich so verteilt wie bisher, dann hat man das Ergebnis immerhin etwa September/Oktober 2010.

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Chancen auf neuen Weltrekord

Wir schreiben das Jahr 2008. Bei einem Online-Pokerturnier vom Internet-Giganten PokerStars nehmen über 35.000 Spieler aus der ganzen Welt teil. Weltrekord! Im Juli des vergangenen Jahres wurde diese enorme Anzahl nochmals getoppt – mit sage und schreibe 65.000 Teilnehmern. Die Chancen stehen gut, dass am 27. Dezember nochmals ein Weltrekord aufgestellt wird. Denn bei einem Buy-in von gerade einmal einen einzigen Dollar und einem garantierten Preispool von 300.000 US-Dollar schauen nicht nur Profispieler auf. Laut PokerStars erhalten die ersten 30.000 Spieler auf jeden Fall einen Gewinn, was das gesamte Turnier nochmals attraktiver erscheinen lässt, auch für Hobbyspieler und Neueinsteiger.

Doch nicht nur für die Teilnehmer heißt es am 27. Dezember nochmals durchstarten und mit etwas Glück einen hohen Gewinn noch vor Jahreswechsel erzielen. Hoffnung gibt es auch beim Turnierleiter von PokerStars, Bryan Slick, auf einen erneuten Weltrekord. Bekannt und erfolgreich ist der Pokergigant PokerStars zwar zur Genüge, doch es bleibe ein Nervenkitzel, so Slick. Wer also zwischen den Feiertagen nichts zu tun hat oder von Zusammentreffen mit Familie und Freunden genug hat, der kann sein Glück beim Poker versuchen – zumindest PokerStars wäre eine Freude gemacht.

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“Durrrr”-Challenge – Dwan überwiegt

Isildur1 beherrschte lange Zeit die Pokerszene. Anfangs durch seine Erfolgssträhne, am Ende schließlich durch seine Verluste von insgesamt mehreren Millionen Dollar. Doch nun hat sich wieder die Normalität im Online-Poker eingestellt, die teilweise längst vergessene “Durrrr”-Challenge zwischen dem gleichnamigen Tom “durrrr” Dwan und Patrik Antonius wurde gestern fortgesetzt. Mittlerweile sind 2.000 Hände und sieben Stunden gespielt und es zeigt sich ein relativ klares Bild, nachdem über die Hälfte der Spielzeit des Turniers vorbei ist.

Der höchste Pot von rund 260.000 Dollar ging am gestrigen Abend über den Tisch. Mit einem All-in von Dwan, einem Call von Antonius und einem Nut Straight am Ende, gewann Dwan schließlich den Pot und konnte dabei seine Führung weiter ausbauen. Diese beträgt nun fast eine Millionen Dollar, was Tom Dwan jedoch nicht unbedingt fröhlich stimmt, wenn man sich einmal seine Jahresbilanz besieht, die überwiegend rote Zahlen vorzuweisen hat. Insgesamt 5,3 Millionen US-Dollar Verlust musste Tom “durrrr” Dwan dieses Jahr hinnehmen und ist damit immerhin nur Zweiter in der Rangliste der größten Verluste. Anführer dieser Liste mit einem Verlustbetrag von 5,7 Millionen Dollar bleibt der Däne Gus Hansen.

Der Spielgegner Patrik Antonius, der zumindest in der bisherigen “durrrr”-Challenge keinen sonderlich hohen Gewinn abräumen konnte, ist ebenfalls ganz vorne dabei – allerdings in der Rangliste mit dem größten Gesamtgewinn. Etwa 9 Millionen US-Dollar konnte Antonius im vergangenen Jahr erspielen, eine Summe, von der Dwan trotz seines momentan guten Blatts nur zu träumen vermag.

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Poker & Mind Winter-Challenge – Pokern zwischen den Feiertagen

Angesichts der zahlreichen Angebote kurz vor Weihnachten, stellt sich der ein oder andere Pokerspieler die Frage, was denn zwischen den Feiertagen noch ansteht. Die Poker & Mind Winter-Challenge gibt Antwort und lädt am ersten Weihnachtsfeiertag zum Online-Pokern ein und bietet einen garantierten Preispool von 15.000 Euro. Für wen Weihnachten also mit Heiligabend abgehandelt ist, der kann am 25. Dezember mitspielen und vielleicht sogar noch vor dem Jahreswechsel einen satten Gewinn erspielen.

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Das “Deal”-Online-Poker-Wochenende

Am vergangenen Wochenende warteten zum letzten Mal sechsstellige Beträge vor Weihnachten bei den Online-Pokerturnieren um auf das Konto des Siegers zu fließen. Die PokerStars Sunday Million gingen diesmal an “hassan77″, der mit seinen rund 196.000 Dollar jedoch einen kleineren Betrag als den zweitplatzierten Michael “dapalma150″ Palma mit über 200.000 US-Dollar ergatterte. Dritter der Runde war der Online-Spieler “moorzer” knapp dahinter mit etwa 160.000 Dollar. Grund hierfür war ein Deal zwischen den drei Finalisten des PokerStars Turniers, welches dieses Wochenende wieder über 8.500 Spieler anzog und einen Preispool von 1,7 Millionen Dollar beinhaltete. Nicht ganz so üppig fiel die Gesamtsumme beim PokerStars Sunday Warm-up aus: Rund 925.000 Dollar waren von über 4.600 Teilnehmern hart umkämpft; Als Sieger ging der Profispieler James “jdawg217″ Navolanic mit etwa 120.000 Dollar heraus, wobei am Ende zwischen den vier übrig gebliebenen Finalisten ebenfalls ein Deal ausgehandelt wurde.

Auch beim Online-Pokerwochenende auf Full Tilt Poker fand schließlich ein Deal statt. Das $ 1 Million Guarantee-Turnier mit einem Preispool von 1,2 Millionen Dollar endete mit eigentlich drei Siegern, wobei der Anführer der Runde, Michael “YrrsiNN” Huber mit fast 130.000 Dollar jedoch betragsmäßig am Niedrigsten aus der Runde ging. Zweiter wurde “DCVasya1945″ mit über 140.000 Dollar, Drittplatzierter und Höchstgewinner wurde Antoine “Mpiyav” Labat mit rund 162.000 US-Dollar.

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Die fünf höchsten Pots im Online-Poker 2009

Die Zeiten, in denen der höchste Pot im Online-Poker noch sechsstellig war, sind lange vorbei. Im vergangenen Jahr haben sich zahlreiche Spieler gefunden, die bereit waren, mehr zu zahlen, sodass am Ende Millionenbeträge im World Wide Web auf ein paar Karten gesetzt wurden. Auffällig ist hierbei das wiederholte Auftreten eines Pseudonyms: Isildur1, der in naher Vergangenheit nicht unbedingt nur wegen Gewinnen in den Nachrichten stand.

Platz fünf der höchsten Pots im Jahr 2009 war am 21. November zwischen eben diesem Isildur1 und Phil Ivey mit einer Summe von über 800.000 Dollar. Der gebürtige Schwede und Online-Pokerstar Isildur1 ging als Sieger aus der Runde, wobei dieser ursprünglich weniger gesetzt hatte. Die gleichen Spielgegner schafften noch am gleichen Abend des 21. Novembers den viertplatzierten Pot von rund 833.000 Dollar, die diesmal auf das Konto von Ivey gingen. Am dritthöchsten Pot war schon wieder Isildur1 beteiligt, diesmal gegen Patrik Antonius, der am Ende auch den Betrag von fast 900.000 US-Dollar für sich gewinnen konnte – mit einer Nine-High Straight. Isildur1 ging am 16. November also erneut als Verlierer eines sechsstelligen Betrags aus der Runde. Dies änderte sich am 23. November jedoch als Isildur1 erneut gegen Phil Ivey antrat, diesmal mit einem Pot von über einer Millionen Dollar. Den absoluten Höchstbetrag in einem Online-Pot im Jahr 2009 ging jedoch an Patrik Antonius, der in einem Duell mit – man glaubt es kaum – Isildur1 schließlich mit einer Straight und einem Flush Draw 1,3 Millionen Dollar ergattern konnte. Der November schien bereits Anzeichen für die Pechsträhne von Isildur1 zu haben.

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Ausblick auf das PCA 2010

Große Vorfreude erwacht zum Jahreswechsel in allen Pokerspielern und Begeisterten: Am vierten Januar beginnt das PokerStars Caribbean Adventure 2010. Bereits im vergangenen Jahr waren mehrere tausend Spieler aus der ganzen Welt auf die Bahamas geströmt – nicht nur der Sonne wegen, sondern auch um einen Anteil am großen Preispool zu ergattern. Als Gewinner von über drei Millionen Dollar ging am Ende der gebürtige Kanadier Poorya Nazari heraus, der auch das nächste Jahr wieder antreten wird.

Zehn Tage lang im karibischen Klima werden in wenigen Wochen dann wieder über 50 Events im Atlantis Resort & Casino ausgetragen. Qualifikationsmöglichkeiten gibt es noch auf dem Pokerportal PokerStars im Internet. Wer Boris Becker, Katja Thater, Greg Raymer und vielen anderen Stars aus der Szene folgen will, sollte deshalb nicht zögern und online pokern. Schließlich warten nächstes Jahr wieder Events aus jeder Buy-in-Kategorie, vom High-Roller-Event mit 25.000 Dollar bis hin zu kleinen Events mit 550 Dollar für weniger Betuchte.

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„European Poker Tour“ (Season 6): Deutschlandstopp 2010

Pokerhauptstadt Deutschlands: Berlin–EPT-Sieger erhält garantiert 1 Mio.EUR

 Deutschlandstopp der „European Poker Tour“ steht jetzt fest
 Turnierdaten: 2. bis 7. März 2010
 Zweistöckiger Glaspalast mit mehr als 2.000 m2 Fläche geplant
 Größtes Profi-Poker-Turnier in Deutschland – das Buy-In beträgt
5.000 EUR, bis zu 1.000 Teilnehmer erwartet
 Darunter auch: Boris Becker und andere Stars
 NEU: Garantierter Preis von 1 Mio. Euro für den EPT-Sieger

München, 21. Dezember 2009: Berlin wird im März erstmals Schauplatz des größten Poker-Profi-Turniers Deutschland: Vom 2. Bis 7. März 2010 findet der Deutschlandstopp der „European Poker Tour“ (EPT) statt. Die EPT ist mit dreizehn Turnierstopps die größte Pokerturnierserie Europas. Berlin reiht sich damit in eine Linie mit u.a. Barcelona, London und Monte Carlo ein.

Die Poker-Sensation am Potsdamer Platz Im Herzen Berlins am Potsdamer Platz soll in Abstimmung mit den zuständigen
Behörden ein zweistöckiger Glaspalast mit mehr als 2.000 m2 Fläche eigens für die European Poker Tour errichtet werden. Die EPT veranstaltet in Kooperation mit SPIELBANK BERLIN & POKERFLOOR dort das Hauptturnier – das sogenannte Main Event – sowie ab dem dritten Turniertag zahlreiche Nebenturniere.

Zahlreiche Prominente und Pokerstars erwartet Bis zu 1.000 Teilnehmer und zahlreiche Gäste werden für das Texas Hold´em Main Event erwartet, darunter auch viele Prominente und Stars der Pokerszene. So treten zum Beispiel Boris Becker und Pokerstars wie die  Berlinerin Sandra Naujoks, Gewinnerin der European Poker Tour im März 2009 oder der Münchener Jan Heitmann, Promi-Trainer von Boris Becker an. Damit ist der EPT Berlin die Aufmerksamkeit des internationalen Pokersports gewiss.

Hintergrundinformationen

http://www.europeanpokertour.com/

http://www.spielbank-berlin.de

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Weihnachtsmärchen in der PokerStars.net Million Dollar-Challenge

Weihnachtswunder gibt es jedes Jahr. 2009 gehört der Sieg der PokerStars.net Million Dollar-Challenge von Mike Kosowski, ehemaliger Police-Sergeant in New York und Held vom 11. September, ganz sicher zu dieser Kategorie. Nach einem schwachen Start und einer Qualifikation erst im zweiten Turnier gelang es dem Ex-Sergeant den Profispieler Daniel Negreanu zu bezwingen und das Preisgeld von einer Millionen US-Dollar zu ergattern. Gefallen am Pokern fand der heute 53-jährige Frühpensionierte bei der Behandlung seiner Verletzungen 2001. Dementsprechend soll die stolze Gewinnsumme auch für Opfer vom 11. September gespendet werden. Die emotionale Finalrunde wird nebenbei nach den Weihnachtsfeiertagen im Fernsehen ausgestrahlt.

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Eric Baldwin ist Spieler des Jahres 2009

Wie das Magazin Cardplayer nun bekannt gab, ist der Gewinner des begehrten “Player of the Year Award” der Pokerspieler Eric Baldwin, der mit 6.996 Punkten, insgesamt 17 Teilnahmen an Finale-Tables und vier gewonnen Pokerturnieren der konstant erfolgreichste Spieler im vergangenen Jahr war. Zu den besonders wichtigen Siegen 2009 gehörte vor allem der Sieg des Events 34 der World Series of Poker, wobei er gegen über 2.000 Spieler antreten musste, um am Ende schließlich über eine halbe Millionen US-Dollar mit nach Hause zu nehmen. Nach einem erfolgreichen Start der Pokersaison versuchte Baldwin alles, um am Ende den begehrten Titel als bester Spieler zu ergattern.

In der Geldrangliste besetzt der ehemalige Baseballspieler aus Wisconsin dagegen gerade einmal den 24. Platz mit einem Gesamtgewinn von rund 1,5 Millionen Dollar. Doch nicht das Geld, sondern die Punkte entscheiden am Ende – und so konnte sich der nun vermutlich überaus bekannte Pokerspieler gegen zahlreiche Stars und Sternchen der Szene durchsetzen. Den Übergang vom Baseball in die Poker-Profiliga schaffte übrigens das Online-Poker. Damit ist Baldwin erst der zweite Spieler des Jahres, dessen eigentlichen Ursprünge im Internet liegen.

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